Samstag, Januar 09, 2010

Danke Daisy II

Mjoa, Schnee geniessen geht anders. Eine faire 50:50 Mischung aus falsch ausgewähltem Skigebiet und Wetter ergab naja, man kann es sich vorstellen: Nehmen Sie unten schon Nebel ("Aber oben, da hat es Sonne, sagen die von der Bergstation" Ja, morgen vielleicht....), der nach oben immer dichter wird, Wind, eine Gondel die mitten im Nichts endet, eine Bergstation, die nur mit dem Sessellift erreichbar ist (schon mal einen absoluten U5-Skianfänger, ein Baby in Schneeanzug und Fussssack, einen Kinderwagen, einen Schlitten, das ganze Equipment, dass Sie für einen Tag ausser Haus brauchen, und Ihre eigenen Ski/Snowboard mit einem Sessellift OHNE DECKEL, der auch mal gerne Pause im Nichts (Sie erinnern sich, der Nebel) macht, transportiert? Ich hatte da schon ganz schlimm Nerven, das sag ich Ihnen.), einen Kinderlift, der seinen Namen nicht verdient, immer mehr Nebel


und Sie haben unseren Tag.
Aber man muss das ganze positiv sehen: der Hübsche und ich hatten eine ganze Stunde 1:1 Zeit für uns, als wir durchh die dicke Nebelsuppe nach unten gerutscht sind, ursprünglich um die Kinderski gegen Schlitten einzutauschen, dann aber, um oben mitzuteilen, dass die Übung abgebrochen wird und wir heimfahren. Little Q. fand die halbe Stunde in voller Montur (sieht der mit Helm und Skibrille cool aus!) Rumrutschen vor dem Restaurant super (auch wenn er beim Ausleihen einen mittleren Nervenzusammenbruch hatte und "ganz traurig" war und "lieber eh daheim Lego spielen" wollte

Die Pommes im Restaurant waren auch lecker, Little L. hat einen sehr langen Mittagsschlaf an der frischen Luft gemacht

und hey, niemand ist verloren gegangen! (Aber schlapp bin ich, als ob ich eine schwarze Piste nach der anderen runtergeheizt wäre...)



(Little L. wartet im Kofferraum darauf, vollends eingeschneit endgültig verladen zu werden. Er wirkt fast ein bisschen stoisch)

Jetzt: alle in die heisse Badewanne.


Morgen: Schneemann im Garten. Geht auch bei Nebel