Dienstag, September 19, 2017

New York, RIo, Rosenheim

Oder auch Basel, Uruguay, Argentinien, Indien, Italien, Japan an nur einem einzigen Arbeitstag. Als Qualitytime gibt es heute abend noch einen Vortrag des lokalen Wärmeversorgers über vielleicht unser eigenes Holzschnitzelkraftwerk und ich sehe mich nach dem Durchfieseln verschiedener Auditberichte aus Indien schon in der Tiefgarage Holzkohle hacken und schaufeln. Nur die Kinder nicht, weil: no child labour according to ILO convention #182




Immerhin geht es meine Knie wieder gut, wenn schon der Kopf müde ist.




Sonstige Highlights:




nicht heute, aber immer noch toll: die Klackernägel wurden neugemacht, "Auffüllen" bedeutet: mit einer Zange wird gekürzt, alles wird grob runtergeschliffen, dann kommt wieder Gel und Pulvermatsch drauf, dann wird gefeilt und geschliffen und nochmal Gel, fertig



 Dauert 30 Minuten, kostet wegen knallhartem Preiskampf der Nagelstudios im Nachbardorf 10Euro und sieht wieder gut aus. Wegen "Juhu, es ist endlich Herbst" in schönem rotbraun angemalt.







Heute morgen um viertel vor sieben läutete das Telefon: Rundtelefon, Kunstlehrerin von K2 ist krank, die ersten zwei Stunden fallen aus, oder halt Notfallbetreuung. Das nahm ein findiger Klassenelternkopf zum Anlass, die Rundtelefonliste in eine Whats-App-Klassenliste umzuwandeln (man darf es gar nicht laut sagen, aber wir sind durch 6 Schuljahre mit zwei Kindern gekommen OHNE KLASSENCHAT!!!)  und das ausführlichst und mit allen Emojis dieser Welt garniert zu diskutieren. Ich selber habe davon nichts mitbekommen, weil ich Fuchs des Hübschen Handynummer als Erstkontakt, meine als Zweitkontakt auf die Liste geschrieben habe. Er hat mir fassungslose Screenshots geschickt und irgendwann, hoffe ich, die Gruppe gemuted. Es ist sehr viel besser für alle, dass nicht meine Nummer genommen wurde, ich neige zu .... impulsiven und sehr deutlichen Antworten und die hätte nach ungefähr 15 Minuten in der Gruppe vermutlich gelautet: "Habt ihr noch alle Latten am Zaun? Ich habe ein eigenes Leben und möchte es nicht mit diesem Nonsens vertun". Frau Brüllen hat die Gruppe verlassen, und das ware dann wieder schwierig beim nächsten Vorleseabend oder Elternabend geworden.




Ausserdem das hier:



(Endlich habe ich einen "Safety Moment", den ich bei unserem Group Huddle am Donnerstag teilen kann)




Und das hier hat Little L. gestern abend gesagt:


Ich finde das auch sehr witzig, sonst hätte ich es ja nicht getwittert, was ich aber sehr skurril finde, ist, dass es anscheinend irgendwelche Anti-Eltern-Ultra-BVB-Fans gibt, die Blocklisten auf Twitter führen und sobald ein Tweet mit Kindersprüchen eine gewisse Reichweite erlangt, dann  ... nun ja. Ein sehr begrenzter Spartenrum, der mir da zuteil wurde. Nun den, es gibt komische Gewächse in Gottes Gemüsegarten oder so ähnlich hat mein Opa das immer gesagt.

Kommentare:

Unknown hat gesagt…

" Dauert 30 Minuten, kostet wegen knallhartem Preiskampf der Nagelstudios im Nachbardorf 10Euro"

Sie haben sicher schon mal durchgerechnet was bei einem Stundenlohn von 20 Euro brutto für einen Selbständigen übrig bleibt wenn man Miete, Strom, Umsatzsteuer abzieht. Mich macht es immer wieder fassungslos wie selbst Menschen mit gutem Einkommen so etwas in Anspruch nehmen. Man muss als Kunde diesen "knallharten Preiskampf" nämlich nicht mitmachen.

Frau Brüllen hat gesagt…

Was soll ich sagen: ich finde den Unterton ("fassungslos" und so) zwar nicht unbedingt förderlich für ein Diskussionsklima, aber sei's drum. Ja, ich habe kein gutes Gewissen dabei. Ich kompensiere das mit 100% Trinkgeld, was man natürlich auch wieder doof finden kann.
Ich habe halt keine ALternative, weil ALLE Etablissements im Ort so verrückt niedrige Priese haben. Die Alternative ware natürlich, auf der anderen Seite der Grenze zwischen 70 und 80 Franken dann dafür bezahlen, aber danke, das ist es mir dann ganz ehrlich auch nicht wert.

Unknown hat gesagt…

Es tut mir leid, es macht mich halt einfach fassungslos. Das mit dem 100% Trinkgeld versöhnt mich allerdings, hätten Sie das im Post geschrieben hätte ich die Klappe gehalten ;-) Leider machen das bei weitem nicht alle Kunden (nein ich habe kein Nagelstudio aber ich bin selbständig und stoße immer wieder auf Kunden die sich keinerlei Gedanken machen was das eigentlich heisst und mit welchen Kosten das verbunden ist, selbständig sein).

B. hat gesagt…

Interessanter Ansatz, aber als Kunde ist es eigentlich nicht meine Aufgabe die Kalkulation der Geschäftsinhaber zu überprüfen.

Wenn der Service meinen Ansprüchen genügt, dann ist das doch ehrlich gesagt nicht mein Problem? Leider macht man ja auch immer die Erfahrung, dass teurer nicht automatisch besser bedeutet.

Frau Brüllen hat gesagt…

ich finde es halt schwierig, erst mal loszupöbeln und dann zu erwarten, dass sachlich geantwortet wird (vllt ist das auch nicht die erwartung, das wäre noch seltsamer).
ich persönlich bin mit der trinkgeldvariante nicht zufrieden. ich verstehe, wenn man über mangelnde wertschätzung oder preisgefeilsche schimpft, aber wenn ich einen preis angebe, ist es meine verantwortung allein, dass ich damit leben kann. ich kann doch nicht erwarten, dass der kunde das für mich übernimmt. und ja, vllt gibt der markt keine 37 nagelstudios in einem dorf her. dann ist das so und da wird auch trinkgeld nix dran ändern, das muss man sich hal überlegen, bevor man sich mit einem nagelstudio selbständig macht

Frau Brüllen hat gesagt…

ach, und nochwas: anonym kommentieren, wenn offensichtlich anders gewünscht, ist auch nicht die feine art

Unknown hat gesagt…

Ich habe leider keinen OpenID Account der akzeptiert wird und mir extra einen anzulegen für den Kommentar war mir zu mühsam. Ich habe auch nicht losgepoltert, das würde sich anders lesen, natürlich entschuldige ich mich aber trotzdem falls dass es so ankam. Fakt ist, dass Ihnen eine Nagel-Grundmodellage für 60 CHF (ich hab den Beitrag nochmal nachgelesen, also umgerechnet ca 50 Euro) zu teuer war. Das z.B. finde ich einen absolut realistischen Preis für 45 Minuten handwerkliche Arbeit. Man hätte ja jetzt auch noch mal überprüfen können warum das in der CH mehr kostet (Ausbildung, Hygienstandard). Aber in Ihrem ersten Beitrag zu dem Thema steht ganz klar drin: Das muss billiger gehen. Finde ich eben nicht. Und ob das dann damit zu tun hat dass es in ihrem Dorf 37 Nagelstudios gibt die sich in ihren Preisen unterbieten.

Frau Brüllen hat gesagt…

Das können sie gerne mal überprüfen, warum die schweiz teurer ist 😆, und ich wünsche Ihnen viel Spass beim Selberschätzen von Preisen (geht das auch in die andere richtung, d h sie zahlen weniger, wenn ihnen die gewinnmarge übertrieben vorkommt?) Damit ist diese diskussion für mich beendet, ich habe den eindruck, dass wir weder vom sachlichen noch vom ton zusammenkommen.

Heidy.ch hat gesagt…

Dank deinen vielen Nagel-Blogs probier ich das jetzt auch aus mit der Nagelverstärkung... Nur leider zahle ich ein Vermögen dafür, da ich viel zu weit von der Grenze wohne... 😂😂

Melanie Babst hat gesagt…

Hallo, ich musste sehr schmunzeln bei deinen Ausführungen zur Klassengruppe, wir haben leider seit der ersten Klasse eine WhattsApp Gruppe und die nervt ohne Ende und ich habe mich schon genauso verhalten, wie du es geschrieben hast. Leider ist austreten auch nicht gut, da manchmal auch wichtiges, wie Infos der Lehrerin, darüber kommuniziert werden. Ich habe aber azch schon überlegt, dass der Mann statt mir Mitglied wird. Eine gute Restwoche noch und viele Grüße Melanie

Sunni Schmidt hat gesagt…

Hier noch etwas zur Klassengruppe, zu Nägel kann ich nichts sagen :-))

"53 Nachrichten in der Eltern Whatsapp. Nur eine ist sinnvoll. "Ihr geht mir so unendlich auf den Sack"...steht da. Das ist meine! Zitat "Wilder Bock"

Mit besten Grüßen, Sunni