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Donnerstag, April 05, 2018

#WMDEDGT 04/2018: JUBILÄUM!

You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?"
 
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier durch Klick auf die Schaltfläche, die sich abends freischaltet, und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über fünf Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013, also seit GENAU FÜNF JAHREN!!!! gibt es das jeden Monat am 5. und es ist KEINE BLOGPARADE!)
 


Allgemeines:
  • Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei.
  • Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.
  • Ich fand ausserdem die gemischte Linkliste letztes Mal sehr nett (es hat sich auch keiner beschwert, auf jeden Fall nicht bei mir oder so, dass ich es mitbekommen hätte), also bleibt das jetzt so, diesmal probiere ich noch eine andere Sortierung, Sie dürfen gespannt sein, wie ich die Links diesmal sortieren lasse :-)
  • Nachtrag: die Linkliste schaltet sich wirklich automatisch frei. Da kann jeder, seinen Link selber eintragen, indem er auf dieses Feld (das ab 18:00h hier ganz unten dann erscheint) klickt:
  • Tut mir leid, falls das nicht ganz klar war, ich mache das jetzt schon so lang, da ist es einfach ein Automatismus geworden, und ich kam gar nicht auf die Idee, dass man das nicht wissen könnte. Es ist aber wirklich ganz einfach und nur so kommen Sie auf die Linkliste.  Bei sich einen Link auf diesen Post zu setzen, hier den Link in die Kommentare zu setzen oder mir den Link zu mailen, hilft dafür leider nicht.
  • Die Liste wird immer länger, wahrscheinlich liegt es daran, dass ich immer alter werde und mein inneres Fräulein Rottenmeier immer stärker durchkommt: in meinen Augen ist es einerseits eine Frage der Höflichkeit, im verlinkten Blogpost auf die Aktion zu verweisen, sei es durch einen Link oder den Hashtag (am gescheitesten halt schon mit Link), und zwar nicht, weil ich da dann so unglaublich viele Klicks und Besucher hierher locke, das ist mir ja ehrlich gesagt wurscht), sondern, weil: andererseits das Ganze ja als Gemeinschaftsaktion entstanden und gedacht ist und das funktioniert halt nur, wenn man die anderen #wmdedgt-ler auch finden kann und das klappt nun mal mit einem Link auf den hiesigen Post.

Jetzt aber:


Ich habe mir gestern schon das lang vernachlässigte rote Kleid aus dem Schrank gesucht und mit allem Tralala (wie passende Sturmpfhose und die passenden Stiefel) parat gelegt. Es ist mir zum uneingeschränkt drin Wohlfühlen einen Tacken zu kurz, aber weil ich gestern meine Kollegin in einem superschönen (und recht kurzen) Wildlederetuikleid (das sah so toll aus! ich brauch auch ein Etuikleid) gesehen habe, und es an ihr überhaupt nicht ZU kurz fand, habe ich es mal wieder vorgenommen. Dazu schwarze Overkneestiefel, weil erstens ist es usseliges Wetter und zweitens sind dann die Beine nicht so nackt, die schwarze Jeansjacke und schon passt es wenigstens zusammen.






Den ersten Lacher von Herzen hatte ich dann früh am Morgen, als ich den Hübschen bat, mir den Reissverschluss hinten ganz zuzumachen. Ich kam gerade aus dem Bad und seine Sorge war: „Wie machst Du das dann heute im Büro?“ (und ja, wahrscheinlich ist es fies, da so drüber zu lachen, weil er noch gar nicht wach war und mit meinem „Wir haben heute keinen Sport, ich plane nicht, das Kleid auszuziehen, bevor ich heimkomme“ nicht wirklich was anfangen konnte. Oder er wusste wirklich nicht, wie man mit einem Kleid aufs Klo geht. Oder ich mache das seit immer schon falsch.).


Im Bus habe ich dann ENDLICH 4321 (Affiliatelink) fertig gelesen. Ich fand die Idee an sich ja sehr spannend, die Umsetzung zunächst auch, aber dann .... hatte das Buch echt Längen. Für mich hätten sich die 4 Lebem des Archie Ferguson entweder viel fundamentaler unterscheiden müssen oder (und!) man hätte da echt, echt kürzen können. So ging es zwischendrin gefühlt 17mal in Nuancen unterschiedlich durch die 60er in New York und das ausgewalzt auf 1200 Seiten.... phew. Allerdings hat das Durchhalten sich dann doch gelohnt, die letzten paar Seiten gaben dem Ganzen einen interessanten Twist (der halt gern schon 400 Seite eher hätte kommen können).


Danach noch kurz Termin für Architektenbesprechung und keinen Haareschneidetermin für L. ausgemacht, für das Gespräch mit den Italiener noch Ingenieurssupport gebrieft, dem Kollegen, der gerade beruflich in meiner „Heimat für another life“ weilt, ein bisschen neidig gemailt, Zeug erledigt, viel Kaffee für das Italientelefonat organisiert.


Was eine weise Entscheidung war, weil es aus Gründen nicht nur eine, sondern zwei Stunden ging und ich die auch aus der Entfernung unangenehme Erfahrung machen durfte, wie es ist, wenn jemand öffentlich ... runtergeputzt ist noch viel zu nett .. wird. Ich musste aber ein bisschen schmunzeln. als der italienische CEO meinte: „For me this looks like a very italian approach and I don’t mean this in a good way“


Nun ja. schnelles Mittagessen (Pilzrisotto und Salat für die Chronik), dann die verpassten 4 Anrufe vom grossen Kind retournieren (zum Geburtstag gibt es ein Handy mit Vertrag und Whatsapp und Tralalala, die heutige Kindergeneration kann nicht mehr richtig telefonieren, muss ja auch nicht, aber die Kommunikation ist so ein bisschen schwierig), weil morgen teils Schule ausfällt und geklärt werden muss, wer wann wo wie eher heimgehn kann und wenn nicht, warum nicht. Q. is not really amused, dass ich bei dem Gedanken, einen 12jährigen den ganzen Vormittag allein daheim rumhängen zu lassen, not amused bin (In die Arbeit mitnehmen kann ich ihn auch nicht, weil er nämlich zu einer Stunde in der Schule dann doch aufkreuzen muss.). Tja. Dementsprechend genervt bin ich dann, als das Telefon grad nochmal klingelt, aber das tut mir dann auch direkt, leid, weil Q. hat sich am Sofa einen Zeh richtig fies angestossen und ist nicht sicher, ob er laufen kann.
Mit ein bisschen gut Zureden geht es dann doch, ich recherchiere weiter in alten Werkstattaufträgen, spüre nicht „Corporate Knowledge Management“-konform aufbewahrte Convenience Copies von Dokumenten auf, die ich JETZT direkt brauche, nicht in den nächsten Tagen aus einem Archiv irgendwo. Flugrecherche ergibt: mittlerweile ist der Sommerflugplan in Kraft, ich muss das nächste Mal nicht mehr über die Abruzzen gurken.


Um drei das Follow-Up-Telefonat mit Italien (es waren so viele Leute am anderen Ende versammelt, mit denen wir nicht täglich zu tun haben, dass die meine andere deutsche Kollegin und mich dauernd verwechselten und irgendwann haben wir aufgegeben, das zu korrigieren. Sind wir halt in ihren Köpfen eine grosse blonde Frau, die sehr viel redet. ), zwischendrin bei mir kindliche Begeisterung über den Ingenieurskollegen, der die Zeichnungen auf dem A“keine Ahnung, super riesig“-Drucker ausgedruckt und mit der automatischen Faltmaschine hat falten lassen.
Schlachtplan aufgesetzt, den verpassten Kinderanruf retourniert („Wie gehts dem Zeh?“ „Macht weh“ „Ist er blau?“ „Wart, ich schau mal. Nein.“ „Du bist zur Schule gelaufen?“ „Nein, geradelt“ „Ok, dann ist es nicht sooooo schlimm“), Dokumente für den Review im Bus geöffnet, um halb fünf heimgefahren, auf dem Heimweg das kurze Kleid verflucht (es war sehr windig und das Kleid ist weit), noch schnell Brot gekauft, Kinderzeh begutachtet (Diagnose: Es wird Frühling. Beim barfussrennen brechen wir uns Zehen.), mich über Post mit Snoopy-Briefmarke drauf gefreut,




 „Island“ auf den Kopf geschmiert, Grundgenervtheit auf dem Crosstrainer abgesstrampelt, frisch geduscht Salat fürs Abendessen gemacht, Wäsche aufgefhängt, dann mit allen zusammen an den Tisch gesstzt und durchgeschnauft.
Um acht schneidet der Hübsche dem Kind ohne Friseurtermin die Haare (4x Undercut in der Familie), Schultaschen und Arbeitssachen für morgen werden gepackt.
Noch eine Runde Waschmaschine/Trockner/Spülmaschine, Einkaufsapp für morgen befüllen, und dann geht es mit dem Hübschen aufs Sofa, noch eine Folge „Designated Survivor“ schauen und dann wars das mit dem Tag heute!


Stressleveldurchschnitt gestern: 40 (Bratwürschtl)


Selbstbeweihräucherung: die richtigen Experten organisiert, so gebrieft, dass sie eine unglaublich lange und verwickelte Story, die dann in sehr dialektgefärbtem Englisch über iene schlechte Telefonverbindung in eine Affenzahn runtergerasselt wurde, schon kannten und verstanden. In den Krisentelefonaten keinen einzigen blöden Witz gemacht. (okay: "Let's discuss plan .... D, because we are way beyond plan B and C", das ist kein Witz. Sondern praktisch eine sachliche Einschätzung der Situation.)