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Dienstag, März 31, 2009
Geschenkeinferno
Heute abend klingelte unsere Nachbarin und überreichte mir zwei Pakete (neueste Angewohneheit unserer Postlerin: Pakete bei den Nachbarn deponieren und nicht Bescheid geben), eines von Ute (danke, ich habe mich sehr über die beiden Bücher gefreut und werde Bericht erstatten, ob die schnellen Rezepte ähnlich lecker sind wie die bisherigen Nigella-Rezepte!) und eines von... ja, wem eigentlich nicht? Neben den Kissenbezügen und dem Huhn aus dem Oma-Eis-Schaufenster fand Little Q. (sorry für das pietätlose Auspacken, aber ich war gerade mit einem motzigen Little L. im Tragetuch am Abendessen machen und Little Q. war ... sehr schnell bei der Sache) Unmengen an liebevoll gepackten Päckchen und als absolutes Highlight ein Riesengemeinschaftsprojekt: ein wunderbares Mobile (Und ich dachte so ganz insgeheim: was soll denn das mit diesen ganzen Geheimprojekten? Ist doch langweilig!)
Also, den allerherzlichsten Dank von der ganzen Familie Brüllen an:
Frau... äh.. Mutti
Oma Eis
Tanja
Ines
Frau Antonmann
Tante Liesbet
Andrea
und Jette.
Hach. Und das mit meinen Hormonen!
Montag, März 30, 2009
Das Kind, das aus der Zukunft kam
Sonntag, März 29, 2009
36 Weeks That Changed A Lot
Eigentlich wollte ich ja jetzt eine ausführliche Schilderung meiner Sicht der Dinge (von wegen heitere Gelassenheit, zumindest, bis das Kind da war) tippen, aber Little L. hat seine wachen 30 Minuten und die muss ich geniessen.
Deswegen noch ein paar Bilder:
Vater Sohn Gespräch II
Samstag, März 28, 2009
Freitag, März 27, 2009
Vater-Sohn Gespräch
Ich: "Aber Du hättest sie doch auch lieb wenn sie Dir keine Geschenke mitbringen würde, oder?"
Little Q.:"Ja, aber das weiss sie nicht..."
Lennart & Quentin
um die Namensfrage hier ein für alle mal zu klären.
P.S.: Ich habe auf Flickr ein Little L. (aka Prozac09) Album angelegt, welches parallel zu den Bildern hier wachsen wird (mit anderen Bildern). Nur falls Interesse besteht.
Mittwoch, März 25, 2009
Der Geburtscomic
Also begonnen hat der Spass am Dienstag abend gegen 17:00 h (vorbildlich auch für den Arbeitgeber des Mannes: Geburten bitte erst nach Feierabend). Ich also heim, Blasensprung bestätigt (das kleine Brüllen war mittlerweile schon wieder am Zweifeln, weil es nicht kontinuierlich und über Stunden in Sturzbächen lief...), alle nochmal geduscht, Abendgegessen (irgendwie wollten wir wohl Zeit schinden), LittleQ zu Au-El gebracht und schliesslich ins Krankenhaus gefahren.
Und nun chronologisch:
20:30 h: Frau Brüllen wird verkabelt. Man ist gut drauf.
21:10 h: "Innerhalb der nächsten 24 h werden die Wehen losgehen, sonst helfen wir nach". Na super, und dabei hat Frau Brüllen doch lediglich EIN Buch mitgenommen. (Und ich gar keins, muss also mit Fotografieren die Zeit vertreiben.)
22:55 h: 24 Stunden wird es wohl nicht mehr dauern wenn man den beiden schmerzhaften Hügeln im unteren Diagramm glauben darf...
23:32 h: ...nein, definitiv, das Kind sucht den Ausgang... (man verzeihe mir den faden Wortwitz und dieses Bild welches das einzige bleiben sollte, dass meine Frau WÄHREND einer Wehe zeigt. Aber das Schild war zu verlockend.)
0:30 h: Diesmal testen wir etwas Neues. Der Pool. Zwischen den Wehen wohl sehr entspannend aber während der Wehen genauso verdammt schmerzhaft wie ausserhalb. Experiment wird kurze Zeit später abgebrochen zu Gunsten von Altbewährtem (PDA)
2:08 h: Fast am Ziel. Nach gefühlten (und realen Stunden) des Wartens auf die Anästhesistin, die durch die einzige weitere Geburt (Kaiserschnitt) blockiert war geht es jetzt mit PDA wieder steil bergauf.
4:00 h First Contact (Bild enstand um 4:00:58...)
4:54 h: Mission accomplished, Troops are well but exhausted.
5:16 h "Das Kleinste Brüllen" wird vermessen.
5:31 h: frisch verpackt vom Papi, der seit dem letzten Mal ne Menge dazugelernt hat (z.B. das nach dem Body noch der eigentlicher Strampler kommt). Stramplerfarbe entspricht übrigens der Grösse und Pink ist die grösste Grösse (sehr clever...)
13:12 h Die Famiie ist wiedervereint und sehr happy (und alle schauen woanders hin)
Let Me Guide You Into This World
Wie versprochen, hier mal erste Eckdaten. Wir waren heute morgen einfach zu fertig noch irgendwas zu schreiben, aber zu diesem Zeitpunkt war es schon ausgestanden. Es geht uns allen gut und ich werde auch gleich nachher noch etwas mehr ins Detail gehen (plus mehr Bilder). Bis dahin holt Euch die "Eckdaten" auf der Flickr-Seite (tut dann auch meinem Traffic gut ;-))
Meine Fresse: 76 comments für 6 Wörter. Das nenn ich effizient...
Dienstag, März 24, 2009
Logisch
Elterngespräch
"Kam er eigentlich heute irgendwann in der Nacht?"
"Nö, erst um viertel vor sechs."
"Geht ja eigentlich."
"Mhmm."
Was nicht so gut geht, ist eine Nacht mit nie mehr als einer halben Stunde Schlaf am Stück, entweder wegen Alpträumen (schon mal Ihrer Mutter alles gesagt, was Sie ihr sagen wollten und es war genauso schlimm wie es in echt gewesen wäre?), schnarchendem Ehemann (er kann ja nix dafür, aber er ist echt laut), Wehen, Murraytritten oder dringenden Toilettenbesuchen.
Deswegen gehe ich jetzt noch mal schlafen, während der Hübsche einen kleinen Zornnickel, der heute erst geschnallt hat, dass ich daheim bleibe, in die Krippe verfrachten darf.
Montag, März 23, 2009
Dann halt nicht
Das hat er jetzt davon.
(Die Fenster könnte ich noch putzen. Vielleicht morgen)
Fascinating
Auch der Hübsche wartet. Und wartet. Und wartet.
Klick macht gross (vielleicht könnt Ihr ja ein paar Kommentare zum Thema "Graue Haare sind nicht das Ende der Welt" dalassen ;-))
Allein daheim
Niere wurde im Laufe der Nacht wieder einigermassen, ansonsten wurde gestern viel Frischluft getankt (incl. Bunkerbesichtigung im Dorfwald und "Angeln" ein einem lehmigen Waldweiher. Leider habe ich den Teil mit dem "Kinderschuhe nach dem Trocknen auch wieder putzen" vergessen, so dass Little Q. heute mit sehr.... rustikalem Outfit in die Krippe ging....)
Erstaunlich übrigens, wie erholsam so ein Sonntag-auf-Montag-Schlaf sein kann, wenn man sich zum ersten Mal seit Monaten nicht bei jedem Aufwachen geistig an den Arbeitsplan für eben diesen Montag macht ;-)
Sorry übrigens für alle, die auf ein Sonntagskind getippt haben, vielleicht gibt es ja in 6 Tagen noch eine Chance ;-).
Sonntag, März 22, 2009
Von wegen
So, merkt man, dass mir langsam die Ideen für witzige "Hach, immer noch nichts"-Einträge ausgehen?
Obwohl, einen habe ich noch: ich muss heute gleich auf einen Barhocker klettern (lassen), um aus dem Apothekenschränkchen neues Elevit zu holen, weil ich alter Fuchs ja (wieder) genau bis zum Entbindungstermin abgezählt hatte.
Samstag, März 21, 2009
Die letzten vierzig Wochen
Von 4+0 mit 63.0 kg (das fand ich damals mindestens 3 kg zuviel...), 75.5 cm an der dicksten Bauchstelle und 87.5 cm Oberweite
zu 40+0 mit 76.4 kg, 104 cm Bauch und 100 cm Oberweite
(Der Bikini stammt aus den Flitterwochen auf Maui und hält nur noch so lala).
Mal sehen, ob es das 41+0-Bild noch geben wird.
Auf jeden Fall wird es noch eine schöne Bildergeschichte geben, wenn das Material komplett ist.
Romantiker
(Ansonsten: nichts neues an der Babyfront. Dafür einen leicht fiebrigen Mann.)
Freitag, März 20, 2009
Schwingungen und so
Ansonsten: einer dieser frustrierenden Frauenarztbesuche um den Termin herum: alles zu, kein Anzeichen, dass in nächster Zeit irgendwas losgeht, kein Buckelchen auf dem CTG , bis nächsten Freitag, selbe Zeit. (Und das, wo ich gestern bei jedem heulenden Topfmodel echt Wehen hatte. Und das will was heissen, bei der Heulfrequenz)
Donnerstag, März 19, 2009
Versuchung.
Aber ich bin ja feig.
(Immerhin bei Little Q. den Coolness-Faktor des Berufsstandes der Chemiker erhöht: wir haben die Gefahrstoffsymbole für Benzin besprochen und Little Q. war ganz begeistert, dass sich Chemiker mit sowas wie Totenköpfen, toten Fischen und Explosionen auskennen.)
Nestbautrieb
(Ja, die war heute morgen sauer und auch gebügelt (frisch genäht), aber eine halbe Stunde am Kind reicht...)
Spocht.
Genau dabei (ebenso beim Wochengrosseinkauf) wäre ein Blasensprung nicht ganz so super.
Vielleicht Wehenbeginn heute bei den Topfmodels, das ist so wenig hirnfordernd, da könnte ich gut auf Zeitabstände achten.
Ansonsten: mal sehen, was die Ärztin morgen sagt.
Mittwoch, März 18, 2009
Volles Programm
Dienstag, März 17, 2009
Snail Mail Spam
Montag, März 16, 2009
Jetzt aber
Anreise diesmal schon am Tag vorher und Übernachtung ganz feudal hier.
Jetzt aber, Kind, mach hinne!
Wunschtermin
- entweder heute nachmittag während der Telefonkonferenz mit dem Kunden, am liebsten als Antwort auf eine unangenehme Frage ("Tschuldigung, ich krieg grad ein Kind, ab genau jetzt dürfen Sie meine Stellvertretung fragen.")
- oder morgen, wenn die Abteilung des Hübschen von den zukünftigen Besitzern unter die Lupe genommen wird ("Tschuldigung, meine Frau kriegt ein Kind. Sind Sie in zwei Stunden noch da?")
(Bei den doch recht schmerzhaften Wehen heute nacht und morgen kam mir dieser Absatz aus Little Q.s Geburtsbericht wieder in den Sinn:
"ich hatte ja bis zum Ende kein bisschen Angst vor der Geburt und war dann
doch überrascht bis überwältigt davon, wie weh Wehen tun. Mein Hübscher hat es
gut auf den Punkt gebracht:“Was hast du denn gedacht, dass die anderen Frauen
alles Weicheier sind?“ Naja, ich muss gestehen, das habe ich wohl, gehofft
zumindestens.")
Sonntag, März 15, 2009
Püriermutter
Die entsprechenden Tipps in Rezepten habe ich immer innerlich belächelt.
Little Q. hat ja begeistert alles gegessen, Spinat, Sauerkraut, Bohnen, alles an Obst, kein Grund zu schummeln.
Er wird natürlich nicht gezwungen, irgendwas zu essen, was er nicht mag, es wird einfach alles probiert. Eine Gabel von allem ist zumutbar, deswegen gilt die Regel: es wird nicht gespuckt.
Nun hat Little Q. seit einiger Zeit einen neuen besten Freund in der Krippe, der Gemüse aus Prinzip verweigert. Und wie könnte es anders sein? Seitdem ist alles Gemüse des Teufels. Es wird zwar (unter Protest) probiert, allerdings wird der kleinste Bissen gekochtes Gemüse mit angewidertem Gesicht und viel Wasser ohne Kauen runtergewürgt, von Lerneffekt kann also keine Rede sein. Noch so kleine Karottenstücke werden aus der Bolognese gepult, alles in allem sehr unbefriedigend.
Tja, so habe ich also letztens die Hälfte der Kartoffeln im Kartoffelpüree durch Sellerie ersetzt: so begeistert hat Little Q. es noch nie verspeist (er hat dafür sogar die Fleischpflanzerl stehen lassen). (Karotten statt Sellerie funktionieren übrigens nicht, das hat er an der Farbe gemerkt.)
Lasagne/Bolognese mit einer ordentlichen Portion feinpüriertem Gemüse (Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, heute sogar Paprika) ist das absolute Lieblingsessen......
Nun denn, ist halt so. Gibt wichtigere Prinzipien, die ich nicht aufgeben möchte.
Rechenspielchen
Wenn man nun diese Daten mit den Daten aus Little Q.s Zeiten vergleicht, laufen die Kurven bis auf die "Kotzerei-Senken" beim Gewicht diesmal exakt parallel (bis auf 100g Differenz).
Tja, und wenn man sich die Daten dieses Wochenendes (Brustumfang 100cm, Bauch 104 cm, Gewicht 76.6 kg) ansieht, entsprechen sie genau den Daten von drei Tagen vor Little Q.s Geburt. Also, rein wissenschaftlich sollte Murray am Mittwoch da sein ;-).
Samstag, März 14, 2009
Eins, zwei, drei, vier, fünf, NULL
Noch einmal schauen, ob es dem Katzonauten gut geht (leider sieht man den silbernen Helm nicht)
und los gehts!
Die anderen Tasks des Tages wurden auch durchaus erfolgreich erfüllt:
Haare ab bei den männlichen Familienmitgliedern ("Little Q., mach mal die Augen ein bisschen auf!")
Magen voll für alle (so ganz selbstkritisch ;-) sag ich jetzt einfach mal: Krustenbraten, das kann ich.)
Ziel heute
Danach: Kind scheren und Schweinebraten brutzeln.
(Wehen: keine)
Freitag, März 13, 2009
Nicht zu leugnen
Als ich heute das klingelnde Telefon nicht rechtzeitig erreichte, meldete Little Q. brav danach: "Es war die Oma. Sie hat gesagt, dass sie im Moment nicht daheim ist und dass du nach dem Piep was sagen sollst. Machst du das jetzt?"
(Ansonsten: kaum Wehen, kein Mittagsschlaf, ein satansbratenartiges Kind, dafür eine Stunde Nachmittagsschlaf, während der der Hübsche den Satansbraten durch Frischluftzufuhr zu unserem Kind zurückverwandelte, heute abend: Generalversammlung des Elternvereins der Krippe im Ort. Gilt das als Statusmeldung?)
Donnerstag, März 12, 2009
Ich sitze hier und warte...
Das heisst, ich werde auch in den nächsten Tagen das eine oder andere Mal nicht per Telefon erreichbar sein. Der Hübsche hat einen ganz normalen Job, d.h. auch er sitzt nicht 24/7 an seinem Telefon (sollte ich ihn im Falle des Falles allerdings nicht erreichen, weiss er, was ihm blüht ;-)).
Wenn also mal niemand erreichbar sein sollte, ist das kein Grund zu Panik. Mal ehrlich: ich (genau: ICH!) bin noch meilenweit vom errechneten Termin entfernt. Es besteht noch überhaupt kein Grund, nervös zu werden. (Höchstens für mich. Innerlich. Langsam.)
Ich erlaube mir hier, aus diesem (das habe ich mir damals schon gemerkt, weil ich wusste, dass ich das Zitat brauchen würde) wunderbaren Eintrag der Frau Kollegin zu zitieren
"es gibt nur drei möglichkeiten:
1. das kind ist noch nicht da.
2. am kind wird gerade gearbeitet.
3. das kind ist da.
Im 3. fall hätten sie es schon erfahren. im 2. fall würde ich wohl kaum abheben.und im 1. fall gibt es nichts zu erzählen. ich weiß es nicht wann es los geht. (...)
ich weiß, sie meinen es nur gut. und in einer woche (die Frau Kollegin war zu dem Zeitpunkt schon weiter als ich. Ich erhöhe hiermit auf zwei Wochen) spreche ich auch wieder mit ihnen. aber momentan mag ich einfach nur meine ruhe haben."
So. Ich bin hochschwanger. Ich darf wieder zicken.
Mittwoch, März 11, 2009
12
Heute vor 12 Jahren entschieden sich zwei Menschen entgegen vieler Widrigkeiten dazu miteinander ihr Glück zu versuchen. Ihre Freunde waren aus verschiedensten Gründen dagegen (und schlossen Wetten ab, ob das länger als einen Monat halten würde), die Eltern (eines Parts) hatten durchaus anfängliche Probleme mit "dem Neuen" und diese zwei Menschen waren zumindest zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich sehr verschieden und hatten bisher sehr unterschiedliche Dinge erlebt. Vielleicht war es aber auch genau das, was sie aneinander reizte und ihnen den Ansporn gab, dass es funktionieren sollte. Nach einigen Monaten verstummten langsam aber sicher die "Spötter" unter den Freunden und die beiden wurden als Paar akzeptiert. Noch einige Zeit später hatte sich auch die Verwandschaft damit abgefunden (noch später war es dann schliesslich auch mehr als sich nur damit abzufinden) und heute muss ich feststellen, dass diese Nacht vor 12 Jahren ein Wendepunkt in meinem Leben war. Ein extrem guter Tag. So wie die folgenden 4383 Tage auch...
Ich liebe Dich.
12 Jahre
Entgegen aller wohlmeinender Kommentare aus dem Umfeld ("Einen Monat, maximal." "Ach Kind, der andere war doch soooo nett.") hält es nun doch schon ein bisschen länger.
Wenn es nach mir geht, waren diese 12 Jahre erst der Anfang, mein Hübscher!
(Und danke Tanja, dass du mich durch euer Jubiläum einen Tag vorher immer so brav daran erinnerst ;-))
Der 20. März
- fast schon ET
- Deadline für ein "mehrere Mio-Projekt", für das das ganze Team viel gearbeitet hat
- laut Flurfunk (was heisst das schon...) aktueller Tag für das "Closing" (ob ich mir das wirklich anschauen soll, wie die Firmenschilder abgeschraubt werden?)
Dienstag, März 10, 2009
Status
- Blutdruck gut
- nochmal ordentlich Blut dagelassen, damit alle Tests auf Schmankerl wie Hepatitis A-Z und HIV etc. ganz aktuell sind und einer Wassergeburt (man darf ja träumen) nichts im Wege steht.
- Wassereinlagerungen trotz Kompressionsstrümpfen, deswegen morgen früh dran denken, die Ringe abzunehmen ("Wissen Sie, im Spital, da haben die so eine Spezialsäge....")
- kleiner Anpfiff, weil ich die Kopie von bakteriellem Befund und Schwangerschaftsverlauf brav daheim im Klinikrucksack und nicht direkt an der Frau verstaut habe
- Kind immer noch da, immer noch gross, Herztöne gut
- Muttermund "knapp fingerdurchlässig" (autsch)
- nächsten Freitag erstes CTG (Little Q. kommt mit, wir müssen nur genug Vorlesestoff mitnehmen, dann klappt das schon)
Na dann. Von mir aus könnten wir, aber wie gsagt: mich fragt ja keiner...
Dafür heute aber ganz fiese Kopfschmerzen (Gottseidank noch Paracetamol im Büroschrank, das frisch gekaufte liegt nämlich daheim im Medikamentenkistchen)
Von alleine
"Viele Frauen haben vor der Geburt regelrechte Alpträume. Lassen Sie sich nicht
verrückt machen; das sind keine „Vorahnungen“, sondern nur ein seelisches
Reinemachen. Angeblich soll nach intensiven Alpträumen die Geburt leichter
sein. "
Wenn das wirklich wahr wäre, müsste Murray mehr oder weniger von alleine rauskommen....(Jetzt schläft Little Q. endlich gut, und ich wache jede Nacht zwischen zwei und drei schweissgebadet auf und kann nur noch im Halbstundentakt in irgendwelche Alpträume abtauchen....)
Montag, März 09, 2009
FYI
"Heute hab ich in der Krippe ein Krokodil-Gaggi gemacht. Das hatte ein Maul,
aber keine Zähne."
Immerhin.
Es ist so weit
Ist doch schon mal was, oder?
Sonntag, März 08, 2009
Elternsprechtag
Ansonsten:
- die 39. Schwangerschaftswoche begann so, wie ca (bin zu faul zum Nachschauen) die siebte: über der Kloschüssel.
- Heute Kindergeburtstag bei Au.els kleiner Schwester
- Nächste Woche Aussicht auf einen Abend nur mit Erwachsenen und sehr gutem Essen (sofern Murray noch so lang drin bleibt, wonach es aber aussieht).
- Eigentlich wollte ich heute abend entweder eine Hose für Little Q. zuschneiden oder aber einen Post-Baby-Bauch-Rock für mich, bin aber so müde, dass ich wohl nur noch ein bisschen lesen und dann schlafen werde....
Samstag, März 07, 2009
Freitag, März 06, 2009
Sweet 16
Träumen darf man ja.
(Ich will eh nie wieder unter 21 sein, falls sich die Frage mal stellen sollte.)
Little Q. wörtlich
"Wenn man stirbt, dann kommt man in den Himmel. Nur manche Fische bringen die Engel dann zum Hieber. Da kann man sie dann kaufen und essen. Menschen aber nicht, oder?"
"Es gibt böse Bakterien und auch liebe, gell Mami? Die lieben machen den bösen aus der Milch, die ich trinke, Joghurt, den können die dann essen und dann machen sie meine Zähne nicht mehr kaputt." (Kommt davon, wenn ein Kind seine Naturwissenschaftlereltern fragt, ob alle Bakterien böse sind. Die "liebsten", die mir eingefallen sind, waren eben die Laktobazillen....)
Überstanden
Der Hübsche war zwar dabei und auch sehr nützlich (fand ich und auch Little Q., der befürchtete, sonst die ganze Zeit stehen zu müssen, weil er doch mit beiden Händen seinen Bären festhalten musste und so nicht den Stuhl an die richtige Stelle schieben konnte.), allerdings brauchten wir seine Hilfe beim Röntgen gar nicht, weil ich zwar gesollt und eigentlich auch gedurft hätte, aber lieber nicht wollte (dank zerbrochener Amalgamfüllung darf ich in vier Wochen eh noch mal, da wird dann auch geröntgt) und Little Q. nicht musste, da die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Doppelzahn bei den zweiten Zähnen extrem gering sei und im Moment eh nochkeine Therapie anstünde.
Ansonsten wurde ich mit allen Spielchen der modernen Zahntechnik versorgt (durchleuchtet, mit Trockeneisstift auf Zahnlebendigkeit getestet, mit Ultraschall entzahnsteint etc.), was ich sehr vertrauenserweckend fand, der Hübsche macht sich allerdings Sorgen um die Rechnung ;-). Little Q. war extrem interessiert. Als er selber dran war, legte er sich brav in den Zahnarztstuhl, mit Händchenhalten links und rechts war es dann auch auszuhalten. Das Hauptproblem war, dass man zum Zähnekontrollieren mal kurz zu reden aufhören hätte müssen. Die Zahnarzthelferin konnte natürlich nicht wissen, dass zu Little Q.s Spezialgebieten die Einteilung aller Tiere in "die mit spitzigen Zähnen, die Fleisch und Fisch essen" und "die mit grossen flachen Zähnen, die nur Obst und Gemüse essen, sogar Gras." Und so sorgte die Aufforderung: "Jetzt mach mal deinen Mund so weit auf wie ein riesiger Löwe." für sehr viel Spass.
Mund auf, Zahnarzt schaut rein, wendet sich an die Eltern, sagt irgendwas, Little Q. klappt den Mund zu, wendet sich an die Helferin: "Tiger haben auch spitzige Zähne. Leoparden auch."
Zahnarzt will weiterschauen, Mund auf.
Zahnarzt denkt nur daran, evtl. was zu sagen, Little Q. wendet sich an die Helferin: "Bären haben auch spitzige Zähne. Die essen Fleisch UND Fisch."
Mund auf, aber gleich wieder zu, es ist ihm nämlich noch eine Einschränkung eingefallen: "Pandabären essen aber kein Fleisch. Die essen nur Gemüse, nämlich, wie heisst das Mami? Ah ja, Bambus." (Der Exkurs zum "Kung Fu-Panda" konnte vom Zahnarzt verhindert werden.)
Alles inallem ein Erfolg, allerdings wollte Little Q. gestern ungefähr noch 10 Mal meine "Geldfüllung" sehen (Info für die Frau an der Wursttheke: "Meine Mami hat Geld im Mund, weil sie früher mal nicht so gut die Zähne geputzt hat"), läuft nur noch mit selbergebasteltem Mundschutz rum und wir müssen heute noch Latexhandschuhe in kleiner Grösse besorgen, damit er mir "noch besser im Mund rumfummeln kann".
Donnerstag, März 05, 2009
Bye bye, Olivia
(In Sachen Deutsch, meine liebe Heidi, kann ich nur sagen "Üben, üben, üben! Leider habe ich für dich heute keinen Duden.")
Jetzt aber
Manchmal, aber nur manchmal
Das Besuchskind hätte sich nicht binnen 2 Sekunden vom heulenden Etwas ("Ich muss Pipi, wo ist meine Mami") zum testosterongeladenen Schachterlteufel verwandelt, ich würde nicht morgens um 7:02h mit zum Gewehren ("Meins ist aber länger, meins ist aber gefährlicher, meins, meinsmeins") konfrontiert, diese Vergleicheritis würde sich nicht auf die absurdesten Bereiche erstrecken ("Ich hab mehr Rosinen im Frühstück." "Dafür hab ich mehr Nutella."), es würden keine Türen geknallt, zugehalten, ich hätte nicht morgens um 7:23h schon 8 Dardabahnschienen, eine Fasnachtstrommel, die Holzeisenbahn, eine Spielzeugmotorsäge und die halbe Autokiste konfisziert, da sich aus diesen Spielsachen unlösbare Konflikte ergaben.
Ich müsste nicht alle zwei Minuten zwei kleine Testosteronböcklein, die an den Kleidern reissen, sich mit Eisenbahnschienen vermöbeln, Bücher die Treppe runterfeuern etc. voneinander trennen. Sekunden danach sind sie zwar wieder die besten Freunde, lachen sich über Kackwitze und was sie dafür halten tot (wie witzig: Schokopudding sieht aus wie Kacki!)...argh.
Ich weiss, ich weiss, reines Klischeedenken, Mädchen würden sich (weiss ich aus eigener Erfahrung) mit Haarbürsten verprügeln, die Haare büschelweise ausreissen und so weiter.
Ich weiss auch, dass mein extrem dünnes Nervenkostüm gar nicht so sehr an den beiden Testosteronbengeln liegt, sondern zum einen an der für mich dank Alpträumen und einem tobenden Murray um 3:07h mehr oder weniger beendeten Nacht sowie der Aussicht auf das heutige Tagesprogramm (das so gar nicht zu meiner Tagesform passt) liegen:
- Testosteronböcklein im Zaum halten bis halb zehn,
- Testosteronböcklein ins Auto verfrachten und die Leiterin des Kinderturnens mit der doppelten Dosis für die heutige Stunde überraschen (ich habe sie gestern per Mail vorgewarnt, aber keine Antwort bekommen)
- mit dickem Bauch zwei Testosteronböcklein, die im Kontakt mit anderen Kindern zusammenhalten wie Pech und Schwefel, manierlich durch eine Stunde Kinderturnen bringen,
- die ausgepowerten, ausgehungerten Böcklein nach Hause bringen, abfüttern und hoffen, dass der Au-el Papi seinen Sprössling pünktlich um halb 12 abholt
- Little Q. zu einem Mittagsschlaf überreden, der Punkt zwei beendet sein muss, weil wir dann zu unserem gemeinsamen Zahnarzttermin und zum anschliessenden Wochengrosseinkauf müssen.
Falls also irgendjemand da draussen ein paar Nerven übrig hat, ich könnte heute welche brauchen.
(Dazu kommt, dass ich mich wie ein richtig schlechter Mensch fühle, weil mich die Macken des Besuchskind so viel mehr stören als die meines eigenen...)
Mittwoch, März 04, 2009
Keine 5 Minuten...
Ich weiss jetzt also, dass ich trotz 101.5 cm Bauchumfang noch recht schnell rennen kann, wenn ich muss, nicht sofort hysterisch werde und die Verkehrs- und "ich gehe nicht mit Fremden mit"-Erziehung meines Sohnes immerhin so weit reicht, dass er auf dem Gehweg hysterisch brüllend stehen bleibt und weder mit mitfühlenden Passanten mitgeht noch ihnen mitteilt, wo er wohnt. (Au-el war nicht so schnell unterwegs).
Grund fürs Abhauen: Little Q. wollte petzen, dass Au-el ihn geschubst hat, Au-el war dabei, um das zu negieren.
Belohnt wurde mein hochschwangerer Rettungsrenneinsatz durch ordentliche Wehen (war ganz praktisch, dass die beiden Sargnägel eine praktische Grösse zum in der Hocke drauf abstützen haben, während man sie ganz fest drückt, weil man so froh ist, dass nichts passiert ist.)
Mittlerweile sitzen die beiden Sargnägel in trauter Zweisamkeit auf dem Sofa und schauen Wimmelbücher an....
Die aus diesem Adrenalinrausch resultierende Stimmung lässt sich übrigens gut in Mails an extrem nervige Mitmenschen, denen man schon immer sagen wollte, dass sie bitte ihren eigenen Job machen sollen und nicht mir sagen sollen, wie ich meinen zu tun habe, kanalisieren.
Und schon muss ich fertig sein, es wird gerade nach einer Schere gesucht, um diverse Gestalten aus den Wimmelbüchern auszuschneiden (morgen: Kinderturnen mit beiden. Was habe ich mir nur dabei gedacht....)
Montag, März 02, 2009
Glückseelig
während die Eltern einen freien Fasnachtsmontag zu Hause verbrachten, waren zwei Erzieherinnen mit den "Grossen" aus Little Q.s Gruppe bei der Basler Fasnacht (seit dem Wochenende findet er das Piratenkostüm, das für den Krippengruppenumzug letzten Dienstag gedacht war, doch okay).
Ich bin heilfroh, dass ich nicht gehen musste, dass er nicht verloren gegangen ist und nicht unter die Räder gekommen ist, da sieht man doch (leicht angewidert) über begeisterte Schilderungen wie "Und wenn die Däfeli (=Bonbons) ins Wasser gfalle sin, denn hemm a sie eifach ufghobe abgschüttlet und grad ufgesse" oder aber "Und wenn so Däfeli ganz zerdruckt ware, denn hemma grad es Papierli abgmacht, uf en Bode gschmisse und des zerdruckte Däfeli ufgesse."
Morgen dann: Kinderfasnacht. Der Hübsche geht als Fotograf, ich als "Drummle".
Sonntag, März 01, 2009
Und ich dachte, ich kenne diesen Mann...
(klick macht gross und gibt noch ein hübsches Geschichtchen, das sich der Hübsche ausgedacht hat).
(Und ja, vielleicht werden Handies die neuen Badezimmer).
Von wegen kein Röntgen
Mit der modernen Technik kann man das auch schwanger erledigen ;-)
(Ja, der Hübsche hat ein neues Handy. Meines geht ja nach dem Klosturz wieder astrein)