310325
Schau an, Q1 vorbei. War jetzt eher ruckelig, der Jahresstart, würde ich sagen. Aber gut, wir haben ja noch 75%, die es rausreissen können!
Heute: schon mal gut geschlafen. Vogelwild wie ich bin, habe ich den Wecker NICHT schon um halb sechs gestellt, sondern erst um sechs. Mit vollem Risiko, dass ich eben vor der Physio nicht mehr meine Sporteinheit schaffe und dann voll unaufgewärmt und mit steifer unbeweglicher Schulter da auflaufe und alle traurig sind, dass nix vorwärts geht. Aber: es war Zeitumstellung, wir haben gestern abend lang gebraucht, um ins Bett zu kommen (unter anderem, weil wir sehr lang gebraucht haben, um zu realisieren, dass die Folge, die als nächstes auf der Battle Star Galactica Blu Ray war, die extended version der Folge davor war. Wie kann man so was doofes machen? Und nicht mal die Folgennummern oder Titel irgendwo im Menü oder im Booklet hinterlegen? Wir sind durch eine Amazon-Kritik darauf gekommen. Anyway. Man hätte es auch schon 15min eher realisieren können. Ich sag noch: "Schau, da wollten sie die gleiche Folge nochmal aus einer anderen Perspektive drehen und fanden die ursprüngliche so gut, dass sie das meiste nochmal genommen haben". Hätte auch sein können, find ich.), ich wollte einfach nicht um halb sechs aufstehen. Erzieherisch total wertlos war der Arm dann beweglich wie nie, ich habe oft aus Gewohnheit dagegengehalten, weh getan hat es noch lange nicht. Vielleicht muss ich doch nicht immer vorher Sport machen?
Dann: fast meetingfreier Tag und ich bin ein bisschen ins prokrastinieren gekommen, aber das ist auch mal ok. Wir haben jetzt ein gerüchteweises Datum für die Info, wie es mit unserer Abteilung weitergeht, bis dahin wird es eh sehr, sehr unproduktiv werden, zumindest im Büro.
Beruhigende Erkenntnis: Ich bin keine Expertin in allem (zB Toxikologie), aber ich erkenne, ob ein Assessment Hand und Fuss hat oder eher: wenn ein Assessment keins von beiden hat. Meine Güte....
Zum Mittagessen gab es Mangoldquiche und Salat. Wie danach beim Ragewald durch den Wald festgestellt: Quiche ist halt schon so ein langweiliges Essen. Nie richtig schlecht, aber auch nie richtig gut. Und Mangold ist auch so ein langweiliges Gemüse, halt grün. Aber: es gab fancy Salat dazu, der hat nach mehr geschmeckt.
Sonst: Jonny hat einen Schmiss über der Nase, aber ich hoffe, dass Kratzer nicht so schlimm sind wie Bisse. Sansa hat schon den zweiten Zeck dieses Jahr, diesmal einen Riesen-Oschi unter dem Kinn (habe sie natürlich weggemacht), das wird noch lustig....
Morgen dann: nicht vergessen, dass ich mit dem Shuttle in die Arbeit fahren wollte, nicht mit dem Rad, weil abends eben Dinner und ich nicht im Dunklen heimfahren will.
Gesehen:
"Shining Girls" eine Hammerserie, Thriller, Zeitreisen, Elisabeth Moss. Ich glaube, ich habe viel verpasst und bin gespannt auf das zugrundeliegende Buch.
Gelesen:
Nach "Butter" habe ich jetzt "Brüste und Eier" ausgelesen und naja, ich war nicht ganz so genervt, aber ich brauche trotzdem erstmal eine Pause von japanischer Literatur ("Die Ladenhüterin" habe ich noch auf dem virtuellen Stapel). Ich habe irgendwie Mühe mit dem Erzählflow, wo so gefühlt wahllos auf unzusammenhängenden Aspekten rumgeritten wird und dann ist es auf einmal aus. Ich glaube übrigens, dass die Leute, die die Buchbeschreibung geschrieben haben, das Buch nicht ganz gelesen haben, sondern nur ca 25%. Dann geht es nämlich um was ganz anderes. (Folgen Sie mir für mehr durchdachte, professionelle Literaturkritik!) Und ja, die Sorgen und Nöte wirken total fremd für mich und ein bisschen ... flach? Platt? (Kann gut sein, dass mir da halt einfach das kulturelle Verständnis fehlt, aber sowohl die Koch-/Essthematik in "Butter" als auch die Kinderthematik in "Brüste und Eier" wirken für mich so künstlich aufgeblasene non-issues.)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen