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Sonntag, Juni 30, 2019

300619 oidapopoida

Es ist zu heiss. Ich bin erstmals froh, dass die Kinder ab nächstemWochenende Ferien haben (bisher war ich immer högscht überrascht, wenn sie Ende Juni auf einmal mit dem Zeugnis in der Hand da standen, weil SCHULE IST BIS AUGUST. MINDESTENS.) Nach nur 9 Jahren im Schweizer Schulsystem habe ich mich langsam damit abgefunden, dass das nicht mehr so ist. Die Kinder sind ferienreif, wir auch, und ich halte uns Grossen zugute, dass wir das (meine Güte, ich kann kein Deutsch mehr) acknowledgen und in Sachen "Das haben wir aber schon drölfzigtausend Mal gesagt" einen Gang zurückschalten.

Heute: Frühstück war noch auf der Terrasse möglich, Kuchenbacken (es gibt bei uns in der Gruppe die neue Initiative "Make Mondays sweet again" und ich habe mich für morgen für Kuchen eingetragen, wegen Wetter einen Zitronenkuchen) ging auch noch, dann aber nix mehr. Die Katzen kennen nix, die sind ohne Pause von 7:00 bis drei oder so draussen und haben dann echt, echt Durst und müssen erstmal flach auf dem Parkett liegen.
Gegen eins (naja, selber schuld) sind wir ins Freibad geradelt. Es ist schon erschreckend: die Radparkplätze sind nahezu leer, dafür stehen Millionen Autos mit Kennzeichen von bis zu 40 km weit weg (ihr habt alle eure eigenen Freibäder!!!!) auf dem Radweg, in den Feldern, fahren gegen die Fahrtrichtung auf Rad/Fusswegen, das ist schon kein Spass mehr. Erster Rheinschwumm wurde erledigt, sehr, sehr angenehm, aber holla: echt starke Strömung! Leider hatten wir essenstechnisch zwar einerseits mitgedacht (nix mit Schokolade, aber mit Zucker wegen Unterzucker), andererseits halt auch nicht, weil "Ich mag echt überhaupt keine Nüsse"-L. lieber Unterzuckerzitterer bekommt als eine halbe Karlsbader Oblate zu essen. Und dann macht auch noch der "Nur Eis"-Kiosk zu und man müsste eine Dreiviertelstunde in der Knallsonne für Eis oder was auch immer am Hauptkiosk anstehen? (Wenn ich mal Zeit habe --> spätestens, wenn ich in Rente bin, dann werde ich Consultant für Freibadgastronomie, das ist ja kaum auszuhalten, wie da ineffizient rumgekaspert und gemotzt wird, während das gerade bei diesem Wetter doch eine Gelddruckmaschine sein müsste!) So sind wir dann halt früher als geplant wieder heimgeradelt und haben ein Eis (naja, jeder eins) aus dem heimischen Eisschrank im heimischen Gartenpool verdrückt. Auch ok. (incl Haareschneiden für alle männlichen Familienmitglieder ausser Jonny).

Ich habe beschlossen, den Kuchen für morgen erst genau morgen superfrüh zu dekorieren, sonst wird das ein Zitronenblumenmatsch bis morgen. Let's see, ich habe grosse Pläne mit Kornblumenblüten, Schokominze, eingelegten Zitronenzesten und Dekoschmetterlingen.

Ausserdem: meine Güte, ich bin ja viel zu alt, um Whats-App-Dramen in Beziehungsdingen miterlebt zu haben, wieviele Häkchen ab wann und tralalala, aber hey: irgendwann ist immer das erste Mal und immerhin ist es nicht in einer romantischen Beziehung. Und dann ist es sehr befreiend, sich bewusst zu machen, dass man nicht mehr 8, 12, 16, 20 Jahre alt ist, sondern einfach erwachsen und mehr als unabhängig. Ein Hoch auf die Blockfunktion. Fast Ganz ohne schlechtes Gewissen.

Sonst so:

gegessen:
frischen Hefezopf mit Honig auf der Terrasse. Göttlich!
Eis
Kaffee
Vietnamesische Reisnudeln mit scharfem knusprigem Hackfleisch und Karottensalat (auch die Kinder, wenn auch eins mit Gurkensalat)


Getragen:
Jeansshort, T-Shirt und/oder Bikini

Gelesen:
Stehanie Mailer (echt kein Buch für zwischendrin und wenig Lesezeit am Stück)

Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: die Mutter gewesen, die ich gerne sein möchte.


Samstag, Juni 29, 2019

290619: SommerSonneSommergrippe

Eigentlich wären wir heute früh aufgestanden, ich hätte Q. direkt vom Frühstückstisch weg zum Unihockeytraining gebracht, heimgefahren, hingefahren, abgeholt, umgepackt, Pfadi-Abteilungsübung, Grillen, Bett.
Uneigentlich hatte Q. gestern abend schon Halsschmerzen, heute morgen noch zue Nase und dicken Kopf, also sind wir gemächlich ohne Training in den Tag gestartet.
Der Hübsche hatte sich Balkonkärchern als Activity of the day ausbaldowert, also haben wir alle Blumenkästen durch die Gegend gehievt.
L. war fit und ging zur Abteilungsübung (in der Dorfbadi), Q. nicht und vor die Wahl gestellt, entweder im kühlen Dachgeschoss Pause zu machen mit Kindle und Netflix oder mit den Eltern in die Badi zwei Dörfer weiter zu gehen, kam er dann mit uns mit. Da freuen wir uns doch, solange das noch so ist!
Das Wasser dort ist immer erstaunlich kühl, oder aber es war einfach brüllend heiss ausserhalb. Ich bin immerhin 20 Bahnen geschwommen, Q. ungefähr 100mal vom Dreier gesprungen (keine Ahnung, ob das der Genesung förderlich war), Schwimmbadeis, immer mal wieder auf der Webcam nach den Katzen schauen (wir hätten da jetzt ein Snufffilmchen über erstaunlich lang, wie Jonny einen Vogel durchs Törchen stopft und all das relativ lang geht, bis sich nichts mehr rührt. Sansa ist eher der Kandidat: ausser zwei Federchen sieht man nix mehr von der Beute, Jonny ... naja, das ganze Wohnzimmer voller Federn und der kaum angenagte Vogel auf dem Teppich hinter der Eingangstür. Hm.)
L. Abholen, auf der immer noch brüllheissen Terrasse grillen (we are out of Kohle und Marschmelonen now!), blitzgetrocknete Wäsche abhängen, hoffen, dass Q. gesund ist,  Hefezopf für morgen früh vorbereiten, Absacker auf dem unglaublich sauberen Balkon, gute Nacht.

Gegessen:
halbe Olivensemmel mit Hummus
Schwimmbadeis (Mandel Karamell) und viele Pfirsiche
Halloumispiess mit Gemüse und viel von dem Thaisalat von gestern

Gelesen: Stephanie Mailer

Getragen
Jeansshort und T-Shirt, Bikini

Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: abgegrenzt

Freitag, Juni 28, 2019

280619: unrund

Danke für all die Glückwünsche zum neuen Job, ich freu mich sehr! (Hm, anscheinend habe ich nicht richtig zum Ausdruck gebracht, WIE cool mein aktueller Job ist oder will den echt keiner?)
Heute war ein bissl unrund, es ist halt schon sehr lange viel zu heiss für mich (nix mit Abkühlung hier unten). Ich merke, wie ich mich nicht mehr richtig konzentrieren kann und mich echt anstrengen muss, die letzten Tasks (ein Global Process Monitoring Protocol für, ich glaube, >10 Stufen an drei oder vier verschiedenen Sites, ein ICHQ3D Risk Assessment, ein Subteammeeting mit Protokoll und Tralala und halt all das was von Italien noch kommt, man darf gespannt sein) vor meinen Ferien noch ordentlich zu erledigen. Ich kam sogar mit den Chatfenstern durcheinander und habe dem Kollegen, der mir die neue Version des Tools für das Monitoring Protocol erklärt hat, erst ein dickes Danke und dann ein Bild vom schlappen Jonny geschickt. Naja.
Ich trinke bei der Hitze viel (mittlerweile mag ich den Long black on ice richtig gern!), aber Essen ist echt schwierig. Ich habe überhaupt keinen Appetit, wenn dann auf Obst und Gemüse und ich sags mal so: zumindest mein Körper ist nicht dafür gemacht, nur kaltes, rohes Zeug aufzunehmen. Ich erspare Ihnem die Details meiner Verdauung, aber ich schlappe meist so am Rand des totalen Unterzuckers, aber mit nullkommanull Appetit auf was "Richtiges" durch die Gegend. Wocheneinkauf ist recht sparsam in diesem Zustand, kann ich Ihnen sagen. Aber wir haben jetzt Toblerone-Eis (schmeckt: genau wie Toblerone, also nicht meins, aber der Rest der Familie findet es super. Toblerone fand ich ja noch nie so super, aber seitdem ich gesehen habe, wie sie in kochendem Wasser aussieht, ne danke.).

Ich habe mein überhitztes Hirn dann irgendwann für nicht so komplizierte Dinge genutzt wie Resourcenplanung (ich habe meine Arbeitspäckchen für die letzten und kommenden Monate realistisch, aber konservativ eingetragen und komme auf eine Auslastung von 130 - 140%. Das deckt sich ziemlich genau mit der Zeiterfassung der letzten Monate und vielleicht ist mein Hirn nicht NUR wegen der Hitze ein bisschen müde.), OOO-Reply einrichten, Meetings in der Ferienzeit verschieben, Emails beantworten, Dokumente ablegen, und jetzt ist es auch mal gut für heute.
Die Kinder (Q. hat am Freitag bis 16:15h Schule, im nächsten Schuljahr sogar bis 17:15h, das ist schon ... lang.) dümpeln mit kühler Limo im Pool, die Katzen haben genug von der Hitze und sich ins klimatisierte Dachgeschoss verzogen (die Klimaanlage macht den Umbau oben echt perfekt. Und dank Solarpanels sogar ohne schlechtes Gewissen), der Hübsche ist beim Basler Firmenlauf (ich kollabiere schon beim Gedanken daran) und ich überlege, worauf ich zum Abendessen Lust habe, was vielleicht auch ein bisschen Nährwert hat.

Gegessen:
Früchte mit ein Joghurt / Granola (reingezwungen)
ein bisschen Sushi
ein Mini-Daim-Eis
eine Schüssel frischgepulte Erbsen
Rotkohlmangochili-Thai-artigen Salat

Getragen:
Hippieleinenrock und T-Shirt

Gelesen:
Stephanie Mailer (es wird, mir hat einfach längere Lesezeit am Stück gefehlt zum Reinkommen)

Stressleveldurchschnitt gestern: 25
Selbstbeweihräucherung: fast akzeptiert, dass auch mal ein Tag mit nicht Vollgas ok ist

Donnerstag, Juni 27, 2019

270619: Never say never

So, heute war es soweit und ich habe meine Kollegen eingeweiht und jetzt kann ich das endlich auch hier loswerden: Sie erinnern sich ja noch an diesen Post hier und die meisten von Ihnen haben sich bestimmt schon zusammengereimt, was das bedeutet, nämlich: Ich habe einen neuen Job!
Ab September werde ich (jaja, ich sehe Sie, die Sie sich bestimmt noch daran erinnern, wie ich beim letzten Jobwechsel noch lautstark "NIEMALS" getönt habe, und meine ehemaligen Kollegen, die noch genau wissen, wie ich mich mit Händen und Füssen gegen eine Jobrotation in der QA gewehrt habe) das, was ich ein gutes halbes Jahr als Zusatzjöbli gemacht habe, Vollzeit machen. Also: ich bleibe in derselben Firma, sogar in der mehr oder weniger selben übergeordneten Organisation, dem Technical Product Management, für Aussenstehende also nicht sooooooo ultraspannend was anderes, für mich: schon.

Ich werde nach fast 17 Jahren dem, nennen wir es, "produktionsnahen Umfeld" ein bisschen Adieu sagen und als Quality Product Leader (QPL, es ist alles nur echt, wenn es ein Akronym hat) für die End-to-End-Qualitätsstrategie "meiner" Produkte verantwortlich sein, anstatt für die technischen Aspekte der Wirkstoffproduktion "meiner" Produkte. End-to-End ist ein bisschen viel mehr, weil so sehr ich als Chemikerin natürlich immer noch davon überzeugt bin, dass der Wirkstoff das wichtigste an einem Medikament ist, so viel mehr braucht es, bis es halt ein echtes Medikament ist. (Holla, das ist alles so spannend! Neue Produkte, tschüss GrippeImmunsuppressivumAntibiotikumAntiemetikumAbnehmdingsOstheoporoseundKnochenkrebsSpinaleMuskelatrophies, hallo (wahrscheinlich) AnderesAntibiotikumganzvieleSchmerzmittelAkneundniegelnagelneuesProduktmitnurCodenamen, Packaging, Tablettieren, Kapseln, Ampullen, TWIMC-Letter, GEG-Meetings, hoffentlich nicht zu viele, hach.)

Das ganze kam relativ überraschend und ungeplant und ging so schnell wie noch nie ein Bewerbungsprozedere bisher. Wie Sie sich erinnern, habe ich das Zusatzjöbli ja wegen Land unter relativ zügig abgebrochen und als ich mich von der Jöbli-Truppe mit eine Kuchen verabschiedete, meinte einer der Kollegen: "Brauchts den Kuchen eigentlich? Der P. geht doch." Es ging eine Weile (es sei mir zugute gehalten, dass ich im totalen Krisenmodus war und nur noch an das Italienprojekt denken konnte), bis ich verstand, was er damit meinte und als "Hm, ja, stimmt, könnte ich eigentlich..." für mal später abspeicherte. Und erstmal fast wieder vergass, weil "ITALIEN!". Auf einmal poppte eine Messengernachricht des Zusatzjöbli-Chefs auf: "Hey, die Stelle von P. ist jetzt im System, wie schaut's aus?" und tja, praktischerweise hatte ich da grade mal mehr als 15 Sekunden, um einen Gedanken, der nicht "ITALIEN!!!" war, fertig zu denken und zack (naja, ein bisschen länger ging es schon), hatte ich am Wochenende ein Anschreiben zusammengeklöppelt, meinen Lebenslauf aktualisiert und das Profil in unserem Bewerbungstool aktualisiert.
Zwei Tage später machte die Teamassistentin mit mir 3 Interviewtermine für eine Woche später ab, die ich so unglaublich schlecht vorbereitet wie noch nie absolvierte, weil: "ITALIEN!" (für eins musste ich sogar ein notfallmässig anberaumtes Krisenmeeting mit ITALIEN! verlassen, d.h. anstatt eine halbe Stunde vorher meine Nase zu pudern, meine Stärken und Schwächen zu memorieren, frisches Deo nachzulegen und die Zähne zu putzen, sauste ich mit roten Ohren und voller Adrenalin wegen "ITALIEN" mit einem kurzen "Sorry, I have to step out for 45 minutes, please continue without me, I will be back" aus dem Krisenmeeting in den nächsten Meetingraum, erklärte, warum ich wechseln will, was ich kann, was ich bewirken möchte, und 45 Minuten später wieder zurück zum Krisenmeeting. Ich war mir eigentlich sicher, dass das halt trotz der eigentlich guten Ausgangslage halt doch nicht reichen würde und hatte es eigentlich als "Immerhin habe ich gezeigt, dass es mich interessiert" abgehakt. Tja. Und nur eine Woche nach dem letzten Gespräch (ich war gerade von dem Gewalttrip nach ...... ITALIEN zurück und (Freitag abend) bei einem kontemplativen Wochenendeinkauf im Gang zwischen Toast und H-Milch, als mein Arbeitshandy klingelte und der Recruiter am Apparat war. Was hätten Sie gesagt, wenn Sie jemand fragt: "Können Sie gerade gut sprechen? Ich habe sehr gute Nachrichten für Sie!"? Ich war sehr müde und habe tatsächlich kurz überlegt, ob ich "Is grad doof, können wir das Montag machen?" sagen könnte, aber nur ganz kurz und so habe ich mir zwischen 5-Korn-Toast und Oatly erklären lassen, dass mich alle unbedingt haben wollen und stimmt, über Gehalt und Funktionsstufe haben wir noch gar nicht geredet, das wäre so und so, und wenn ich jetzt ja sage, dann würden sie alles im HR-System klären und dann können die beiden Chefs sich einigen, wann der Transfer stattfindet und was sagen Sie?
Joah. Ich hatte bei "guten Nachrichten" mit einer Einladung zu einer zweiten Runde mit noch höheren Chefs und was weiss ich gerechnet, nicht mit einem direkten Jobangebot, während ich aus Versehen zwei Tuben Milchmädchen in den Wagen gelegt habe, die ich auch noch gekauft habe, keine Ahnung, was ich jetzt damit mache. Ich war so perplex, dass ich mich das Wochenende zum drüberschlafen ausbedungen habe, aber entschieden hatte ich mich schon an der Käsetheke.
Ich habe tatsächlich ein bisschen schlechtes Gewissen und gehe nicht 100% gern, weil der Job, die Gruppe, in genau der Zusammensetzung, mit genau dem Leadershipteam, genau den Aufgaben (okay, Italien könnte ein biiiiiisschen sehr viel smoother laufen) ehrlich gesagt der beste Job ist, den ich je hatte. Aber: ich kenne mich auch und ich weiss, dass ich seit ungefähr einem guten Jahr Hummeln im Hintern habe und etwas Neues suche. Und tja, diese Gelegenheit kommt eben jetzt und ja, es gäbe vielleicht einen besseren Zeitpunkt zu wechseln, wenn ich mir meine Projekte oder die anstehenden Änderungen in unserer Gruppe ansehe, aber: erstens ist der Zeitpunkt nie perfekt und zweitens hätte es schon viel schlechtere Zeitpunkte gegeben.
Die Reaktion meines Chefs und Chefchefs (vor denen ich nach der Erfahrung beim letzten Wechsel doch ein bisschen Bammel hatte) liess mich dann fast ein wenig schniefend zurück, mir wurde nämlich von Herzen gratuliert und für die geleistete Arbeit gedankt und sogar Tipps für die Gehaltsverhandlungen mit auf den Weg gegeben. Den Kollegen habe ich heute Bescheid gesagt und ... ich sag's mal so: im "produktionsnahen Umfeld" geht es ja eher hemdsärmlig und rustikal zu, aber heute wurde ich öfter umarmt als in den ganzen letzten 4 Jahren (bei der Arbeit).

So. Und falls jemand Interesse an meinem aktuellen Job hat (ganz ohne Witz, der ist grossartig!), melden Sie sich doch (fraubruellen@gmail.com), meines Wissens wird er firmenintern, aber auch extern ausgeschrieben. Ich verspreche, dass ich das Italienprojekt im bestmöglichen Zustand übergeben werde.


Mittwoch, Juni 26, 2019

260619 Champagner und Frust

Überraschenderweise begann das erste Meeting ds Tages um neun heute mit einer Runde Champagner und Erdbeertörtchen. Alle schauten erst ein bisschen verwirrt, weil ehrlich gesagt brennt es in dem Produktteam an allen Ecken und Enden, aber: wir alle haben in den letzten Monaten so viele Brände gelöscht und konnten uns darüber gar nicht wirklich freuen, weil es an drölfzig anderen Ecken neu aufloderte, da war es eine sehr angenehme Abwechlsung, sich mal für 10 Minuten bewusst zu machen, was wir alles geschafft haben.
Der Rest des Tages: eher so mittel, weil ... ach, ich mag das gar nicht näher ausführen, Larifari und Ineffizienz und vollmundige Versprechungen extrem optimistischer Timelines, die dann kommentarlos gerissen werden, sind meine Endgegner. So sehr Endgegner, dass ich heute um halb 4 eine immer noch höfliche, aber zwischen den Zeilen sehr deutlich stinkige Mail geschrieben habe, dass ich meinen Teil der Arbeit hier abbreche, und nicht wieder anfange, bevor ordentlich über die Bücher gegangen wurde. (Naja, und anscheinend wurde dann ein paar Stunden später bei dem Projektmanagerkollegen angerufen und gefragt, wie ich was im Detail gemeint hätte und ich schwanke jetzt zwischen "Hm. Bin ich so betriebsblind und grundsauer, dass ich Mass und Ziel verloren habe?" und einem kräftigen "Habt ihr noch alle Latten am Zaun? Erstens steht das alles aufgeschlüsselt und erklärt und Copy/Paste-fertig in den Kommentaren, zweitens: warum ruft ihr den Projektmanager an und nicht mich als SME und drittens: warum erst jetzt und nicht vor zwei Wochen?" und einem ganz leisen: "Joah, und gar nicht mal so lang hin, dann ist das nicht mehr mein Problem", aber dazu morgen die Details.)
Nun ja, ein Donnerstag voller Alignment-Meetings wartet auf mich und ich habe jetzt ja schon den Ruf des "Tough Guy", also, was soll schon schief gehen.

Beim Heimfahren gemerkt, dass die Bus und Bahnbetreiber in der Schweiz jetzt aus Gründen das mit dem Klimatisieren seinlassen. Ich schwanke zwischen "Früher gings ja auch ohne" und "Genau, warum Diesel in die Luft pusten, um ein andauernd sich öffnendes Behältnis auf 20 Grad zu kühlen?" und "Ist auch viel gesünder, wenn man nicht dauernd schwitzt und friert im Wechseln" und ... naja, vor allem Schwanken, weil holla, es ist wirklich, wirklich heiss.

L. hat den Nachmittag im Planschbecken verbracht, Jonny freut sich, dass wir ihm einen grossen Wassernapf in den Garten gestellt haben,

und zack, ich muss Schluss machen, Q. ist vom Unihockeytraining zurück und wie der hübsche so schön gesagt hat: "Apokalypse kann man nicht verschieben", deshalb muss ich jetzt das "Dark"-Finale schauen.

Gegessen:
Granolajoghurtbeeren
Salatteller
Salatteller

Getragen:

seit dem gebrochenen Zeh erstmals wieder hohe Hacken. Mit dem Champagner und einmal quer durch die Stadt bei tausend Grad eine durchaus mutige Wahl.

Gelesen: Stephanie Mailer
Stressleveldurchschnitt gestern: 23
Selbstbeweihräucherung: den Kindern und mir halbgefrorene Zitronenwasserflaschen vorbereitet für den heissen Tag, "Ehrenmami" genannt worden; immer noch höflich geblieben und nett gewesen zum Praktikanten:

Ein bisschen niedlich ist der Werksstudent  (Praktikant? Ich weiss es nicht), der im Turm manchmal schräg gegenüber von mir sitzt. Er kam an, als ich gerade mal wieder innerlich fluchend bei einem Dokumentenreview sass und fragte: "Darf ich Dich mal stören? Hast Du Dir grad einen Kaffee geholt?" Hatte ich nicht, nur daran gedacht, dass ich gerne einen hätte, und er meinte: "Ja, weil es riecht hier so lecker nach Kaffee, irgendwer hat wohl einen vorbeigetragen, da krieg ich immer voll Lust drauf. Wenn ich mir dann aber einen hole, dann riecht der nie so und schmeckt auch nicht toll."
Wir sind also gemeinsam zur Kaffeemaschine gedappelt, ich habe ihm gezeigt, wie ich meinen mache, er hat bestätigt, dass der gut riecht, hat sich selber den gleichen gemacht und festgestellt, dass er anders riecht, wenn er ihn sich selber unter die Nase hält und schmecken tut er auch nicht, halt wie Kaffee und eigentlich mag er keinen Kaffee, aber er würde sich so gern dran gewöhnen. Ich habe ihm versprochen, wann immer ich mir einen hole, extra viel Richtung seinen Schreibtisch zu wedeln :-).

Dienstag, Juni 25, 2019

250619: Hitzewelle, Tag 2

Heute morgen um vier haben der Hübsche und ich uns gegenseitig total erschreckt. Ich nämlich bin halb aufgewacht und sah auf dem Kissen neben mir was schwarzes rundes liegen und dachte mir "aaaaaaw, schau mal, der Jonny kommt endlich mal kuscheln und nicht immer grad Augen aufpokeln!" Und als ich rübergreife, um ihn zu streicheln, ist das gar nicht weich und flauschig, sondern, naja, wie sag ichs, borstig kräftiges Männerhaar und nicht Jonny, sondern der Kopf des Hübschen.
Der Hübsche hingegen ist davon aufgewacht, dass vermeintliche kleine Katzenpfoten in seinem Haar wühlten und als er den vermeintlichen Jonny streicheln wollte, hatte er eine knochige felllose Hand unter den Fingern.
Jonny selber hat von all dem übrigens nichts mitbekommen, er hat bei Q. geschlafen.

Sonst so:
es war ist heiss. Sehr, sehr heiss. Q. hatte den Nachholtermin seiner Schulreise, die letzte Woche vom Gewitter vereitelt wurde und L. einen Badi-Tag mit seiner Klasse. Ich packte beiden unendlich viel zu trinken ein, wir cremten sie superdick mit Sonnencreme ein und hofften das Beste.
L. kam um halb vier schlagkaputt mit hochrotem Kopf heim (der Weg von der Badi geht in der Knallsonne über anderthalb km ziemlich steil bergauf), Q. um kurz nach fünf nach Schwingolfspielen und ebenfalls Baden ebenfalls sehr kaputt. Lauwarme Dusche und kalte Getränke (und erstaunlich vil Mathehausaufgaben bei L.) liessen sie wieder abkühlen.
Ich hingegen hatte das Gefühl, wegen "Ich bin noch nicht genug für Biketowork geradelt" eben genau das tun zu müssen.
Morgens vor sieben ging das noch recht gut, aber obwohl ich den Heimweg bei 37 Grad in der Knallsonne, im Gegenwind und immer ein bisschen bergauf echt recht ruhig angehen liess, genug zu trinken mithatte etc., war das danach kein gutes Gefühl. Und so gebe ich mich damit zufrieden, dass ich für Juni das Mitmachziel von "mehr als die Hälfte der Arbeitstage mit dem Rad" erreicht habe und mein persönliches Ziel "JEDEN EINZELNEN TAG MIT DEM RAD!" nicht ansatzweise erreicht habe. Aber morgen und übermorgen soll es noch heisser werden und ich habe keine Lust, auf halber Strecke einfach umzufallen. Dafür habe ich einfach keine Zeit.

Was ich heute mal (von den Instagramstories von "Der blasse Schimmer" inspiriert habe) ausprobiert habe, war, keine Foundation zu verwenden, sondern nur den leicht getönten "Porefessional"-Primer von Benefits, hellen Concealer für die allgegenwärtigen Augenringe und einen etwas dunkleren für die Rötungen um die Nase und ein, zwei Unreinheiten. Da drüber kam dann eine sommerliche Variante von Kontur/Bronzer/Blush/Highlighter, dazu ein Schimmerlidschatten, Wimperntusche und Gloss, fertig. Klingt jetzt viel, fühlte sich aber dank keiner Foundation viel weniger an und sah auch ohne erstaunlich ok aus.
Kein Foto, weil nur beknackte Selfies mit der Frontkamera im Mondgesichtmodus gemacht. Morgen vielleicht.
Vor dem Heimradeln habe ich mich nochmal kräftig mit Sonnenschutz versorgt, deshalb auch der leicht weissliche Backenbart, das ist so ein Gesichts-Spray.

Nach 15km in der Sonne sieht dann nur noch der Lidschatten fresh aus, sonst nix mehr.

Jetzt habe ich eigentlich sehr müde Beine und auch einen müden Kopf, aber ich habe versprochen, den Hübschen heute noch vom Bahnhof abzuholen, wenn er vom "Tool"-Konzert in Zürich zurückkommt, also vielleicht mache ich mir noch einen "Long Black on ice", das Zeug muss ja weg.

Sonst so:
Gegessen:

  • Toast mit Powidl
  • Pasta irgendwie überbacken und Tomatensosse, dazu Spinat, Blumenkohl und Maissalat (glaube ich, ich habe total viel geschwatzt und Neuigkeiten gehört, ich habe ehrlich gesagt keinerlei Erinnerung an das Essen)
  • Ein Bircher Müesli als Powerdings für den Heimweg
  • Ich hätte bis letztes Jahr gesagt: zwei Riesenschüsseln Gazpacho, aber die Kaltmamsell hat ja aufgeschrieben, wie echtes Gazpacho geht und das, was ich mir aus dem einen Jahr Spanischunterricht in der Schule gemerkt habe, ist schon auch rot und kalt, aber halt eher eine würzige, sauerscharfe kalte pürierte Gemüsesuppe, kein Gazpacho. Aber zwei riesige Teller davon.




Getragen:



Gelesen:
"Stephanie Mailer" So richtig komme ich nicht rein, muss aber nicht am Buch liegen.

Stressleveldurchschnitt gestern:
Selbstbeweihräucherung: mich nur leise darüber gefreut, dass ich total richtig lag mit meiner Einschätzung des Sachverhalts gestern. Und richtig viel wegerledigt, während ich auf "You will receive the final draft Monday evening, latest Tuesday by noon" wartete. Btw immer noch.

Montag, Juni 24, 2019

240619: Hot

heute morgen war ich ja länger als normal zuhause, weil: date mit dem radmann. ich kam also in den seltenen Genuss von Frühstücksfernsehen, das der Hübsche mit L. gerne zelebriert.  was soll ich sagen? ich kann kaum glauben, welche Perlen mir da bisher entgangen sind. oder hätten Sie gewusst, dass der neueste Trend ist,  sich die Ultraschallbilder seines ungeborenen Babies auf die Nägel modellieren zu lassen? Und wie viele Kalauer man zu dem Thema reissen kann? Kudos, das war ganz großes Kino!
Dann: Radmann bzw erst mal im Wickelkleid und Sandalen (ohne Helm, ganz vogelwild, es hat sich sehr falsch angefühlt) auf einem zu kleinen Rad mit kaputter Schaltung im Berufsverkehr steil  bergab ZUM Radmann geeiert.
Wie schon vermutet: Schaltung kaputt, repariert bis Nachmittag.
Ich wanderte durch die schon krasse Hitze zur nächsten malerisch  gelegenen S-Bahnhaltestelle (mit Ausblick auf einen kurzzeitigen Arbeitgeber, der am Wochenende nicht unerwartet pleite gegangen ist.
Falls Sie ein paar Produktionsgebäude ohne Abwasserleitung und unbekanntem Sanierungsbedarf kaufen wollen... rechts am Bildrand

Ich frage mich immer noch, was die SBB geritten hat, auf dem grünen Feld eine Haltestelle einzurichten.


Im Bürogebäude ging es von der Temperatur her, vielleicht lag es auch an der Aussicht aufs Abendprogramm, nämlich: Schwimmbad.
Beim Mittagessen wurde ich von meiner Verabredung versetzt, das ist mir so auch noch nicht passiert. Ich kam mir schon arg zwanghaft vor, als ich um ca 10 per Messenger nachfragte, ob unsere Verabredung noch stünde, und dann keine Antwort kam. Als ich dann so wartete, kam eine Kollegin vorbei und wir schwatzten und als ich dann irgendwann meinte: "Ich glaube, Dein Chef versetzt mich", meinte sie: "Hö, der ist doch heute gar nicht da." und just in DEM Moment kam eine Messengernachricht: "Ups, vergessen, bin in den Bergen, ich schuld Dir was, hier ein Bild mit Aussicht".
Aber immerhin leistete mir die Kollegin dann spontan Gesellschaft beim Essen, was super war, ich hatte nämlich vorher alle meine eigenen Kollegen abblitzen lassen.

Daheim: lustiges Roulette mit Sternwanderung zur Badi: der Hübsche und Q. liefen zum Radmann und von dort aus radelte immerhin Q. zur Badi. Ich radelte mit Badezeug zur Dorfturnhalle und holte L. und wir schoben dann zur Badi. (klingt jetzt nicht so kompliziert, wie es sich anfühlte, aber es ist ja auch nicht mehr so heiss wie um sechs. Ausserdem musste jeder noch Badesachen und Badi-Abos zur richtigen Zeit bei sich haben).
Baden: super. Der Rhein ist mir allerdings immer noch zu kalt und wegen Hochwasser auch so trüb und schnell, dass ich gar nicht reinmag.
Essen war leider ein Satz mit X. Die Restaurantleute sind ja immer latent überfordert mit dm Ansturm und die ganze Zeit offensichtlich total gestresst und schlecht gelaunt, aber dass man gar nicht bestellen durfte für eine halbe Stunde weil "Ihr seht doch, was hier los ist", das gab es bisher noch nicht. Mich juckt es da seit Jahren, das mal als Lean-Six-Sigma-Musterprojekt binnen zwei Stunden zu optimieren, aber ich habe den richtigen Moment, wo da jemand aufnahmefähig ist und einem nicht bei der simplen Frage, ob es denn noch Gabeln gäbe, in Gesicht springt, noch nicht gefunden.
Wir hatten dann keine Lust, darauf zu warten, dass wir bestellen und dann auf unser Essen warten dürfen, also sind wir heim, da wartete ganz undramatische TK-Pizza. Und "Dark".
Und Rucksäcke für zweimal Schulreisen morgen packen. Gottseidank haben wir genug Trinkflaschen, jedes Kind muss "Soviel wie ihr nur tragen könnt" an Wasser mitnehmen.

Sonst so:
gegessen:
Früchtegranolajoghurt
Samosas mit Raita, Dal und Rettichsalat. Und Bohnen (ach so. Deshalb)
Spinat TK-Pizza

Getragen:
blaues Punktekleid mit tieferem Ausschnitt als ich mich vom letzten Jahr erinnerte.



müde im heissen Zug heim. Mit dringend zu schneidenden Haaren und keinem Lippenstift mehr

Gelesen:
"Stephanie Mailer"

Stressleveldurchschnitt gestern: 35
Selbstbeweihräucherung: eine Email in total unpassendem Ton und auch mit falschem Inhalt 4 Stunden gar nicht bemerkt (soviel Coolness hätte ich sonst nie aufgebracht), dann war mein Empörungsvorrat eh schon aufgebraucht und ich habe nur das sachliche richtig gestellt und nicht noch geschrieben, dass ich die Anrede "Guys" bei ausschliesslich weiblichen Adressaten unpassend finde und zweitens "kümmer dich um das, womit du dich auskennst" nicht korrekt ist, wenn ich bemerke, das Experten auf anderem Gebiet durchaus gerade was verbocken.

Sonntag, Juni 23, 2019

230619: Gloomy Sunday

Eigentlich wollte ich heute nur einen wunderbaren Sommersonntag geniessen. Dazu kams nicht ganz, ich habe aus Gründen mehrere Stunden das gesamte Blog rückwärts gescreent, aber tja, so ist das halt.

  • Fazit: 
  • meine Güte, ist das viel!
  • meine Güte, waren unsere coolen Kinder mal klein (und süss!)
  • meine Güte, habe ich viel Seifen gemacht!
  • meine Güte, habe ich viel genäht!
  • und eine kleine Klarstellung rechts oben.
Der Rest vom Tag war dann gar nicht mehr so viel, aber dann doch noch schön.
Wir haben beschlossen, Burger zu grillen und hatten "leider" keine Buns mehr im Haus, aber dafür Zeit und so gibt es jetzt dann gleich frische Vegi- und Non-Vegi-Patties, alles an Sossen, was der Kühlschrank hergibt, und das übliche an Käse, Tomaten, Salat, Zwiebeln, Jalapenos und gegrillten Paprika zum Pimpen auf frischen Buns a la "Auf die Hand" (ausserdem haben wir ein frischgebackenes Toastbrot für die Woche parat.
Ich habe dem Hübschen (neu: mit Schere. Einer alten Tchibo-Papierschere, use what you have, sozusagen) auf Wunsch die Haare so geschnitten wie er Q. und L.. Ich war dezent nervös, aber es ist ganz ok geworden.
Q. hat uns zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt (aka: heute. Nicht gestern, wo der Radmann auch offen gehabt hätte, nicht am Freitag, wo er wegen Regen nicht mit dem Rad gefahren ist, nicht da als es passiert ist) mitgeteilt, dass seine Schaltung nur noch in eine Richtung funktioniert und wir mussten ein bisschen hirnen, wie wir das morgen hinbekommen (Dienstag hat der Radmann zu, wir hätten das gern morgen gefixt), sollte aber klappen. Der Plan sieht vor, dass ich morgen früh (also: deutlich später als sonst, weil der Radmann erst um neun aufmacht) mit Q.s Rad zum Radmann fahre, das dort abgebe und mir die nächste ÖV-Haltestelle für den Weg zur Arbeit suche. Das wird insofern lustig, weil ja die Schaltung nur in eine Richtung geht, weil Q. immer noch ein Stück kleiner ist als ich und deshalb auch das Rad, und weil Q. ja cool ist und weder Gepäckträger noch Halterung für einen Korb hat und ich so alles in meinem hässlichen Laptoprucksack transportieren muss. Nun denn.

Sonst so:

  • grosse "Dark"-Liebe.
  • Besuch von eine kleinen Nachbarskind bekommen (ich schätze: anderthalb? zwei?), das in unseren Garten gesaust kam, als wir drinnen frühstückten (wir haben kein Törchen) und das dann anfing, in der Rabatte, die wir zwischen Terrasse und Gras haben, Steine zu sortieren. Die Mutter traute sich nicht in den "fremden" Garten, das Kind rausfischen, das Kind sah keinen Grund zu gehen und wir hatten ... interessante Ausicht. Wir schickten irgendwann L. raus mit dem Auftrag: "Nimm ihn an der Hand und begleite ihn aus dem Garten. Vorsichtig, damit er nicht erschrickt". L.s ausgestreckte Hand führte dazu, dass ihm unzählige Kieselsteine gereicht wurden und er irgendwann ins Haus rief: "Es klappt nicht, es bewegt sich nicht!" Auftritt Sansa, die beobachtet hatte, dass da ein fremdes Lebewesen in IHREM Revier sass und mal nachschauen ging. Ich hoffe, L.s Selbstbewusstsein kann es wegstecken, dass das kleine Kind ihn maximal als Steinempfänger ansah, aber in heller Panik vor einer flauschigen 3 kg -Katze davonrannnte.
  • Sie ist aber auch badass: wann immer man Elsterngezeter hört, ist Sansa nicht weit. Heute zB bei unseren Nachbarn auf dem Vordach:





Gegessen:
Hefezopf mit Hummus und Tomaten
Macadamia-Salted-Caramel-Eis
viel "Long black over Ice" (man gewöhnt sich dran und der Kaffee muss halt auch irgendwie weg)
Burger

Getragen
Sommerröckchen und Tanktop

Gelesen
"Stephanie Mailer". Weniger als geplant, weil s. Postanfang

Stressleveldurchschnitt gestern: 17
Selbstbeweihräucherung: Kurve gekriegt

Samstag, Juni 22, 2019

220619: Drama, Baby

Nach dem Hechtessen (wie jedes Jahr sind die dröflzig Bilder von der romantischen Abendstimmung am Rhein am Heimweg alle total unscharf, obwohl sie mir gestern abend astrein erschienen. Ähem. Eins ist gut)

haben wir gestern noch eine zweite Folge der zweiten Staffel "Dark" angeschaut. Wir sind ganz, ganz, ganz grosse Fans, nicht erst, seitdem wir wissen, dass der Schwager zwei Folgen der aktuellen Staffel geschnitten hat, sondern seit der ersten Folge. Es hilft ungemein (ich glaube, anders gehts auch gar nicht), die erste Staffel kurz vor der zweiten zur Wiederholung nochmal durchzubingen. Q. darf diesmal mitschauen und ist ... auch hilfreich, weil lebendes und (viel) sprechendes Syswiki, sozusagen. (Was ein bisschen arg abenteuerlich ist: als Erwachsenenserie schauen wir parallel "Chernobyl", das ist vielleicht nicht ganz passend gewählt.)
Dementsprechend müde waren wir dann heute morgen, aber weil schon wieder Jugendfest und Q.s Schicht sich mit den Trainingszeiten überschnitt, musste keiner von uns um 10 in einer Turnhalle 25km weit weg sein und wir haben lange, lange, lange (also: bis halb neun) geschlafen.
Jugendfest: wir sind offensichtlich nur Schönwetterpartypeople, es hat leider aus Kübeln gegossen und so haben wir Q. an seinem Stand nach einem Rundgang über das Fest und 4 Runden Butschauto (der Hübsche und L., ich habe ja nach Zeh und Hüfte aktuell wie jeden Sommer "Mausschulter" und ausserdem ist mir jede Ausrede recht, um nicht Butschauto fahren zu müssen. Unvergessen ist die Blamage von Freising 1990 oder so, als das blöde Teil nur noch rückwärts fuhr.) Bescheid gesagt, er möge uns anrufen, wenn er genug gefestet hätte, wir würden jetzt heimfahren.

Stattdessen sind wir erst Superchargerbaustelle anschauen gefahren und dann spontan (Samstag nachmittag im Regen, what's not to like?) zu Ikea, weil in L.s altem Pax eine Drahtkorbschiene abgebrochen ist und die könnten wir ja mal holen, wenn wir schon da sind. Allerdings wurde das System vor 5 oder 6 Jahren gewechselt und es gibt keine Ersatzeteile mehr und naja, wir basteln jetzt halt was, stattdessen haben wir Kekse und Gummibärchen gekauft.
Q. war auch recht bald fertig mit Feiern (er hat seine Lunapark-Gutscheine mit dem superwilden Überkopfschleuderrotationsdingsi verbraten und ich denke milde lächelnd an meine Sorgen, als der vierjährige Q. überhaupt niemals allein Kinderkarrussell fahren wollte.) und so haben wir den regnerischen Nachmittag sehr gemütlich daheim verbracht.
Jonny hatte wohl ein bissche wilderes vor und kam mit einer abgerissenen Kralle nach Hause (haben wir gemerkt, weil er beim Kuscheln auf L.s Stockbett ein paar Blutstropfen hinterliess. Notfall-Whatsapp-Nachricht an meine Tierarztschwester ergab: kein Drama, wenn nix weghängt und das Katz normal läuft und guter Dinge ist, ist alles gut. Es kann relativ lang bluten, weil, naja, er läuft ja drauf rum. Puh. (Sehr praktisch, eine diverse Familienausbildung!)

Tierärztin sagt: wenn es rot wird, nochmal anrufen. Hm.

Vor dem Abendessen noch das letzte fertiggestrickte Tuch (Muster: irgendwas mit Lotus auf Ravelry) gespannt. Das ist immer der faszinierendste Teil des ganzen Prozesses:



Kurz "Wizards Unite" runtergeladen, Hagrid befreit und einen Leprechaun auf unserer Terrasse besiegt, und das wars dann auch. Ich habe irre viel Zeit (und Spass) mit PokemonGo verdaddelt, und in seit so ca einem Monat damit durch (im Sinn vom "Level 40 schon lang, aber jetzt mag ich echt nicht mehr), da fange ich mir sicher nicht dasselbe in Grün an.

Ich habe einen Heidenrespekt vor der Hitzewelle nächste Woche, weil: ich willsollmuss wollte doch eingentlich meine Biketoworktage voll machen und jeden Tag 35km bei 40 Grad, das ist halt nur so mittel....
Let's see.

Sonst so:

Gegessen:
Silsergipfeli, Olivensemmel mit Hummus
Gummibärchen und 1/4 Daimtorte
Die Reste vom Silvester (immerhin 2018/19 und es war tiefgefroren) - "Fondue-Chinoise" mit Guacamole und Salat und Tomaten und Zwiebeln in Wraps

Getragen: Naja, Jeans und T-Shirt
Gelesen: "Stephanie Mailer"
Stressleveldurchschnitt gestern: 17
Selbstbeweihräucherung: mit mir im Reinen gewesen

Freitag, Juni 21, 2019

210619: Marketingopfer

Hier im Hause gibt es ja seit ewig (ich hab mir die erste von der ersten Überstundenzuschlagsauszahlung in meinem allerersten echten Job gekauft)  Nespresso-Kaffee und ja, danke, ich weiss, dass ich damit Kazillionen mehr pro Kaffee bezahle, als wenn ich den selber im Garten anbauen würde, Nachhaltigkeit, Recycling, NESTLE, blablablubb. Ich weiss, dass sie vom Branding leben und beobachte mich selber amüsiert, wie ich brav "Oh!" und "Ah" und "Aaaaw, so schön!" bei jeder neuen Limited Edition ("Kaffeehauserfahrung Istanbul", Grand Cru Zimbabwe", "SuperSpecial Edition Costa Rica", "Variation Macaron") seufze. Und zB jedes Jahr Unmengen der jahresspezifischen Eiskaffeesorten bestelle. Nach dem Standard "leggero" und "Strongo" oder so am Anfang und "Shakerato" und "Salentino" letztes Jahr ist dieses Jahr Australien dran. Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass Australien gemäss Nespresso eine ausgeprägte Eiskaffeekultur hat. Die Sorten "Long black over ice" und "Flat White over Ice" sehen sehr hübsch aus, zack bestellt.
Flat Whit over Ice ist nun keine Überraschung, man stellt Milch mit Eiswürfeln unter den Auslass und lässt einen Ristretto aus der entsprechenden Kapsel raus.


Die Anleitung für "Long Black over Ice" ist eher schon spannend, ich zitiere:
"Als würden Sie Ihre Füsse ins Meer vor der australischen Küste tauchen - das LONG BLACK OVER ICE Rezept ist perfekt für einen richtig enstpannten Sommertag. Dieser lebhaft vollmundige Ristretto harmoniert ausgezeicnet mit Mineralwasser, Kokosnusssirup und Eiswürfel, was die frischen Noten des Kaffees hervorhebt. Bereiten Sie Ihren Drink mit Mineralwasser auf Eis zu, um den ursrpünglichen long Black Rezept eine erfrischende Note zu verleihen. Geben Sie noch etwas Kokosusssirup hinzu und Sie sind bereit für einen unbeschwerten Sommertag."
Joah. Ich kann mir zwar überhaupt keinen einzigen Kaffee vorstellen, der mit Mineralwasser harmoniert (also: im selbe Glas), aber ich war ja auch noch nie in Australien und ausserdem befolge ich Anweisungen und ich habe das Zeug schliesslich gekauft.
Zuerst habe ich keien Kokossirup im Haus, weil die Zeiten für Drinks mit Kokospamp sind für mich lang vorbei. Aber was solls, ein Testrun geht auch ohne.
Ja. Hm. Was soll ich sagen..... Ristretto auf Mineralwasser auf Eis schmeckt ... genauso, wie man sich das vorstellt. Ein bisschen so, wie wenn man, keine Ahnung, das Glas mit dem vorbereiteten Johannisbeersirup verwechselt hat und stattdessen den Kaffee mit Sprudel aufgegossen hat.
Ich habe also erstmal die Stange(n) mit dem Long Blalalala wieder weggeräumt und mir insgeheim gedacht: "Ach, der geht zur Not auch in Milch. Da kommt schon nicht George Clooney vorbei und nimmt ihn mir weg."
Heute beim Einkaufen dann stand ich so vor dem Barregal und, was soll der Geiz, vielleicht lag es ja nur an keinem Kokossirup, dass es so grusig geschmeckt hat? Also: kleine Flasche Kokossirup und ein erneuter Test. Und ja, ich muss sagen... es schmeckt... besser. Nicht super, aber okay. Und trinkbar. Und nicht so sehr wie ein Unfall. Vielleicht muss es draussen noch richtig heiss werden oder, das wäre natürlich der einzig wahre Test, vielleicht muss man das in Australien trinken.
Stay tuned.

Donnerstag, Juni 20, 2019

2000619: RUMS.

Der erste Rums: heute nacht um kurz vor vier, begleitet von Spritzlregen in mein Gesicht. Draussen startete das erste Gewitter und ich schlafe immer bei offenem Fenster direkt unter demselben.
Der zweite Rums: heute nacht kurz nach vier: Sansa ist mitsamt ihrem Kuschelnestchen im Schlaf vom Regal geplumpst. Keine Sorge, es geht ihr gut, sie wollte erstmal frühstücken und danach lieber in der Hängematte des Kratzbaums weiterschlafen.
Die restlichen: ordentlich gewittert hat es heute den ganzen Tag, ich habe das grösste leider verpasst, weil ich da in einem fensterlosen Meetingraum gesessen habe.
Der innerliche letzte grosse Rums fehlt noch, weil ich meine News noch loswerden muss (manch einer kann gar nicht glauben, dass ich das alles so lang für mich behalten habe, aber ... ich habe eine innere Reihenfolge, die ich einhalten möchte und dazu gehört, dass es ein paar ausgewählte vor allen face und face erfahren und .. die müssen erstmal wieder zurückkommen.*

Sonst so:
Nägel mit Köpfen gemacht und ein Meeting abgesagt, weil die vorab bestellten prereads nicht geliefert wurden. Anscheinend stört beides vor allem mich, dabei trifft es die Seite, die liefern muss, viel schmerzhafter.
Dafür hatte ich dann Zeit, einen Vortrag einer Kollegin aus dem Bio-Schwesterdepartment zu hören. Es ging unter anderem um Containment und ich musste sehr schmunzeln, wie sie von "alles total geschlossen, da müssen wir das Produkt und den Prozess gar nicht mehr vor den Mitarbeiter schützen!" schwärmte, weil bei uns Chemikern ist es genau andersrum: "Super, alles total geschlossen, da müssen wir die Mitarbeiter gar nicht mehr extra vor dem Produkt und dem Prozess schützen."
TC im selben Raum mit einem Kollegen, der sehr krank und bekennendermassen fiebrig war. Na danke. (War schon gut, dass er da war, irgendwie, aber andererseits halt auch schon nicht wirklich.)
Trotz allen Italienquerschüssen und der, wie ich es heute in einer Mail ausdrückte "absolutely crazy workload, that just has to stop" komme ich in den Prä-Urlaubsflow und es könnte sein, dass mich mit einer leeren To-Do-Liste (oder einer sehr kurzen) in die Ferien gehe.
Den neuen Stundenplan für die fünfte Klasse für K2 bekommen.

Gegessen:
Toast mit Powidl
Gemischte Antipasti und Salat
Brotzeit mit Rohkost und gebratenen Pilzen

Getragen:
zu viel, deshalb Stift im Mund :-)


Stressleveldurchschnitt gestern:
Band beim Aufladen daheim vergessen
Selbstbeweihräucherung: klare Worte gelassen ausgesprochen. Und genetworkt im guten Sinne.
*Schrauben Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch, von aussen wird das recht unspektakulär aussehen.

Mittwoch, Juni 19, 2019

190619: Gruppenarbeit

Noch einmal geradelt, morgen soll es wieder gewittern, könnte sein, dass ich da lieber den Zug nehme.
Nach langem mal wieder den ganzen Tag im Turm verbracht (nur eine halbe Stunde Meeting wäre am Bahnhof gewesen, da habe ich mich per Hangout eingewählt).
Dem Impuls widerstanden, den mittelneuen Kollegen dort einen Vortrag zum Thema "Was kann ich in einem open office machen und was nicht, erörtert am Beispiel von privaten Telefonaten, Jonbinterviews (?!) und ausführlichen Telefonkonferenzen"*, stattdessen den "Dark"-Soundtrack rauf und runter gehört.
endlich seit "Italien in Not" geschafft, dass meine To-Do-Liste (alles mit Due date "vor den Ferien") kürzer wird anstatt länger. Sie ist immer noch zu lang für meinen Seelenfrieden.
Mit der Exkollegin das erste Mal in dieser Saison draussen am Rheinufer mittaggegessen (Ich habe um 4 ein Amarettini gebraucht, und Du? :-))
Am Nachmittag die letzten 4 Technical Assessments geschrieben, die von meiner Seite noch gefehlt haben, um einen grösseren Impact der Italienprobleme für diesmal zu verhindern. Könnte sein, dass wir mit einem irrsinnigen Aufwand nochmal davonkommen. (Dementsprechend betupft habe ich auf euphorische Emails mit neuen grossartigen Plänen aus Italien reagiert. Den Kindern hätte ich gesagt: "Bevor was Neues aus dem Regal gerissen wird, wird erstmal der Saustall aufgeräumt." Im Hinterkopf zum allerersten Mal gedacht: "Hm, eventuell muss das dann jemand anderes ausbaden, vielleicht halte ich den Ball mal flach", aber: vermutlich eher nicht, deswegen nix mit flach halten)
Während all dem (und vermutlich auch wegen all dem) konnte ich nicht sonderlich gut damit umgehen, dass die Whats-App-Gruppe zur Junggesellenabschiedplanung** das tut, was alle Whatsapp-Gruppen und überhaupt alle Gruppen, die etwas entscheiden sollen, tun: erst unverbindliche Begeisterung, aber keinerlei Commitment, dann ewig nichts, auch auch Rückfragen, aber wenn konkret Entscheidungen zwischen konkreten Alternativen gefordert werden, dann kommen all die Bedenkenträger, die vorher mal schön elegant einfach geschwiegen haben oder fröhliche Emojis geschickt haben ("Daumen hoch" und "Sektflasche"!!!1!!1), aus den Löchern und haben auf einmal Meinung. Und Bedenken. Und mehr Bedenken. Und ich hab dann irgendwann keine Lust mehr.*** Ich hatte mich immerhin soweit unter Kontrolle, dass ich alle, wirklich alle passiv und aktiv aggressiven Antworten runtergeschluckt habe und irgendwann einfach nix mehr geschrieben habe. Jetzt ist alles gebongt, leider nicht ansatzweise so cool und spannend, wie ich mir das ausgemalt hatte, aber tja, die jungen Leute von heute...
Ansonsten:

  • Ich habe irgeneinen Kratzer in der Nase, der immer wieder verschorft. Wenn ich dann hinkomme, löst das einen krassen Niesreflex aus, der dazu führt, dass es wieder aufreisst, totales Blutbad aus der Nase, verschorft und von vorne. Ich werde einfach langsam ausbluten.
  • Für den ultimativen Seelenfrieden den Kanadakalender ausgedruckt. Das werden grossartige Tage!
  • In dem Zusammenhang festgestellt, dass ich den Veranstalter des Grizzly-Hikes noch gar nicht genau gegoogelt hatte (Partnerunternehmen von den Wal-Leuten): Das wird so super! Und zwar teuer, aber dafür so nachhaltig und umwelt- und kulturbewusst, wie es nur geht. Es ist übrigens schon so, dass wir die Langstreckenflüge mit einem komischen Gefühl gebucht haben, andererseits möchte ich das halt schon noch sehen, solange das noch geht (und den Kindern zeigen). Für das Gewissen haben wir den für diese (und des Hübschen Arbeitsflüge nach immerhin Korea) Flüge entsprechend ausgerechneten Betrag an Myclimate.org gespendet.


Gegessen:
Toast mit Powidl
Riesenportion Salat mit Brot
Amarettini
Riesenportion Salat mit Spargel

Getragen:
die Flatterhose, wo der Kollege immer sagt "Es Sünneli als Schmetterling" und ein weisses Top

Gelesen:
"Stephanie Mailer"

Stressleveldurchschnitt gestern: 12
Selbstbeweihräucherung: niemanden ausgeladen
*korrekte Lösung: am allerliebsten NIX davon, aber weil das Leben kein Wunschkonzert ist: alles, was länger als 5 Minuten geht, in einer der unzähligen quiet booths
**Liebes Schwesterlein, keine Sorge, es wird alles super, ich bin im Moment sehr schnell genervt, das kommt sicher dazu, ich mochte Gruppenarbeit noch nie, ich habe viel für ein nächstes Mal gelernt, und bestimmt sind Deine Freundinnen voll nett in echt. Hoffe ich.
*** Insider: immerhin hat noch niemand die Gruppe verlassen.

Dienstag, Juni 18, 2019

180619: Leichter. Alles

Das Radeln ist diese Woche super, obwohl ich bisher drei der vier Strecken auf der eigentlich nicht so schönen vom Bahnhofsbüro geradelt bin. Ich kann übrigens mittelstolz vermelden, dass ich nach nur drei Jahren endlich kapiert habe, welche Strecke der Kollege, der das wie seine Westentasche kennt, mir mit einer Engelsgeduld versucht beizubringen. (Ich meine "Und dann schaut es aus, wie wenn du direkt ins Coop-Lagergelände fahren würdest, aber glaub mir, da kommst du durch, ich glaube, es ist sogar legal", das war nicht soooo selbsterklärend, aber nach ausführlicher Beschreibung im ersten Jahr ("Und dann kommen so wellblechartige Garagen, da dann links"), Zeichnungen im zweiten Jahr, mit Google-Maps und -streetview abfahren dieses Jahr hat es endlich geklappt.
Auch sonst ist alles ... leichter. Wer hätte das gedacht. Mit weniger Ballast auf der Seele wird die Arbeit zwar nicht weniger, aber sie fühlt sich leichter an.
Zum Mittagessen spontan mit einer Kollegin abgemacht, die ich auf den neuesten Stand bringen musste, aber dafür hatte ich eigentlich keine Zeit und essen müssen wir ja beide. Im Prinzip sind wir beide super im schnell reden, zuhören und essen (es ist immer sehr toll, wenn man mit Leuten ähnlicher Schlagzahl unterwegs ist, da ist dazwischenreden und Sätze vervollständigen und mit Händen und Füssen kommunizieren, wenn der Mund grad voll ist, nicht unhöflich, sondern... passt einfach), aber mit heissem Kaffee und relativ dramatischen Neuigkeiten (aus ihrem Bereich, nicht meinem, ich sitze noch so ein bisschen gemütlich auf meinen Neuigkeiten, von denen bisher nur 4 oder 5 Leute bei der Arbeit wissen und daheim meine drei Jungs. Und eine Schwester. Naja, vielleicht auch doch mehr Leute, als ich dachte) war es dann doch zu viel für meine Koordination und ich schüttete mir eine ordentliche Portion Cappuccino in den Schoss. Eigentlich farblich perfekt passend, aber sah den Rest des Tages halt doch ein bisschen nach "Ups, bisschen Pipi daneben gegangen" aus.
Aber: nicht so schlimm, ich sass den ganzen Nachmittag in Meetings, die tatsächlich sehr, sehr spannend waren. "Das, was jetzt kommt, MUSS hier im Raum bleiben. Die Slides werden danach gelöcht und wenn Eure Linemanager was wissen wollen, schickt sie zu mir.". Holla.
Daheim dann ein Kind mit Mühe aus einer ausgiebigen Wasserschlacht mit den Nachbarskindern gepflückt (das ist DIE perfekte Zeit im Jahr. Es fühlt sich an wie monatelange Sommerferien) und zum erste Dorfschwimmbadbesuch aufgebrochen. Es war noch sportlich kalt (der Rhein hat 17Grad, das Becken ist ein bisschen wärmer, aber noch keine 20Grad), aber was will man machen, irgenwann MUSS es halt sein. Abendessen in der Badi, gemütlich durchs abendliche Dorf nach Hause radeln, morgen um 12 ist Notenschluss (das grosse Kind zieht immer noch mehr super mündliche und letzte Testnoten aus dem Rucksack und ist so stolz! Das kleine hat morgen den letzten Test (Reptilien) und ist sehr nervös, aber auch sehr fit. Gibt ja genügend Eidechsen zum Bestimmen hier.)
Vor dem Schlafengehen durfte der Hübsche dem Grossen noch den lange gezüchteten Undercut kurz schneiden, Q. hat dafür ein bisschen zu störrische Haare, die auch noch irre schnell wachsen und nicht genug Stylingdisziplin und so rennt er immer rum wie ein Knackwurschthund*

Okeee, bisschen styling und ein anderer Winkel beim Fotomachen wäre vielleicht besser. Oder das Kind hat sich unter den Haaren in den letzten Jahren unbemerkt sehr krass verändert. So schaut der doch nicht aus!

Ich freue mich jetzt auf eine Dusche (ganz besonders, weil ich eine neue Bodycreme anfange, die sehr gut riecht ja, so einfach und materiell bin ich gestrickt, aber mei, ist halt auch schon schön, wenn man sich so einfach selber eine Freude machen kann) und dann machen wir "Designated Survivor" fertig. Leider mal wieder so eine Serie, die nicht genau weiss, was sie eigentlich sein will. Endzeitterror-Drama wie 24 oder Homeland oder doch lieber Westwing? Hmpf. Naja.

Gegessen:
Zopf mit Powidl
Mezzeteller
Caesars-Salad

Getragen:
VOR dem Cappuccinoincident

Gelesen:
Stephanie Mailer

Stressleveldurchschnitt gestern: 21 (hat sich nach mehr angefühlt)
Selbstbeweihräucherung: alles wie im Flug erledigt

*kennen Sie, oder? So hiessen Bobtails bei uns früher. "Man muss an beide Enden eine Knackwurscht halten und da, wo es schnappt, ist vorne"

Montag, Juni 17, 2019

170619: Ob ihr wirklich richtig steht...

Vor einigen Jahren hatte ich mich auf eine neue interne Stelle beworben. Ich bin ein schlechter Schauspieler, mag keine Geheimnisse und spiele deshalb meist mit offenen Karten. Deshalb hatte ich, in dem Moment, als ich zur ersten Runde Vorstellungsgespräche eingeladen wurde, meinem Chef und dessen Chef Bescheid gesagt. Mir war das wichtig, weil die neue Positon eine gewisse Überlappung mit der alten Abteilung haben würde, dementsprechend waren auch Peers des Chefchefs in die Interviewrunde einbezogen und ich hatte keine Lust auf Gerüchteküche. Die Runde lief gut, ich wurde zu einer zweiten Runde eingeladen, in der Vorbereitung fragte der potentielle Chef noch bei meinem aktuellen Chefchefchef nach, ob der mich empfehlen könne, was der wohl in den höchsten Tönen bestätigte.
Ich bekam die Stelle, freute mich wie ein Schnitzel, sagte meinem Chef ("Okay, freut mich sehr für dich."), seinem Chef ("Okay, freut mich für Dich, ich verstehe das, wir hätten Dir diese Erweiterung deiner aktuellen Rolle anzubieten. Kann dich nicht umstimmen? Schade, danke für die gute Arbeit, alles Gute.") und dann dessen Chef Bescheid. Und der .... tickte total aus. Er warf mir absolute Undankbarkeit vor, schrie mich an ("Wenn ich gewusst hätte, dass von Dir keine Loyalität zu erwarten ist, hätte Dein Bonus aber ganz anders ausgesehen!"), warf mir vor, meine Karriere zu ruinieren, die er aufgebaut hätte (Äh, what? Sicher nicht. Er war ungefähr 2anderthalb Jahre, wenn überhaupt, mein Chefchefchef), er hätte genaue Entwicklungspläne für mich, und wenn ich nicht das kleinste bisschen abwarten könnte, sondern die erstbeste Gelegenheit zum Wegrennen zu einem Job mit fancy Titel nutzen würde, dann bräuchte ich aber mal ganz sicher nicht glauben. dass er noch einen Finger für mich rühren würde oder dass ich jemals in seiner Abteilung einen Fuss auf den Boden bekommen würde.
Ich war total perplex (vor allem, weil mir der neue Chef ja erzählt hatte, wie sehr mich ebendieser Chefchefchef empfohlen hatte), schaffte es noch ins Büro meines damaligen direkten Chefs, wo ich erstmal die Tür hinter mir zumachte und zum allerallerersten Mal in meinem Berufsleben vor Fassungslosigkeit kurz vorm Heulen war. Mein direkter Chef war auch total perplex (ich hatte mich deshalb in sein Büro geflüchtet, weil er ein Einzelbüro mit Tür ohne Fenster hatte und ich einen Schreibtisch in einem Viererbüro mit Glastür, da hätte ich auch grad auf dem Gang in Tränen ausbrechen können.) und wusste nicht recht, was machen. Er musste letztendlich gar nix machen, nachdem ich meine Fassung wieder hatte, fand ich das Ganze eigentlich fast schon witzig.
Nicht so witzig war, dass der Chefchefchef mich noch dreimal zu sich zitieren liess, um festzustellen, ob ich jetzt endlich "zur Vernunft gekommen" wäre und bleiben und die grossartige Entwicklung, die er für mich geplant hatte, abwarten würde.
Ich weiss gar nicht, ob "Wenn Du jetzt gehst, brauchst Du nicht wiederkommen" jemals dazu geführt hat, dass jemand gesagt hat: "Ach, doch, das überzeugt mich, ich finds doch echt super hier, ich bleibe.". Mich hat jedes Mal rüberzitiertwerden mehr davon überzeugt, dass ich da sehr schnell weg muss. Die drei Monate bis zum eigentlichen Wechsel waren dann so mittel, einerseits ok, weil ... meine Güte, was hätte er mir noch können?, andererseits war es halt schon ein bisschen beängstigend, zu sehen, WIE verletzt da jemand war und WIE krass er reagiert hat. (Mein Favorit für immer und ewig: ich kam mit eingegipster rechter Hand und blauem Auge nach dem Fahrradunfall zu einer Mitarbeiterinfo und hob zum Gruss die Gipspfote wie zur Entschuldigung, dass mit gebrochenen Fingern halt leider kein kerniger Händedruck drin liegt. Und was sagt er? "Ich hatte ja vor zwei Jahren einen Fahrradunfall, der war aber viel schlimmer. Erstens war ich nicht total selber schuld so wie Du und zweitens war mein Schlüsselbein zertrümmert und JEDER ARZT SAGT DIR, DASS DAS UNMENSCHLICHE SCHMERZEN SIND, DA SIND FINGER NIX DAGEGEN". Ich weiss gar nicht mehr, ob mir "Herzlichen Glückwunsch" oder "Ich bin echt neidisch, sowas kriegen nur echte Profis hin" rausgerutscht ist oder gar nix oder ob ich einfach lachen musste, aber ich weiss noch, dass es in relativ grosser Runde war und sagen wir so: wir reden da heute noch gern drüber.)

Der Chefchefchef ist übrigens sehr bald danach relativ spektakulär aus der Firma ausgeschieden, ich bin im neuen Job unglaublich glücklich geworden und habe mir seitdem auch nichts mehr ausser einzelner Zehen, aber das gildet ja nicht, gebrochen.

Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht besser zu verstehen, warum ich das Wochenende über recht nervös war und ziemlichen Bammel vor heute zu führenden Gesprächen /Mails hatte. Aber: ohne Grund. Alles super. Puh.

Sonst so:
perfekte Radlbedingungen, echt traumhaft!
Anscheinend habe ich irgendein Memo nicht bekommen, es ist scheints DIESE Woche Reisewoche bei uns in der Abteilung, und ich Narr bin letzte Woche nach Italien (ich habe aus verschiedenen Gründen 5 verschiedene Kollegen per Messenger kontaktiert und alle waren an irgendwelchen Flughäfen (auf dem Weg nach Boston, Indiana und noch irgendwo anders).
Q. hat die vorletzten Noten bekommen, und holla! Holla, holla, da hat jemand dieses Jahr aber Lernen gelernt!
L. ist noch geflasht vom Jugendfest.

Gegessen:
Granolafrüchtejoghurt
Irgendeinen Gemüsekartoffelauflauf, dazu Blumenkohl, Erbsen, Salat
Pizza

Getragen:
Den Blutsgeschwister-Jumpsuit, bei dem ich mir immer nicht sichr bin, ob er superst oder seltsam aussieht. Er ist auf jeden Fall sehr bequem


Gelesen:
Immer noch "Stephanie Mailer"
Stressleveldurchschnitt gestern: 13
Selbstbeweihräucherung: nicht gerechtfertigt

Sonntag, Juni 16, 2019

160619: Wie, Sonne?

Heute war eigentlich Regen angesagt und deshalb hatten wir halt auch Drinnensport, "Dark"-fertigschauen, sandeln geplant. Stattdessen: den ganzen Tag strahlender Sonnenschein!
Ich habe seit ein, zwei Wochen so einseitige Rückenschmerzen unten rechts (der Hübsche brachte mich auf die Idee, dass das daher kommen könnte, dass ich wegen des gebrochenen Zehs unrund laufe und lebe, ich hoffe, es liegt daran, weil dann ist es bald vorbei), deshalb hatte ich Dispens für die ausgiebge Pokerunde (ich spiel eigentlich eh nicht mehr, aber naja), die Kinder mussten mit. Ich crosstrainerte daheim vor mich hin.

Sonst: 
mit L. für den letzten Test (Reptilien) dieses Schuljahr lernen
Q.s letzte Woche heimgebrachte Bewertungen unterschreiben (ich finde es ja super, dass hier von Anfang an auch die Selbsteinschätzung gefragt ist)


Nägel umlackieren
von den Nachbarn über die Aktivitäten der Katzen benachrichtigt werden (angeblich ist der Kasten leer, das glaube ich aber nicht)

an einigen Brocken, die morgen vor mir liegen, rumdenken (ich glaube, ich stelle es mir in meinem Kopf viel schlimmer vor als es wird. Ich habe das allerschlimmste in dieser Hinsicht schon mal erlebt, sowas wird mir nie wieder passieren, jedenfalls nicht unvorbereitet),
Tacos essen (die Tacochips vorab mit selbergemachter Guacamole und frischer Salsa schmeckte so sehr nach San Diego oder überhaupt Kalifornien!)
mit dem Hübschen noch eine Verdauungspaziergang am Waldrand entlang gemacht (Job-Aussenstelle in romantischer Beleuchtung)





Fahrradtasche für morgen packen

Gegessen:
frischen Hefezopf und Kräuterrührei
ein kleines Glas Essiggurken und ein Eis
Tacos und Salat

Gelesen
"Das Verschwinden der Stephanie Mailer"

Getragen:
blaues Sommerkleid

Stressleveldurchschnitt gestern: 13
Selbstbeweihräucherung: ausgeschlafen

Samstag, Juni 15, 2019

150619: Jugendfest, die letzte

Heute war es mal wieder soweit: Unser Dorf goes Stars Hollow. Das passiert ja regelmässig bei der Chilbi, aber auch alle 4 Jahre beim Jugendfest, wo alle Kindergarten- und Schulklassen (und Vereine und Pfadis und überhaupt) ein riesengrosses Fest feiern. Vor 8 Jahren war das dasjenige, wo L. am Morgen der Badewannenecke eine Kopfnuss gegeben hat, vor 4 Jahren war es das, wo wir aufbauen geholfen haben und dabei im wahrsten Sinn des Wortes abgesoffen sind, insofern war es heute das allerentspannteste der Welt. Q. war "nur" Besucher und hatte sich mit seinen Kollegen zum Bummeln verabredet, L. hatte einen Einsatz bei Torwandschiessen seiner Klasse, der Hübsche und ich hatten uns zum Helfen gemeldet und hatten je eine Schicht beim Bierzapfen (er) und an der Kasse (ich). Das Wetter war perfekt, nicht zu heiss und erst ab halb acht oder so fing es an zu tröpfeln. Die Kinder waren den ganzen Nachmittag / abend unterwegs und beschäftigt, wir hatten ihnen am Anfang eine gewisse Anzahl "Festbatzen" in die Hand gedrückt zur freien Verfügung, für Nachschub hätten sie uns beim Bier oder der Kasse suchen müssen, aber dazu kams irgendwie gar nicht.

Das Motto war: "xxx3 (unsere Postleitzahl)- Alle Kulturen sind dabei!" und das wurde als Anlass genommen, um das "längste, internationalste Apero-Buffet des Fricktals seit Napoleon" oder so im Schulhof aufzustellen, wo alle Eltern gebeten wurde, ein nationaltypsiches Gericht aus ihrer Heimat beizusteuern. Wir waren (logisch!) mit Obatzdm dabei, es war gar nicht so leicht, den in der Nachbarschaft von Empanadas und Frühlingsrollen einigermassen ansprechend anzurichten!



Der Hübsche hat ungefähr 500 Bier gezapt (Feldschlösschen, dafür wird man vermutlich aus Bayern ausgebürgert, aber naja, ist halt  Nachbarschaft), ich habe, keine Ahnung, ich schätze mal 2000 Franken in Festfranken gewechselt und ungefähr 3486545 erklärt, wie das Bezahlsystem ist.

Es war einerseits sehr cool (Dorfleben at its best, ich kannte echt viele Leute aus den verschiedensten Zusammenhängen, es war sehr süss, wie stolz kleine Kinder zum Umtauschen kamen, wie cool und dennoch unglaublich höflich manche Teenies auftauchen, "Defaulteinstellung Spässle" passt halt an einer Festkasse viel besser als bei andauernden Krisenmeetings), andererseits schon auch anstrengend, weil, meine Güte, ja, es gäbe vielleicht geschicktere Systeme, um die Bezahlung zu regeln, ja, vielleicht ist es doof, dass wir keine Preisliste vor Ort hatten, ja, es ist doof, dass (eigentlich, für Kinder nicht) nur in 10er-Biegeli verkauft wird, aber so doof halt auch wieder nicht. Mein Standardsatz war irgendwann: "Wenn am Schluss noch 3 Franken übrig sind, können Sie die ja beim Rodeo oder auf dem Riesentrampolin verjubeln."
Vorbildlich: kein einziger Wegwerfgeschirrteil. Und kein nerviges Pfandsystem, das Geschirr wurde von Helfern immer wieder eingesammelt, ich hoffe, das setzt sich durch

Q. ging irgendwann nach Hause, L. kam um 7 zu unserem Schichtende klatschnass geschwitzt vom Rumrennen und -sausen zu uns, wir assen noch eine schnelle Grillwurscht und gönnten uns ein Panache und dann ging es heim.
(Nächstes Wochenende: dasselbe im Nachbarstädtchen, wo Q. jetzt zur Schule geht, aber ohne Elterneinsatz, wir sind also nur Partypeople.)

Schön war das!

Gegessen
halbes Silsergipfeli
Tomatensemmel
Reste vom Obatzdn mit Semmel
Pommes mit Ketchup
halbes Merguez mit viel Senf

Getragen:
Shorts und Tanktop

Gelesen:
Joel Dicker: "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" (Affiliatelink)

Stressleveldurchschnitt gestern: 16 (angefangen erst um 22:00h, das Bändel war die letzten 3 Tage nicht geladen, was eigentlich symptomatisch ist)
Selbstbeweihräucherung: trotz nullkommanull Reserveenergie einen grossartigen Tag gehabt. Vermutlich ist was dran, dass extrovertierte Menschen ihre Batterien in Gesellschaft aufladen.