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Samstag, August 17, 2019

170819: Partystress

Gestern abend habe ich mich noch ein wenig über den Hübschen und seinen Fnupfn nach der FSME-Impfauffrischung lustig gemacht, über Nacht hat der Arme 38.9°C Fieber bekommen und ich ein schlechtes Gewissen.
Immerhin sind die Vorbereitungen für Q.s Geburtstagsparty (danke für die Glückwünsche auf allen Kanälen gestern!) mittlerweile so unkompliziert, weil eben schon 1000mal gemacht und er will es genauso wie die letzten Jahre, dass es kein Problem ist, wenn sich der zweite Erwachsene matt im Bett ausruht.
Wir haben also gemütlich gefühstückt, dann eine Liste gemacht, die Kinderzimmer aufgeräumt (dabei noch die Gelgenheit genutzt, die Schränke neu zu sortieren und auszumisten, zu kleine Sachen von Q. an L., kaputte Sachen weg (ausser das T-Shirt mit dem Minecraft-Periodensystem, das will L. haben trotz Löchern), zu kleine Sachen von L. sortieren nach weg und spenden, und zack, ist überall wieder Ordnung drin und kein Kind hat mehr "überhaupt keine Socken/Unterhosen/T-Shirts mehr".
Matratzen wurden ins Wohnzimmer geschleppt, Pizzateig geht, Waffelteig für morgen geht, Pancake-Teig für morgen ist vorbereitet, Salat, Candybuffet und Eisbar stehen bereit, der gewünschte Film ist auf Netflix verfügbar, alles easypeasy.

Dann habe ich noch endlich die letzten Informationen für einen in den nächsten Wochen stattfindenden Junggesellinnenabschied an die Teilnehmerinnen bis auf eine geschickt, das ist also auch in fast trockenen Tüchern. (Einkaufsliste dafür mache ich morgen).

Ganz verrückt bin ich VOR PARTYBEGINN noch mit Buch in die Badewanne gegangen, ich verrücktes Huhn, dann Nachbarskatze füttern (sozusagen, anfangen, das Karmakonto auszugleichen. Ansatzweise), Pizzazeug kleinschneiden, Tisch decken, zack, Gäste da.

Die Kinder sind sich selbst genug, wir reichen eigentlich nur fertige Pizza an und nehmen Bestellungen an. Es ist sehr lustig, der Unterhaltung zu lauschen ("folgen" wäre übertrieben, es reden alle gleichzeitig), anscheinend ist man sich (HALLELUJA) einig, dass der Trend der Tussis zu "hyperventilieren und dann zu würgen, bis man in Ohnmacht fällt, und dann alles auf Snapchat zu stellen" sehr bekloppt wäre (ich hoffe, es sind sich alle einig, dass nicht erst der Snapchat-Teil bekloppt ist) und teilt Hacks, wie man auf Urlaubsreisen auch ohne Mobildaten (die armen Schweizer Kinder, die in EU-Urlaubsländern immer noch Roaminggebühren zahlen müssten) seine Lieblingslieder hören kann und das ist sehr ausgefuchst (ich hätte vorgeschlagen, sie auf Spotify runterzuladen, aber was weiss ich schon): man braucht einen Freund mit Handy, der das jeweilige Lied abspielt, das nimmt man dann mit Whatsapp auf und schickt es sich gegenseitig als Sprachnachricht und sobald man die einmal angehört hat, dann kann man sie auch offline hören. Na, da wären Sie auch nicht auf Anhieb drauf gekommen, oder?

Jetzt wird "Ocean's Eleven" geschaut, der Hübsche und ich wissen, wann wir überflüssig sind (jetzt, genau so lang, bis jemand das Eis aus dem Tiefkühler kramen muss) und haben uns nach oben verzogen.

Schaumamal.



Gegessen:
Silsergipfeli, Olivensemmel mit Hummus
Weintrauben, eine kleine Dose Sauerkraut (manchmal muss das sein)
Pizza

Getragen
Jeans und T-Shirt

Gelesen
den zweiten Band der Nemez/Sneijder-Reihe (Amazonaffiliatelink)

Stresslevel: geht eigentlich
Selbstbeweihräucherung: nach kurzem Überlegen darauf verzichtet, dem Hübschen ein neues Fieberthermometer (mit Delphin, also schon sehr niedlich) mitzubringen.