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Mittwoch, Januar 03, 2018

Coole Sturmfrisur

Sie erinnern sich an den Kühlschrank, gell? Erst hiess es ja: Lieferungen in die Schweiz erst wieder in der zweiten Januarwoche, die Küchenbauer wären auch erst am dem 15. Januar wieder da und das war für unser "Wir wollen, dass das sofort alles super funktioniert und ordentlich ausschaut"-Bedürfnis natürlich schon schwierig. Irgendwie ging Liefern in die Schweiz dann aber doch wieder schon heute und wir verblieben mit den Küchenbauern so, dass wir uns halt dann am 15. melden würden, wenn wir das nicht hinkriegen würden, solange würden wir den neuen Kühlschrank halt im Wohnzimmer stehen haben. Wie ich das so fand, können Sie sich ja vermutlich vorstellen.
Die Küchenbauer waren bisher ausserdem ausserstande, uns einen Kostenvoranschlag zu machen, vermuteten aber, dass die Backöfen ausgebaut werden müssten und alles voll gut verschraubt sein würde und das wären dann schon mindestens ein, zwei Stunden Arbeit für 2 und dann noch der Weg, hm, so mindestens 500, 600 CHF wären das schon.
UND halt der Kühlschrank zwei Wochen im Wohnzimmer, das ist natürlich ein gewisser Anreiz, das selber hinzukriegen.
Also haben wir gestern mit sehr viel Wille und sehr wenig Ahnung angefangen, den Kühlschrank auszubauen. Das ging noch relativ leicht, kompliziert wurde es dann mit dem Schrankkorpus. Er war natürlich mit den beiden Schränken links und rechts verschraubt und NATÜRLICH nicht nur von Seiten des Kühlschranks aus. Wir haben also Schraube um Schraube gesucht (hinter JEDEM Scharnier im Apothekerschrank, in JEDEM Fach des Geschirrschranks, wie die Profis haben wir mit einer Taschenlampe und ganz genau schauen lokalisiert, wo die Schränke verbunden sind. Es war auch eine Papp-Tortenunterlage im Spiel, die wir durch den sich bildenden Spalt gezogen haben, ich sag ja: Profis.).
Irgendwann war es dann soweit, dass der Schrank noch an ZWEI Schrauben befestigt war und diese beiden befanden sich innen in den Fächern, in denen die beiden Backöfen drin sind. Wir haben ja einen Heidenrespekt vor Starkstromkabeln und Backöfen und so, aber zwei Schrauben? Zwei Wochen Kühlschrank im Wohnzimmer? 600CHF? der Hübsche probierte also vorsichtig, wie fest der kleine Backofen eingeschraubt war und tadaaaaa, es waren nur zwei Schrauben. Das Kabel war so lang, dass er ihn rausziehen konnte, bis ich mit meinem Spinnenarm und dem Mini-Ixus reingreifen und die vorletzte Schraube rausdrehen konnte. Es blieb also EINE Schraube und wir waren schon so drin und haben das Spiel mit dem grossen BackofenSteamer-Ding wiederholt (gsd habe ich nochmal alles mit der kleinen Taschenlampe abgeleuchtet, es waren nämlich doch zwei in diesem Fach), und tadaaaa, die Öfen und die Sicherung (wir sind ja nicht doof) sind wieder drin, der Schrank vom Kühlschrank kam raus, wir hatten dank der Einbauküchentürplatten genug farblich passendes Material, um eine Sockelplatte zu haben und aus dem Rest im Baumarkt Blenden (für umme!) schneiden zu lassen, und tadaaaaa, hier war das Loch für den Kühlschrank.




Soweit so gut, heute hiess es dann warten bzw für mich (Achtung, neuer Handlungsstrang, Kühlschrankloch aber nicht vergessen!) auf das Gewicht, den tiefen Schwerpunkt, die Vollkaskoversicherung des Teslas und auf meinen Schutzengel zu vertrauen, und mich durch den Burglind-Sturm und den Südschwarzwald (naja, ein kleines Stückchen) auf den Weg zum Friseur zu machen. Der Sturm hier war wirklich beeindruckend, es hatte ja die letzten Tage in der Nacht immer schon wieder so gewindet, dass ich die Fenster schliessen musste, aber das war noch eine Runde mehr. Dazu gewitterte es, der Regen peitschte quer, nicht wirklich schön. Als ich losmusste, war allerdings das Schlimmste schon vorbei, auf dem Weg zur Autobahn war zwar die Strasse halb gesperrt, weil die Feuerwehr einen umgestürzten Baum vom Radweg entfernte und in der Nähe von Lörrach war die Strasse Richtung Wald voll gesperrt. Sonst lagen vor allem Äste und so rum, aber nix dramatisches mehr. Die Stadt war erstaunlich leer und so konnte ich in der Dreiviertelstunde, die ich zu früh war (ich hatte ja mehr Sturmverzögerung eingeplant) noch alles erledigen, was auf meiner Liste stand: eien Skipulli für Q., seiner ist ihm zu klein, einen Buff für L., seiner ist wohl in der Schulfundkiste oder bei einem anderen Kind, leider keine Camelbak-Ersatzmundstücke (orrrrr, Q. haben wir den Nuggi echt zu früh weggenommen, der kaut immer noch dauernd auf was rum), weil aus dem Programm genommen, und keine Sodaclub-Ersatzflaschen, weil aus. Tja, dann halt Amazon, nech?
Haarschnitt wie immer: super. Was nicht so superklug war, war einen Pulli mit Riesenhoodie anzuziehen, aber dann habe ich halt länger was von den Haarfitzeln. (und bin voll up to date, was das ganze Jahr so bei Königs passiert ist.)


Daheim wartete inzwischen ...... tadaaaaaaa, der neue Kühlschrank. Passte wie angegossen, er kühlt, er hat unglaublich viel Platz im Gefrierteil (und den muss man auch nicht zukleben :-)).









Selbstbeweihräucherung: hallo? Küche auseinandergebaut? Naaaaaa? Eben.

7 Kommentare:

  1. Wenn der Hübsche im Schrankloch steht, sieht er gar nicht mehr so groß aus wie sonst auf den Fotos.

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  2. @queergedacht: Hihi,das war auch mein Gedanke!! ;-)

    Ansonsten: REEEESPEKT!! Also, fürs Ausbauen und Sockel vorbereiten und dann: alles passt! Daumen hoch!

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  3. Wie ich das so finde? Tschakka, ein Klasseteam!

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  4. Gekonnt ist eben gekonnnt. Wobei der Hübsche eben auch ausgesprochen dekorativ in der Lücke wirkte...Ob man nicht doch den Kühlschrank im WZ hätte...? Ach nö, vergessen Sie´s...:-)))) Sehr cool, der Kühlschrank UND die Arbeit dafür! Sunni

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  5. Ich bin auch etwas unzufrieden ob meiner Erscheinung in diesem Schrankloch. Wie gut, dass wir es geschlossen haben. Überall sonst im Hause schaue ich wieder gewohnt riesig aus...

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  6. Da haben Se sich einen Sekt verdient würde ich sagen :D

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