Freitag, September 28, 2007

Ich werde sie brauchen

die neuen Einlagen. Voltaren ist ja nun keine Dauerlösung und ohne kann ich absolut nicht laufen. Wir sind also heute zu zweit (Little Q. mit dem Laufrad, ich auf einem normalen und einem sehr schmerzenden Fuss) in die grosse Stadt zum Einlagenmacher:
  • 20 Minuten zum Bahnhof, zT steil bergab
  • 13 Minuten Bahnfahrt
  • durch den morgendlichen Hauptbahnhof zur Tramhaltestelle: Fehlanzeige, Little Q. will laufradfahren.
  • War eigentlich schön, eine Dreiviertelstunde zügig durch die gerade aufwachende Stadt, am Rhein entlang...
  • 10 Minuten Einlagenzeugs abmessen, Little Q. macht Znüni (Diagnose Senkspreizfuss links und sonst tolle Füsse wird bestätigt)
  • 10 Minuten zum H&M, Little Q. fordert Handschuhe
  • Ein paar Paare aussuchen, zahlen, eines (mit Fingern) direkt anfummeln
  • 10 Minuten in Richtung Spielzeugladen, Geschenke für die Gästekinder am WE besorgen
  • nach 10 Minuten umdrehen und die vergessenen Handschuhe beim H&M abholen
  • Jetzt aber wirklich die Geschenke besorgen: es gibt Znüniböxli (wie die, die wir von der Lise gekriegt haben, nur mit Panda), die passenden Servietten und als Füllung original Schweizer Guetzli. (ich bin zu sehr Jungsmama. Für Jungs könnte ich problemlos Geschenke besorgen. Aber Mädchen? 3 und 5? Die ich praktisch nicht kenne? Keine Ahnung, ob ich mit Prinzessin Lilifee Begeisterungsstürme oder Entsetzen auslösen würde... naja, Pandas sollten gehen)
  • Little Q. schwächelt langsam: er will sofort in den Bus (irgendwohin) einsteigen, anstatt noch die 100m zur Tramhaltestelle (zum Bahnhof) zu radeln.
  • Endlich: Tram, Zug, Bus und nur die letzten 400m geht es noch mit dem Laufrad (natürlich wieder mit Handschuhen).
Und so ist mein sportlicher Sohnemann schon vor dem Mittagessen praktisch drei Stunden nur geradelt, den grössten Teil in der Stadt, ohne ein einziges Mal Rotztrotz.
Ich bin begeistert.
Und ausgeschlafen wie ich bin (er kann es jetzt, das Durchschlafen. Ich nicht mehr), macht mir mein weher Fuss fast nix aus. Evtl. holen wir uns heute nachmittag sogar noch den besten Freund, den seine Eltern während einer zweiwöchigen Amerikatour bei den Grosseltern geparkt haben.