Montag, August 10, 2015

Und dann ist er gross

Was soll ich sagen? Little Q. hat heute morgen ja mit Schulneuigkeiten angefangen, er hat eine neue Klasse (bestehend zu einem Drittel aus seiner alten, immerhin nach einem langen Hinundher jetzt aus dem richtigen Drittel), ein neues Klassenzimmer und einen neuen Lehrer. Er ist höscht begeistert, morgen geht es an die Zuteilung/das Auswählen des Musikinstruments für die nächsten Jahre. Er ist in einer Streicherklasse, also gibt es entweder Geige, Bratsche oder Cello. Ich hoffe auf letzteres und habe Little Q. schon mal gebrieft. Mal sehen.
Ich habe Terminlisten in den Familienkalender eingetippt, Bücher und Arbeitshefte eingebunden (Bei der "Büchereinbinden ist schwieriger als eine Marsmission"-Panik muss ich immer an dieses Zitat aus "Ein Mann ein Buch" (Partnerlink) denken (ab 101)
Ich verweise hier noch einmal freundlich auf mein Tutorial für "Wie ich von meiner Mutter Bücher mit nicht selbstklebender Folie einbinden gelernt habe". ;-)
Dann war es viertel nach eins und Little L. kein Kindergärtner mehr. Er ist mit seinem grossen Bruder den Schulweg gelaufen, als hätte er nie was anderes gemacht.
Genau wie erwartet war es ihm ein wenig peinlich, als der Schulleiter die neuen Erstklässler der Reihe nach mit Namen aufrief und sie dann (mit Eltern an der Hand) durch ein Spalier aus singenden Zweit- und Drittklässlern bis in ihr Klassenzimmer laufen mussten.
Genau wie erwartet sagte er erst keinen Ton, als es beim Vorstellen im Kreis um "Ich heisse xy mit x wie *insert Tiername* ging" und überhaupt gar kein Kind irgendwas sagte und die anderen zur Hilfe gerufen wurden. Als dann aber das Kind vor ihm drankam und bei "Elena mit E wie..." auch nix kam, konnte er nicht anders, als "Elefant" zu sagen. Und ab dann zu jedem Namen was. Inklusive seiner Freundin mit dem (in Sachen Tiere) schwierigen Anfangsbuchstaben "Y". Als er dann vor der Klasse erklären sollte, was ein Yak denn genau wäre, war es aber wieder vorbei mit der Courage.
Ich bin so froh, dass er mit drei Kindergartenkollegen, die er wirklich gern hat, in die Klasse kam, das hilft ihm sicher.
Er hat dann daheim noch brav Hausaufgaben gemacht (nachdem wir nochmal zur Schule zurück gerollert sind, um die Mappe mit den Hausaufgaben zu holen "Mami, in echt, sie hat nur gesagt, das Buch müssen wir mit heimnehmen. Die Mappe sollten wir versorgen und das ist ja wohl logisch, dass das unter der Bank heisst, oder?"), ab Mittwoche geht er noch eine Stunde die Woche zur Logopädie, um das jetzt noch niedliche, irgendwann aber nicht mehr Lispeln loszuwerden, morgen ist grad das erste Mal Turnen, alles sehr spannend.
Ich habe noch ein paar Bücher eingebunden, Notfallkarten aktualisiert, Elternabendtermine und Schwimmtermine in den Familienkalender eingetöckelt, Kontaktdaten aktualisiert und zack, ist der erste Schultag vorbei.