Meine Güte, was eine Nacht. Ich habe für den Rotwein zur Pizza und die stressige Woche bitter bezahlt mit mörderischer Migräne schon die ganze Nacht (Stresslevel 69, lol), aber aus welchem Grund auch immer hatte ich bei jedem Aufwachen beschlossen, "am Morgen dann" eine Tablette zu nehmen. Als ich dann total zerschlagen um 8 wach war, nahm ich ein Triptan UND ein Ibu, dann wurde es schmerztechnisch besser, mir war aber noch richtig übel, so dass mir der Hübsche einen trockenen Toast ans Bett bringen musste. Dann ging es einigermassen, schwindlig und flau war mir immer noch. Naja.
Frühstück hat es besser gemacht, dann eine kleine Radrunde, die Terrassenplattenmuster zur Steinfirma zurückbringen. Ich freu mich wirklich sehr auf den erneuerten Garten dann!
Dann: gegen immer noch flaues Gefühl einen Käselaugenknoten essen, bisschen Haushaltskram (wenn alle immer ausser Haus arbeiten und alle vier daheim sind und SPort machen und Feuerwehr und PFadi, meine Güte, es sammelt sich echt richtig viel Wäsche an!
Dann: In die Stadt radeln, ich war mit Schwester und Baby (naja)neffen im Zolli verabredet. Ich bin also die Strecke zur Arbeit und dann noch quer durch Basel geradelt und das war so ein seltsames Gefühl:
1. Ich fahre da normalerweise unter der Woche zwischen viertel nach sechs und viertel vor sieben. Da ist es aktuell kalt, fast stockdunkel und bis auf andere Radpendler menschenleer. Heute: knallwarm, knallsonnig, lauter Leute überall
2. überhaupt: letztes Wochenende waren wir noch bei Minusgraden und Schneesturm in Reykjavik, die zwei Wochen im Winter waren hier zwei Wochen Frühlingsstart, den ich irgendwie verpasst habe. Die Arbeitswoche habe ich so fokussiert und konzentriert DRINNEN verbracht, vllt mal ein kurzes Ründchen um den Block mittags, aber immer mit KollegInnen, wo wir nur über Arbeit geredet haben, also auch nicht aufs Wetter und so geguckt. Gestern habe ich an des Hübschen Schreibtisch unter dem Dach gearbeitet, da ist auch kein Fitzelchen Himmel zu sehen. Als ich da heute unterwegs war, hatte ich das Gefühl, nach einer Woche Nachtschicht auf einmal wieder Tageslicht zu sehen und als einziger so verplant zu sein.
3. Saharastaub gab ein ganz weirdes Licht.
4. Restmigräne sorgte dafür, dass zusätzlich alles off wirkte, wie durch so einen Wes Anderson Filter. Alles zu scharfgeschnitten, die Farben daneben, zu grell und gleichzeitig gelblich grün, sehr strange.
Naaaaaja. Im Zolli war es dann super, der kleine ist einfach so lustig! (Immer noch Alpträume von Q., L. und den Au-els, die in dem dunkeln, nach unten spiralisierenden Aquarium immer vorne weggerannt sind, deswegen musste der Kleine heute an der Hand gehen da drin, auch wenn er es doof fand)
Heimradeln dann zu dramatischem Sonnenuntergang und gegen Restmigränegefühl dann Bratkartoffeln, eine grosse PFanne Wirsing mit Sesamöl, Ponzu und Schwarzkümmel und dazu ein Spiegelei.
Jetzt unter der Dusche aufwärmen und die letzte Staffel "Twelve MOnkeys" weiter durchziehen, hilft ja nix (100% auf ROtten Tomatoes, was ist mit den LEuten? Das ist echt schlecht!)

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