Freitag, Mai 13, 2016

Es muss nicht immer Baiser sein

Wie es halt so geht, kamen wir gestern in der Kaffeerunde über den Paranusseffekt über Marmelade auf Geräuchertes und dann auf Rhabarber. Ich vertrat die Meinung "Es gibt durchaus Rhabarberkuchen, der nicht der Klassiker MürbteigRhabarberBaiser ist und trotzdem total lecker ist" und zack, hatte ich für nächsten Dienstag eine Rhabarberkuchenverkostung mit verschiedensten
Beiträgen ausgerufen. Bisher machen vier Kollegen mit und eine Kollegin, die läuft aber ein bisschen ausser Konkurrenz, denn sie macht Brownies ("Das ist die einzige Art, wie man Rhabarber essen kann: gar nicht und den Gedanken dran mit viel Schokolade übertünchen").
Ich war also heute einkaufen und habe mich ein wenig hinreissen lassen, der Rhabarber, den es gab sah aber auch zu köstlich aus. Die Stangen sind extrem dick und saftig und irgendwie wog meine etwas grosszügigere Portion als sonst auf einmal 4.5kg. Well. Ich plane für Dienstag: einen Rhabarber-Pie und einmal den Vanillejoghurtkuchen. Das entspricht einem guten Kilo Rhabarber. Dann werde ich sicher für uns auch noch einen Vanillekuchen machen, sind wir bei 1.4 kg. Ich habe jetzt grad noch aus einem Kilo Sirup* gekocht, da nehme ich auch einen Teil mit am Dienstag, wie könnte man Rhabarberkuchen besser runterspülen als mit Rhabarberschorle?
Mal sehen, was ich aus den restlichen 2 kg mache. Es gibt ja auch eine Variante von Jeanny mit dem  unglaublich leckeren Mandelkuchen, den könnte ich auch noch mitnehmen. Und Marmelade. Oder den Quarkstriezel mir Rhabarber versehen. Mhmmmm....

Sirup. Und Restrhabarber. Zum Grössenvergleich: normales Smartphone und die grosse Flasche fasst einen guten Liter.

Habe ich erwähnt, dass ich Rhabarber sehr mag? ;-)

*1 kg Rhabarber waschen, kleinschneiden, mit 1.5L Wasser ohne Rühren aufkochen, 15 Minuten köcheln lassen, durch Tuch abseihen. Saft mit 400g Zucker, 5g Zitronensäure und Saft zweier Zitronen aufkochen und in heiss ausgespülte Flaschen füllen und 1:4 verdünnen mit Wasser oder Sekt oder so.  Die eventuell aussen klebrigen Flaschen nicht direkt unter kaltem Wasser abspülen, sie springen sonst. (Aus "Backen mit Leila" (Werbelink))

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich würde noch ein Rhabarber-Crumble machen, damit kann man auch größere Mengen Rhabarber schnell vernichten :-)

Mareike hat gesagt…

"Das ist die einzige Art, wie man Rhabarber essen kann: gar nicht und den Gedanken dran mit viel Schokolade übertünchen"

Jaaaaa ich mag Deine Kollegin! ;-) Der Satz ist einfach zu gut! (Und für mich auch sehr wahr!)

Ich wünsche Euch Guten Appetit!

sabigleinchen hat gesagt…

Ich bin bis heute auch kein grosser Rhabarberfan (habe aber auch gerade ein paar Stangen im Kühlschrank weil sie der Liebst so mag). Mein einziges Rezept mit Rhabarber sind diese Guggls, die sind aber tatsächlich super lecker. Etwas aufwändig finde ich, aber es lohnt sich. Wäre vielleicht auch noch was für dich. Man darf aber gerne etwas mehr Rhabarber nehmen, sonst schmeckt man ihn zu dezent: http://sinichans-little-world.blogspot.ch/2013/04/rhabarber-woche-mini-rhabarber-gugl.html
Du hast ja wieder viel vor für diese Verkostung ;)

PaulineM hat gesagt…

Rhabarber-Himbeer-Marmelade ist sehr, sehr lecker. 700 g Rhabarber und 300 g Tiefkühlhimbeeren, 1 Tütchen Vanillezucker und Gelierzucker (ich nehme 2:1). Das ganze mit Pürierstab auf die richtige Konsistenz verkleinern. 5 Minuten kochen und ab in die Gläser.

Brigitte hat gesagt…

Und der gute alte Rhabarber-Streuselkuchen? Den habe ich heute gebacken ☺

alasKAgirl hat gesagt…

Ich backe immer diese Muffins. http://alaskagirl.de/wordpress/absolut-kindertaugliche-rhabarbermuffins/
Sind vermutlich ähnlich, wie der Vanillejoghurtkuchen. Halt mit Vanillequark statt Joghurt. So schmeckt der Rhabarber auch den Kindern.