Sonntag, Oktober 25, 2020

251020 Preppermodus

Zeitumstellung ist ja, seit die Kinder nicht mehr jeden Tag um halb sechs wach sind und/oder Betreuung brauchen, kein Ding mehr, der Tag ist halt einfach eine Stunde länger und das ist ja an einem Sonntag mit perfektem Herbstwetter das Beste, was es gibt.
Ich war schon um neun mit einer Stunde Crosstrainergestrampel, Duschen, Tralalala fertig, bis der Rest zum gemütlichen Pyjama-Frühstück auftauchte, ging es aber noch ein bisschen.
L. war am Nachmittag zu einer coronakonformen Geburtstagsfeier eingeladen, nämlich einem Bauwettbewerb auf Minecraft. Das fand ich an sich eine sehr tolle Idee, war dann doch alles andere als toll, weil ... das Geburtstagskind um zwei (angekündigter Beginn) ausrichten liess, dass er doch erst nach fünf könnte (eine Stunde nach geplantem Ende). Nachdem wir unseren Tag um eben diese zwei Stunden rumgeplant hatten (nämlich zB keinen Ausflug bei dem traumhaften Wetter), war ich dann ein spiessiger Spielverderber, der L. ausrichten liess, dass er ihm einen tollen Geburtstag halt ohne ihn wünschen würde. L. hat dann mit den anderen Gästen eben ohne Geburtstagskind gespielt (mal ernsthaft: ich sehe ja ein, dass nicht jeder so ein Buhei um Geburtstagspartys macht wie wir und nicht alle Pünktlichkeit als einen grundlegenden Pfeiler des menschlichen Zusammenlebens sehen, aber so was habe ich bisher tatsächlich auch noch nicht erlebt.)
Ich habe meine innere Unruhe wegenderaktuellenSituation in Prepperaktivitäten gesteckt, mit den gestern vorbereiteten Portionen haben der Hübsche und ich nun aktuell für die nächsten Homeoffice-Tage Wochen mittags die Wahl zwischen 3L Kürbis(apfelkarotteningwer)suppe, 4L Erbseneintopf und 4L Minestrone, eingekocht in Portionen für einen oder zwei. Mit Brot und einem schnellen Salat gibt das mit 5 Minuten Vorbereitungszeit ein leckeres und gesundes Mittagessen. Ich hätte uns gern noch ein Chili als 4. Option gemacht, aber leider sind alle meine Gläser jetzt voll.
Ausserdem habe ich Fladenbrot für das Abendessen und Chocolate-Chip-Cookies für den Nachmttag gebacken.
Zur Abwechslung habe ich mit L. für den Mathetest gelernt, mit Q. in der Sonne Kaffee getrunken und Cookies gegessen und gelesen, Wäsche erledigt, mit dem Hübschen wenigstens eine Runde durchs Quartier gedreht, um Herbstbäume anzuschauen (Fotocredits: der Hübsche, wie er so schön sagte: fototechnisch wird das eh ein dürres Jahr, fürs Fotobuch sollen wir wenigstens schöne Hintergrundbilder haben):


Jonnys Feld, wo er seine Mäuse anbaut. (aktuell recht kurz geschnitten)

Nochmal Jonnys Feld

Der Teich auf dem Werksareal, das ist aktuell in einer Richtung die weiteste Ausdehnung des Katzenreviers. Die Pappeln stehen übrigens links und rechts der Römerstrasse nach Xanten, die mitten durch den Verpackungsbetrieb im Hintergrund geht. (ich weiss nicht, ob dort in der weissen Zone auch noch Bäume stehen)



Nachmittags gab es dann Familienkino, Q. möchte nämlich aus der Schulbibliothek "Skyfall" ausleihen und das geht natürlich nicht, ohne die beiden ersten Craig-Bondfilme gesehen zu haben. Dementsprechend wurden die beiden gestern mit "Casino Royale" und heute mit "Quantum of Solace" in das Bond-Universum eingeführt (jajaja, Sie sind natürlich alle Bond-Puristen, die nur Sean Connery ernstnehmen können, aber Sie müssen jetzt ganz stark sein: ich habe NIE einen Bond mit ihm gesehen, die ersten waren mit Pierce Brosnan, den ich ziemlich gut fand, aber Daniel Craig ist einer der wenigen blonden Männer, die ich .... naja, also, auf jeden Fall: Daniel Craig, bester Bond.)

Schön war das, auch wenn es sich .... irgendwie wie gestohlenes Glück oder "So tun als ob" anfühlt, aber naja, ich kann mir nicht 24/7 Sorgen machen und nicht durchdrehen, deshalb haben wir heute mal normal gespielt.

Gegessen:
Hefezopf mit Himbeermarmelade und Chilihummus (also: getrennt)
Cookies mit schwarzer und weisser Schokolade und Rahmtäfeli
Vegidöner zum Selberzusammenstellen

Gelesen: "Die Optimisten"
Gesehen: "Babylon Berlin" beim Rennen, "Quantum of Solace"
Stressleveldurchschnitt gestern 17
Selbstbeweihräucherung: durch Einkochen ein Fitzel Kontrolle über die Situation gespürt (Q.s Kommentar: "Du weisst schon, dass es auch im Lockdown IMMER was zu Essen geben wird?" Aber der kriegt eh nix von der Erbsensuppe.)