Freitag, April 15, 2011

Fazit

Viele Nerven gelassen, sehr viele. Viele Gedanken über Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, auch auch die eigenen (und fremden Kinder bezogen), über Regeln bei uns und anderswo, über Überlebensinstinkt, über Grundregeln des Miteinander, über fast schon arbeitszeugnishaft verklausulierte Antworten auf "Und, wie lief´s?", über wie immer viel zu viel.
Und dagegen nimmt sich der phyische Schaden (ein kaputter Klodeckel, weil der Besuch trotz dreier Toiletten im Haus genau auf die wollte, auf der Little Q. sass.) geradezu läppisch aus.
Ich hätte nie gedacht, dass es ein einziges Kind schafft, dass meine beiden zusammen extrem pflanzenartig wirken.

(Und Little Q. fragt ernsthaft: "Warum kann er nicht noch drei Tage bleiben?")


Edit: Wir sind im Besitz eines astreinen neuen Klodeckels. Selbst ausgesucht, selbstmontiert. Und ehrlich: ich frage mich manchmal, was der Hübsche von mir denkt: "Gell, aber keinen mit Stacheldraht drin,okay?" Nein, auch keiner mit süssem Affen drauf, keinen mit Matterhorn in 3D, keinen mit Musik oder Cockpit-Ansage, dafür in reinweiss, schwer, mit Absenkautomatik.