Mittwoch, Juli 01, 2015

Einmal schütteln und weiter

Auf der positiven Seite von heute:

  • ich bin bei der Angiographie nicht verblutet. (Im Gegenteil, irgendwie habe ich auch aufs Dormicum verzichtet, und hatte sozusagen Deluxe-Einblicke in mein Nierenbecken und es war wirklich spannend)
  • Es hat nicht mal weh getan (jetzt, mit ein paar Stunden Abstand habe ich v.a.Rücken, weil ich fünf Stunden mit strammem Druckverband auf der Leiste auf dem Rücken liegen musste und mein rechtes Bein nicht anwinkeln, ausserdem fühlt sich meine rechte Seite so an, als ob jemand mit einem Draht in meiner Niere rumgestochert hätte, muhahahaha).
  • Es wurde nix superschlimmes gefunden.

Auf der negativen Seite:
  • Es wurde überhaupt nix gefunden, ergo auch nichts repariert. Und ja, das ist so doof, dass ich meinem Grundsatz "Nie vor Ärzten heulen" nicht treu bleiben konnte (nur so ein bisschen. Danke an die Schwester, die mir wortlos die Kleenexbox in die Hand gedrückt hat), weil: waaaaaaah! Ich dachte: heute wird repariert und gut isses!

Nun denn. Montag gibt es jetzt ein MRI und da findet man dann hoffentlich das, was die Ärzte bei der Spiegelung letzte Woche gesehen haben. Und dann wird das hoffentlich irgendwie repariert.

(Es gibt doch diesen Spruch, dass man bei Hufgetrappel erst mal an Pferde und nicht gleich an Zebras denken soll? Ich denke, wir haben Pferde, Esel, Zebras, Okapis und Giraffen durch. Go for the unicorn oder so.)