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Sonntag, Juli 26, 2026

260726

 Gestern abend hatten wir einen richtig schönen Zucchini-Abend mit Freunden (spontane Einladung, "die Zucchini müssen weg" ist zwar ein valider Punkt, mir wurde aber nahegelegt, mein Essen ein bisschen bessern zu verkaufen. Naja. Schwierig, wenn Technical und Businessleute aufeinandertreffen :-)), es gab Frittierte Zucchinischeiben auf Whipped Fetacreme mit Zitronenabrieb, Kräuteröl aus all den Kräutern, die anfielen, weil der Auk verlaust war (ich habe sie natürlich ewig gewaschen, bis das Waschwasser das das AQL Testing bestanden hat, UND ich habe nichts von den Läusen erwähnt beim Essen), Honig und Pinienkernen, dazu Bruschette mit Tomaten / Basilikum aus dem Brot, das weg musste, und dann eine Feta-Zucchini-Zwiebel- Catalogna Tarte mit auch Kräuteröl und so. Nachtisch: gebackene Pfirsiche mit Pistazienstreuseln und gekauftem Vanilleeis ("Boring storebought Vanilla-Icecream" ist auch wieder nicht recht im Marketingsprech).

Dazu viel Wasser und sehr wenig Wein, viele Gespräche und schön war das!

Heute: ausgeschlafen, richtig gut bis neun (der Hübsche macht sich Sorgen ob meiner Schlafdauer, so schlecht ist sie aber gar nicht), Kaffee im Bett, Frühstück auf der Terrasse, dann.... die Überlegung, was unternehmen. Wir hatten eigentlich Schwimmbad oder Rheinschwimmen angedacht, aber es war zwar warm (Untertreibung des Jahrtausends), aber zugezogen und windig bis stürmisch.... Mhm. Wir haben also Häuslichkeiten wie "Wäsche in den warmen Fön hängen" und "Schwimm- und Kleidertasche für morgen packen" vorgezogen, dann ein Ründchen für Schritte eingeschoben und dann beschlossen, dass wir nicht schwimmen gehen, dafür aber mindestens einen Rheinschwimmtag in Basel nächste Woche einschieben, wo es wieder 40 Grad bekommen soll. Man muss dem ganzen ja irgendetwas positives abtrotzen... In dem Fall: Apero/ Abendessen im Schöpfli, der Hübsche reist mit Shuttle an und danach  schwimmen wir und radeln / ÖV-en in der Kühle (lol) nach Hause.

Den Nachmittag verbringe ich dann mit Eiskaffee und Pfefferminzschorle auf der Terrasse, recherchiere Wellnesshotels und buche uns den Gepäcktransport von Kyoto nach Tokyo, während wir in Hakone mit leichtem Gepäck chillen, ausserdem Tickets für Teamlabs in Tokyo. Ich recherchiere Minipig- und Capybara-Cafes (die sehen aus wie aus einem Nintendo-Spiel). Es ist so skurril, ich merke, wie weit ausserhalb meiner Komfortzone dieser Urlaub ist, dabei ist es ja nicht gefährlich oder besonders abenteuerlich, es wird egal wie cool und neu für uns, ich finde es spannend, warum sich mein Gefühl so dagegen sträubt, das als Erholung zu sehen. (zum Entspannen Kayak-Trips und Highlandhikes für nächsten Sommer in Island recherchiert. Ausserdem überlegt, dass wir die Weihnachtsferien auch wieder dort verbringen wollen.)

So.

Jetzt Apero und dann den Rest der Zucchinitarte und Salat.

Die Kinder haben eine tolle Zeit im Sola, das ist auch schön!

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