Donnerstag, Februar 05, 2026

050226

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung, ohne Geschwurbel)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.

Ausgeschlafen aufgestanden um halb sechs, unten erschrocken, dass beide Katzen, die ich draussen wähnte, just reingekommen waren und mich anklagend hungrig anschauten. Ich selber war sehr happy, dass ich mir gestern abend noch eine Runde Obst geschnippelt hatte und das mit Skyr und Granola zu dem üblichen Pott Hafermilchkaffee echt gut schmeckte.

Radeln nach zwei Tagen Pause war richtig schön, nur die Handschuhoption mit nur WIndstopperfingerhandschuhen ohne Krabbenüberhandhschuhe war ein bisschen arg optimistisch und ich hatte richtig kalte FInger.

Schwimmen: kaum ist man zwei Tage nicht da, ändern sie das Bahnenreglement. Normalerweise ist eine Bahn für “Streckenschwimmer” reserviert, was auch immer das bedeutet. Immerhin ist eine Schwimmrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) per Schild vorgegeben. Heute waren es drei Bahnen und dann habe ich beschlossen: ich schwimme ja Strecke, nur halt recht langsam, aber nicht so langsam wie die Leute, die unterwasserlaufen oder sitzrückenpaddeln. War dann auch ok, nur skurrilerweise haben manche Leute echt Mühe, sich an das “Rundenschwimmen” in einer Bahn zu halten. Ich bin da mittlerweile stur und denke mir: ich schwimm einfach grad aus, die werden dann einer Frontalkollision schon ausweichen. Aber gut, bei den Irren, die da manchmal unterwegs sind, weiss man es halt auch nicht. Heute ist es aber nicht passiert.

Ich war heute ein bisschen unter Zeitdruck, weil mein erstes Meeting schon um 8 war und das tatsächlich mit Rüberlaufen, Zeug im Spind verstauen / zum Trocknen aufhängen etc bisschen knapp wird, aber: Punkt 7:57h war ich auf unserem Stockwerk (die Kollegin, mit der ich verabredet war, war wegen überforderter Hotelrezeptionsazubi ein bisschen spät, so konnte ich noch durchschnaufen).

Der Tag selber war dann dicht getaktet, ich sorgte für Verwirrung, weil ich zum dritten Tag in einer Reihe “meinen” Platz nicht einnahm, sondern heute halt, mit lauter Back2Back Meetings, beschloss, dass ich mobil unterwegs sein würde und keinen der knappen Plätze besetzen würde. So hatte ich den ganzen Tag Schiss, dass ich meine Jacke oder ein Handy oder Kabel oder was auch immer in einem der vielen Räume vergessen würde…

War ein dichter, aber guter Tag, sehr wichtig und gut für mich das Meeting mit meinem Chef, wo ich das total schief gelaufene LT Meeting von Montag nochmal ausrollte und um Rat bat. Zeigt sich: it was them, not me… (Habe ich erwähnt, dass ich so froh bin, ihn als Chef zu haben)

MIttagessen mit einer Kollegin, mit der ich seit Juni in einem Team arbeite und die ich auf jeden Fall interessant finde. Ich bin fast ein bisschen stolz, dass ich (hätte ich auch nicht gedacht, das mal ehrlich sagen zu können) nicht mehr ganz so judgy bin wie auch schon. Es gibt immer noch Leute, bei denen klickt es von ganz allein, da ist alles easy, die mag ich (und mag ich auch besser kennenlernen, das passiert von alleine), es gibt immer noch Leute, die ich überhaupt nicht mag und auch nicht kennenlernen mag und vermeide, mehr als nötig (oder überhaupt) mit ihnen zu tun zu haben, es gibt immer noch Leute, die ich langweilig finde oder die, ganz ehrlich, so introvertiert sind, dass ich jede Interaktion unglaublich zäh oder einseitig finde, und das vermeide ich auch. Aber es gibt auch andere Leute, die ich nicht per se jetzt unerträglich finde, auch nicht uneingeschränkt toll, vielleicht ein bisschen nervig oder anstrengend, aber so, dass sie mich neugierig machen, was da dahinter ist. Und so ein Mittagessen war das heute. War auf jeden Fall nicht langweilig und zäh und ich bleib dran!

Nachmittag dann richtig anstrengend, weil 4 einstündige Meetings ohne Pause ausser einmal zwischendrin kurz zum Heimradeln und Gemüsekorb abholen. Uff.

Abendessen frisch aus dem Korb, dann noch eine Folge “Down Cemetery Road” mit dem Hübschen (bin mir nicht sicher, ob ich Ruth Wilson oder Emma Thompson hotter finde) und dann ab ins Bett, war eine anstrengende Woche (morgen auch noch), aber fürs Wochenende haben wir was tolles vor!


Zuckerhut, Kresse, ein bisschen ramponierter Kürbis, Sellerie, Chicorino Rosso, Rettiche, Blaukraut, 3 shades of Karotte, Lauch, Sauerkraut, Kartoffeln, Portulak, doppelte Menge DER EIER



Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen.

1 Kommentar:

Mascha hat gesagt…

https://maschas-buch.blogspot.com/2026/02/wmdedgt-stupid-winter-stupid-work.html