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Montag, Januar 31, 2011

Na dann

Q.: "Mami, weisst du was? Was ich mach, wenn meine Frau dann mal ein Baby bekommt?"
K.: "Nein, was denn?"
Q.: "Dann nenne ich das Baby Herodes."
K.: ".......okay?!......"
Q: "Keine Sorge, nur wenn es ein Bub wird."

Ich sags ja: Kinderbibel rulez!
(Wir konnten dann noch klären, dass Little Herodes auf jeden Fall Schweizer und Deutscher werden wird, weil Little Q. ja die mittlere Au-el-Schwester heiraten wird und die ja selber die Doppelstaatsbürgerschaft hat. Laut Little Q. fände sie den Namen Herodes sicherlich auch cool.)

"Der kleine Herodes möchte bitte im Kinderparadies abgeholt werden. Der kleine Herodes wartet auf seine Eltern"

Doch, geht. Nur sollte Q. sich dann überlegen, den Namen seiner Frau anzunehmen, weil ich finde, ein Vorname, der auf -s endet ist schwierig mit einem Nachnamen, der mit Gst- beginnt, zu kombinieren. Aber das sind natürlich Feinheiten.

"... in another life, brother"

Nachdem mir "Black Swan" anscheinend doch noch nachhängt (ich fand den Film ganz grossartig, ich hätte auf Anhieb auch gesagt, man müsse kein Ballett-Fan sein, um begeistert zu sein; nach den Reaktionen des Hübschen und der andere Kinobesucher sollte man aber vermutlich doch eine gewisse Ballettaffinität mitbringen), sind mir neben Ballett noch einige unerfüllte Träume eingefallen.
Ich hätte zB gerne
  • Ballett getanzt
  • geturnt (also: Leistungsturnen)
  • Geige gelernt (oder Querflöte oder Cello)
Damals habe ich, und das klingt jetzt total unreif und egoistisch und so, aber wenn ich diese Zeit im Rückblick sehe, ist das wohl der Entwicklungsstand, auf dem ich dahingehend stehengeblieben bin, "andauernd" neue Geschwister bekommen und wir haben auf dem Dorf gewohnt und meine Mutter hatte kein Auto und deswegen gab es "nur" Musikschule, für andere Aktivitäten waren keine Ressourchen vorgesehen. Dazu kam wohl, dass ich den Eindruck hatte/habe, dass in unserer Familie Freizeitaktivitäten klar in gut und schlecht eingeteilt waren und Machbarkeiten in Stein gemeisselt waren.
So war, als das für mich aktuell war, Musikunterricht auf der guten, machbaren Seite, Sportverein auf der nicht machbaren. In Sachen Musikinstrument war es ganz einfach so: mein Vater bekam (aus mir unerfindlichen Gründen) von seinem eine Klarinette geschenkt, also hatte KleinKarin Klarinette zu lernen (und ja, ein bisschen schmerzt es heute noch, dass meine Schwestern danach der Reihe nach Querflöte, Cello und Geige lernen durften/mussten. Ganz ohne grosselterliche Vorgaben).

In Sachen Sport war es genauso: erst ging gar nichts, dann gab es irgendwie doch ein zweites Auto und ab dann war Sportverein erlaubt. Klar, es gab auch hier schwarz und weiss, Leichtathletik war auf der absolut guten Seite, Handball dann irgendwie auch (meine jüngeren Schwestern durften zweitweise sogar zum Ballett), aber zB die Frau, die die Turnerinnen im Verein betreute, war irgendwann in grauer Vorzeit durch das sehr eigene moralische Raster meiner Eltern gefallen und so war es einfach ein Fakt: Geturnt wird nicht.
Ich bin dann aus Eigeninitiative zum Trampolinspringen gegangen und später/parallel auch noch zum Tanzen (also Standard/Latein), aber das war natürlich nie vergleichbar mit der Leichtathletik/Handballgeschichte....

Nun ja. Meine Eltern haben wohl ihre Töchter in ihren Köpfen sehr stereotypisiert. Und für mich war da das Kästchen Schulchecker, 1er-Schülerin (was anderes wurde eh nicht akzeptiert) etc. vorgesehen und da passten sportliche Ambitionen, die dann auch noch den elterlichen Vorlieben widersprachen, natürlich nicht ins Bild.

Übrigens: nicht dass Sie jetzt denken, ich wäre mit meinem Leben unglücklich und sehe mich als verhinderte Primaballerina, nein, ganz sicher nicht. Ich bin sehr sehr glücklich mit meinem Leben, mit meinen Erfahrungen, mit den Dingen, die ich schon gemacht habe (und ja, ich hatte letztendlich mit Tanzen, Trampolin, Klavier, Klarinette, Schulorchester und Theatergruppe einen Haufen ausserschulischer Aktivitäten, die ich auch sehr gerne gemacht habe) . Aber manchmal, zB wenn mich so ein Film dann eben fesselt, dann denke ich schon .... wie das wohl gewesen wäre.

Ach ja: studiert hätte ich in diesem (ganz) anderen Leben übrigens Medizin. (und nein, ich romantisiere den Arztberuf sicher nicht, aber eben: in einem anderen Leben.)

Was ich für mich als Mutter übrigens mitgenommen habe, ist: ich lasse mich davon überraschen, welche Menschen meine beiden Söhne sind. Ich versuche, mir kein Bild von den beiden in fünf, zehn, fünfzehn Jahren zu machen. Ich möchte ihnen dabei helfen, herauszufinden, was sie wollen, was sie können, was sie begeistert. Und wenn das was wäre, was nicht so meins ist, dann werde ich das akzeptieren und mich trotzdem dafür interessieren, weil es eben ihrs ist und weil sie meine sind.
Und was ich für mich mitgenommen habe: wenn ich etwas wirklich will, dann sorge ich im Rahmen des Möglichen dafür, dass es was wird.

(Ach ja: und diese Geschichte mit Schwestern anstatt Meerschweinchen/Hobbies, das ist für mich auch ein Grund, dass nach zweien Schluss ist. Wobei ich natürlich keine meiner Schwestern missen möchte.)

So. Das mein Wort zum Montag. (Ich denke, Natalie-Portman-Fan-Sein würde auch reichen für den Film)

Samstag, Januar 29, 2011

Schnöpsel

Gestern haben die Jungs und ich meine Schwester in ihrem neuen Zuhause besucht. Das Kinderbespassungsprogramm (Schlitteln auf dem Schauinsland) war super (Gondelfahren, warme Schoggitrinken) über mittel (Little Q.s Begeisterung für den Schlittelhang mit daneben stehendem (!) Lift bis katastrophal (Little Q.s Begeisterung über Schneehöhe und Little L.s Begeisterung für Wintersport im Allgemeinen). Ich hatte am Abend ordentlich Rücken vom Schleppen des tobenden 14kg-Bündels durch den tiefen Schnee. Nun ja
Der Rest des Tages (kein Mittagsschlaf, digitalisierte Super8 Filme schauen, Spielplatz mit Ausblick auf Gefängnismauern (ja, damit kriegt man die Jungs), Stadtbummel bei dem die Jungs kleider- und spielzeugtechnisch abgestaubt haben; ich muss Little Q. nun eine Ninjago-Mappe basteln, damit er sein vermutlich noch anwachsendes Arsenal stilecht verstauen kann, Pfannkuchen, im Pyjama heimfahren) war dafür super.
Der Hübsche half währenddessen seinem Kollegen, dessen neues Schätzchen aus Neckarsulm nach Hause zu bekommen, ein richtiger Ausflug für grosse Jungs also.
Ganz überraschend haben der Hübsche und ich übrigens Ausgang heute abend, weil meine Schwester ja nun praktisch ums Eck wohnt und wir beim Abgleich unserer Wochenendkalender für die nächsten Wochen feststellten, dass es nach heute erst mal wieder eng wird. Hach. Ein Kinoabend zu zweit. Einen oskarnominierten Film, noch vor der Verleihung, das hatte ich das letzte Mal.... keine Ahnung.
Ansonsten: nähtechnisch gibt es hier demnächst einen Mix aus Winter (ich muss jetzt doch noch einen Loop nähen) und Frühling, weil hier bald mal wieder ein Mädchengeburtstag ansteht, ich jetzt all meine Stoffe wieder gefunden habe und mir so richtig nach Bänder, bunt, Mädchenkram ist (dass die Mädchenmutter beim Durchblättern des Farbenmix-Buchs gemeint hat, ihr wären die meisten Sachen ein bisschen arg bunt, das ignorieren wir mal gepflegt)
Ach ja:Raffaelo Cupcakes gibt es heute dann auch noch.
In diesem Sinne: aufauf! (Wie immer, wenn die Jungs am Vortag wenig geschlafen haben, sind sie heute schon extrem früh auf gewesen, es war knapp sechs, es sieht also gut aus mit dem Pensum für den Tag ;-)

Donnerstag, Januar 27, 2011

Grün

Während ich Little L. (drei verschieden grüns auf grün. Wem könnte das wohl gefallen?) und Little Q. (am Perfektionieren von Raketen) beim Malen zusah
und feststellte, dass Little L. nicht nur grüne Hände (Foto klappte nicht, weil er mich mit der Kamera entdeckte und dann nur noch solche Bilder möglich waren) hatte



sondern auch eine grüne Zunge, da fiel mir eine der legendären Begebenheiten aus meiner Unizeit ein:
Ich sass (neben dem Hübschen) in der Naturstoffvorlesung und schrieb fleissig mit. Mit einem grünen Gelstift (gab dem ganzen eine künstlerische Note). Und während ich da so sass und Synthesewege für die lustigsten Drogen aufmalte, fiel mir auf, dass die Farbe in dem Gelstift von so einer durchsichtigen Flüssigkeit bedeckt war (also als Abschluss, hinten, in dem durchsichtigen Teil vom Stift. Schauen Sie ruhig mal bei Ihren nach.).
Wie Chemiestudenten nun mal so sind, war diese Frage auf einmal deutlich interessanter als die Vorlesung (und das will in diesem Fall was heissen, das war nämlich die weltbeste Vorlesung überhaupt) und zumindest der Hübsche, noch ein Freund und ich waren eifrig am Tuscheln, ob das nun Glycerin oder eine Art Öl oder was auch immer wäre. Wir hatten kein Werkzeug, um hinten in die Mine reinzufrickeln, also habe ich in einem unbedachten Moment die Mine ausgebaut, das hintere Ende in den Mund gesteckt und, wie ich dachte, behutsam dran gesaugt. Ich habe allerdings die Viskosität des Öls/Glycerins (ich weiss es bis heute nicht) deutlich überschätzt, mir schoss nämlich der gesamte leuchtend grüne Inhalt der Mine in den Mund. Während ich also hysterisch spuckte und wischte versuchte, Contenance zu bewahren und unauffällig mit einem Taschentuch die Sauerei zu beseitigen, fielen meine lieben Kommilitonen vor Lachen fast von der Bank. Das lenkte natürlich die Aufmerksamkeit des Dozenten endgültig auf uns und auf die Standardfrage "Was ist denn so lustig, wollen Sie es nicht mit uns allen teilen?" konnte ich gar nicht richtig antworten, weil sobald ich den Mund öffnete und grünen Schaum spuckte , wurde meine leuchtend grüne Zunge sichtbar und alle Versuche, eine irgendwie vernünftige Erklärung zu finden, waren hinfällig....

Dieser Moment, mit dem grünverschmierten Gesicht und dem grünen Spuckesee vor mir auf der Hörsaalbank und vor mir der liebste, netteste und beste Dozent meiner ganzen Unilaufbahn, der mich mit so einem enttäuschten Blick ansieht, das ist einer der ganz wenigen Momente in meinem Leben, die mir echt peinlich sind.

Ablöseprozess

Jetzt geht Little Q. problemlos allein zum Kindergarten und was ist? Grande drama bei Little L., weil er ihn nicht begleiten darf. Heute morgen hat er sich (fast) ganz allein mit angezogen und war nur unter Tränen und durch Abschiedküsse der gesamten Kindergartenmeute dazu zu bewegen, bei mir zu bleiben. Als wir dann wenig später zum Wochengrosseinkauf aufbrachen, ist er mir nicht zur Tiefgarage gefolgt, sondern "Nenni au Kingi" in die andere Richtung losgestiefelt. Ich habe ihn dann auf halbem Weg zum Kindergarten eingesammelt und unter lautstarkem Protest ins Auto verfrachtet (nicht dass sie jetzt denken, ich würde mein Kind kilometerweit alleine durch die Landschaft stiefeln lassen, der Weg zum Kindergarten ist echt nicht weit. Und praktisch autofrei. Die erste Hälfte ganz).
Little Q.s Vorschlag: "Lass ihn doch das nächste Mal den ganzen Weg laufen. Dann muss er läuten und dann darf er uns besuchen. Die Frau C. freut sich immer über Besuch." (Genau.)

Wird Zeit, dass Monsieur alt genug für das donnerstägliche MuKi-Turnen ist.

Mittwoch, Januar 26, 2011

Gäääääääähn....

Das Einschlafen gestern abend wurde mir echt nicht leicht gemacht:

Erst nach dem Anschauen der aufgenommenen Hausweiber noch ein bisschen vor dem Fernseher und im Dschungel hängengeblieben.
Dann noch das Buch fertig gelesen
Licht aus
Weinen aus dem Babyfon. Ganz ungewohnterweise Little Q.. Weil die Katze auf meinem Bauch sitzt und der Hübsche ja noch gar nicht schlafen kann, 5 Minuten nach Lichtaus, schubse ich ihn an: "Hey, der Q. weint. Geh doch mal rüber." Der folgende Dialog machte deutlich, dass der Hübsche natürlich schon geschlafen hatte, da ist er dann immer so uneinsichtig: "Nein, tut er nicht. " Ein paar Mal "Neindochneindoch" hin und her, da kam auch schon wieder das Rabäääää aus dem Babyfon: Wachstumsschmerzen. Die Katze hatte sich eh schon lange verzogen, also konnte ich ja mithelfen gehen. Little L. ist nämlich mittlerweile ein echt guter Schläfer, der sehr von den Socken ist, wenn er denn mal ausser der Reihe aufwacht. Also: Kühlgel gesucht, Kind getröstet, Mann wieder ins Bett gescheucht.
Leider hat mich dabei auch Little L. bemerkt: "Hajo, Mami, do lofe." Also: Little L. davon überzeugen, dass Puppi und Has als Gesellschaft reichen und ab ins eigene Bett.
5 Minuten später: wieder Geheule aus dem Babyfon. Diesmal taten Little Q. nicht die Beine weh, nein, er war "einfach sooooooo traurig." Warum, konnte und wollte er mir nicht sagen, aber nach ausgiebig Kuscheln, Nasentropfen, Wassertrinken war Ruhe im Karton und ich kroch wieder in mein Bett.
Der Hübsche war offensichtlich schon wieder eingeschlafen, denn er schnarchte. Und atmete. Und machte laute, komische Geräusche. Nach jedem freundlichen Hinweis Schubsen, Hauen, Treten, Nasezuhalten meinerseits ein anderes.
Und zu guter Letzt kam die Katze zurück, setzte sich auf meinen Kopf und wühlte laut schnurrend und mit spitzen Krallen in meinen Haaren und auf meiner Kopfhaut herum.

Argh! "Ich will schlafen, holt mich hier raus" half auch nicht.

Dienstag, Januar 25, 2011

22 Monate


Mein lieber Lennibenni,

heute bist du genau 22 Monate alt. Gross eigentlich. In der Zwärgli-Gruppe gehörst du mittlerweile zu denen, die als nächste in die nächstgrössere Gruppe wechseln werden.

Überhaupt: Kinderkrippe: du gehst begeistert. Mittlerweile willst du abends auch nicht mehr heim, sondern weiter tanzen. (Du hast die Praktikantin dort sehr verwundert, als du ihren Handyklingelton mitsingen konntest "Uhuhuuu, uhuhuuu, Babba teisand" ist dein absoluter Lieblingshit). Du kennst alle Erzieherinnen, Kinder und Geschwister dieser Kinder mit Namen, hast deine Lieblingsfreunde (eigentlich -in), die nur ein paar Monate älter ist als du, du bist einfach gut aufgehoben dort (Das zeigst du auch dadurch, dass du so richtig die Sau raus lässt: wenn das geht, bist du zT noch frecher als daheim: wenn kleine Babies mal nicht begeistert das Spielzeug schnappen, das du ihnen hinhältst, bekommen sie es schon mal über die Rübe gezogen und beim Essen stopfst du wohl nicht nur wie daheim einen recht grossen Prozentsatz Essen in deinen Wasserbecher, nein, du wirst es auch noch in hohem Bogen über den Tisch. Hmpf.)

Little Q. ist nach wie vor dein grosser Held. Du hast gemerkt, dass er dir (fast) nichts übel nimmt, dich wie ein Pferdchen trägt, dich auf seinem Stuhl sitzen und sein Essen wegfuttern lässt, dass er dich wie ein Löwe vor anderen Kindern verteidigt, er bestellt in der Apotheke immer zwei "Drubezückcherlie, eis für min chliine Brueder", macht es dir dann sogar auf, er ist einfach der perfekte grosse Bruder. Manchmal musst/willst du aber auch streng mit ihm sein, und streckst ihm dann ganz chefig den Zeigefinger vor die Nase "Deti, dopp!" Manchmal hört er auch auf dich ;-).

Mir ist aufgefallen, dass ihr beide einen wunderbar liebevollen Umgang miteinander habt, wie ich ihn von keinem anderen Geschwisterpaar in unserem Bekanntenkreis kenne. Das ist ja an sich schon super, aber noch besser ist, dass auch alle anderen Kinder merken, dass man mit dir sehr lieb zu sein hat und dich somit viel lieber behandeln als ihre eigenen Geschwister ;-).

Schlaftechnisch hat es sich mittlerweile so eingependelt, dass ich beim Insbettbringen nach dem Vorlesen noch bei dir bleiben soll ("Mami, au do lofe"), der Papi darf gehen. Für mich passt das so, meist bin ich nach einem anstrengenden Tag für die maximal halbe Stunde Pause auch ganz dankbar. Danach wachst du an guten Tagen nur noch einmal so gegen 23:00h auf und schläfst dann weiter bis halb sechs oder so. Aktuell hat sich ein Panikanfall so gegen 2:00h eingebürgert, aber auch das ist okay.

Essenstechnisch bist du ganz mein Sohn: du liebst Litchies, Mango, Mandarinen, Gurken, Karotten a la rage, Nudeln, Pilze, Essiggurken, Eier, Meerrettich und Senf. Fleisch ist nicht sooooo deins, Wienerle allerdings sehr.

Du redest immer mehr, immer mehr auch in Mehrwortsätzen, gerne auch auf Schweizerdeutsch ("Mami, lo lueg" zB., das Pferd heisst "Hössli", der Löwe "Leu" etc.), bald werden der Hübsche und ich gar nicht mehr zu Wort kommen. Ganz besonders süss finde ich übrigens deine Bezeichnung für was Süsses (dabei ist es egal ob Gummibärchen oder Trockenfrüchte): Du gehst zum Schrank, zeigst nach oben und rufst "Mami, do, eins, eins" Wohl, weil meine Standardantwort für Süsskramanfragen ist "Aber nur eins"


Ach du. Auch wenn du schon so gross bist: ich fürchte, du wirst immer mein Baby bleiben!

Wir haben Dich alle unendlich lieb.


Deine Mami

Alter Sack

Ich bin alt. Echt jetzt.

Zunächst musste ich lernen, dass Little L.s Krippengruppenleiterin nicht, wie ich dachte, so alt wie ich ist, (war ein automatischer Gedanke, weil ihre Tochter so alt wie Q. ist), nein, sie ist so alt wie meine zweitjüngste Schwester. Gut. Also fast so alt wie ich.
Ich habe mich auch damit abgefunden, dass die Praktikantin, die beim ersten Mal Wickeln von Little L. dachte, sie hätte ihn kaputt gemacht (Stichwort: Nabelbruch, der übrigens schon viel besser ist), zwei Jahr vor meinem Abitur geboren wurde (und damit ungefähr so der jüngste Mensch den ich kenne ;-)).

Aber nun lese ich ein Buch. Ein ganz wunderbares Buch wieder mal aus den Empfehlungen der Kaltmamsell (lassen Sie sich nicht von dem superdämlichen deutschen Titel und Klappentext irritieren. Ich war mir lange nicht sicher, ob ich wirklich das richtige Buch bestellt habe, weil der so gar nichts mit der Rezension der Kaltmamsell zu tun hatte. Wars aber und es ist wirklich toll), . Und was sehe ich? Der Autor ist..... 1982 geboren (Wieder einer, der so alt ist, wie meine zweitjüngste Schwester). Bisher waren Leute, die gute Bücher schreiben, immer älter als ich. Wenigstens ein bisschen.
Hach.


(Immerhin: Im Job immer noch mit Abstand die Jüngste, mir graut schon vor dem Tag, wenn das mal vorbei ist).

Doppelpack

In der zweiten neuen Stickdatei von der HamburgerLiebe/Kunterbuntdesign gibt es superniedlcihe Doppelpacks von Tieren.
Zwei Pärchen haben es sich auf diesen beiden Zwergenverpackungspullis für ein Babydoppelpack gemütlich gemacht (sehen Sie übrigens, was ich mir für Gedanken bei der Farbwahl gemacht habe nachdem ich gemerkt habe, dass der grüne Nicky nicht mehr für zwei Pullis reicht : der Bär auf dem grünen Pulli ist genauso orange wie der andere Pulli, auf dem das Krokodil den gleichen Farbton hat, wie der grüne Pulli, auf dem der Bär usw. Richtier Partnerlook also ;-))
Stickdatei: Boo & Zoo, ab Donnerstag bei Kunterbuntdesign.
Schnitt: Zwergenverpackung

Montag, Januar 24, 2011

Konfuzius sprach

In einem der unzähligen Weiterbildungsseminare, die ich in meiner beruflichen Laufbahn schon besuchen musste durfte, war ein Thema "Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?"
Die These dort war: Motivieren kann man nicht, weil jeder ist von Haus aus motiviert und man kann diese Motivation durch falsche Reaktionen nur kaputt machen und es ist ganz schwer, das dann irgendwie wieder hinzukriegen." Weiter weiss ich nicht mehr, ist auch schon lange her, vermutlich war danach dann Kaffeepause oder so . Für den Arbeitsalltag finde ich das jetzt mässig nützlich, weil ja die wenigsten Mitarbeiter, die man so hat, jungfräulich hochmotivierte, noch nie von irgendwelchen Umstrukturierungen, kurzsichtigen Managemententscheidungen etc. enttäuschte Uniabsolventen sind, aber darum geht es jetzt gar nicht. Ich finde den Gedanken gar nicht so falsch. Ich Naivling denke, dass es mit Vertrauen ganz ähnlich wie mit der Motivation ist. Und mit Kreativität.
Soweit mein Wort zum Montag.

PS: bitte beachten Sie, welchen Tag dieser Post NICHT hat. Arbeitstechnisch ist nämlich alles in Butter soweit.

Sonntag, Januar 23, 2011

The Brothers Gonna Work It Out


The Brothers Gonna Work It Out, originally uploaded by Prozac74.

Ich frage mich wirklich, warum wir zwei TrippTrapps angeschafft haben ;-)
Nachdem ich mich total zum Horst gemacht habe, um die Jungs zum Lachen (und dabei Sitzenbleiben) zu bringen, hat der Hübsche einen Haufen echt gute Fotos geschossen


(Mir ist gerade beim Anschauen zum ersten Mal aufgefallen, dass ich die beiden Längsgeteilt.-Shirts der Jungs seitenverkehrt genäht habe. Mhm. Liegt wohl daran, dass die Jerseys von Little Q. beidseitig verwendbar sind.....)
Ansonsten: Woran merkt man, dass man normalerweise v.a. Kinderkleidung näht? Die Kinder missbrauchen den schafen Kissenbezug


(ja, für spezielle Schwestern mache ich Auftragsarbeiten) als Stofftierschlafsack


und Mütze.


Stickdatei: immer noch von Kunterbuntdesign und der Black Sheep Company, ab Donnerstag erhältlich
Webband: immer noch von Schuys

"...wäre das nicht passiert."

In meinem alten Job gab es immer wieder die wunderschönen Mails zum Thema "Lessons learned". Da hat sich irgendein armer Mitarbeiter verletzt und sowohl das Missgeschick als auch die Lehre daraus wurde mit grossem Verteiler an den Mann gebracht. Natürlich nur, um das Sicherheitsbewusstsein zu schärfen und in Zukunft solche Fehler und unfälle zu vermeiden blablabla.
Meine "Lesson learned" hätte heute wohl geheissen: "Mit der korrekten Schutzkleidung aka Stahlkappensicherheitsschuhe wäre das nicht passiert". Weder das Blutbad am Morgen, als ich barfuss in der Küche gerade Little L.s morgendliche Betablockerdosis in die Spritze aufziehen wollte und irgendwie mit Schmackes das Wasserglas zerschossen habe. Konnte ja niemand ahnen, dass ein Stück Glas direkt mit der scharfen Seite auf meinem Zeh landen würde. Gute Nachricht: Zeh noch dran und die Küche musste eh mal wieder gewischt werden.
Noch der humpelige andere Fuss, über den mir Little Q. im Indoorspielplatz in Schrittgeschwindigkeit mit einem Elektrokart gefahren ist (fragen Sie nicht. Man hätte ausweichen können, aber ich dachte, ich müsste den abgefallenen Akku der Videokamera retten, den aber Little L., unser Ballkünstler aufgefangen hatte)

Jetzt freue ich mich ganz besonders auf die drei folgenden Arbeitstage in hohen Hacken. ("Ruckedigu, ruckedigu, Blut ist im Schuh....")

Samstag, Januar 22, 2011

Drei Stunden später

ein 110L Müllsack voll "Das kann ich bestimmt noch mal für eine Fransenappli verwenden"-Stoffstückchen (ja, eigentlich ist Frau Mutti schuld. Die hat mich dazu verleitet alle Fitzel aufzuheben), Filzrestchen, aufgehobener "Da kann ich bestimmt noch was draus nhen" ausrangierter Kleidung, Garnabschnitten und so Zeug, mit Staublunge und tränenden Augen kann ich vermelden: das Nähzimmer ist aufgeräumt. Sowas von. (eine verschwundene durchsichtige Unterfadenspule für die Stickmaschine habe ich wiedergefunden, die ebenfalls vermisste mittelgrosse Garnrollenstoppscheibe leider nicht.)
So. Ordentlichen Frosch gekillt. Das war nämlich der einzige Grund, warum ich mich nicht uneingeschränkt auf den kommenden Besuch von Familie Kawald freuen konnte..... gut, ich hätte natürlich auch behaupten können, ich hätte das Nähen an den Nagel gehängt ;-), aber diese Fitzelhölle war nun echt nicht vorzeigbar.
Hach. Schön. Hatschi.

Warten aufs Heimgehen

Beim Leeren der Handykamerakarte entdeckt: hier haben wir darauf gewartet, dass Little L. endlich von allen Kabeln etc. befreit wird und wir endlich heimkönnen.....



Gut, dass es rum ist!

Freitag, Januar 21, 2011

"Schafe Schafe"

Es gibt Nachschub für alle Schafsfreunde. Steffi von der Black Sheep Company hat wieder gezeichnet und Sonja von Kunterbuntdesign hat digitalisiert. Rausgekommen ist eine wunderbare Stickdatei mit knuffigen Schafen. Von vorn, von hinten, mit Socken, als Buttons.

Schauen Sie selbst: ich konnte mich gar nicht entscheiden, welche ich alle auf der Pia für ein kleines Mädchen (das grün liebt, rosa hasst und wenn seine Mutter es jetzt erkannt hat, sollte sie nicht weiterlesen, weil sonst ist die Überraschung kaputt ;-)) bannen sollte. So sind es eine Menge geworden:













Ganz besonders stolz bin ich auf die schicke Bindebandbefestigung: in der Stickdatei "Hotte & Hü" gab es dise Kleeblattbuttons, die zusammen mit dem RetroGlückskleeband von Schuys super zum Rest passen.
Also: ab nächsten Donnerstag bei Kunterbuntdesign!

Schnitt: Pia von Farbenmix
Webband: schuys
Stickdateien: Schafe Schafe und Hotte & Hü, beide von der Black Sheep Company und Kunterbuntdesign

Anschlag

Mannmannmann, ich liebe meine Kinder, wirklich, immer und unbedingt sowieso, aber auch ganz besonders: Little Q., der sich Gedanken über Perspektive macht, bei jedem Bild, das er zeichnet, der sich Gedanken über Gerechtigkeit, Gott, die Seele und Comichelden macht, Little L., der die Welt entdeckt, so musikbegeistert ist, dass er selig ist, wenn er es geschafft hat, ein Puzzleteil so in der Spielkasse zu verkeilen, dass sie ohne Pause dudelt, der (fast) immer lacht und begeistert alles isst......
Ja, so ist das.
Andererseits ist besonders Little L. im Moment in einer Phase, die auch die letzten "Ach jöööööh"-Hormone in mir davon überzeugt, dass zwei Kinder absolut das Maximum für mich sind. (Nein, Little L. bekommt nicht wegen schlechten Betragens keinen kleinen Bruder, er ist wie er ist, Little Q. war genauso, Kinder (meine Kinder) sind halt so. Und ich bin auch so und packe das nicht nochmal).
Zum einen hat dieses Kind absolut keinen Überlebensinstinkt: der grosse Bruder springt von der 6. Stufe runter (und tut sich weh), da schaffe ich doch locker die siebte. Mama kreischt immer so lustig, wenn ich kopfvoraus über die Rückenlehne des Sofas klettere, das mache ich doch grad nochmal.
Dazu kommt die Begeisterung für Entropiesteigerung. Es wird einfach gerne mal ausgeräumt: Alle Kisten im Kinderzimmer, alle Bücherregale, alle Schuhe aus dem Schrank, alle Nudeln aus allen Packungen, alle Puzzleteile auch aus allen Packungen etc. Und während ich dme Sturm der Verwüstung hinterherräume, wird das Kind kreativ. Mit dem mangelnden Überlebensinstinkt eine fatale Mischung. Heute, als es 5 Minuten ruhig war, war er nur mit Windel bekleidet barfuss auf dem eingeschneiten Balkon und hat den Blumenkasten umgegraben ("Maaaaami, Neeeee, gald"). Oder er sass auch schon totla konzentriert vor dem Klo (Ja, er kann jetzt Türen aufmachen) und hat Stück um Stück das feuchte Kinderklopapier ("Nicht mehr als drei auf einmal, sonst verstopfts") in der Schüssel versenkt.
Ach ja: das Kind ist ballverrückt. Alles, alles, alles wird geworfen: Bälle, Bauklötze, Steine, Fernbedienungen, Kochtöpfe, Beine, Essen..... Hoch in die Luft, gerne auch in Richtung Fernseher oder die Treppe runter.
Das Kind kann auch nicht ertragen, wenn es nicht 150 % Aufmerksamkeit bekommt. Mein letztes 2minütiges Telefongespräch mit der Au-el Mami hat er dazu genutzt, in der Vorratsschublade eine leckere Suppe aus Sojasosse, einer Packung Piccolini, einer Sushimatte und Essigessenz anzurühren.
Nun ja. ich hoffe ja immer noch auf die Wirkung der Betablocker , so ist das halt in dem Alter. Und ich bin halt auch nicht mehr 20 und so reagiere ich dann durchaus auf Dauer etwas dünnhäutig.

(Little L. hat aber auch ganz zauberhafte Angewohnheiten: Jedesmal beim Essen zB wandert er zur Halbzeit zu Little Q. hinüber, quetscht seinenWindelhintern "Daaaati, bittegangge anesitze" auf dessen Tripptrapp dazu und teilt sich mit ihm das Essen. Von Q. lässt er sich sogar noch füttern!)

Donnerstag, Januar 20, 2011

Premiere

Pünktlich zum Ende des ersten Kindergartenhalbjahres ist Little Q. heute das erste Mal die ganze Strecke hin und zurück ohne mich gelaufen. Eigentlich hatten wir ja die Herbstferien anvisiert, aber die kamen Little Q. zu plötzlich, irgendwann waren wir dann im meterweisen Zurückfahren der begleiteten Strecke "Bis zur Schranke komm ich mit." "Bis HINTER die Schranke." "Okay, aber nächste Woche nur bis vor die Schranke" etc.), da war dann ein klarer Schnitt "Ab nach den Weihnachtsferien ganz ohne mich" gerade das Richtige. ( Er geht die Strecke von daheim zum Kindergarten und zurück ja nur donnerstags, Mo-Mi geht er ja von der Krippe aus, da ist es schon okay, dass er ein bisschen länger gebraucht hat, als die Nachbarskinder, die jeden Tag von daheim aus laufen.)
Heute auf jeden Fall ist er ohne einen Mucks mit der Horde mitgelaufen. (Hach. Das bedeutet insgesamt eine Stunde extra für mich am Donnerstag.)

Ich habe vermutlich meinen ersten (naja, nach dem Besuch hier vermutlich mindestens zweiten ) Eintrag auf der schwarzen Liste der Kindergärtnerinnen: Es hat ganze zwei Wochen nach den Ferien gedauert, bis ich realisiert habe, dass ich Little Q. seinen Liederordner nicht wieder mit in den Kindergarten gegeben habe (Wir sind ja schon beim Frohlocken negativ aufgefallen, weil wir als einzige keine grosse Tüte zum Heimschleppen dabei hatten. Allerdings war daran Little Q. nicht ganz unschuldig, der beim Öffnen der Tür zum Kindergarten meinte: "Ups. Ich hätte euch schon gestern sagen sollen, dass wir einen megagrossen Sack mitbringen sollen. Haben wir einen dabei?")

Mittwoch, Januar 19, 2011

Note to myself

Wenn die innerliche Antwort auf eine Projektanfrage beim ersten Überfliegen "Och nöööö, ich muss mir ja nicht noch Extrastress machen" ist (und man tatsächlich die Wahl hat), dann sollte man auf gar keinen Fall in einem schwachen Moment, in dem man zufällig vielleicht gerade mal ausgeschlafen ist, die Sonne scheint und überhaupt, die haben ja sooooo nett gefragt und das wird bestimmt nicht anstrengend, sondern ein Riesenspass, auf "Antwort erstellen" klicken und "Na klar mache ich da mit" schreiben.
Der erste Eindruck ist doch meistens nicht so falsch.

"Musik, damdam"

Jetzt ist es übrigens soweit: Little L. geht nicht nur gern in die Krippe, nein, wie sein grosser Bruder will er abends nicht mehr heim.

Gestern zB hat er mir und Little Q. noch bestimmt 15 Minuten gezeigt, was er meint, wenn er im Auto, daheim, einfach immer "Musik, damdam" fordert: in Babyschlafzimmer waren alle Betten an die Wand gerückt, die Matratzen in der Mitte zu einer grossen Tanzfläche zusammengeschoben, Kindermusik lief und die Kleinen haben abgehottet. Little L. hat zwar einen eigenen Tanzstil, der auch immer mal wieder eine Arschbombe Arme und Beine gleichzeitig hochreissen beinhaltet, am süssesten fand ich es aber, wenn er sich nach ausgiebigem Abzappeln in einem der, wie es sich für einen ordentlichen Club gehört, neben der Tanzfläche bereitstehenden Loungsessel aka Babywippe bequem machte....



Daheim ist er übrigens ein Kind seiner Zeit: während Little Q. damals "Rubyrubyruby" von den Kaiserchiefs mitgröhlen konnte, performt Little L. "Uhuhuuuuuh, uhuhuuuuuuh, Baba teisand"

Dienstag, Januar 18, 2011

Letztendlich eine relativ blöde Angewohnheit

Ich habe immer mal wieder Lieblingswörter. Das müssen gar nicht Wörter sein, die ich unbedingt besonders schön finde. Irgendwie scheinen sie in gewissen Lebensabschnitten zu dem zu passen, was ich vorrangig zu sagen habe.
Gegen Ende meiner Doktorarbeit waren es zB "Letztendlich" (gerne auch mal "letzten Endes") und "relativ". Davon strotzten meine Vorträge, meine Artikel, meine Diss selbst. Der Hübsche hat mich das eine oder andere mal während eines Seminarvortrags total aus dem Konzept gebracht, indem er den "Letztendlich" und "relativ"-Counter hochhielt. Vermutlich war die gehäufte Verwendung dieser Worte nur ein Ausdruck dafür, dass im Rahmen meiner Arbeit letzten Endes relativ wenig Verwertbares rauskam....
Warum ich diese alten Kamellen heute aufwärme? Ich habe an mir einen neuen Ausdruck bemerkt. Keinen Lieblingsausdruck, eher einen ganz grauenvollen. Ich habe in den letzten beiden Tagen zweimal in einem ganz normalen Gesppräch die Wendung "Just in diesem Moment" verwendet. Noch während ich das aussprach dachte ich mir "Wow, halt die Klappe, das klingt ja wie aus einem Enid Blyton-Buch....."
Schröcklich!

Montag, Januar 17, 2011

Philosophie mit Q.

Nicht nur Little L. lernt Neues (das ist jetzt fies, weil er auch noch ganz andere Sachen als "Seisse" neu sagt, zB "Kokodei" für Krokodil), nein, auch Little Q.:

Dazu muss man sagen, dass der Hübsche und ich so, wie sage ich es....., Faulpelzchristen sind. Wir gehen an den hohen Feiertagen (=Weihnachten, manchmal Ostern) in die Kirche, glauben beide an Gott, so gewissermassen, versuchen das auch irgendwie den Kindern beizubringen, aber wie wir das jetzt genau machen sollen.... da haben wir noch keinen grösseren Plan. (Ausserdem sind wir natürlich beide Naturwissenschaftler, aber das wird erst später in der Geschichte wichtig) Little Q. ist Gott in Sachen Ernährung und Kreuzweg ein Begriff und dass Weihnachten der Geburtstag vom Christkind ist, das weiss er auch.
Nun ja.
Wir wollten also bei dem frühlingshaften Wetter am Wochenende am Rhein ein wenig Hochwasser besichtigen (nüscht. Garnüscht.) und sind am Uferweg entlang an einer der lokalen römischen Ausgrabungsstätten vorbei, an der "römischen Kirche". Little Q. war total aufgebracht:
"Warum brauchen die Römer denn eine Kirche? Mami, weisst du, was die römischen Soldaten mit dem Jesus gemacht haben? Die haben den GETÖTET! Und da meinen die, dass Beten hilft? Sicher nicht!"
Ich habe also ein wenig ausgeholt und hängengeblieben ist bei Little Q. folgendes:
"Duhuuu, Papi, weisst du was? Nachdem die römischen Soldaten den Jesus getötet haben, da ist ihnen dann danach schon gekommen, dass das keine so gute Idee war und ein Teil hat das eher gemerkt und die sind dann beten gegangen und der andere Teil noch nicht, die haben geglaubt, dass es ganz viele andere Götter gibt, jeder für was anderes zuständig, einer zB für das Meer und einer für den Krieg und und einer war der Postbote und der Papi war der Chef von allen. Aber mit der Zeit haben sie dann doch alle gegelaubt, dass der Jesus und der Gott besser sind. Aber jeder darf glauben, was er will und man braucht da drum nicht streiten, weil man das immer nur GLAUBT und nicht WEISS, ausser man ist schon tot, weil dann ist man ja im Himmel beim lieben Gott."
Es ging dann noch ein wenig um technische Details, wie man denn nun in den Himmel kommt, wenn man gestorben ist und ob man da wohl am Mond vorbeifliegt, wo die Astronauten leben. Von hier aus ging es dann noch ein wenig zur Raumfahrt über und dann kam die beste Frage: "Mami: worüber reden wir denn da gerade? Und wie sind wir darauf gekommen?" (Eine Frage, die ich mir bei Q. schon oft gestellt habe ;-))

Nun denn, zu Hause war dann ein bisschen verspätet ein Weihnachtspaket vom Opa angekommen. Für Little Q. eine Kinderbibel. Yeah, das passt ja zur Stimmung. Und so haben wir in der Mittagspause gemütlich die Schöpfungsgeschichte ("Das kenn ich schon aus dem Kindergarten, vom Weihnachtssingen." wtf?), Arche Noah, Josef und seine Brüder und den Turmbau zu Babel gelesen.
Hängengeblieben ist: "Duhuuuu, Papi, super, dass Adam und Eva keine Äpfel essen durften, weil so sind mehr für mich über. " Und "Duhuuuu, Papi, früher, da haben alle Menschen deutsch gesprochen. Und dann haben sie sich selber für so superschlau gehalten, dass der Gott ihnen gezeigt hat, wer wirklich der Chef ist und seitdem reden die Italiener italienisch."

Die Schöpfungsgeschichte an sich musse wohl noch ein bisschen länger sacken und so kam erst später im Auto die Frage auf "Duhuuu, Papi, die Sterne sind Laternen am Himmel und der Gott hat da Licht reingefüllt. Und dann hat er irgendwie Tiere und Menschen gemacht. Aber wie genau?"
Und ganz ehrlich, da konnte meine Naturwissenschaftlerseele nicht anders. Ich habe also tief Luft geholt (der Hübsche hat es irgendwie geahnt und gemeint: "Erklär mir vorher noch schnell den Weg, weil das geht ja dann wohl länger") und einen Rundumschlag von Urknall, Darwinismus und Evolution und die Betrachtung der Bibel im Rahmen der heutigen Erkenntnis an das Kind gebracht.
Schluss von Little Q. aus dem Ganzen: "Gell, aber vor den Urknall, da gab es nur den Gott, oder?" Ich finde, das kann man erst mal so stehen lassen.
(Und ja, er teilt sein Wissen gerne. Kaum waren wir bei unseren Freunden angekommen, sprudelte er los: "Duhuuuuu, J., wusstest du, wie die Menschen früher dachten, dass die Welt entstanden ist?"......)

(Wir wurden dann schmunzelnd gefragt, ob wir Q. seine eigenen Entstehungsgeschichte auch so wissenschaftlich erklären würden. Haben wir doch schon!)

Meilensteine

Little L. sagt "ich". Gerne auch "Ichichichich". Immer wenn es darum geht "Und wer von euch will zuerst....... duscheneinenKekseinBuchvorgelesenbekommen?" Ganz eindeutig abgeschaut vom grossen Bruder

Little L. sagt "Seisse". Gerne. Ausdauernd. Korrekt eingesetzt. Abgeschaut von .... tja. Wem eigentlich nicht




Ach ja: Kommentare sind hier mal wieder auf "moderiert" gestellt. Sie wissen schon: die Geschichte mit dem eigenen Wohnzimmer und so. Ich habe jetzt auch entdeckt, wo die zu moderierenden Kommentare auf mich warten.

Sonntag, Januar 16, 2011

Wolle gucke?

Dann schauen Sie doch mal bei den Piccolini vorbei (diesmal stimmt der Schnitt fast. Das Schminken und so hätte noch zur Partyvorbereitung gehört, aber wir wollen mal nicht so sein.)

EDIT: Der Hähnchensalat steht hier übrigens schon mal beschrieben.

Samstag, Januar 15, 2011

Karate Kid (The Master)


Karate Kid (The Master), originally uploaded by Prozac74.

Ich weiss, hatten wir gerade erst. Aber ich finde dieses Bild so cool..... Der Blick hinter dem Bein vor..... Er ist so.... zum Fressen. Echt jetzt mal.

Karate Kid (The Apprentice)


Karate Kid (The Apprentice), originally uploaded by Prozac74.

In diesem Bild kommt einiges zusammen. Angefangen hat esdamit, dass Little Q. für das Chorkonzert ein weisses Oberteil tragen sollte. Hallo? EInfarbig, hier? Weiss? Also marschierte der Hübsche in der Mittagspause in einen H&M und kam mit einem Doppelpack Rollkragenpullis zurück, in schwarz und weiss. Ich habe ihn zunächst für verrückt erklärt, weil Q. sehr eigen in Sachen Kleidung ist: Rundhalsausschnitt geht, V nicht, Polokragen und Hemden nicht, Jeans nur ungern, dunkelblau-weisse-Blockstreifen gehen gar nicht, verschieden dicke Streifen in verschiedenen Farben gehen gar nicht, etc.
Wie auch immer, der Hübsche hat es geschafft, Little Q. davon zu überzeugen, dass Rollkragenpullis Ninjapullis wären und Ninjas ungefähr das coolste der Welt und schon trug er brav den weissen Rolli zum Konzert.
Dann durfte er (er geht ja selber seit zwei Monaten oder so ins Piccolo-Karate) an dem Tag, an dem ich mit Little L. im Krankenhaus war, mit dem Hübschen zusammen "Karate Kid" anschauen (ich habe ja weder die alten noch den neuen gesehen, weiss aber mittlerweile von mehreren Seiten, dass "Jacke an, Jacke aus" das neue "Auftragen, polieren" ist).
Und zu guter letzt habe ich letzte Woche diese Stickdatei entdeckt (Klicken Sie mal aufs Bild und schauen sich in gross die Details an: sooooo cool!).
Und wieder gibt es im Hause Brüllen keine einfarbigen Oberteile mehr.
Das Fotoshooting hat sehr viel Spass gemacht, v.a. weil Little L. ein sehr strenger Assistent war und Little Q. sehr resolut "Det, do stoh" gegen die weisse Wand geschoben hat.

(Sehr süss übrigens: Little Q. hat mir das Shirt praktisch unter der Stickmaschine weggerissen und dann seinem Freund erklärt "Weisch, wennsch megviel kicke trainierst, dann griegscht au so grosse Fiess.")

Freitag, Januar 14, 2011

Dopingsperre

Little L. darf übrigens im Moment keine Biathlonwettkämpfe bestreiten. Sein Medikament steht da auf der Dopingliste.
Nur mal so zum Bedenken

Shake it, baby

Wir schreiben das Jahr 2011 und damit sind auch in unserem Dorffitnesstudio offiziell die 80er vorbei. Die Discoqueen des Freitagmorgen wurde durch eine absolut nullerjahretaugliche (wie sagt man jetzt eigentlich? Zehnerjahre?) Mittzwanzigerin ersetzt, die in ihrer "Bodyforming" ( -toning? -shaping?)-stunde zwar sehr viel Wert auf B.rüsteschütteln und Powackeln getrennte Mobilisierung von Lenden- und Brustwirbelsäule legt, aber immerhin ohne Joanna. Sogar ohne Techno. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich mich am Freitag morgen mit den Männern zusammen an den Hanteln abschwitzen musste. Hach.

Donnerstag, Januar 13, 2011

Grob geschätzt 670 Euro

Können wir in Nervennahrung und -beruhigungsmittel für die Autofahrt von hier nach Hamburg zu investieren. Um so viel billiger als der Autoreiszug ist nämlich der Sprit für die Strecke hin und zurück. So verführerisch die Variante "abends in Lörrach in den Zug steigen und morgens in Hamburg total erholt und entspannt die letzten paar Kilometer bis nach Vrist fahren" klang, ich bin echt nicht bereit, umgerechnet mehr als eine Woche Ferienhaus (und nicht nicht das billigste) für eine Fahrt mit dem Autoreisezug (die Basisvariante mit ungefähr 10 anderen Leuten in einem Liegewagen, nicht etwa die Deluxevariante mit Lokführerdinner und Kopfkissenaufschüttler) zu bezahlen.
Nein, liebe Bahn, das Geld zum Weichenenteisen bekommt ihr so nicht von uns. (Ich hatte ja erst noch überlegt, den Hübschen allein mit dem Auto mit dem Zug fahren zu lassen und mit den Jungs mit Easyjet zu fliegen, aber am Samstag fliegen die nicht von Basel nach Hamburg.)
Nun denn. Ich denke, ein aufhängbarer DVD-Player und Maltische sollten also im Budget liegen ;-).
Ach ja: ursprünglicher Plan war es ja, mit den durch unzählige berufliche Bahnfahrten des Hübschen von Basel nach LU gesammelten Millionen und Abermillionen "Bahnpunkte" einen Teil der Fahrtkosten zu bestreiten. Die möglichen Ermässigungen von evtl. 50 Euro insgesamt und 9 Euro pro Person haben mich dann aber doch hysterisch loslachen lassen. Damit kommen wir vermutlich knapp von Lörrach Hbf. nach Lörrach Stetten oder so.

Aufholjagd

Ich bin ja, das wissen Sie, ein extrem durchgeplanter Mensch. Und neben all den emotionalen Nebenwirkungen, die so ein Krankenhausaufenthalt mit sich bringt, war der vor allem eins: UNGEPLANT. Und das ist für einen Kontrollfreak wie mich natürlich trotz vorgenommenem Entschleunigungsplan fürs neue Jahr, fatal.
Dementsprechend am Rotieren bin ich/war ich und möchte zu guter Letzt (Waschmaschine dreht, Spülmaschine läuft, Little L. schläft, Little Q. ist noch mit dem Kindergarten unterwegs, es ist gesaugt, gefegt, der Müll steht sortiert vor der Tür, die Bäder sind geputzt) noch einige Bilderschulden begleichen:


Direkt neben mir steht der wunderbare Kaffeebecher, den ich bei der Weihnachtsa(u)ktion von Limetrees ersteigert habe (incl. wunderbarem Schnickeldi wie Grusskarten mit Rezepten drauf, Melaminlattelöffeln und wunderbaren Muffinsförmchen): Er fasst genau meine Lieblingsmenge Kaffee (ein Latte Macchiato und ein Cappuccino aus der Latissima)
Dann konnte ich heute ENDLICH meine Gewinn aus der Verlosung der Lieblingstante vom Paketshop (sehr seltsam, wenn der auf einmal unangekündigt Ferien macht....) abholen: und, liebe Lieblingstante, entscheiden Sie selber, ob das hier hinpasst, oder nicht (so gemütlich zwischen zwei OmaEis/Frau...äh...Mutti-Kissen gekuschelt): in meine, in diesem Männerhaushalt hart zu verteidigende Mädchenecke. Vielen lieben Dank, es ist wunderschön!



Hier noch meine Variante von "Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limo draus" oder so: Little L. ist jetzt stolzer Besitzer eines Medikamententäschchens, das genau ein Döschen mit der Tagesration Betablocker und der entsprechenden Spritze fasst (nein, er bekommt sie nicht gespritzt, aber ganz abgesehen davon, dass er nie im Leben eine Kapsel schlucken könnte/würde, enthält eine Kapsel auch die Menge für den ganzen Tag ---fragen Sie nicht---, die er aber auf morgens und abends verteilt nehmen muss. Also wird die Kapsel aufgepfriemelt, der Inhalt in einer definierten Menge Wasser gelöst, in die Spritze aufgezogen, die Hälfte davon wieder zurückgespritzt und entsorgt,weil es in Lösung keine 12 Stunden hält, und die andere Hälfte der strahlend hellblauen, bitteren Lösung dem unglaublich kooperativen Kind verabreicht.) Aber kommen wir zum Wesentlichen: Wollfilz und ein Krankenwagen von Anja Rieger.

Wie Sie ja in diversen anderen Blogs schon gesehen haben, hat bei Kunterbunt-Design die neue Sticksaison begonnen. Mit einer wunderbaren Stickserie aus dem Hause Hamburger Liebe. Das Eisvergnügen besteht aus superschönen Redwork-Stickereien und zwei Buttons. Einer davon hat auf einem Pyjama für Little L. Platz gefunden. Sogar in der Notaufnahme wurde er für sein schickes Outfit gelobt ;-)

(Schnitt: wie der hier)

Und weil die Tiere auf Kufen so wunderbar im Kreis fahren, sind sie auf einem Spielzeugverstecker, bei uns Handschuhundmützenverstecker gelandet (mein Favorit ist der Hase ;-))



So. Das wars erstmal. Ich bin mal gespannt, was Little Q. vom "Vogel Gryff" erzählt. (Sie haben im Kindergarten zur Vorbereitung ein Bilderbuch gelesen, in dem bei genau diesem Event ein kleiner Junge verloren geht und von dem blauen Ueli zu seiner Mama zurückgebracht wird. Die eine Hälfte der Kindergartenkinder hat nun Panik davor, verloren zu gehen, die andere freut sich richtig darauf, weil sie dann auf den Schultern des blauen Ueli reiten dürfen.)

Mittwoch, Januar 12, 2011

Die Auswanderer

Hach. Heute gemerkt, dass wir am Montag, der ja nicht so ganz nach Plan lief, den Start von Desperate Housewife im Schweizer Fernsehen verpasst haben. Also flugs auf ProSieben heute aufgeholt. Was heisst flugs.... ich muss sagen, ich bin ja dank Serienkucken nur noch auf DVD oder eben im Schweizer Fernsehen total verwöhnt. Die Werbepausen haben mich schier wahnsinnig gemacht. Okay, die erste war fast noch interessant, weil ich, jetzt kommts, mittlerweile offensichtlich werbetechnisch eingeschweizert bin. Ich kannte ohne Witz keinen einzigen der ausgetrahlten Spots. Aber beim drittenviertenfünften Mal war der "Wimpernmillionär" dann auch schon wieder ein alter Hut.....

Dienstag, Januar 11, 2011

Und jetzt nochmal in sachlich

Die Kinderkardiologin (eine echt coole Frau, die Sonntag abend per Telefon andauernd verfügbar war und Montag morgen um sieben bei uns im Zimmer stand) meint, dass es schon mal sein kann, dass der Knoten, der für die Reizleitung zwischen Vorhof und Hauptkammern zuständig ist, schon mal falsch angesteuert werden kann und dann eben den Vorhof zum Dauerfeuer bringt, bei dem die Hauptkammern nicht mithalten können. Nachdem Little L. das Vorhofflattern absolut nicht anzumerken ist, ausser, man fasst ihm auf den Brustkorb, nimmt sie an, dass er das auch schon früher öfter hatte und immer wieder selber "zurückgestellt" hat. Das letzte Mal wurde es nur dadurch entdeckt, dass wir ja wegen allgemeinem Hustenschnupfenetc. beim Kinderarzt waren.
Auf die Dauer ist das so natürlich nix und so bekommt er nun niedrig dosierte Betablocker für "mal ein Jahr, dann können wir einen Absetzversuch starten". Dazwischen müssen wir immer mal wieder (zum ersten Mal in vier Wochen, dann im niegelangelneuen UKBB) zur Kontrolle in die Kardiologie.
Langfristig kann sich so was verwachsen oder man kann die fehlgeleitete Nervenbahn irgendwann später (viel später) einmal veröden.
Nun muss Little L. halt zweimal am Tag Medikamente nehmen. Ist nicht das Schönste der Welt, aber auch kein Drama. Es gibt wirklich Schlimmeres (das wird einem auf der IPS immer wieder klar vor Augen geführt: es ginge immer noch schlimmer. Viel schlimmer.)

Dinge, die ich lieber nicht so genau wüsste

  • Es ist richtig scheisse, einem kleinen Kind einen Zugang zu legen. Egal, ob es beim ersten oder beim fünften Mal klappt (gut, das ist dann schon noch eine andere Art von richtig scheisse).

  • Ich kann trotzdem cool dabei bleiben, weil ich muss.

  • Auf der IPS ist es so warm, dass man tunlichst nur kurzärmlige Sachen mitnehmen sollte.

  • Nach einigen Malen zusehen kann man auch selber abgefrickelte Sauerstoffmessdinger an Kinderzehen, EKG-Pinöppel an Kinderarmen und beim Rumrollen im Bett rausgerissene Stecker wieder am richtigen Ort in der Wand versorgen (ich könnte mittlerweile sogar die Alarmherzfrequenz am Monitor hochstellen, aber darauf habe ich verzichtet.)

  • die genaue Stelle im Kellerflur, wo ich Handyempfang habe
  • Wie das mit Duschen dort funktioniert.

  • Was ich immer noch nicht so genau weiss, ist der kürzeste Weg von der IPS zum Restaurant und wie man den Kaffeeautomat dazu bringt, nicht nur den Jeton zu schlucken, sondern auch Kaffee auszuspucken.) Auch erledigt.


(eigentlicher Plan Sonntag abend: Kinder ins Bett, högschtgeheimes Nähprojekt fertig stellen, eine Folge Sopranos, schlafen. Tatsächlich: wieder extrem hoher Puls (Höchstwert im Krankenhaus: 258) auch beim Milchtrinken im Bett bei Little L., Anruf auf der Notfallstation, Einchecken um 20: 15h, am EKG um 20: 25h, auf der IPS um 21:30h, Elektrokonversion angesetzt für morgens um 8:00h. Gottseidank allerdings hat sich der Herzschlag über Nacht allein normalisiert, so dass die Elektrokonversion abgesagt wurde und Little L. noch einen Tag unter EKG-Überwachung zum Start der prophylaktischen Medikamente (=Betablocker, extra für ihn in Babydosierung in Kapseln gefüllt) bleiben muss.)


Nun ja, dann bekommt eben die IPS-Mannschaft die Cupcakes, die ich Sonntag abend für meinen "Juhuuu, die Probezeit ist vorbei"-Apero im Büro gebacken habe.

EDIT: Wieder daheim. Phew. (Und ich trau mich: diesmal wirklich erst nach dem Umzug wieder.)

Sonntag, Januar 09, 2011

Tobinamburgratin

Lecker. Sehr.
Mal was anderes.
Und man hat so lang was davon.

Freitag, Januar 07, 2011

Heute, beim Einkaufen

Q., quer durch den Laden: "Maaaaami, sind das die Eier mit Dioxin oder ohne?"
Da es morgens recht früh war, waren gsd recht wenig Leute da, die Mitarbeiter dafür noch alle kräftig mit Einräumen und so beschäftigt und seeeeeehr aufnahmebereit.
Ich habe Little Q. also erklärt, dass hier in diesem tollen Supermarkt vermutlich kein Dioxin in den Eiern sei, wir aber eh immer die Bio-Eier kaufen würden und damit auf der sicheren Seite seien.
Q.: " Aber die Frau in den Nachrichten hat gesagt, dass man in der nächsten Zeit auf Eier verzichten soll oder auf die mit der Kennzeichnung Null zurückgreifen soll. Was heisst zurückgreifen?" (Das hat der kleine Klugscheisser wortwörtlich zitiert......)
Also gab es einen Exkurs über die Eierkennzeichnung, dann eine kleine Abhandlung zum Thema Bio (die Frage war: " Warum bekommen manche Hühner giftiges Futter, andere nicht?"), ein bisschen Chemie ("Warum haben die nicht gemerkt, dass das giftig ist?"), noch ein bisschen was über industrielle Fette und schon waren wir beim Milchregal angelangt.

Donnerstag, Januar 06, 2011

Voll am Ball

Heute beim Kinderarzt (ausnahmsweise wirklich nur wegen was Harmlosem dortgewesen =Blutabnehmen wegen Eisenwert bei Little L. und Tipps gegen Fingernägelkauen bei Little Q. abholen und auch nicht mit überraschenden Horrordiagnosen weitergeschickt worden) hat der Kinderarzt Little Q.s Gummischmuck bemerkt. Auf seine Frage "Was ist denn das?" wollte ich schon lang und breit ausholen, aber er meinte gar nicht das Konzept an sich, sondern fing an, mit Little Q. über die verschiedenen Formen zu fachsimpeln. Ich habe vor Verwunderung ganz vergessen, ihn nach dem evtl. Sammlerwert des rosa Pudels zu fragen.

Mittwoch, Januar 05, 2011

Kapitalismus reloaded

Was soll ich sagen: der Rücktausch hat geklappt. So ein bisschen.
Little Q. hat jetzt den pinken Pudel wieder gegen zwei von vier seiner ursprünglichen Bändel eingetauscht ("Weisst Du, Mami, der P. hatte nur die zwei dabei.")

Ich suche jetzt Inkassounternehmen in den gelben Seiten halte mich da jetzt raus.

Dienstag, Januar 04, 2011

Wutbürger, kleiner

Wie habe ich das vermisst, ein Mangatränen verspritzendes, sich wie ein Fisch windendes, wild um sich tretendes kleines Familienmitglied. Grund für den Zornesanfall des heutigen Abends: wir haben die Krippe wie immer via Garderobe im Keller verlassen, nicht, wie sich ein U2-Hirn heute ausgedacht hat, durch den Hintereingang.
Welcome, terrible two ;-)

Kapitalismus, nein danke.

Q.: "Schau mal, Mama, was der P. mir geschenkt hat!"
(ein pinkes Gummiband in der Form eines Pudels)
K.: "Aha. Und was hast du ihm dafür gegeben?"
Q.: "Einen ganzen Arm voll Gummibänder."
(selber gekauft vom Taschengeld und stolz getragen, natürlich waren doppelte dabei. Deswegen schmerzt mein Mutterherz in Vertretungfür Little Q., der, lassen Sie uns doch ehrlich sein, von einem Älteren abgezogen wurde)
K: "Aber warum gibst du ihm denn vier Bänder, wenn er dir nur eines gibt?"
Q.: "Weisst du, Mami, er hatte halt nur eins, also eigentlich zwei, aber das andere war eine Prinzessin und das wollte ich nicht. Und ich hatte halt vier doppelte."
K.: "Meinst du nicht, dass das nicht so ein guter Tausch war? Jetzt hat der P. drei Bänder mehr als vorher und du drei weniger" (und eins davon ist ein pinker Pudel....)
Q.: "Ah. Ja. Schon, eigentlich. Aber kein Problem, ich gehe das morgen zurücktauschen."

Und wieder schmerzt mein Mutterherz, weil das vermutlich in die Hose gehen wird. Wie bringe ich meinem Kind denn bei, dass nicht alle so nett sind wie er?

Montag, Januar 03, 2011

Far far away

Wie Sie ja nun alle schon lange wissen, sind der Hübsche und ich Exilbayern bzw. Wahlschweizer, je nachdem, von welcher Seite man das betrachtet. Und um dieses Thema geht es auch im aktuellen Piccolini Video. (Ich muss sagen, für mich als Bisschenperfektionist ist das schon hart: meine Lernkurve im Vidoedrehen und besonders im Selberschneiden ist, da bin ich mal unbescheiden, enorm, kein Wunder, wenn man bei Null anfängt. Und wenn man dann nach Monaten endlich das fertige Werk von annodazumal sieht, dann bin ich doch manchmal ... naja, also sagen wir so: die nächsten Videos werden schnitttechnisch vermutlich besser. Vermutlich hatten es die Herrschaften in Mailand mit meinem bei diesem Video extrem chaotischen Rohmaterial und meinem zwar ausgefeilten, aber vermutlich nicht ganz einfach zu verstehenden Schnittplan auch nicht gerade leicht.)
Wie auch immer, in der Mitte drin sollte ursprünglich eine Montage unseres Heimaturlaub, besonders der Autofahrt durch drei Länder sein, in die ich viel Arbeit gesteckt habe und bei der irgendwie der Ton gegen GEMA-freies Gedudel stimmungsvolles EasyListening getauscht wurde. Ich möchte Ihnen dieses cineastische Meisterwerk auf gar keinen Fall vorenthalten Ich bin dann doch ein bisschen sehr stolz diese Filmminute und präsentiere Ihnen hiermit den directors cut:

Stoff & Stil-Frage

Meine Damen,
ich muss meinen Geburtstagsgutschein verbraten (ja, ich habe es schrecklich schwer......) und stehe nun vor der Fraga, ob "Rib Jersey" wirklich Bündchenware ist oder ob das einfach ein dickerer Jersey ist, den man in Shirts wunderbar mit dem bedruckten Jersey kombinieren kann.
Weiss da jemand was?
Danke, danke danke!

Sonntag, Januar 02, 2011

Tuttifrutti

Als wir vor dreieinhalb Jahren das Haus hier gekauft haben, haben wir es nicht nur incl. Sauna auf dem ausgebauten Dachboden, sondern auch incl. einer Schachtel Saunaaufgussdüfte gekauft. Weil ich ja nix wegschmeissen kann und die klassischen Saunadüfte wie "Kiefer", "Latsche" und "Eukalyptus" ganz schnell weg waren, sieht die aktuelle Duftauswahl so aus: Blind in die Kiste greifen, drei Fläschchen rausziehen und das am wenigsten abgefahrene wird genommen.
Heute: "Citrus". Und damit trennt uns nun nur noch "Finnisch" von den Reissern wie "Grüner Apfel", "Kirsche-Marzipan" und "Kokos-Vanille".

Verpasst

So oft ich den Punkt zwischen "das ganze Regal ist voller Dosentomaten/Küchenpapier/Klopapier" und "da muss doch noch irgendwo eine Dose/Rolle sein, erst gestern war hier noch alles voll...." verpasse (da gibt es so eine Reihe Produkte, von denen ich immer entweder Massen oder nichts auf Vorrat habe), so oft verpasse ich auch den Punkt zwischen "Hach, eine niegelnagelneue Jeans" und "Mist, schon wieder durchgescheuert." (Gefühlt vorgestern gekauft, gestern Schubberstellen an den Nähten entdeckt, heute Loch im Knie).
So wurde heute also wieder mal Nachschub bestellt (in, den guten Vorsätzen angepassten ambitionierten Grössen, wobei, 28 ist dieses Jahr vermutlich das neue 32 oder so). Juppidu, es gibt wieder meine heissgeliebten Schlaghosen Bootcut-Jeans.....
Und so beginnen wir hier wieder ein Jahr voller Belanglosigkeiten ;-)

Samstag, Januar 01, 2011

Rocking On In 2011


Rocking On In 2011, originally uploaded by Prozac74.

Wir alle wünschen Ihnen ein wunderbares Jahr 2011.
Unser Silvester war..... gut. Little Q. durfte wachbleiben, wir haben Wunschpunsch gebraut, TipToi und Ubongo gespielt, mit meiner Schwester (wenn Ihnen mal langweilig ist, dann ziehen Sie an Silvester um) digitalisierte Super 8 Filme angeschaut (Little L. sieht soooooo aus wie sie. Und wie ich und wir beide natürlich auch wie einander und so)
Beide Jungs haben heute morgen zwar bis acht geschlafen, aber nachdem ich mit der Annahme, dass ich nach dem Abfeuern der Raketen direkt ins Bett gehen könnte, falsch lag, war das bei weitem nicht genug. Für uns. Little Q. hat bei kollektiven Mittagsschlaf kein Auge zugetan und ist trotzdem fit wie ein Turnschuh.......
(Im Bild übrigens das letzte Nähprojekt aus 2010. Ein Längsgeteilt mit dem wunderbaren Eulenjersey, den ich von Kathi bekommen habe.)