Mittwoch, Juli 29, 2015

Etappenziel

So. Seit heute nachmittag bin ich wieder nierenschlauchfrei.
Mir wurde nochmal erzählt,

  • wie selten ich bin (sehr. Wirklich sehr, sehr.),
  • was ich tun soll, wenn es wieder passiert (so schnell wie möglich kommen, finden und dementsprechend flicken lässt es sich nur blutenderweise),
  • was ich tun soll, wenn ich nicht grad kommen kann (in eine Klinik mit urologischer Abteilung gehen, damit ich keine Nierenkoliken krieg. Dementsprechend sind Abenteuertrips in die Wüste Gobi oder in die Sahara oder Nordostmongolei nicht ganz das richtige, aber mein globaler Job mit Reisen an verschiedene Produktionsstandorte und unsere Urlaube, die ja nie so richtig abenteuerlich sind, sind kein Problem. "Sterben werden Sie da dran nicht. Kann sein, dass Sie ziemliche Schmerzen haben" Also.)
  • und dann, zack, (also: mittelschnelles Zack, weil vor dem Zack eine Blasenspiegelung kommt und das ist eher so mittelschön), raus mit dem Schlauch. (Ich durfte ihn anschauen, er war grün, lang und gar nicht sooooo dünn, aber bevor ich anmerken konnte, dass ich ihn "vielleicht, so im Glas, wissen Sie, zum Zeigen für Freunde, Familie, Kollegen, das Internet" mit heim nehmen wollen würde, war er schon, zack, mit all dem anderen Abfallgedöns weggeschmissen. Und ich suche ungern in Sondermüll rum, also: ich habe leider kein Bild für Sie.)

Hoffen wir mal, dass es so bleibt und ich da nicht mehr hin muss, das wäre nämlich, bei aller Freude über eine wissenschaftliche Publikation über meine Niere, mein präferiertes Happy End der ganzen Story.

Kommentare:

Malcesine hat gesagt…

Also wenn du möchtest, ich könnte dir aus meinem Muster-Fundus noch einen Katheter - original verpackt - anbieten. Ist auch grün. Durchmesser kannste dir aussuchen, wenn du nun vielleicht deine Charrière-Größe kennst ;-)

Ansonsten alles Gute!!!

Annabell Hartmann hat gesagt…

Na, da gratuliere ich doch von Herzen, das alles so gut ausgegangen ist. Weiterhin alles Gute!