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Mittwoch, Januar 05, 2022

050122 #WMDEDGT 01/22, Corona-Edition 22

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). 

Heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.



Aufgewacht um sechs vom Wecker des Hübschen, gemütlich umgedreht und weitergeschlafen bis kurz vor acht. Das war sehr, sehr gemütlich. Mit Q. (die ersten zwei Stunden fallen aus) gefrühstückt, dann auf dem Crosstrainer geschwungen und zu zwei Folgen «In Treatment» eine Stunde gestrampelt (ich habe gesehen, ich habe 130 Folgen, um meinen Gabriel-Byrne-Crush auszuleben. Wie schön!). 

L. geweckt, geduscht und dann L. und dem Hübschen für ein spätes Frühstück / frühes Mittagessen Arme Ritter mit heissen Himbeeren gemacht. Mit L. Geographie und NT wiederholt. 
Ich bin aus sehr, sehr, sehr guten Gründen keine Lehrerin geworden, aber L. und ich sind beide besser geworden im gemeinsam arbeiten. Bisschen schade, dass ich nicht mit all dem frisch erworbenen (ich schwöre, zu meiner Schulzeit gab es noch kein «Sarkomer» und «Myosinköpfchen» habe ich auch kurz vor Weihnachten zum ersten Mal gehört.) und aufgefrischten Wissen («Wie errechne ich die Koordinaten des Punktes genau gegenüber auf der Erdkugel?») nicht auch im RZG- und NT-Test punkten darf. 

Während L. sein Hirn («Erstelle eine Liste der wichtigsen 10 Organe in absteigender Wichtigkeit. Begründe Deine Wahl.») ausruhte, hatte ich zum ersten Mal seit Wochen so viel Musse und Ruhe und freie Kapazität, um in das neue Geburtstagskochbuch reinzuschauen. Praktisch, dass der Kühlschrank recht leer ist und ich eh ungefähr morgen einkaufen gehen muss, da kann all das Nötige direkt auf die Einkaufsliste. 

Der Paketbote bringt ein Paket voller eskapistisch eingekaufter Schuhe, ich wäre jetzt bereit für das eine oder andere sehr schicke Event oder sehr elegante Tage im Büro. Gehen bestimmt auch im Homeoffice gut, im Wechsel mit den bequemen Wollsocken. 

Ich verkoche einen Haufen Gemüsereste zu einer Vegivariante der Skifahrsuppe und neben einer grosszügigen Portion für heute abend für mich fülle ich vier verschieden grosse TK-Boxen (es ist soweit, ich organisiere meine Vorräte mit der Zwilling-Food-Storage-App, soviel Zeit habe ich). Alles Vorbereitung für die kommenden anstrengenden Arbeitswochen, wo ich auch ohne Zeit zum Kochen nicht auf leckeres, gesundes, abwechslungsreiches Essen verzichten möchte. Im Gefrierschrank stapeln sich aktuell (neben den üblichen Erbsen, Himbeeren, Edamame, Raclette-Käse, Eiswürfeln, Resten an Eis und Grillwürsteln) Linsen-Auberginen-Eintopf, Vegi-Texmex-Auflauf mit Reis, Kürbissuppe, Skifahrsuppe, Pastinaken-Kokos-Suppe, Blumenkohlsuppe, alles in Ein- oder Zwei-Personen-Portionen, die schnell warmgemacht sind. 

Zweite Runde Lernen mit L, es wird und ich kann die wichtigsten Skelettmuskelgruppen aufsagen, wenn man mich nachts um drei wecken würde. Damit wir alle ein bisschen frische Luft bekommen (Katzenründchen fallen aus, die Katzen haben vor uns gemerkt, dass es draussen eisig kalt geworden ist, gestern 17°C, heute 3°C), geben wir alle zusammen das grosse Rücksendepaket der Schuhe, die es nicht geworden sind, an der Paketbox auf. 

Wir kommen ungefähr zeitgleich mit Q. um 16:30 nach Hause. Während die Jungs auf dem Sofa eine Folge «Rick & Morty» schauen, lese ich ein bisschen Internet und hey, yay, ab nächster Woche entfällt das repetetive Testen in Betrieben (das könnte ich noch nachvollziehen) und Schulen (das kann ich nicht verstehen. Ich bin ja 150% für Präsenzunterricht, so lange es irgendwie geht, aber die nicht boosterbaren Kinder U16 und die erst seit vorgestern überhaupt impfbaren Kinder U12 nun im Blindflug zusammen holt. 
Hm, hm, hm, hm. Hilft nicht bei meiner Omikron-Sorge um den ungeboosterten L. 

17:30h haben wir mit Q.s Informatiklehrer Lernstandsgespräch via Teams (die Welt ist sehr klein, wieder mal :-)), der Hübsche verabschiedet sich zwischendrin zum Sport. Keine Überraschung im Gespräch, am Schluss tauschen wir noch kurz Lockdown-Erfahrungen von 2020 aus. Wir haben damals ja nur 6 Wochen Schulschliessungen erlebt, weil die obligatorischen Schulen priorisiert wieder geöffnet wurden, am Gymnasium waren damals 18 Wochen Fernunterricht. Das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer (immer noch viel weniger als in D) und das Learning daraus liest man tatsächlich in jeder Stellungnahme des BAG, der Wissenschaftlichen Taskforce: Es muss alles getan werden, um Präsenzunterricht möglich zu behalten. 
(Gestern eine kurze «Diskussion» auf Twitter gehabt, weil ich mich wundere, dass dieses Thema in D und CH so unterschiedlich betrachtet wird auf der einen Seite und auf der anderen Seite aber auch alle Schulkindeltern aus Deutschland, die ich offline kenne, eben um jeden Tag Präsenzunterricht unglaublich froh sind, anders als die deutsche Elterntwitteria, die, so nehme ich das zumindest wahr, nichts schlimmer als Präsenzpflicht findet, gerne auch ohne Corona.)
Zum Thema passt ja dann ganz gut, dass die Aargauer Schulkinder am Montag ohne Testungen die Schule wieder anfangen...(in Basel sind die Tests mittlerweile verpflichtend, in Baselland starteten die Schulen im Distanzunterricht, bis alle negativ getestet waren)
 
Wir werden sehen, wie es weitergeht. 

Gesehen: Gestern abend noch «Frau im Dunkeln», das kann man sich durchaus anschauen. (Die verlinkte SZ-Kritik holt mich schon bei der ersten Bildunterschrift gar nicht ab, ich fand die Bücher von Elena Ferrante, die ich bisher gelesen habe, nämlich gar nicht kunstfertig, sondern unglaublich platt und banal. Ich glaube, ich möchte auch dieses nicht lesen) Fängt sehr gemächlich an, nimmt dann aber doch noch Fahrt auf, lässt einen sehr unwohl fühlen, ist also nicht grad ein Aufsteller. Ich mag Olivia Coleman ja sehr! Man sollte den Film übrigens nicht schauen, wenn man nur auf Maggie Gyllenhall wartet, da kann man nämlich lang warten, die führt nämlich «nur» Regie. Macht das aber sehr gut. Verwirrender Crossover: der einen Tag vorher noch gestriegelte, sehr korrekte, bisschen arg zugeknöpfte District Attorney aus «Dopesick» hat sich einen langen Rauschebart wachsen lassen und und ist ein .... gar nicht korrekter Literaturprofessor. 

Gelesen: «Der Ruf des Kuckucks» 
Gegessen: 
Toast mit Spekulatiushonig 
1 Schokolebkuchen
 Schälchen Rosenkohl, karamellisiert 
Skifahrsuppe 

 JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN: 
Post-DSGVO-Reminder: wenn Sie sich auf die Liste eintragen, geben Sie Daten von sich frei. Was Mr. Linky damit macht, steht hier. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sich nicht eintragen. 

UPDATE: Hätte ich ja jetzt auch nicht gedacht, ist aber so: Verlinkungen von Coronaschwurblern und Impfkritikern und Wissenschaftsleugnern und "Leitmedien"-Verteuflern lösche ich,  eh klar. Sie machen sich und mir das Leben einfacher, wenn Sie sowas überhaupt nicht verlinken. Oida.

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