Dienstag, Oktober 15, 2013

20 facts about me

Ach was soll's, getagged hat mich zwar niemand, aber ganz viele Leute haben gesagt "Wer will, darf auch" und ausserdem brauche ich keine Erlaubnis und wenn ich schon mal mein Firmenlaptop im Büro gelassen habe (die Erinnerungsmail an mich selbst mit noch morgen früh vor der Abfahrt zum Offsiteworkshop schnell zu erledigenden Dingen, die mir gerade beim Duschen eingefallen sind, ist auch schon abgeschickt) und der Mann oben noch mit Computerspielen nicht fertig ist..... also.
Sie wissen zwar eh schon alles über mich, ich habe Kindheitsraumata ("Spucke schlucken gegen Durst") und Essgewohnheiten und Lieblingsfilmstars ausgebreitet, aber 20 Sachen? Sollte zu machen sein.

  1. Ich hasse zu spät kommen so sehr, dass mir physisch unwohl wird, wenn ich merke, dass ich vermutlich nicht mehr rechtzeitig sein werde. (ich hasse es auch bei anderen.)
  2. Meine beiden immer wieder kehrenden Alpträume in meiner Kindheit hatten mit riesigen Mordillo-Füssen und einer ewig steilen Kellertreppe mit verschlossener Tür oben zu tun. Die heutigen mit "Ich habe vergessen, meine Ratte zu füttern und trau mich micht nachzuschauen, ob sie noch lebt" (Was wirklich fies ist, weil die Ratte schon seit ca. 15 Jahren tot ist. Nicht verhungert btw.) und "Ich habe vergessen, Klarinette zu üben und jetzt ist Unterricht" (Ich habe seit ca. 10 Jahren nicht mehr geübt), gerne auch "Ich bin auf dem Schulklo zwischen Bio- und Musiksaal und bin NACKT!" (immer dieses Klo, während meiner gesamten Schulzeit ist dort nie etwas seltsames vorgefallen, nackt war ich dort auch nie.)
  3. Ich kann überhaupt nicht gut einschlafen, wenn ich der letzte im Haus bin, der noch wach ist. Der Hübsche kann bei Licht lesen, Computerspielen, Boxen schauen, Samba tanzen, ich schlafe ein wie ein Baby. Wenn er aber neben mir schnarcht, als müsste er für den Winter sägen ruhig neben mir liegt und schläft, oder aber gar nicht da ist, weil unterwegs: no way! Besonders toll, wenn ich von nächtlichen Notfallanrufen aus dem Betrieb geweckt werde, dann eh voller Adrenalin bin und dann aus Prinzip nicht einschlafen kann.
  4. In manchen Dingen werde ich wie meine Mutter und finde das nicht mal richtig furchtbar schlimm (ich meine jetzt Ordnung halten, eine gewisse Grunddisziplin, sowas. Ich meine nicht: den ganzen Rest)
  5. Früher waren es eher meine kleinen Schwestern, die sich freiwillig und begeistert mit kleinen Kindern abgegeben haben. Jetzt auch noch  ;-), meine eigenen Kinder mag ich aber trotzdem ganz gern ;-).
  6. Ich habe ein irre gutes Gedächtnis und neige deswegen dazu, nachtragend zu sein (Sandra Z., ich habe dir die miese Masche mit den Erdbeerbonbons 1982 immer noch nicht verziehen!). Ich finde das nicht mal schlimm, mir tun Sachen, die ich mal falsch gemacht habe, vermutlich auch länger leid als anderen.
  7. Ich war in der Schule früher eine richtig graue Maus. Mittlerweile stehe ich gerne und oft im Mittelpunkt. Meine Mutter hat mir früher immer versucht,auszutreiben, "aus allem eine Show zu machen", aber hey, das kann ich, das mache ich gerne und auch gut! Kann ja nicht jeder ein introvertiertes Sensibelchen sein.
  8. Ich führe Gespräche in meinem Kopf voraus. Also, immer! Ich habe vor fast jedem Gespräch zig Varianten davon schon in mienem Kopf ablaufen lassen, auf zig Argumentationen schon reagiert, Gegenargumente und Gegengegenargumente vorbereitet und bin dann manchmal enttäuscht, wie kurz dann das echte Gespräch abläuft. Schwierig ist es aber, wenn ich das mit potentiellen Streitgesprächen mit dem Hübschen mache. Da hat der Hübsche in meinem Kopf schon so viel mit mir diskutiert, dass der echte meist ein bisschen arg viel abbekommt.
  9. Ich lasse sowohl bei Tee als auch Kaffee immer einen kleinen Schwapp in der Tasse. Das ist aber nicht nur Faulheit oder eine Marotte oder eine fiese Falle für den, der die Tasse dann mit Schwung in die Spülmaschine stellt, nein: bei Tee sind da unten ganz oft so Fitzel drin und das ist gruseligst. Auch bei Kaffee sind da ganz oft Feststoffreste und
  10. ich kann keine Getränke mit Feststoffanteil trinken! Geh mir weg mit Fruchtfleisch, Kokosflocken, Smoothies etc. Was geht, sind Erdbeeren im Champagner zB. In grossen Stücken.
  11. Wenn ich als erster an einer roten Ampel stehe und es wird grün, schaue ich beim Losfahren immer in den Rückspiegel, weil ich immer Angst habe, dass ich mir das Grün nur eingebildet habe und grad bei Rot über die Kreuzung brettere. Wenn mir mein Hintermann hinterherfährt, ist alles gut.
  12. Ich glaube, ich kann eigentlich gut singen. Leider wurde mir das Singselbstvertrauen in der zweiten Klasse (danke Frau Kolb. Man muss die Lerche der Vogelhochzeit nicht im Koloratursopran singen. Alt ginge auch) ausgetrieben, der Hübsche lästert auch, aber der hat ja keine Ahnung und so singe ich nur, wenn ich allein im Auto bin. Dann aber laut.
  13. Ich habe nach kurz vor dem Abitur tatsächlich ernsthaft drüber nachgedacht, Kapitän zu werden.
  14. Ich kann Serien und Filme nicht mehr synchronisiert anschauen.
  15. Als Kind habe ich eine Zeitlang behauptet, ich würde eigentlich Katharina heissen. Das war zu der Zeit, als ich zum Einschlafen die "Lebensgeschichte der bekanntestesn Märtyrer und Namenspatronen" gelesen habe. Ich wurde nämlich in einem katholischen Nonnenkrankenhaus geboren und dort war es sehr wichtig, dass jedes Kind einen Namenspatron hat. Meine Mutter wusste das vorher nicht und musste dann spontan zwischen den verschiedenen Katharinen, die es gibt und die alle für so unkatholische Namen wie "Karin" auch zuständig wären, auswählen. Ich nehme an, mit ein bisschen Vorbereitung hätte sie sich nicht für so eine unspektakuläre Katharina wie die von Alexandria entschieden, die, wie langweilig, einfach nur enthauptet wurde....
  16. In der Schule hatte ich eine Hassliebe zum Handarbeiten, lag aber eher an der Handarbeitslehrerin und den Handarbeiten, die wir dort gemacht haben (Häkelnachthemd, Makramee-Blumenampel) udn ich fühle mich immer noch wie ein Rebello, wenn ich den Faden zum Einfädeln abschlecke.
  17. Ich bin bekennender Eselohren-in-Bücher-Knicker, wo wir schon bei Rebello sind.
  18. Ich mag keine Hunde, weil sie stinken. Ja, alle. Auch die kleinen, auch die grossen. (Und ich wurde als Kind mal von einem Rauhhaardackel verfolgt)
  19. Ich hatte früher panische Angst entführt zu werden. Kommt davon, wenn man alles liest, was einem unter die Augen kommt und am Dorfbahnnhof sämtliche RAF- etc. Fahndungsplakate hängen.
  20. Ich trage deswegen gerne hohe Schuhe, weil meine Füsse dann nicht mehr so lang aussehen. Und ich mag es, noch grösser zu sein, als eh schon. Wenn ich mit grösseren Leuten unterwegs bin, beunruhigt mich das.
Wohoooo! (Was habe ich alles früher schon mal gesagt? Bestimmt einiges, egal, 20 Sachen sind viel!)

Kommentare:

Asty hat gesagt…

Zu 12: ich finde es immer sehr lustig, wenn ich im Rückspiegel die anderen Fahrer oder Fahrerinnen singen sehe ..... :-)
Ich singe selber auch oft im Auto, aber ich höre an der Ampel meistens auf. In der Nase bohren sollte man an der Ampel auch nicht, wenn man ein anderes Auto vor sich hat.... :-)

patchworkmylifeaway hat gesagt…

Hah, und ich dachte, ich bin der einzige Mensch, der die Fitzelchen im Tee und Kaffee eklig findet. Die sind super mega gruselig. Kann nicht gut sein das Zeug.

rapantinchen hat gesagt…

Die 8 und die 11 kommen mir seeehr bekannt vor :-DD Danke für Deine 20. Ich habe sehr gelacht.

LG Anja

Tina Abel hat gesagt…

Ich konnte dich gut leiden - bis Punkt 17. Seit dem bist du mir suspekt, wahrscheinlich bist du auch ein Buchrückenbrecher. *pffft*

Frau Brüllen hat gesagt…

@tina abel: ohhhhhh. Das finde ich ja eine nette Sache beim Kindle, dass da das Lesezeichen auch wie ein Eselsohr aussieht (Bücherrücken: nur unabsichtlich)

stadtfrau hat gesagt…

hier auch eselsohren! und das mit den gesprächen im kopf kenne ich auch nur zu gut, und wie schön man da emotional mitgeht...;)

(zu nr. 11: da fällt mir ein, dass ich als kind in der kirche immer angst hatte, mir nur einzubilden, dass jetzt alle aufstehen und ich in wirklichkeit ganz alleine stehe - selbst heute schaue ich noch unauffällig nach links und rechts in die bankreihen, ob eh wirklich alle aufstehen.)