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Mittwoch, Dezember 03, 2014

Überraschungen? Yay? Nay?

Bei mir ist es ja so: ich bin tatsächlich kein Freund von Überraschungen. Also, von guten schon, aber die richtig guten, die sind ja wirklich selten und was mach ich dann, wenn die Überraschung gut gemeint und für gut gehalten ist, in Wirklichkeit aber eher so mittel? Ich bin ganz schlecht in Pokerface und deswegen weiss ich dann schon lieber vorher, worauf ich mich einstellen kann, dann kann ich schon mal "Hey, toll, ein Kindle." üben. (Das war insofern wirklich eine Überraschung damals, weil ich wirklich dachte, oft und deutlich genug gesagt zu haben, wie ganz sicher ich keinen Ebookreader haben wollen würde, und der Hübsche hat sich einfach nicht dran gehalten. Er hat mir "Oheytolleinkindle" auch nicht geglaubt.*)

Der Hübsche findet Überraschungen ganz toll, was es für mich wieder schwierig macht mit Geschenken, weil ich mich immer total unauffällig (erinnern Sie sich? Pokerface-Depp?) versuche, mit meinen Geschenkideen abzusichern und dann ist die Überraschung natürlich dahin.

Die Kinder haben wir uns in der Hinsicht fair aufgeteilt. Little Q. versucht verzweifelt rauszufinden, was es zu Weihnachten, zum Geburtstag, in den Adventskalender geben könnte, incl. grossangelegter Suchaktionen an vermeintlich guten Versteckplätzen, gerne gekrnt von "Ach Mensch, Mami, ich HASSE Überraschungen, das musst Du doch langsam wissen und verstehen!"

Dummerweise hat er auf diese Suchaktionen auch Little L. mitgenommen (der ist ja noch klein und kann in Ritzen kriechen) und der hat letztens geklagt: "Mami, NIE krieg ich Überraschungen. Der Q. und ich haben rausgefunden, was im Adventskalender** ist und die Unihockeyschläger haben wir auch schon gefunden***. So macht Geschenkekriegen keinen Spass!"


*Man könnte jetzt meinen, dass das ein Beispiel dafür wäre, dass ich Überraschungen in meinem tiefsten Inneren doch mögen würde, weil ich zum glühenden Kindelbefürworter mutiert bin, aber das liegt vermutlich nur an den bösen Gehirnstrahlen, die aus diesem kelinen Teufelskistchen kommen, und ist zweitens auch nicht so, glauben Sie mir.

** Ich habe mir vor ein paar Jahren bei der Quartalsstrickerin abgeschaut, Legosets auf 24 Tütchen zu verteilen. Das ist grossartig, weil LEGO!!!!! und viel besser als die fertigen Legoadventskalender, die, seien wir mal ehrlich, vor allem blöder Kleinkrusch und Figuren sind, die man entweder als zB wahrer StarWarsfan eh schon hat (okay, Klonsoldaten und Stormtrooper kann man nie genug haben) oder nicht braucht (mal ehrlich: Yoda im Nikolausumhang? DarthMaul mit Pelzkaputze? Darth Vader im Nikolauskostüm?). Dieses Jahr haben wir es noch geschickter gemacht: ein recht grosses Set wurde auf zweimal 24 Tütchen verteilt und jeder baut eine Hälfte.

*** gsd haben sie noch nicht alles gefunden. Aber das kann ich ja nicht sagen, sonst gibt Q. die Suche nicht auf.

3 Kommentare:

  1. Das kleine Kind baut auch dieses Jahr wieder in 24 Tagen irgendson Schneemobil, für den Großen sind wir allerdings umgeschwenkt auf Rubbellose und so. Ist cooler.

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  2. Das mit dem Lego hatte ich mir auch überlegt, jetzt sind es aber 2 500er Puzzle geworden ;-)

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  3. Ach, mir geht es genauso mit den Geschenken. Ich hasse Überraschungen. Als Kind wusste ich auch Immer, was ich bekomme, ich war Weltmeister im Suchen. Leider hat der Freund mir verboten überhaupt Fragen zu stellen, der ist da knallhart. Also übe ich schon fleißig, erfreut zu gucken.

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