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Dienstag, Januar 05, 2021

050121: #WMDEDGT 01/21, Corona-Edition, die 10.

 You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder "WMDEDGT?" (kurz und knackig für "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"). Erstmals in 2021 und zum 10. Mal in der Corona-Ausgabe. Yay-ish.


Das heisst, heute trifft sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen sozusagen hier und verlinkt sich in der Liste unten.

Das ganze hat im April 2013 seinen Anfang genommen (d.h wir machen das seit über sieben Jahren?! Ich dachte, es gibt Blogs erst seit 2015 :-)!) in einer Tagebuchblogwoche und hat sich irgendwie verselbständigt.

Die Regeln zum Mitmachen sind einfach:
  • über den heutigen Tag tagebuchbloggen (ohne Werbung)
  • verlinken, mehr dazu findet sich am Ende dieses Posts.
Ich wurde heute morgen von Jonny um 4:21h geweckt und habe das vom Hübschen gestern so schön erarbeitete Protokoll (Katzen Feuchtfutter geben, sie damit vor die Schlafzimmertür setzen, weiterschlafen bis Weckerläuten um sechs) ganz schön versemmelt. Als erstes dachte ich, es wäre nett von mir, das Feuchtfutter auf zwei  Schälchen zu verteilen, dann müssen die zwei Gierhammel sich nicht gegenseitig den Kopf wegdrücken (und Sansa nimmt sich dann nicht Brocken raus und frisst sie neben der Schüssel). Ausserdem dachte ich, ich bin superschlau, wenn ich das ohne Licht anmachen mache, muss ja nicht gas ganze Haus aufwecken. Dabei habe ich leider falsch eingeschätzt, welche Näpfe ich befüllt habe und einer davon war die Wasserschüssel. Die Katzen haben gedacht: "jetzt issse total bekloppt. "Deluxe Ragout" in kaltem Wasser, brennst du eigentlich?" und sich um die andere Hälfte versammelt. Dann dachte ich, ach, süss, muss ich sie gar nicht aussperren, die gehen bestimmt gleich wieder schlafen. 4:47: nein, Jonny möchte aufstehen. Sansa war wieder eingeschlafen, also setzte ich nur Jonny vor die Schlafzimmertür, mit Futter, dabei merkte ich das Wasserdebakel. 5:13h Sansa merkt, dass Jonny nicht mehr da ist, respektive vor der Tür Trockenfutter knuspert und Futterneid ist schlimmer als Heimweh, also kam sie angetrabt und tatschte mir ins Gesicht, bis ich sie auch rausliess. 6:00h, Wecker. MEINE GÜTE, da ist noch Luft nach oben.
Sonst normaler Homeofficetag: Die Kinder gehen im Dunkeln aus dem Haus, heute wussten wenigstens beide, wann die Schule beginnt.
Der Hübsche und ich verteilten uns auf die Homeofficezimmer, um 8 kam die Putzhilfe und ein merkwürdiger Tanz auf Abstand begann und endete wie jeden Mittwoch damit, dass wir beide unten am Küchentisch uns gegenüber sassen. Auf einmal machte das Internet .... nix mehr. Im Nichthomeoffice wäre ich Mittagessen gegangen und hätte die IT-wurschteln lassen. Im Homeoffice löste ich ein Ticket fragte ich den Hübschen, ob es bei ihm auch nicht mehr ginge (der Sureflap-Katzenklappenhub bekommt rot leuchtende Ohren, wenn er die Verbindung verliert, das ist ein schönes Indiz) und machte den aktuellen Task mit einem mobilen Hotspot via Handy fertig. (nix für Sachen mit grossen Datenmengen, die man über VPN-Client braucht, aber ok) Der Hübsche wurschtelte und fluchte und rannte auf und ab, bis er um viertel vor 12 recht hektisch mit dem Router unter dem Arm zum Netzanbieter lossdüste, um das noch rechtzeitiv vor der dortigen Mittagspause austauschen zu lassen.
Ich blieb daheim mit dem Hub mit den roten Ohren und machte Mittagessen für L und uns (Glasnudelsalat mit scharfem Räuchertofu und auf Wunsch Mozzarellasticks mit Schupfnudeln und Gurkensalat).
Als wir Geschirr abwaschen, spaziert Jonny den Weg entlang und hat Hunger und Ausruhebedürfnis. Und Rückenkraulbedürfnis. Und Snackbedürfnis.
Kurzes Verdauungsspazierründchen, heimbegleitet von Sansa und einer anderen schwarzen Katze, die aber (wer hätte das gedacht, es war NICHT Jonny), die nicht mit reinkommen wollte.
Der Arbeitstag war bis auf ein kurzes total meetingfrei, das tat auch mal gut: viele sind noch in den Ferien, d.h. ich konnte gemütlich "aufräumen" und lang aufgeschobene "Das mach ich mal, wenn ich Zeit dafür habe"-Dinge erledigen.
Eigentlich wollte ich früh Feierabend machen, aber dann chattete mich ein Kollege an, der gerade in einem High Profile-Meeting für eins meiner Produkte war und er ist neu beim Produkt und ich nicht. Er war ein bisschen nervös, so dass ich als "Telefonjoker" einspringen konnte, das war schon ein bisschen witzig. (Und ja, es streichelt ein bisschen das Ego, wenn die Frage kommt: "QC-Release testing für pädiatrische Formulierung machen wir bis wann noch hier? Implementierungsstrategie und timelines für die neue testing site? Und wie ist es mit den Kapseln? Warum? Bis wann?" und ich nicht mal nachdenken muss, sondern aus der Pistole geschossen antworten kann incl Ausnahmen, Rationale und Funfacts :-))
Statt direkt los zu crosstrainern, war ich noch kurz bei L. Hausaufgabendiskutieren, er hatte sich ein bisschen verrannt mental und war kurz verzweifelt (liess sich aber mit Buntstiften lösen und ich wurde bald wieder rausgeworfen, obwohl ich noch sehr schöne und coole Ideen hatte, wie man es NOCH besser visualisieren könnte, aber "Danke, Mami, aber nein danke.")
Auf dem Crosstrainer habe ich dann "3 Billboards outside of Ebbing, Missouri" fertiggeschaut (was ein Film. Und was ein Gegensatz zu "Red Sparrow", wegen dem ich gestern so spät ins Bett bin. Das ist zB ein Film, den man sich überhaupt nicht anschauen sollte, nicht mal im Flugzeug und auf gar keinen Fall, wenn man Jennifer Lawrence mag, das ist sehr, sehr schlimm schlecht.)
Der Hübsche hat inzwischen die Spülmaschine aus- und eingeräumt und das riesengrosse Nespresso-Paket in Empfang genommen und in den Schrank sortiert. (Kommentar von L. und seinem Freund: "Wenn die Zombieapokalypse kommt, wir hier sind wach.")
Nach dem Duschen habe ich mit Q. zusammen das Abendessen vorbereitet (heute sehr wenig arbeitsintensiv: vom letzten Asiamarkt-Haul waren noch TK-Gyozas da, dazu eine grosse Schüssel Salat und alles über die Senatswahlen in Georgia), gemeinsam gegessen und in den Nachrichten die deutsche Regierungspressekonferenz verfolgt (dazu die Kommentare auf Twitter, ich betrachte das relativ neutral, weil: naja, ich weiss gar nicht, ob der Bundesrat überhaupt noch existiert, die Massnahmen in der Schweiz sind ja eher "besorgt skifahren").
Q. verschwindet zu seinem Zoom-Pio-Hock, der Hübsche und L. schauen eine Folge "Kobra-Kai" und ich ... habe doch tatsächlich richtig Feierabend (ok, die eine oder andere Email habe ich schnell noch beantwortet :-)). Huch!


JETZT ZUM KLEINGEDRUCKTEN: 
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