Donnerstag, März 01, 2012

Ich geh dann mal schlafen

Nachdem ich heute nacht gefühlt überhaupt nicht geschlafen habe (jaja, Schissbuxe ;-)) und nach einem Tag voller neuer Eindrücke einfach mal gepflegt platt bin, bin ich ganz happy, dass ich morgen ja erstmal schon Wochenende habe.
Ansonsten so: ich habe bisher wohl immer zu falschen Zeiten ("Ach ja, Sie sind neu.... eigentlich haben wir ja Einstellungsstopp") in Firmen angefangen. Heute so: Schlange bis raus auf die Strasse bei der Anmeldung und der Ausweisstelle, alles neue Leute, erkennbar an den dicken Blumensträussen, die sie nach bestandenem Fototermin mit sich rumschleppten.
Nachdem die Traumfirma es ja extrem ernst mit Geheimhaltung und so meint, nur zwei Sachen zum neuen Job: die Chemie ist ein Dorf und der Exkollege, der mal gesagt hat, dass diese Binsenweisheit, dass man jeden Mensch auf der Erde über maximal sechs Kontakte kennt, in der Chemieumgebung auf einen Kontakt reduzierbar ist, der hatte wohl recht. Und wie kann man (also ich) schöner begrüsst werden, als wenn eine andere (blonde) Frau einem bei der Mitarbeiterinfo entgegenstrahlt und meint "Ich sags ja, wir brauchen mehr Frauen in der Produktion. Vor allem blonde." (War im vorletzten Job übrigens auch so).
Little Q. und L. fanden den Extrakrippentag heute übrigens superst. Es ging in den Wald zum Würschtlbraten. (Nachdem Little Q.s Laune aufgrund meiner Weigerung, den von ihm vorgeschlagenen monatlichen "Little L. und Q. können sich beide im Laden oder Internet was neues zum Spielen aussuchen und, wenn es nicht so viel kostet wie der Legotodesstern, dann kriegen sie es auch"-Tag einzuführen, letztens übrigens in ähnliche existentielle Tiefen abgerutscht ist wie aufgrund der Geschichte mit dem Krippentag mehr, hat es bei mir auch wieder einiges ins Lot gebracht. Und letztens sagte er so schön: "Gell, Mami, wenn Du Dir wieder mal einen neuen Job suchst, dann so einen, so auf jeden Fall der Freitag frei bleibt.")