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Freitag, September 27, 2013

Urlaubsreif, sowas von

Wohooow, diese Urlaubswoche habe ich mir so hart verdient wie noch nie, glaube ich.
Wie hier angetönt, begann die Woche mit Adrenalin pur, steigerte sich mit vielen Überstunden, unangenehmen Personalgesprächen und offiziellen Berichten, unterfüttert mit Auditvorbereitung und Routinearbeiten aus dem Tagesgeschäft, und wurde dann heute kurz vor Heimgehen mit einem Happy End belohnt. Der Rest, den ich nach den Ferien in Angriff nehmen muss, ist ein riesiger Papiertiger, aber mit dem werde ich fertig. Heute waren meine Kollegin und ich dann noch (für uns unerwarteterweise) die Diversity & Inclusion-Postergirls im wahrsten Sinn des Wortes, ich noch zusätzlich das "Family & Career"-Postergirl (auch wenn mein Kollege auf "Und wir haben sogar eine Frau bei uns, die arbeitet nur 80%!" ganz trocken in die Runde warf: "Sie arbeitet mehr als 100%, wird aber zu 80% bezahlt"), aber was will man machen. Und um auf diese für mich schon mehr als ausreichend aufregende Woche noch eins oben drauf zu setzen, habe ich, als ich eigentlich grad am Gehen war, noch ein Telefonat geführt, das alles Adrenalin, alle Empörung, Erschöpfung und Arbeitswut der Woche auf einmal ganz klein werden liess und dazu führte, dass ich meinem Supportchef in seinem Büro gegenüber sass und wir beide Tränen in den Augen hatten (als echte, coole Produktionsleute haben wir kurz danach natürlich schief gegrinst und gemeint, dass wir ja beide erkältet wären und überhaupt müssten wir mal wieder Partikelmonitoring machen, weil es wäre uns bestimmt irgendwie ein Staubkorn ins Auge gekommen, aber in Inneren wissen wir es beide besser.).

So. die Koffer und Wanderrucksäcke sind jetzt gepackt, ich habe erst mit Little L. gemütlich einschlafgekuschelt, jetzt sitze ich mit dem HarryPotter-lesenden Little Q. auf dem Sofa und lese blogge, und später kommt dann der Hübsche vom Sport und wir werden noch ein bsischen lockerflockige Serienunterhaltung geniessen ("Rules of Engagement", ich bin ein grosser Jeff-Fan.). Das ist für mich ein perfekter Abend. (Noch perfekter wäre er, wenn ich noch dazu sporteln könnte, aber im Moment huste ich mir nur beim daran Denken noch die Seele aus dem Leib, das lasse ich also noch mal).