Montag, August 22, 2011

Happy Birthday, kleiner Ninja!

So, zwei Tag später kann ich endlich drüber schreiben (nein, das ist jetzt nicht so schlimm, wie es klingt, aber am Abend nach der Party war ich fix und alle und gestern waren wir den ganzen Tag im Freibad und am Abend war ich dann noch müder, jetzt also):

Die Ninjaparty war ein voller Erfolg.

Meine kleine Schwester und ich haben vorab eine astreine Schatzkarte gebastelt (unser Kunstlehrer von anno dazumal wäre begeistert gewesen, wie viel von dem Fünftklassprojekt "Piratenschatzkarte" hängengeblieben ist) incl. zusammenknüllen, einweichen, ankokeln etc.,
nach der Vorlage von hier einen Ninja-Kuchen gebacken und gebastelt (Innenleben: "Altmodischer Schokoladenkuchen" von Nigella Lawson), das Haus dekoriert (ein Vater mit ExPatZeit in China ist gut für jede Menge Asiaschnickschnack), den Expeditionsrucksack gepackt, eine Backstory entworfen, die einzelnen Spieleposten fixfertig verpackt und uns kostümiert (dank Freundin mit Karatebackground gab es genug Kostüme für alle):

Die Gäste wurden dann an der Tür mittels Stirnbändern in rote und blaue Ninjas eingeteilt und direkt zu Fototermin mit dem Hübschen geschickt; als Erinnerung bekommt jeder eine Ninjago-Charactercard mit eigenem Gesicht drin. So in etwa:

Anschliessend gab es Kuchen (zwei erstaunliche Fakten: das war der erste Geburtstagskuchen der nahezu vollständig verschwunden ist und: in Little L. s Mund passt ein ganzes Stück auf einmal), die Getränke wurden schick mit Legoeiswürfeln gekühlt.
Anschliessend scheuchte Sensei Wu seine Schüler erstmal durch das Trainingscamp im Garten: Es wurde mit Wurfsternen Zielwerfen geübt auf der Suche nach dem tickenden Küchenwecker das leise schleichen geübt und fix und geschickt Wasser aus der Quelle der Weisheit in Flaschen gefüllt.
Anschliessend bekam jeder Ninjaschüler sein T-Shirt verliehen (gepimpt mit Velouraufbüglern von hier) und es ging auf die grosse Schatzsuche nach den Talern der Weisheit.
Dafür mussten zunächst die Teile der Schatzkarte mit Katanas von der Leine geschlagenw erden und die Karte zusammengepuzzelt werden.
Weiter ging es (in sengender Hitze) über die Brücken des Vertrauens, durch das Tor der Macht (sie mussten durch das von meiner Schwester und mir geschwungene Kletterseil laufen, davon gibt es leider kein Bild) über den Kreis des Schweigens (Stille Post) zu den Schlangen des Zweifels.

Danach gab es erstmal eine kleine Trinkpause im Schatten.
Ein bisschen Abenteuer gab es auch : auf dem Weg zum Jadenetz mussten wir durch ein Loch im Zaun und einen Hügel hinaufklettern.
Als alles erledigt war, alle 17 Taler der Weisheit eingesammelt waren (es war so schön zu sehen, wie die doch an sich ach so coolen Jungs und Mädchen in den Abenteuern aufgingen, sich darum rissen, Schatzkarte und Sack zu tragen etc.), ging es "Achtung: Ninjas sind immer ganz leise" (das beste am Ninjamotto) im Schleichschritt zurück ins Dojo, wo der Hübsche schon mit der letzten Prüfung wartete: Ochs am Berg auf Ninja "Ninjago, itschnitschsam". Als das auch geschafft war, gab es als Schatz eine Runde Eis für alle und wiel die Zeit immer noch nicht rum und allen heiss war, wurde der Rasensprenger angestellt und meine Schwester und ich durften lustiges SockenundT-Shirt-Lotto spielen.
Fazit: Vorbereitung rocks ;-), mein Team war grossartig, echtjetztmal, und man hätte noch das eine oder andere Spiel anhängen können. (Und mehr Gäste gibts nicht. Sorry, Sohn)

Nächstes Jahr dann: Star Wars. Juppidu.