Mittwoch, Mai 16, 2018

I wui wiieda hoam

So, ich sitze gerade im Zug vom Flughafen Zürich nach Hause, es is tein bisschen kühl, weil in Süditalien hatte es heute tatsächlich hochsommerliche Temperaturen und ich habe (kein Klettern durch die Anlage mehr heute) deshalb ein kurzärmliges SOmmerkleid angezogen.
Dafür haben mich die 25 Minuten von Touchdown bis im Zug sitzen (incl aufgegeben sauschweren Koffer voller Olivenöl abholen und durch den Flughafen zerren und Klopause) wieder sehr mit der Welt versöhnt.
Bari ist nämlich ein futzelkleiner Flughafen, der Check-in war eine Katastrophe (naja, kein Vergleich zu Indien, aber dafür waren es auch zu wenige Leute) und obwohl es nur ungefähr drei verschiedene Gates gibt, wurde unseres viermal geändert.  Ich habe übrigens entweder Duty-free druchgespielt oder aber Bari ist einfach zu winzig (ich vermute letzteres), ich habe nämlich tatsächlich nur Mitbringsel für die Kinder eingekauft (die obligatorische Schüttelkugel für L. und einen coolen Splitstecker furs Handy für Q). Und natürlich die 4 Hektoliter Olivenöl, aber halt nicht am Flughafen.


Sonst habe ich gestern abend wieder bis ca Mitternacht gearbeitet und bin dann so mitteleuphorisch um halb sieben am Meer entlang laufen gegangen.


Bereit für den Sommer




Umkehrpunkt Leuchturmdingsi

Symbolbild "Runner's High"

Schwimmengehen hätte mehr Spass gemacht. Auch bei kalt




Ja, ich gebe zu, es sieht grossartig aus, nein, es hat keinen Spass gemacht, ja, okay, es war nicht so schlimm wie auch schon. Das Meer ist übrigens noch saukalt.




Nach Frühstück und Lagebesprechung mit dem Kollegen haben wir noch eine Runde durch das Oberdorf gedreht, wir würden ja noch genug rumsitzen und Kühlkurven und Kristallisationstaktiken kann man ja auch im Rumlaufen besprechen.






Schon hübsch da, kaum zu glauben, dass ein so verschlafenes Ferienörtchen ein Riesenindustriegebiet im Hinterland hat


Dann: roten Flitzer bepacken, 200km gradeaus fahren, viel zu früh am Flughafen, nach dem laaaaaaaangen Check-in dann noch eine halbe Stunde verspäteter Abflug ("some important paper is missing", naja, lieber das als eine Tragfläche.) und trotzdem nahezu pünktliche Landung.


Das Blog hat jetzt eine Datenschutzerklärung, ich habe meinen wegen "Ich bin nicht da" freigeräumten Tag morgen schon wieder voller Meetings, die Emails sind alle gelesen und die dringenden beantwortet, ich freue mich sehr, sehr sehr auf daheim, auf schwatzende erzählende Kinder, auf die Badewanne und .... mein Bett. Incl -genosse.


Stressleveldurchschnitt gestern:
Selbstbeweihräucherung: Durch Nachbohren heute die Bestätigung bekommen, dass ich wirklcih recht hatte mit meinem Gefühl und ich damit einen grösseren Mist verhindern konnte.