Montag, Juli 23, 2012

Vorfreude und so

  • Unsere Autokindersitze sind in den USA zwar nicht zugelassen, aber für die Dauer einer Urlaubsreise wird das akzeptiert.
  • Mein Pass ist zwar nicht biometrisch, aber maschinenlesbar und vor 2006 ausgestellt und somit USA-tauglich (habe ich zwar schon 100mal gecheckt, ist aber immer noch so)
  • Die Flugzeiten sind immer noch aktuell und noch kein isländischer Vulkan hat sich zum Ausbrechen gemeldet.
Und wieder sind drei Punkte auf der „Was mich nachts zum Zähneknirschen bringt“-Liste abgehakt. Bleibt noch zu klären, was „broadband access“ im Ferienhaus bedeutet (bei Vermieter angefragt) und ein Netzteil fürs Netbook, das auch in unseren Adapterstecker passt, zu finden. Ach ja. Die Öffnungszeiten der Autovermietung am Flughafen könnte ich noch mal checken. Ein paar Dollars und die Schokolade zum mitbringen hole ich morgen.
Für den Fall, dass das mit dem Internet vor Ort nicht klappt, sind die wichtigsten Routen schon mal ausgedruckt und langsam überwiegt das Gefühl der Vorfreude wieder das der „ Ach du mein Gott, ich hab irgendwas übersehen und wir landen alle in Guantanamo“-Nervosität.
Ich werde wohl echt langsam alt, weil damals, lang, lang ists her, sind wir zwar auch mit ellenlanger Vorplanung etc. mit dem Rucksack nach Korsika aufgebrochen, aber eben: einfach aufgebrochen und wir hatten nicht mal die Übernachtungsmöglichkeiten vorreserviert und ich erinnere mich nicht, dass ich irgendwie nervös gewesen wäre. Ich glaube, ich schiebs auf die Kinder, von wegen Verantwortung und so. Oder ich werd langsam wie meine Mutter. Nächstes Jahr machen wir Urlaub auf Balkonien. Oder All inclusive und dann ist das Reisebüro schuld, wenn was nicht klappt.


Sonst so: krassen Muskelkater im Allerwertesten, vom stundenlangen Auf-Mr. Darcy-Zurennen, Schultüte(n, weil Little L. bekommt ja auch eine) gepackt, Kindergeburtstagsvorbereitungen auf Hochtouren, traumhaftes Wochenende gehabt.