Abseits von bekannten Pfaden
Es ist ja so: ich mag Rhabarber sehr gern. Als Schorle, als Duschgelduft, als Marmelade und natürlich als Kuchen. Seit ich die Seite aus einem BettyBossi-Heft gerissen habe, ist dieser Kuchen der Goldstandard, was Rhabarberkuchen im Hause Brüllen angeht. Einmal im Jahr aber probiere ich ein andere Rezept aus, meist um dann reumütig zu dem obigen zurückzukehren.
Dieses Jahr mache ich es ganz verrückt: die Rhabarbersaison ist noch ganz am Anfang, ich habe zum ersten Mal welchen gekauft und schon gehe ich fremd ;-):
in Jeannys Backbuch findet sich nämlich ein Rezept für einen Rhabarber-Pie.
Ich mag ja Apple Pie schon und finde, alles Obst, was sich als Kompott gut macht, geht auch als Pie. Also: warum nicht?
Die Füllung besteht aus Rhabarber und Orangensaft/-schale, so dass der Hübsche vom Semmelnholen gefühlt die letzte noch erhältliche Orange mitbringen musste. Das war ein Riesenexemplar, so dass die Füllung recht flüssig wurde.
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So nach dem ersten Stück muss ich sagen: wow! Ich hätte nicht gedacht, dass man mich in Sachen Rhabarberkuchen noch positiv überraschen kann, wo ich doch den allerbesten mache ;-), aber gerade die Kombination aus Orange und Rhabarber, die schmeckt superlecker! Sehr, sehr fein. (Auch die Kuchenfritten, soll ich von der U10-Fraktion ausrichten)
1 Kommentar:
Sieht wirklich lecker aus und die Kuchenfritten sind echt mal ne gute Idee. Bei Rhabarberkuchen verlasse ich aber kaum noch eingetretene Pfade, weil der hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/607341160490900/Rhabarberkuchen-mit-Nussbaiser.html
ist so lecker, dass ich mir ehrlich nicht vorstellen kann, dass es noch besser geht...
LG, Doreen
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