Donnerstag, April 14, 2016

Heute so

Wenn ich sage, dass der Champagner nach dem letzten Meeting heute eigentlich das Blödste am Tag war, klingt das sehr verwöhnt. Andererseits gab es den zu einem sehr traurigen Anlass, ein Kollege, den ich der kurzen Zeit, in der wir zusammengearbeitet haben, sehr schätzen lernte, verlässt nämlich leider die Firma. (Ausserdem habe ich davon total Kopfschmerzen bekommen).
Aber tatsächlich war der Tag sonst echt super. Der Hübsche kam gestern abend zurück, wir haben uns beim Sichten der Fotos von seinem Parisaufenthalt sehr amüsiert und auch so freue ich mich sehr, dass er wieder da ist.
Bei der Arbeit habe ich das Liegengebliebene der letzten Woche ausser Haus allergrösstenteil aufgearbeitet, dazu noch zwei frische Tasks bekommen, die ein bisschen Detektivarbeit bedeuten, aber ich mag sowas sehr gerne ;-).
Als ich dann von einem Meeting zum anderen das Gebäude wechseln musste, musste ich auf dem Gehweg einem etwa 60jährigen Mann ausweichen, der in Jeansshorts und T-Shirt mit Kopfhörern auf auf Rollschuhen den Gehweg entlang gefahren kam. Er hat glücklich gelächelt, Pirouetten gedreht und allen Passanten ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. (Ich kam mir kurz ganz unmagisch vor, in Businessklamotten, Laptop unterm Arm, mit 3 Minuten Zeit zwischen zwei Meetings, noch schnell ein Telefonat dazwischen geschoben, aber dann dachte ich mir: wenn ich auf den Rollschuhen unterwegs wäre, wäre ich vermutlich bei dem Versuch einer Pirouette an einem geparkten Fahrrad hängen geblieben* und dann mit Riesengetöse rückwärts in den Brunnen vor dem Gebäude gefallen. Also ist so Arbeitsmultitasking eher meine Art Magie.).

Daheim hat mich dann noch die erste Teilrechnung für die Solaranlage erwartet (wow, ich habe schon lang keine fünfstelligen Summen mehr überwiesen....), zusammen mit der Genehmigung der Gemeinde, so dass im Mai bei uns aufs Dach gestiegen wird!


* Raten Sie mal, was mir passiert ist, als ich nach dem traurigen Abschied schnell zum Shuttle rennen musste.... ganz ohne Rollschuhe bin ich mit einem Halstuchzipfel an einem Rad hängengeblieben und habe die ganze Reihe umgerissen. Positiver Aspekt: ich habe mir erstens nicht das Genick gebrochen, zweitens habe ich fürs Karma alle Räder wieder aufgestellt und trotzdem noch den Bus erwischt.