Dienstag, Januar 17, 2012

Neue Rolle im alten Job

ich kann/darf/will jetzt ungeniert all die Fragen stellen und unangenehmen Themen ansprechen, die bisher von allen gemieden wurden wie das Weihwasser vom Teufel, aus Angst, das Gesicht oder die Unterstützung des Chefs zu verlieren.
Und die letzten vier Wochen schaffe ich auch ohne beides ;-).
(Meine direkten Kollegen nennen mich jetzt "die Geheimwaffe" (mein Bürokumpan hat gemeint, ich wäre in meinem Nachbohren ungefähr so unangenehm wie ein Pickel am A.rsch.).)

Kommentare:

strickistracki hat gesagt…

DAS ist doch mal ein kompliment :-)

Anonym hat gesagt…

Kenn ich, geniessen Sie es :-)))

En liebe Gruess

vreni AG

hallo montag hat gesagt…

Das klingt ganz herrlich ungeniert. Passen Sie nur auf beim Autofahren so ohne Gesicht!

Hannah

Seifenfrau hat gesagt…

...na, da würd ich mich doch geehrt fühlen!
;-)

sewbeedoo a.k.a. Schöne Töne hat gesagt…

Hab Spaß dabei!!! :)

LG!Sandra

seenia hat gesagt…

sollte man das nicht immer tun in seinem job?

Frau Brüllen hat gesagt…

@seenia: kommt auf den Job an. Und auf die Energie, die man selber bereit ist reinzustecken. Und die eigene Frustrationstoleranz.

seenia hat gesagt…

wir hatten da gerade nen ziemlich spannenden workshop letzte woche bei uns in der firma. so vonwegen "rote linie überschreiten" und eigenen wiederstand überwinden. eigentlich brauchts ja eben genau solche mitarbeiter/innen, die das tun. nur sehen das in vielen firmen die eingesessenen zu wenig und man möchte nur ja-sager.

Frau Brüllen hat gesagt…

Im Prinzip stimmt das ja. Aber wenn man zu oft die gleichen nichtssagenden Antworten auf essentielle Fragen bekommen hat oder eben auf der Hand liegende Fakten regelmässig schöngeredet oder ignoriert werden, weil sie halt nicht ins Konzept passen, dann verliert man die Lust, zu hinterfragen. Ich habe meine Konsequenz gezogen, weil so kann ich einfach nicht. Und wenn sich nichts ändert, dann muss es halt ohne mich so bleiben, wie es ist.

stahldame hat gesagt…

... und solange man auf das Wohlwollen des Chefs angewiesen ist, verkneift man sich auch das eine oder andere, aber jetzt vielleicht nicht mehr.
Hat schon was, wenn der Noch-Chef in der Besprechung [undankbare und nervenaufreibende] Aufgaben verteilt, und jeder kriegt was ab außer mir - ich kenn die Situation ;-)