Mittwoch, Juni 27, 2018

Kassandra

Ich sags ganz offen: Ich bin schuld am WM-Aus der deutschen Mannschaft. Mein total fussballbegeisterter Nachbarübernbürogang meinte heute nachmittag: "Ist ja ganz klar, wie das heute ausgeht, 2:0, locker!" Und ich habe gemeint: "Aha, für wen?" und jetzt kann ich da vermutlich morgen nicht mehr hingehen. Naja, ich hab eh gesagt, dass ich langfristig da vermutlich ausziehen sollte wegen andauernd hin und her rennen.


Sonst:
Heute nur die 25 km in die Arbeit und zurück geradelt, war irgendwie... anstrengend. Aber es ist ja nur noch die Woche Bike to work.


Zwischendrin bei der Arbeit eine Meldung aus dem firmeneigenen Google-Plus gesehen, dass es vom Sportclub wöchentlich 5 Yogalektionen über Mittag gibt. Ich habe mich grad spontan mal angemeldet (der Jahresbeitrag ist eher symbolisch) und freue mich tatsächlich sehr! Die firmeneigenen Fitnessstudios habe ich ja bisher eher ignoriert (ich glaube, ich bin durch mit Fitnessstudios, ich mag nicht duschen und Haarewaschen müssen mitten am Arbeitstag), aber so eine Yogastunde, das kann ich mir gut vorstellen! (Ich habe ja früher viel Power-Yoga gemacht, das ganze spirituelle Trallafitti aussenrum ist überhaupt nicht meins, aber muss es ja auch nicht. Es werden verschiedene Grade von Achtsam- vs Sportlichkeit angeboten :-))


Leicht skurriles Erlebnis: im Moment kann ich im Italienprojekt praktisch nix machen, um in der Fussballsprache zu bleiben: der Ball ist in der italienischen Hälfte :-). Es gibt allerdings noch ein Dokument, das ich erstellen muss, dafür fehlen mir allerdings noch Analysendaten und für die fehlen noch die entsprechenden Muster und für die fehlt noch ein bisschen was an Material (also sozusagen: der Ball). Aber alles andere (incl Schlussfolgerung, ich erwarte nämlich keine Überraschungen) kann ich schon vorbereiten und das wollte ich heute erledigen. Tja. Als ich dann in unserem Dokumentenlenksystem eine neue Nummer lösen wollte, merkte ich, dass ich genau dieses Dokument (incl der noch zu aktualisierenden Bereiche in gelb markiert) schon vor Wochen erstellt habe, als ich offensichtlich das gleiche Gefühl hatte. Tja, das war ein schnell erledigtes Post-it!


Sonst so: Mittagessen mit meiner kleinen Schwester (incl Ferndiagnosenzweitmeinung zu Jons Hormonschub), das ist eine echt schöne Gewohnheit, auf die ich mich immer richtig freue.


Mit den direkten Kollegen die Ferienplanung und vor allem -vertretung geregelt. Auch das ist etwas grossartiges: diese kleine Dreiergemeinschaft, die mag ich sehr gern. Diesmal bin ich übrigens die letzte, die in die Ferien geht, d.h. ich werde noch zwei Wochen zwei Kollegen vertreten, die aber alles gut vororganisiert haben. Bei der Gelegenheit habe ich den Kalender für die Ferienzeit mal freigeputzt, d.h. Meetings entweder verschoben, abgesagt oder halt mich abgemeldet.
Und noch eine grossartige Überraschung für die Kinder organisiert.


Irgendwann in der ersten Halbzeit dann heim, dort schon so bedingt lange Gesichter, aber tja nun.
Das grosse Kind zum Unihockey geschickt, mit dem kleinen den Rucksack für die Abschlussklassenreise ab morgen gepackt. Der ist richtig wehmütig, dass er nur noch ein paar Tage bei seiner Klassenlehrerin ist.... aber die Reise ins Kaltbrunnental wird sicher super!


Vor den Schweiz-Spiel noch schnell ein paar Schubladen zusammengebaut, das Innenleben der Paxe ist damit komplett, jetzt fehlen nur noch Licht und Schiebetüren.


Schweiz-Costa-Rica dann mit Nudeln, die zweite Halbzeit ohne Little L. der zu müde ist und eh ohne den Hübschen, der mit seinen Kollegen Rheinschwimmen ist.


Stressleveldurchschnitt gestern: 40
Selbstbeweihräucherung: die hat mein Ich vor ein paar Wochen verdient, das so schön schon alles vorbereitet hatte.







Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Tja, du bist halt der Nabel der Welt! Wenn wir dich nicht hätten würde nichts funktionieren. Danke

Frau Brüllen hat gesagt…

Danke! Endlich merkt das mal jemand und weiss es zu schätzen. Wie schön <3. Man tut, was man kann, nech?

Tiana hat gesagt…

Ach der schöne Schulweg in die Bez ;-) da werde ich fast wieder neidisch. Jeden Tag mindestens 14km in den Beinen, und wenn es keinen Mittagstisch gab, dann halt 28. So fit ist man nie mehr im Leben. Ich hoffe, die Bez in Rheinfelden ist immer noch so gut wie früher. War wirklich eine schöne Schulzeit, auch wenn meine Klasseneinteilung auch eher so ääääh war. Auf dem Schulweg hatte ich immerhin noch meine zwei besten Kolleginnen bei mir.