Freitag, März 27, 2015

Achterbahn

Ich sags Ihnen, die (Ent-)Spannungskopfschmerzen, die mir heute abend den Schädel fast sprengten, die habe ich mir mit dieser Woche echt verdient.

Alles fing damit an, dass ich ja am Montag (Sie haben es sich wahrscheinlich schon gedacht) statt einer Absage eine Zusage für den Job bekam, auf den ich mich im Dezember beworben hatte. (Übrigens: hier ging es um das Anschreiben im ersten Gespräch, die Hose habe ich mir auf dem Weg zum dritten Termin zerrissen). Soweit, so grossartig, die offiziellen Papiere sollten dann irgendwann mal von der Personalabteilung kommen.
Dienstag: Niere
Mittwoch und Donnerstag: Little L. hat Geburtstag, ich erfahre, dass die Freundin einer direkten Kollegin mit im Flugzeug war, ausserdem dachte ich ja, es wäre der schwierige Teil gewesen, den neuen Job zu bekommen, nicht aus dem alten so rauszukommen, dass man zum Beispiel zum Kaffeetrinken oder auch zum Zusammenarbeiten später mal wieder vorbeikommen kann. Das erforderte allerdings noch mehr Gespräch und mehr Konfrontation, als ich mir hätte träumen lassen. Jetzt ist aber alles okay.
Freitag: ich war (freier Freitagnachmittag, remember?) gerade auf dem Crosstrainer am Strampeln, Little L. hatte mein Handy zum Angrybirdspielen, auf einmal höre ich ihn: "Hallo, da ist der Little L., wer ist da? ... Aha.... Ja, die ist da, die macht grad Sport.... Ja, eigentlich ist jetzt grad meine Handyzeit.... Angrybird........Nein, das normale ...... okay, ich hol sie...... Mami, für dich."
Am anderen Ende war der Recruiter von der Personalabteilung. Ähem. Aber gut. Wir haben Modalitäten geklärt (WOHOOOOOOOOOOOO!), ich habe meinem alten und meinem neuen Chef offiziell mitgeteilt, dass ich die Offerte dankend annehme und jetzt müssen sie sich einigen, wann ich wechsle.

In maximal drei Monaten also bin ich dann ..........tadaaaaaaaaaaaaaaa............wollen Sie es wissen? Hah, ich habe eine Idee! Ich lasse Sie raten. Und wenn es jemand wirklich errät (die, denen ich es per "ich kann die Klappe nicht halten" schon genau verraten habe, die dürfen natürlich nicht mitmachen ;-)), dann bekommt er oder sie ein Osterpaket mit Schweizer Schoggi. (Und wenn es keiner errät, dann bekommt es die Idee, die mir am besten gefällt.)

Ich gebe Ihnen aber schon ein paar Tipps:
1. Ich wechsle intern, d.h. ich bleibe in der gleichen Firma.
2. Ich kann in Zukunft wieder Röcke tragen, aber nicht immer.
3. Es ist keine Linien-, sondern eine Matrixstelle.
4. Organisatorisch bin ich einem ganz anderen Bereich angehängt als jetzt.
5. Es ist was, was ich schon fast mein ganzes Berufsleben machen wollte.

Also: wie gut kennen Sie mich? ;-)

Spätestens am Sonntag löse ich das Rätsel auf.