Donnerstag, August 17, 2023

170823 Minigewitter

 Heute nacht hat Jonny binnen 40 Minuten 2 Mäuse nach Hause gebracht und sie nur mittelsauber erledigt. Ausnahmsweise war nicht ich als erste unten, sondern der Hübsche ist fast auf den kleinen Magen auf der Treppe getreten (Wo samma denn? Ich dachte, wir hätten jetzt vereinbart, dass nur auf dem Teppich hinter der Tür geschlachtet wird?!).

Sonst: auch Q. ist ins Schuljahr gestartet, zwar noch verrotzt und hustend, aber fieberfrei. Er hatte heute seinen ersten Infotermin zur dieses Jahr anstehenden Maturarbeit (er überlegt, Farbstoff- oder Duftstoffsynthese zu machen und ach ich bin jetzt ein bisschen nervös, weil ich mein Organikum nicht an dem Ort gefunden habe, wo ich es vermutet habe. Habe ich es evtl doch in den Turm umgezogen? kann ich mir gar nicht vorstellen) hatte und den Termin in der Zahnklinik zur Anpassung der Beissschiene. (Kaum kommt das Kind aus 5 Wochen Pfadisommerferien incl Hitzewelle, Notevakuation und Taifun zurück, ist es übrigens tiefenentspannt und knirscht nicht mehr mit den Zähnen).

Ich bin ins Büro geradelt, habe eine peinlich berührte Mail an den "Sachen aus dem Lichtschacht unter dem Radlparkplatz-Rettemann" geschrieben, recherchiert, ob man beim Abus die Schrauben separat als Ersatzteil  bestellen kann (ich denke nicht, nur mit Visierscheibe, diese gibt es aber auch in getönt, das wäre vllt ganz interessant), und dann richtig viel gearbeitet.

Zwischendrin hatte ich physische Meetings in verschiedenen Gebäuden auf dem Areal und mich dran erinnert, was wir früher für Strecken zurückgelegt haben zwischen Meetings. Und dass der heutige Backtoback Standard mit einfach weiterklicken, damals illusorisch gewesen wäre, wenn man erstmal 10 Minuten unterwegs ist. Auf dem Weg habe ich dann noch bei meiner Schwester vorbeigeschaut und ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk vorbeigebracht, ich glaube, sie hat sich gefreut (was mich sehr freut, weil ich habe mich auch sehr gefreut, als ich die Kleinigkeiten der Reihe nach zusammengesammelt habe).

Dann: Yoga. Ich hatte ja erst gedacht, ich hätte eigtl gar keine Zeit dafür, aber dann ist mir erstens eingefallen, dass die Idee, solche Inseln zu canceln, immer ein Hinweis darauf ist, dass es eh zuviel ist und dass ich mir geschworen habe, das nicht zu tun, und dann, dass ich die nächsten Wochen wegen evtl Badarbeiten, L. UKBB-Termin, schon voll eh nicht kann und deshalb heute unbedingt gehen sollte. War dann richtig gut, aber auch richtig anstrengend. Heute hätte ich auch eine Dusche danach brauchen können. Naja.

Nachmittag dann weiter intensiv durchackern (ich freue mich sehr, dass das eine dräuende Ungemach, das ich an einen Kollegen übergeben habe, als ich nicht da war, tatsächlich dank meiner Idee in eine "purely formal inconsistency" gedowngraded werden konnte und schon auch, dass die Leute sich dran erinnern, dass das meine Idee war (sehr praktisch übrigens, dass die richtig viele mühselige Kleinarbeit, die nötig war, um meine Idee zu verifizieren, nicht von mir erledigt werden musste, wie sonst meistens, wenn ich eine Idee habe, sondern von einem anderen Team. Vielleicht mache ich das jetzt immer so.), aus dem Augenwinkel sah ich, wie der Himmel Richtung Heimfahrt immer dunkler wurde und auf einmal ein richtig dick bunter flacher Regenbogen dort aufstrahlte. Zeitgleich kam die Unwetterwarnung vom Ereignisdienst. Regenradar hingegen sagte: 10 MInuten HÖLLENGEWITTER und dann verschwindet es einfach ins Nichts. Ich bin also losgeradelt und tatsächlich war alles trocken, genau an der "lila" Stelle standen noch grosse Seen auf der Strasse (bin mittelvernünftig durch einen durch geradelt und kann vermelden: war schon lauwarm).

Sehr seltsame Beobachtung: ein "Miniauto" fuhr URLAHM auf dem Radweg (also: nicht nur am rechten Rand der Strasse mit Streifen oder so, sondern auf dem für Radfahrer und Fussgänger gemeinsamen Gehsteig. Grad gegoogelt: es hatte kein Nummernschild, also gehe ich davon aus, dass es eins mit Maximalgeschwindigkeit 10km/h war, und ...mhm, ich habe keine Ahnung, wie das von der Strassenverkehrsordnung ist, es ist auf jeden Fall sehr, sehr, sehr seltsam so ein Gefährt auf einem Trottoir  zu erleben.

Daheim dann: Wraps mit Resten und viel Gemüse, Austausch, Abklären, Vereinbarungen, es ist wie jeden Schulanfang viel, dazu kommen so, so, so viele Extrasachen, dass ich das Gefühl habe, total zu schwimmen. Ich versuche, gnädig mit mir zu sein und zu akzeptieren, dass meine Standardpace (= ALLES ist aufgegleist über Wochen und Monate im Voraus, es stehen nur absolut managebare dringende Tasks an, ich bereite gemütlich Sachen für in ein paar Wochen/Monaten vor) halt aktuell nicht geht, ich davon profitieren kann, was Past-Me schon aufgegleist hat, was fehlt, muss halt knallhart nach Dringlichkeit sortiert werden, da werden einige Sachen hintenüberkippen und irgendwann wird das auch wieder besser.

Jetzt: dringende Dusche.

Gegessen:

Joghurt, Müsli, Pfirsich

Bagel mit Hummus und Grillgemüse

Stück Kuchen von einem Kollegen (also: von ihm gebracht für alle, nicht SEIN Stück)

Wrap mit Pilzen und Zeug


Gesehen: "Good Omens 2" (Wie bei der ersten Staffel fand ich die ersten 3 Folgen sehr grossartig, danach wird es egal und irgendwann ist es aus)

Gelesen: "Nacht"

Mittwoch, August 16, 2023

160823 18

study_of_development pt.18

 

Mein lieber Q. 

(little Q. ja schon lang nicht mehr, ich hatte ja ein Jahr lang gedacht, du wärst ausgewachsen und als einziger der Familie nicht superviel grösser als ich, aber naja, du wächst ancheinend IMMER NOCH)

Heute bist Du volljährig und meine Güte, wie kann das sein? Wenn ich versuche, festzumachen, was Dich ausmacht, kommen mir die verschiedensten Altersstufen in den Sinn (eins haben sie alle gemeinsam: sie reden einfach die ganze Zeit):

Da ist das Kleinkind, das sehr zufrieden kommentiert, dass jetzt alle "feggig (mit) inego" in den Lift wären und als alle aussteigen ebenso zufrieden, dass jetzt alle "feggig (mit) dinnesi" wären.

Das "Naaaaaaai, erst Mami Kabbi mache" möchte, bevor der Hübsche einen bekommt (braver Junge).

Den 3jährigen, der auf die entnervte Frage "WIE OFT muss ich dir das noch sagen, bis du auf mich hörst?" mit einem selbstbewussten "No viermol" antwortete. Und dann war es auch so.

den 5jährigen, der im Kindergarten erst damit zu kämpfen hatte, dass die Nachbarsjungen, die daheim mit ihm ganz normal spielten, im Kindergaten auf einmal rauskehrten, dass sie zu den GROSSEN gehören und ihn einfach aussen vor liessen.

Und nur kurz später selbstbewusst mit bunten Nägeln dort auftauchte und am Drülli eine flammende Rede hielt, dass die Mädchen sich nicht immer nur von den Buben anschieben lassen dürften, weil "Mädchen und Frauen können genau das Gleiche wie Männer, also hoppigaloppi, jetzt schiebt ihr mal!"

den egal wie alten Q., der keine Gelegenheit ausliess, auf einer Bühne oder in einer Aufführung das Mikro in die Hand zu bekommen und einfach zu performen, ganz ohne Angst und Scheu, und es einfach zu geniessen

den egal wie alten Q., der für seinen kleinen Bruder einsteht, sich vor ihn stellt, dafür sorgt, dass er dabei ist, nicht übersehen wird, das bekommt, was ihm zusteht.

den egal wie alten Q (nach seinem 5. Geburtstag), der IMMER seinen Affi dabei hat, wenn er irgendwo über Nacht ist, den ihm seine Patentante damals aus Kanada zum Geburtstag geschickt hat (letzte Reise vom Affi: Jamboree incl Taifun etc)

den 6 jährigen Q., der, ohne ein anderes Kind dort zu kennen, den Pfadis beitritt und durchhält, bis seine Freunde auch dabei sind und seitdem kaum eine Aktivität verpasst hat und vom (wie er heute sagen würde "todeslosten") Wölfli zum Pfadi-Costufenleiter geworden ist

den U10-Q., der keine einzige Nacht durchgeschlafen hat,

den Ü16-Q, der, wenn man ihn liesse, jeden Tag bis nach Mittag schlafen würde,

den, ich schätze mal, 6jährigen Q., der lieber nicht in Sichtweite von mir selber beim Bäcker ein Milchhörnchen kaufen möchte,

den 16jährigen Q., der den Essensplan für die gesamte Pfaditruppe im Mova für 2 Wochen, regelmässig die Hike Challenge für die Abteilung und die An- und Abreise aller Pfadis der Abteilung zum Mova organisiert.

den Q egal welchen Alters, der sich in die abstrusesten Themegebiete reinfuchst (und alle an diesem Wissen teilhaben lässt), sei es Piraten, Star Wars, Ninjago, selten Legosets, Radioaktivität, Mormonen, Tschernobyl, egal was, (Wenn es einen Signaturesatz für Q. gäbe, wäre es "Wusstet Ihr eigentlich, dass ...?"

Ich bin unendlich stolz darauf, dass Du bist, wie Du bist und dass wir Dich bis hierher und hoffentlich noch ein Stück weiter begleiten durften!


Deine... und das kann man auch zu einem Erwachsenen sagen, Mami


Und weil 18 halt schon ein spezieller Meilenstein ist: wie krass ist das? Ich habe ein Kind, das volljährig ist?! Ich glaube, ich hätte vor 18 Jahren nicht zu träumen gewagt, dass es so gut ausgehen würde, dass es so anstrengend sein würde, dass andere Dinge wiederum so leicht und klar und offensichtlich sein würden, wie leicht und selbstverständlich es ist, für das eigene Kind über den eigenen Schatten zu springen und zu kämpfen, die unangenehmen Themen nicht zu vermeiden, sondern anzugehen und aus demWeg zu räumen (und dem Kind Werkzeug an die Hand zu geben, das in Zukunft auch selber zu machen), wieviel Spass es machen würde, wieviel Tränen ich vergiessen würde, wo wir heute angekommen sein würden. Wow.











Dienstag, August 15, 2023

150823 3/4 back to normal

 Hm, hm, hm. Ich war heute eine Stunde vor Wecker wach, obwohl meine innere Uhr eigentlich auf 2h danach stehen sollte. Ich sags ja: wir starten nicht tiefenentspannt nach dem Urlaub in die Arbeitswelt zurück. Der Hübsche heute so: "Die eine Stunde beim Bartschneiden war die einzige Zeit des Tages, wo ich einen Stresslevel unter 50 hatte" und das trifft es ganz gut. Es kommt einfach super viel zusammen.

Bei mir seit gestern eine echt schnell sehr fies gewordene Blasenentzündung (schon wieder, ich habe da echt keine Lust drauf, dass das wieder einreisst....), also, ich habe ja gelernt: heute also direkt im Büro zum Werksarzt. Da war superviel los, also ging es recht lang, bis ich mit meinem Antibiotikum-Rezept (ich finde es ja etwas irritierend, dass da "Chemotherapeutikum" drauf steht, keine Ahnung.) wieder rausging


 und gar nicht mal so entspannt zur Apotheke wackelte. Radeln geht deutlich besser als laufen mit diesen Schmerzen. Und leider dürfen die Werksärzte in Basel Stadt nicht mehr direkt Medikamente ausgeben, weil sie damit den niedergelassenen Apothekern Geschäft abgraben würden. Bei uns im Aargau (oder im Ort?) geht das noch, weil es nicht an jeder Ecke eine APotheke gibt (unter uns: ich bin mir nicht sicher, ob ich zu der in der Stadt heute nicht weiter gelaufen wäre als zu der bei uns im Ort vom Werksgelände aus. Aber vllt hat es sich auch nur so angefühlt).

Zwischendrin musste ich meine ganze Nierenstory und  "Wie ich vielleicht allergisch auf ein starkes Antibiotikum bin, wahrscheinlich aber nicht, weil ich in Indien beim Hersteller des einen, stärker allergenen Wirkstoffs war und nix hatte" erzählen, die Nebenwirkungsliste ist nicht von schlechten Eltern, aber mei, hilft ja nix.

Solidarisch ist Q. auch krank und hat Husten, Fieber, Halsweh und "Mirgehtsnichtgut". Ich nehme an, drei Wochen zwischen Hitzewelle, Kühlbussen, Taifun und sehr vielen Menschen verlangen ihren Tribut. 

L. war regulär in der Schule und .. meine Güte, Zuhörkompetenz scheint wirklich schwierig. Als er gestern von Klassenkameraden vermisst wurde, erklärte die Klassenlehrperson, er wäre auf dem Jamboree in Korea. Neben allem anderen hat es da, habt ihr das gehört, einen Busunfall gegeben?

Als er heute dann auftauchte, hagelte es Fragen: "Wie hast du den Busunfall verursacht?" "Warum bist du da, du bist doch in Korea, wegen Busunfall?"

(Der Hübsche erfuhr von Kollegen, dass andere Kinder durchaus dramatischeres aus dem Jamboree berichteten als unsere. Von Erdbeben und Luftangriffen der Nordkoreaner haben unsere nichts erzählt. L.s Kommentar ist Gold wert: "Man weiss es nicht, der Lagerplatz war sehr gross." (Anscheinend gab es andauernd unmotivierte Flugshows von der amerikanischen Airbase neben dran. Aber wer weiss: wie Q. richtig sagte: die Nationalfarben von Nordkorea sind auch blau weiss rot, vllt war es keine Show))

Sonst: Arbeit, joah, ich habe mir abgewöhnt, enttäuscht zu sein, wenn ich bis Mittag nicht die gesamte Mailbox bearbeitet und erledigt habe nach einem Urlaub. Wird schon werden. Ich bin auf jeden Fall bestens informiert über die aktuellen Themen und Aufreger :-)

Daheim dann kurze Absprache mit allen, bevor der Hübsche zu einem Arbeitssocialtermin verschwand, L. zum PFadihock, Q. aufs Sofa und ich in die Küche, weil jemand hat ja ab morgen ein erwachsenes Kind und das wünscht sich bei 299865 Grad draussen Schokoamerikaner mit Zimtglasur. Oke. Dann halt.


Damit ich ein bisschen hinterherkomme, hier noch ein paar kurze Antworten auf ein paar Fragen von der Wunschliste (Sie merken vielleicht: ich vermeide die arbeitslastigen, weil ... ich die gar nicht so spannend finde :-), besonders nicht die um die "Adminprozesse" aussenrum. Mal sehen, vielleicht beantworte ich sie noch)

erfahrung/bilanz zu der creami irgendwann in ein paar monaten. lohnt sich die anschaffung?
Was heisst schon lohnen bei einer Eismaschine? Es ist genau so ein Küchenspielzeug wie ein Pastamaker oder ein Entsafter, Slowcooker oder Reiskocher
Braucht man das? Nein.
Ist es günstiger als zu kauifen? nein
Ist es schneller als feritig zu kaufen? nein
Ist es besser, als fertig zu kaufen? Jein.
Macht es Spass? ja, absolut. Gerade bei der Creami kann man sich das Leben sehr einfach machen in der Vorbereitung und zB auf aufwendige Eiercremes verzichten, man kriegt ALLES cremig, egal wie wenig Fett man reinmacht, man kann schnell und unkompliziert Sachen ausprobieren.
Also: wenn man eine Eismaschine möchte, den Platz und das Geld hat, ist das auf jeden Fall eine bessere Anschaffung als jede Art einer Eismaschine mit Vorkühlung (mit Kompressormaschinen kenne ich mich nicht aus)

Kurzes Review zum Mama-Helm in den verschiedenen Jahreszeiten, unter besonderer Berücksichtigung des Visiers. Konkret: hilft es gegen Regentropfen auf der Brille?
Haha, das passt super, mir ist nämlich heute SCHON WIEDER eine Schraube des Visiers in den Lichtschacht gefallen, das gibt tatsächlich Punktabzüge, dass die nicht so gut halten (am doofsten ist aber halt unsere Ladestation auf dem Gitter).
Ich bin sehr zufrieden, besonders wegen dem Visier und für kühler eben die Ohrenschützer. Regentropfen hat man auf der Brille gar keine mehr, allerdings werden sie durch den Fahrtwind nicht, wie ich dachte, vom Visier geblasen, sondern sind halt grösstenteils da drauf. Aber ich persönlich sehe dann immer noch recht ok, irgendwie können meine Augen mit dem Abstand dann besser damit umgehen.
Sonst finde ich den Schutz vor Fahrtwind (in der Kälte) sehr gut, ich habe praktisch keine verheulten Augen mehr nach der rasanten Bergabfahrt jeden Morgen, und den Schutzvor Insekten, die einem dann immerhin nicht mehr in die Augen, sondern nur noch in Nase und Mund und TShirt fliegen.
DAs ist btw der einzige Nachteil der Ohrenschützer: jede Art Insekt zwischen Ohrenschützer und Ohr ist nicht toll. Sie verstecken sich dann gern da, wo es dunkel und windstill ist und das ist kein schönes Gefühl

Sie lesen ja sehr viel EBooks, kaufen Sie alle oder leihen Sie über Onleihe (bzw das Schweizer Pendant, falls existent) oder Kindle Unlimited?
Kurze Antwort: alle gekauft.
Längere Antwort: Kindle geht nur mit Amazon (jaja, ich weiss, es gibt Calibre-Hacks oder was auch immer, aber ich möchte mich damit nicht befassen und mir ist Amazon die EInfachheit wert), also keine Onleihe.
Kindle Unlimited: ich fand ja immer, ich wäre die prädestinierte Kundin dafür, aber: "unlimited" ist halt einfach eine Lüge. Von den Büchern, die ich lese, ist nur ein Bruchteil in "unlimited" enthalten und nur ein Bruchteil der "unlimited" Bücher interessieren mich. Also: ganz langweilig alles selber gekauft.

Montag, August 14, 2023

140823 Island 2023 in Bildern

Während hier heute nicht viel Spannendes passiert (wir waschen Millionen Maschinen Wäsche, hängen auf, hängen ab, verräumen, entsanden Rucksäcke, räumen Campginggeschirr auf, Jamboree Artikel werden auf Alltagstauglichkeit überprüft und dem normalen Pfadiequipment zugeführt, habe ich die Wäsche erwähnt?), L. gestern abend auf dem Sofa unweckbar eingeschlafen ist, als wir den Kindern Island Bildern gezeigt haben, Q. heute mit Halsweh und Fieber aufgewacht ist, ich werde also noch einen letzten Krankzettel für die Schule unterschreiben dürfen, bevor er das ab Mittwoch selber macht, der Hübsche schon wieder arbeitet (ich ab morgen), also hier nochmal ein Durchlauf unseres Islandurlaubs in Bildern vom Hübschen mit der grossen Kamera (und der Drohne). Gute Nacht, falls Sie so wie L. gestrickt sind.


Ankunft später als geplant in Stykkisholmur, wo am nächsten Morgen unsere Fähre in die Westfjorde geht. Was für ein hübsches Städtchen! Und es ist zwar spät, aber halt auch noch hell, wir sind stundenlang nur gesessen, also: losgehts!



Ich bin sehr glücklich, sieht man vielleicht.

Das hier ist lustig, weil man auf dem Handy noch das Bild sieht, das ich vorher gerade vom Hübschen beim Fotografieren gemacht habe.

Nächster Morgen auf der Fähre. Es ist ... frisch.

Sonne, Meer, richtige Temperatur, Lesestoff, ich bin im 7. Himmel.

Zwischenstop auf Flatey (angeblich kann man da auch zum Übernachten zwischenstoppen, da aber keine Autos aus-/aufgeladen werden können, wäre das doof geworden)

Papageientaucher

Wartehund

Und weiter geht es

Noch ein Papageientaucher. 



Alles in allem war das der einzige voll und ganz entspannte Teil unserer Reise. Wir wussten die Kinder sicher in Korea angekommen und sahen ihren Spass im coolen Vorprogramm, alles super. Und dann, am angeblich schönsten Strand Islands (in Breidavik) kam der Anruf von daheim vom Unfall meiner Schwiegermutter, der zunächst die Fortführung des Urlaubs in Frage stellte und auch, wenn wir uns dann doch für bleiben entschieden haben, die Leichtigkeit war weg. Dazu kamen dann in der zweiten Woche die hochdramatischen Nachrichten aus Südkorea und meine Güte, entspannt war dieser Urlaub nun wirklich nicht. Das klingt vielleicht bitter, aber so ist es nicht gemeint. Kann ja keiner was dafür (ok, für die Missorganisation in Korea schon). Ich bin trotzdem sehr froh, dass wir gebileben sind, wir waren beide so unendlich erschöpft und mit nur 24h Batterien aufladen wieder nutfallmssig heimfliegen (wo wir, so im Nachhinein betrachtet, eh nicht viel hätten machen können), das wäre nix gewesen.
Also. Weiter Island.
Das hier sind die Klippen von Latrabjarg (der westlichste Punkt Europas), sieht schon toll aus, stinkt aber gottserbärmlich.

deshalb



Foto von meiner wilden Frisur und dem Berg mit Wolkenpony im Hintergrund



Dyandi, der beste Wasserfall der Westfjorde. Der Hübsche hat Bilder ohne die Millionen Kreuzfahrttouristen, die ungeachtet all ihrer körperlichen Gebrechen die Stufen- und Steine hochgezerrt wurden, hinbekommen.



Im Arctic Fox Center haben wir viel gelernt und diese zwei Findelfuchsmädchen Mist und Mia gesehen (Mist ist sehr selten beige / zweifarbig)

Mia ist die Islandstandardfarbe "blau", also grau und im Winter braun. Global gesehen sind 90% der Polarfüchse weiss (= im Winter weiss, im Sommer braun), 10% blau. In Island ist es andersrum, weil dort die Füchse va. an der Küste nach Futter suchen und da sieht man sie auf dem schwarzen Strand in blaugraubraun weniger gut als in weiss.

Aufdringliche Schafe am Rastplatz, wo wir unsere täglichen Sandwiches mit Käse, Avocadojalapenohummus und Reisetee verspeisten

Das "Museum of everyday life" in Isafjördur. Riesenempfehlung!

Westfjordkatze, sehr entspannt

Und dann: Kayaken. Das war richtig, richtig toll! (Und ich bin froh, dass ich die Geistergeschichte aus Isafjördur und Hesteyri erst danach nochmal gelesen habe :-))


Selsten schmecken Sandwiches so lecker wie nach 10 km Paddeln mit Ausicht

So einer Aussicht zB

Der Polarfuchs vom Doktorhaus in Hesteyri (wird strengstens nicht gefüttert, damit er sich nicht dran gewöhnt und dann im Winter verhungert. Er kommt trotzdem täglich vorbei)



Das Boot, das die Wandergruppe von unserer zweiten Unterkunft in Kviar abholt

Flüsschen hinter dem Haus (an der Mündung ins Meer "baden" wir nach der Sauna)

Ganz verrücktes Gefühl, ohne Pfad und Weg und jemanden, der einem sagt "Unbedingt auf dem Weg bleiben weil Natur / Erosion etc"



Es war tatsächlich recht warm und die Wanderung wurde länger als geplant, weil "komm, ein Wasserfall geht noch" und die Beine waren vom Kayaken ja nicht angestrengt.

Unten am Wasser sieht man das Hausdach.

Und das die Aussicht von der Wanderung nach dem letzten Kayaktag: vom Handy-Steinmännchen aus. Aus dieser Richtung kam das Signal

Und hier wieder: Kviar

Und einer von mehreren Füchsen, die wir dort trafen.



Abreise unserer Paddelbuddies für noch drei weitere Tage

Lion's Jellyfish, die werden riesig

Wir warten mit unserem Kayak und einer Vorratstonne auf das Boot, das uns abholt

Dann, kurz vor Isafjördur, Walshow deluxe




Bye bye Westforde. Auf dem Weg nach Siglufjördur stoppen wir am Kolugljufur Canyon. Immer wieder schön




Er hält sich wacker, aber ist schon sehr ruckelig und auch klein (nicht für Gepäck, sondern für Arme und Beine)

Nörlichster Punkt der Reise

Schickstes Hotel der Reise: "Hotel Siglo" in Siglufjördur. Mit Hotpot und Hafenblick und überhaupt sehr schön


Und gegenüber dem Ziel unseres nächsten Tages, das seit 9 Jahren ein offener Punkt auf meiner Bucket List ist: das Herring Era Museum. Es ist wirklich toll!








Die Heringssalzdemonstration fand ich dann grenzwertig ekelhaft.



How to hide an Öltank

Habe ich jemals erwähnt, dass ich ernsthaft überlegt habe, nautische Seefahrtskunde (oder so) zu studieren?

Dann: Akureyri (mit Babykirche)

Frau vor Restaurant

Fucking Kreuzfahrtschiffe überall

Aussicht von unserem Ferienhäuschen für die letzten Tage



Unser Badekäfig :-)

Und irgendwann dann sowas wie Sonnenuntergang

Tofhausmuseum: die unterirdischen Verbindungsgänge


Von aussen ganz anders als von innen



Leuchtturm vom Svalbardseyri

Foto von sehr guter Frisur und Mimik

Wassertemperatur testen am heissen (naja, lauwarmen) Wasserfall


Ach guck, schon wieder eins

Wenn es kalt genug ist, dampft auch lauwarmes Wasser

Auflug zum Myvatn


Mit ungeplanter Wanderung auf dem Hverfjall. Sieht gar nicht so anstrengend aus von oben...



Abendliche Badeaussicht


As close as it gets to Gipfelfoto

Da wolten wir dann nciht nicht mehr weiter.


Grad so raus aus der Wolkendecke



Schon schön, wenn man es halt sieht.


Blick zurück vom Ferienhaus an dem tag: JETZT ist die Wolke natürlich weg

Und das wars. Für dieses Jahr. (Ich glaube, ein nächstes Mal kommen wir im April/Mai)