Mittwoch, Juni 20, 2007

Seelentrost nötig

Nach einem kopfweh-(meinereiner), stress- (der Hübsche und ich), wetter- (wer nicht), unlustaufsinnloseprojekte- (der Hübsche) und backenzahn- (Little Q.) belastetem Tag gibt es heute Abend, meinen österreichisch-böhmischen Vorfahren zu Ehren, Marillenknödel. Und damit das Kind nicht wieder nur die Semmelbrösel mit Zucker isst, kommt der Zucker in Form aus dem Kaffeeraum geklauter Würfelzucker, endlich mal so wie es richtig gehört, direkt in die Marillen.
Rezept:
Teig aus 250 g Quark (Topfen ;-)), 1 Ei, 100g Margarine, 2 EL Griess, 250g Mehl, Prise Salz. In diesen klebrigen Teig wickelt man die Marillen (wenn man es richtig macht, hat man den Kern durch einen Würfelzucker ersetzt. Dafür war ich bis heute immer zu faul) und kocht diese Knödel in leicht gesalzenem Wasser (nur leicht kochend) ca. 15 Minuten. Dazu gibt es in Butter angeröstete Semmelbrösel (wenn man zu faul war, den Zucker in die Marillen zu pulen, kommt er halt in die Brösel).