Donnerstag, Dezember 17, 2015

Namen

Ich habe ja schon mal am Rand erwähnt, dass ich gewisse synästhetische Anlagen habe, also Wörter nicht nur höre / lese, sondern auch in Farben sehe.
Was ich aber auch mache, ist mir zu Namen (meistens) Geschichten auszudenken. Im letzten halben Jahr in meinem jetzt ja total globalen Job, wo die Kommunikation meist nicht mehr via "Ich lauf mal schnell ins Nachbarbüro" verläuft, sondern vie Mail, Telefon, Webex, habe ich ja meist nicht mehr als die Namen.
So habe ich (jaja, seminanonym hier, deswegen kann ich natüllich die echten Namen nicht aufschreiben) in meiner Kontaktliste

  • Billy Elliot bzw klang der Name des Kollegen erst so für mich und wann immer ich jetzt mit ihm telefoniere oder maile, möchte ich dem kleinen tanzenden Jungen durch die Haare strubbeln.
  • Jemanden mit einem echten Superheldennamen. Der Name klingt wirklich so, als würde derjenige in einem Wingsuit (schwarz mit gelben Seitenstreifen), Cape (gelb) und natürlich Maske (schwarz) zwischen den Hochhäusern durchflitzen und das tun, was Superhelden so tun.
  • Einen englischen Lord, der von seinem seit 37 Generationen weitervererbten Familiensitz aufgebrochen ist, um seinen Dienst an der Wissenschaft zu leisten. Sozusagen der Inspector Lynley der Chemie (ich hatte heute einen Termin mit ihm, er ist ein US-Amerikaner, der begeistert snowboardet. Ich nehme an, er hat britische Ahnen oder so)
  • Einen schweigsamen irischstämmigen Privatdetektiv aus den 20ern.
Und ja, ich habe Spass bei der Arbeit ;-)

Ehrlich gesagt, eigentlich möchte ich die auch gar nicht alle in echt kennenlernen, weil: so interessant wie in meiner Vorstellung sind sie wahrscheinlich eher nicht ;-).