Montag, Mai 19, 2014

Hallo wach!

Den gestrigen supersonnigen Nachmittag haben die Jungs zu einer Wasserschlacht mit der U10-Gang genutzt, der Hübsche und ich zum Entrümpeln der Terrasse incl. exzessivem Sandspielzeugausmisting. Wir haben also
kaputte Sachen weggeworfen,
Sachen, mit denen noch gespielt wird, behalten (zB grosse Schaufeln für grosse Löcher und Fallen, Kescher, Luftmatratzen, Besen),
Sachen, die super sind, aber aus deren Benutzung unsere beiden Jungs rausgewachsen sind(zB die verschiedenen Wader-Fahrzeuge und kleinen Schaufeln, Siebe, Mühlen, Schubkarren)für die Kinderkrippe zusammengesammelt,
Sachen, die noch in Ordnung sind, aber nicht richtig toll (noch mehr kleine Schaufeln und Siebe, Plastikrasenmäher, der einen höllischen Lärm macht) gratis zur Selbstbedienung aufgestellt,
und meinen Buggy, mit dem ich schon meine Puppen spazierengefahren habe, für Enkelkinder auf den Speicher geräumt.

Die Sachen für die Kinderkrippe haben wir mit dem Gartenschlauch abgespritzt zum Spinnweben entfernen, dann direkt in den Kofferraum geladen und heute morgen dann dort ausgeliefert (mitsamt unseren Kindern). Ich bin dann weiter Richtung Arbeit gefahren, erst durchs Dorf, dann durch noch ein Dorf, dann auf die Autobahn. Und obwohl
auf Schweizer Autobahnen eh nicht schnell gefahren wird (wenn keine Begrenzung ist, darf man 120km/h maximal),
im morgendlichen Berufsverkehr in Ballungsräumen noch langsamer gefahren wird,
ich ein sehr umsichtiger Autofahrer bin (Hunde, die bellen, beissen nicht, Autofahrer, die fluchen... naja.),
ich im allgemeinen nicht zu Hysterie und Überreaktionen neige,
im Allgemeinen auch keine Angst vor Tieren habe,
auch nicht vor Insekten,
auch nicht vor Spinnen (auch wenn die keine Insekten sind),
auch nicht vor grossen Spinnen,

....

so muss ich doch zugeben, dass es mich slightly uncomfortable macht, wenn bei voller (oder was der Schweizer halt so als volle Fahrt ansieht) Fahrt eine handtellergrosse Spinne (also: Handteller, ohne Finger mitgerechnet, man will ja nicht übertreiben) gemütlich aus der Lüftung krabbelt, über den Rand des Armaturenbretts spaziert, direkt an meinen Fingern, mit denen ich ja das Lenkrad halte, vorbei, um dann gemütlich auf der anderen Seite irgendwo zu verschwinden. Ich nehme an, das Vieh hat sich in irgendeinem Sandauto verschlupft und sich dann auf dei Wanderschaft begeben. Ich hoffe schwer, dass es die lange Pause in der Tiefgarage genutzt hat und sich jetzt dem Clan der Grossstadtspinnen angeschlossen hat, weil: uaaaaaaaaahhhhh!