Montag, Oktober 16, 2017

SHE-Hulk (Clickbait: mit 1000€-Rabattcode am Ende des Posts!)

Ich überlege ja, mir ein T-Shirt mit der Aufschrift "SHE-Issue" zu besorgen, bei der Arbeit beschäftigt mich das im Moment enorm.
(SHE bedeutet: Safety, Health and Environment, manche Firmen nennen das auch HSE oder SGU, das ist dann eher so der deutschsprachige, weniger international Raum :-)).
Interessanterweise ist es nämlich so, dass Chemie- und Pharmaunternehmen nicht primär darauf aus sind, das Grundwasser zu verseuchen, die Luft zu verpesten, Gewässer kippen zu lassen, Menschen krank zu machen oder Anlagen in die Luft zu sprengen, sondern eher eigentlich genau im Gegenteil. Man hat aber natürlich (wie überall, nech?) im Lauf der Zeit dazu gelernt, Dinge, die einem vor einigen Jahrzenten noch superschlau vorkamen, zB den radioaktiven Abfall aus Labors möglichst mit anderen Sondermüll zu mischen, damit das "verdünnt wird", macht man heute nicht mehr und man ist daran, die Folgen zu beseitigen (zB den gesamten Inhalt der Deponie, der "nur so verdünnt strahlt" halt jetzt als radioaktiven Abfall wo unterzubringen, wo er eher hingehört. Dieses Beispiel kommt btw nicht aus meinem aktuellen Job :-)
Ja nun, und auch wenn immer drüber gelästert wird, dass der Sustainability Report so eine Art Investorenbefriedigung durch geschönte Kennzahlen ohne Aussagewert ist, auf der Seite von denjenigen, die dafür sorgen müssen, dass die exxtrem hochgesteckten Ziele erreicht werden (so ein Platz 1 auf dem Sustainability Index erreicht sich nicht von allein), steckt extrm viel Arbeit dahinter.
Da ist die Umsetzung von wenigstens ein paar Sustainability-Zielen im eignen Haushalt fast schon ein walk in the park, immerhin verlangt niemand von uns Rückhaltebecken für unser verschmutztes Abwasser, ein storage concept für unsere Vorräte, ein automatisches Löschsystem und ein Occupational Health Hazard Assessment.
Die Solarpanels auf dem Dach machen seit anderthalb Jahren ihren Job, wir haben es mittlerweile geschafft, unsere Stromverbrauchsgewohnheiten so umzustellen, dass wenn möglich die grossen Stromfresser eben untertags bei Sonnenschein betrieben werden, nicht wie vorher in der Nacht, wo der Strom am günstigsten ist. Auch das Auto laden wir für den Normalgebrauch über die Solarpanels auf und nur vor längeren Strecken am Supercharger.
Lustigerweise habe ich bei all meinen Kollegen nun den Ruf eben einerseits des "Master of Desaster" mit den herausfordernden Projekten, andererseits auch die des Sustainability-Öko-fuzzis (Leider ist mein Lieblingsbegriff "Holzkettenursula" zu wenig international, um ihn bei der Arbeit zu etablieren, anders als manch eine meint, ist der nämlich kein Hatespeech, sondern durchaus liebevoll gemeint). Soll mir aber recht sein, so habe ich gerade letzte Woche wieder unseren Solaranlagen-Ordner verliehen und wenn alles glattgeht, wird nächstes Frühjahr die Firma, die unsere gebaut hat, auf unsere Emfpehlung hin, einen Auftrag von einer Kollegin bekommen. (und wir uns über die Empfehlungsprämie freuen). Die Kollegin hat dann übrigens auch gefragt, welches Auto wir denn damit laden und ich denke mir, es war nicht voreilig, auch hier den Referral-Link weiterzugeben, denn ich Sherlockine habe anhand ihres feuerroten Sportcoupes messerscharf geschlussfolgert, dass ihr ihr fahrbarer Untersatz nicht ganz gleichgültig ist und durchaus eine Affinität zu PS besteht.


Übrigens: falls Sie (natürlich angefeuert von den fundierten, sachlichen Erfahrungsberichten hier) auch mit einem Tesla liebäugeln, kann ich Ihnen nur empfehlen, noch  bis zum 31. Oktober einen zu bestellen (oder einen Vorführwagen zu kaufen) und dabei einen, nämlich unseren, Referrallink zu verwenden, Tesla hat nämlich das Empfehlungsprogramm geändert und ab November erhalten Sie zwar mit einer Empfehlung immer noch lebenslang gratis Laden an den Superchargern mit dazu, aber der 1000€-Rabatt, den gibt es nur noch bis zum 31. Oktober (und ja, ich weiss, dass ein Model S oder X auch mit 1000€ weniger immer noch sehr viel Geld kosten, aber 1000€ weniger sind halt 1000€ weniger. Und ja, wir freuen uns auch über die Referralpunkte und die daraus resultierendn Prämien, soviel sei der Transparenz halber gesagt :-))

Sonntag, Oktober 15, 2017

Fertig Ferien

Es ist wieder soweit: das letzte Herbstferienwochenende heisst: Chilbi im Dorf.
Little L. und ich leisten unseren Dienst am Crepe-Stand des Geräteturnvereins ab (wir haben total eigeninitiativ eine Schachtel Minischokoküsse mitgebracht und an Freunde und Bekannte unter der Hand "Spezialcrepe" zum Preis des Bestsellers mit Nutella abgegeben. Ich sehe nächstes Jahr eine Erweiterung der Speisekarte am Horizont :-)).





Ich muss dringend zum Haarenachschneiden, aber es könnte sein, dass ich wegen Leadership übernehmen meinen Termin nächste Woche verschieben muss. Flauschi! Was Sie wegen der Brille nicht sooooo gut sehen, ist, dass ich heute erstmals eine Cut Crease geschminkt habe, nach diesem Tutorial (mei, wie die sich freut über alles!) und es wurde sogar sehr gut!


Auf dem Heimweg habe ich mir (L. hatte sich einmal durchs Crepesortiment gefuttert, der Hübsche und Q. waren in der Raclettebar gewesen) endlich einmal das gekauft, was ich seit Jahren da schon mal probieren wollte: Käsefondue to go aka "Fonduebengel". Die örtliche Kindergugge betreibt eben eine Fondue-Bar, ganz klassisch, aber es gibt auch halbierte Pain Paillasse, die auf einem Hotdog-Brötchenspies ausgehöhlt warden und dann mit einer Portion frisch angerührtem Fondue (mit allem, mit Wein, Knoblauch und nicht aus einer Fertigmischung) gefüllt werden. Ich fand das vor allem skurril und war bereit, die 6.50CHF nur für die Erfahrung abzuschreiben, aber holla die Waldfee, das war unglaublich lecker! (Ich war so offensichtlich begeistert, dass der Rest der Familie bis auf L., der keinen Käse mag, mir den grössten Teil wegprobierte).




Daheim dann packte Q. seinen Rucksack und machte sich auf den Weg, seinen Vereinspflichten nachzukommen: Bandenrichter bei einem Heimturnier der U21-Unihockeymannschaft.


Wir daheimgebliebenen räumten (Pfadisachen, Wäsche und so), flickten respektive nähnten (ich eine Hose, ein Abzeichen auf ein Wöflihemd, einen nicht gerade unauffälligen, aber ich war auch echt sauer über den Arsch, der mir ein Brandloch verpasste, Flicken auf meinen Lieblingsmantel), tranken Kaffee in der Sonne, packten Schulsache und fanden so im allgemeinen, dass wir ganz grossartige Herbstferien hatten.





Samstag, Oktober 14, 2017

Hütehund ist wieder glücklich!

Das war ja mal ein toller Tag heute!
Zuallererstmal: die Kinder sind wieder da! Sie hatten eine grossartige Zeit im Hela, Little L. hatte zwar Heimweh, aber seinen Bruder dabei, der ihm erklärt hat: "Jeder hat mal Heimweh. Entweder im Kopf drin oder auch äusserlich mit Weinen, komm, wir machen Kuschelkreis." und dann gings wieder. Ausserde hat er die Zweisternprüfung bestanden und "Mami, ich bin da super stolz auf mich, aber das Feuermachen, das müssen wir noch üben." Er konnte also erste Hilfe, Knoten, Pfadigeschichte und mit 18 Streichhölzern Papier anzünden, aber halt nicht das Holz. Macht nix, das üben wir. Q. ist stolz wie Bolle, weil sein Freund und er einen ganzen Block für die Kleinen gestalten durften und überhaupt war es wohl sehr cool, einer der ganz Grossen zu sein und so anstrengend wie ein Lager mit den Pfadis war es mit den Wölfli auch nicht. Also: kein 40km Marsch, ein Blachenzelt im Wald in der Nacht aufbauen und verteidigen, dafür gab es Burger!)
Es hatte sicher über 25Grad, wir konnten erstmal alle ausschlafen, die Kinder haben ihr Lego ausgiebig begrüsst, wir haben zwei Treckingrucksäcke voll übelriechender Dinge gewaschen, der Lagerdruck wurde vor dem Waschen nochmal nachgebügelt, dass er für ein Leben lang auf der Pfadiuniform hält, und dann ging es an die frische Luft.

Ganz nah bei uns (auch wenn das Navi mit kryptischen Strassennamen aufwartet) haben wir die perfekte Variante von Swiss Indian Summer:


Ich weiss nicht, wie weit man wegfahren müsste, um den Elfenbeinturm nicht mehr zu sehen,,,,,

Der Hübsche liess die Drohne fliegen und filmen

Das dazugehörige Video (mit schmissiger Musik) findet sich hier und hier:















Das Ding kam echt schnell angesaust! (Und ja, mit weisser Jeans in den Wald ist mittelklug, aber die musste eh in die Wäsche)




Auf der Bank haben die Kinder die Basler Leckerli, die ich nach dem Workshop geschenkt bekommen habe, verdrückt (ich kann die ja nicht essen wegen Orangeat und Zitronat-Würgereflex meinerseits).




Wir sind dann noch ein bisschen durch den Wald gelaufen, haben viele Pilze, aber keine für mich erkennbar essbaren gefunden, Sauerstoff getankt, daheim dann gemütlich gekocht, während des Schmurgelns schnell noch das Bad ein bisschen umsortiert (auf dem obersten Regal waren erst noch all meine Foundations, Highlighter und Lidschattenpaletten, aber nach dem Kauf der Lederlacke gestern und dem baldigen Einzug der Adventskalenderlacke (Affiliatelink) muss man sich der Realität stellen: 2.20 Regalmeter reichen nicht für meine Essie-Vorräte. Und ja, ich brauch die alle, nutze die alle und nein, da sind keine Dubletten dabei.)





Was man übrigens hier endlich mal gut sieht: die Bordüre.








Freitag, Oktober 13, 2017

Hoch die Hände!

Alter Verwalter, bevor ich jetzt gleich (juhuuu, ich hab sie so vermisst! Und eine Woche mit ohne irgendeinem Lebenszeichen und ohne Facebookfoto, wo man wenigstens einen Arm oder ein halbes Bein von einem der Kinder erahnen kann, ist schon noch lang.) die Kinder vom Bahnhof abhole (die Waschmaschine ist frei, die Badewanne auch, der Boiler vorgeheizt, der Kärcher steht bereit), muss ich mir doch grad mal auf die Schulter klopfen: das war ein echt produktiver Tag.


Erledigrrrrl hatte ja auf dem Workshop eine schwierige Zeit, weil "Let's brainstorm, how to measure our engagement in the future, but maybe first define, of which kind of engagement we are talking about" ist .... nicht so meine Kernkompetenz. Vor allem wenn sich währenddessen die zu erledigende Arbeit anstapelt und die Deadlines auch keine Pause machen.
Insofern war dieser Homeofficetag mit ganz ohne Ablenkung dann heute genau richtig.
Ich habe um 7:16h das erste Dokument des Tages für die Kollegen in San Francisco hochgeladen, um halb 10, wie wir es so schön im Workshop als Abeilungsziel definiert haben, "Leadership übernomen", um 11h mit den Herren aus Süditalien das nächste Dokument bis auf acht gelbe Kästchen, die sie noch reparieren müssen, fertiggestellt, um 14:00h die nächsten drei Dokumente (104 Seitn zweisprachig italienisch und englisch) bis auf zwei Kommentärchen unterschriftsreif reviewed, zwei Präsentationen von Kollegen reviewed und kommentiert, zwei Supply Chain Maps für Kollegen in San Francisco erstellt und sogar was gegessen zwischendrin. Und die Fingernägel bei Kaffee lackiert. (Mit dem blauen der neuen Essie-Minis in Lederoptik (Affiliatelink). Sehr cool das.)
Nächste Woche wird Erledigrrrrl dann endlich vom "Writinggrrrl" über "Reviewgrrrl" zum "Approvalgrrrrl", ich muss schon mal einen gescheiten Kuli raussuchen.


Jetzt aber: Kinder, Pizza, Rotwein, Wochenende!

Donnerstag, Oktober 12, 2017

Plopp!

Nach drei Tagen Workshop wieder in den Alltag gespuckt warden... das hat schon was seltsames. Irgendwie ist man noch auf den Rhythmus Kaffee-Präsentation-Break-out-session-report-out-Kaffee-brainstorming-wrap-up-mittagessen-repeat-until-social event (drum-workshop)-dinner-bar-bett, repeat gepolt und draussen hat sich die Welt dann irgendwie doch weitergedreht.
Apropos: ich weiss ja, dass Sie alle unglaublich gern übers Wetter schimpfen und immer ist es zu heisskaltwindigregnerischdunkeldunkeldunkelkalt, aber mal ernsthaft: ich habe heute im T-Shirt geschwitzt! Nix ist hier dunkelkaltundregnerisch, nix!
Okay. Um in der Realität anzukommen habe ich erstmal einen bunten Strauss an Dingen erledigt:

  • Termin beim Konsulat gemacht, die Pässe der Kinder laufen ab. Das wird toll, jetzt kriegen endlich beide welche mit Unterschrift und Fingerabdrücken. (ein bisschen schade ist es schon, dass das süsse Babybild von L. damit offiziell verschwindet)
  • Meinen Hellofresh-Account gelöscht. (Wir haben insgesamt zwei Kisten zum reduzierten Preis genommen, das ist dann so teuer wie mit der ganzen Familie Essen zu gehen, nur dass man kochen muss und je nachdem eine Woche lang Zucchinischiffchen oder Grillgemüse isst, weil die Kinder das nicht mögen. Ausserdem ersäuft man in Müll und wenn dann hätten wir das eh nur für den Notfall gebraucht und im Notfall kann ich immer Nudeln mit Pesto machen oder zum McD gehen) Jajajaja, man kann natürlich pausieren, aber eben nur maximal .... 3 Monate im Voraus und ich habe Riesenpanik, dass ich das mal vergesse und dann, zack, stehen Lebensmittel für ein Vermögen vor meiner Tür, im schlimmsten Fall ist wieder Zucchinischiffchenwoche...
  • Dann habe ich Kaffeenachschub einsortiert (es gab ein Baristaset gratis dazu, und ja, ich gebe zu, dass das Gimmickgedöns in meinem Bestellverhalten, zumindest was den Zeitpunkt angeht, beeinflusst. Aber Kaffee darf hier sowieso nie ausgehen. Jetzt muss sich der Hübsche ---> Movember! nur noch einen Hipsterbart wachsen lassen, ein Holzfällerhemd anziehen, englisch sprechen, wir holen ein paar Möbel vom Sperrmüll, kleben irrwitzigen Preiszettel dran und schon fühlt man sich hier wie in Kreuzberg)
  • Reklamationen gemanaged
  • Wäsche geräumt
  • mit meinen Lieblingsitalienert telefoniert (Die Katze hat in mein Headset miaut und hat jetzt viele Fans in Süditalien)
  • endlich mal wieder gesportelt
  • mich über Geburtstagsbesuchsnägelmitköpfen gefreut
  • Rechnungen gezahlt
  • Einkaufszettel geschrieben
.
 
Die Kinder vermisst. Sehr!
 

Mittwoch, Oktober 11, 2017

Mad hatter's wedding

Nennt mich provinzler, aber das hier war das seltsamste restaurant meines lebens. Das essen war grossartig, aber ich möchte da nie wieder hin.

Dienstag, Oktober 10, 2017

Visionär

Ich bin ja immer ein bisschen zweigespalten, was so Strategie-Workshops angeht, da bin ich zu wenigig Visionär und zu viel Erledigrrrrl. Aber nach einem halben Morgen innerlichen Augenrollens kriegen sie mich dann doch immer wieder und ja, ich bin so unglaublich happy, in diesem Team und dieser Abteilung zu arbeiten, das ist ... schon fast unheimlich. Ich mag meinen Job unglaublich gern, ich mag meine Kollegen und meinen Chef und das Leadershipteam. Wir sind eine Gruppe von ... knapp 40 Leuten, 17 Nationalitäten, mit für unser Unternehmen auf jeden Fall unglaublich vielseitigem Hintergrund. Es gibt kein Hickhack, keine hidden agendas, jede(r) ist für sein Produkt zuständig, man hilft einander, ohne sich selber in den Vordergrund zu spielen, niemand steckt die Lorbeeren des anderen ein, man freut sich ehrlich für Erfolge, man kriegt Unterstützung und mentalen Support, wenn es mal nicht so super läuft, man kann offen über Sorgen, Nöte und Erfolge sprechen, ohne dass man Angst haben muss, dass einem das später aufs Brot geschmiert wird.


Schon ziemlich schön, sowas!


(Keine News von den Kindern, da ist wohl auch gut.)

Montag, Oktober 09, 2017

Kinderlos im Alltag

Ganz schön lang sind so Wochenenden ohne Kinder. Fast schon ein bisschen langweilig! (naja, das Praktische war, dass ich der Rotz im Kopf und überall die Hummeln im Hintern gebremst hat (Ja, ich habe jetzt auch Kopfkino), so dass wir einen so gemütlichen Tag wie lang nicht veranstaltet haben)
Auch bei der Arbeit ist so ein Tag, an dem man nicht um halb sechs zu Hause sein muss (bzw wie sonst am Montag Little L. um fünf beim Turnen abholen muss), sondern sich wie so ein... Erwachsener um 7 mit dem Ehemann zu einem leckeren Auswärtsessen trifft, lang. War aber auch bitter nötig bei 175 ungelesenen Emails in meiner Inbox (das waren nur die nicht ganz so dringenden, die ich während meiner Ferien nicht schon gelesen hatte und ja, ich weiss, dass man das nicht machen sollte, aber erstens bin ich gross und kann mich um mich selber kümmern und zweitens standen letzte Woche zwei superwichtige Dinge an, bei denen ich einfach neugierig auf den Ausgang war. Gut, übrigens.). Noch länger wurde der Tag dadurch, dass sich alle Meetings ausserhalb des Elfenbeinturms über den Lauf des Tages hinweg verflüchtigten, so dass ich bis auf eine WebEx-Unterbrechung ungestört vor mich hin erledigen konnte.
Skurrilerweise hat sich auch geklärt, warum ich ein E-learning nicht abschliessen konnte, obwohl ich dröfzigmal durchgeklickt und ALLE Fragen mittlerweile im Schlaf beantworten kann: ich war zu schnell, da kam der Fortschrittsbalken nicht hinterher. Ich habe das also heute zum 5. Mal gemacht und zwar so langsam, dass mich das System irgendwann wegen Inaktivität rauswarf, dann zum 6. Mal und tadaaaaa, jetzt habe ich es endlich. Meine Güte, ich ware so was bereit für ein gefirewalltes Projekt jetzt!


Keine Neuigkeiten von den Kindern, das heisst: alles gut an dieser Front.

Meine kleine Schwester hat heute beim "Wir haben uns schon seit 1000 Jahren nicht mehr gesehen"-Kaffee zu mir gesagt, sie würde sich nicht trauen, sich so auffallend anzuziehen wie ich und ich kam dann ins Grübeln, weil ich die Kombi aus dem hellrosa Oberteil und dem Strickrock aus meiner Zalonbestellung (und dunkelblauer blickdichter Strumpfhose und blauen Ankleboots) jetzt nicht soooooo auffallend finde, aber klar: es ist nicht beige-weiss-grau. Vor allem aber deswegen, weil ich, anders als sie, in beige-weiss-grau nicht seriös, sondern halbtot aussehe :-).

Langsam trudeln Antworten auf meine wütenden Emails zu dem verschollenen und dann mysteriös wieder aufgetauchten Paket ein. Das skurrilste Telefonat hatte ich gerade mit dpd, die behaupten, das Paket ware bei den Briefkästen abgestellt worden und mir eine Beweisfoto schicken wollten. Ich habe dankend abgelehnt, weil erstens war es da nicht, zumindest nicht länger, als es brauchte, um das Beweisfoto zu machen und zweitens: wie ware es den am Tag drauf dann zu unserer Haustür gelaufen? Ich habe der Dame am Telefon gesagt, dass ich dieses Bild nicht möchte und halt einfach nicht mehr in Laden bestellen werde, die mit UPS oder DPD verschicken. Fand sie dann auch ok. Ich bin ja jetzt vor allem gespannt, ob meine Mail an den Versender noch rechtzeitig ankam oder sich nun ein zweites Paket auf die Irrfahrt macht....

Sonntag, Oktober 08, 2017

Chillax!

Vorab mal: all meiner Bladerunner-Lästerei zum Trotz hatten wir gestern einen grossartigen Abend im Kino. Blade Runner 2049 ist grossartig, für mich ungefähr 45min zu lang, und zwar nicht von der Story, da hat man sich wirklich Zeit genommen, hat es sich nicht einfach gemacht und echt echt echt toll erzählt. Halt ein bisschen langatmig (ja, ich weiss, das aus meinem Mund.....). Wenn Dings....wie heisst der junge Hübsche mit nur einem Gesichtsausdruck, dings...Ryan Gosling ein bisschen schneller mit eingefrorenem ernsten Gesicht (und manchmal einer Träne im Augenwinkel) durch die Landschaft stiefeln würde und ... halt ernst schauen würde, dann würde dem Film nix fehlen.  Aber: kann man anschauen, wirklich! Und ich sags mal ketzerisch: man muss das Original nicht gesehen haben, die Kurzzusammenfassung auf Wikipedia tuts auch.


Heute dann: extreme chillaxing auf dem Plan.
Wir haben bis 10 (jahahahaha) geschlafen, mehr oder weniger, dann mit Kaffee im Bett Internet und Buch gelesen, im Pyjama mit Sekt gefrühstückt, währenddessen den Samstagskuchen gebacken (sehr, sehr lecker!), dann "Bloodline" gebinged, bisschen Wäsche und so erledigt, Badewanne (mit dem Rest vom Sekt), Kürbisrisotto gekocht und gegessen, "Bloodline" fertig geschaut, Buch (Amazonaffiliatelink) fertig gelesen, sich ein Loch in den Bauch gefreut, dass es endlich kalt und damit Strickkleid-und-Stiefel-Wetter ist, eine Entscheidung in Sachen drei potentielle Bewerbungen getroffen, und festgestellt, dass wir letzte Woch gar nicht Essen einkaufen waren und das gar nicht schlimm ist, weil wir beide die ganze nächste Woche auswärts essen gehen werden. Auch ok.

Samstag, Oktober 07, 2017

Ach so!

Wie Sie ja wissen, haben wir ungeplant eine ganze kinderfreie Woche (heute morgen bei 6 Grad sind die Kinder in Wölflimontur mit roten Wangen und ein bisschen Bammel wie immer vor einem Lager abgereist) und da kann man natürlich keine Rücksicht auf Befindlichkeiten wie eine fiese Erkältung meinerseits nehmen (übrigens: dem Apothekenmensch, der uns irgendwann das "sensitiv"-Nasenspray mit der nur halben Konzentration angedreht hat, dem möge der Rotz und der Eiter aus den Ohren quellen, wenn ich abschwellendes Nasenspray möchte, möchte ich weder Meerwasser noch Panthenol noch eine Nasendusche noch Babyspray, ich will atmen können, Und ja, ich weiss, dass man das nicht länger als eine Woche nehmen darf, das tu ich auch nie, und deswegen möchte ich verdammte Axt ein Erwachsenenspray!), sondern muss heute abend ins Kino gehen und zwar logischerweise in "Bladerunner 2049". Und weil es schon eine Zeitlang her ist, dass wir den ursprünglichen Bladerunner gesehen haben, hat der Hübsche nach langem Suchen in München noch eine DVD aufgetrieben und wir haben gestern ge-re-watched.
Ich war ja schon etwas verwundert, als ich hörte, dass "Bladerunner" schon 35 Jahre alt sein soll, und zwar nicht, weil das mich so unglaublich alt macht, sondern weil er mir gar nicht soooo alt vorkam, als ich ihn mit so ca 20 gesehen habe.
Ich war dann auch sehr verwundert, als der Film losging, ich hatte nämlich so eine Endzeit-Disko-Optik in Erinnerung, alles sehr rot und die Sängerin von Garbage oder Juliette Lewis oder beide (oder sind die die gleichen? Ne, die von Garbage heist Shirley irgendwas, oder?) waren auch dabei und wie kann denn das sein, die sind doch nicht jetzt 55 Jahre oder doch? Und Ralph Fiennes, der war auch dabei, dachte ich. Irgendwann dann stellte sich heraus, dass ich in meinem Kopf "Strange Days" mit "Bladerunner" verwechselt hatte (zu meiner Verteidigung muss ich sagen: ich wuchs ohne Fernseher und mit sehr strikten Kinoregeln auf und der Hübsche sah darin dann einen Bildungsauftrag, mir in einem Affenzahn alle Filme, die er total cool fand, nahezubringen und so habe ich in meinem Kopf einen Riesenschwung Filme unter "die habe ich gesehen, während der Hübsche neben mir sass und mich die ganze Zeit von der Seite anschaute und meinte: "Saucool, oder? Pass auf, die nächste Szene ist der Hammer!" und ich mir "hmhhmhmhmh. Ja. Also. Was'n Scheiss" dachte" abgespeichert. Dazu gehören (und jetzt müssen Sie vermutlich sehr stark sein) Star Wars 4-6, Reality Bites, Slackers, Breakfast Club, A-Team, Dirty Dancing, Strange Things, Clerks, Das fünfte Element und viele mehr.
Irgendwann habe ich da in meinem Kopf also Bladrunner hinzugefügt.
Nun ja. Leider, leider ist de Film nicht gut gealtert. Zumindest nicht, wenn man ihn vorher noch nie gesehen hat und eben gar nix damit verbindet. Da ist er dann nur noch ein 80er-Sciencefiction-Schinken mit Replikanten, die sich komisch schminken und Puppen spielen. Oder auch nicht. Und wie immer in so Endzeitfilmen ist es dunkel, dreckig und es regnet. Und eine richtige Auflösung oder einen richtigen Clou gab es auch nicht, zumindest habe ich keinen mitbekommen, weil ich ja parallel immer noch mit drei Kundenservicen chatten musste.*
Nun ja. Ich hoffe mal, dass die 2049-Version auch unabhängig vom Original funktioniert. Und eine tolle Neuigkeit (naja) habe ich dann gestern noch im Gespräch mit dem Hübschen erfahren: Harrison Ford ist ja gar nicht in echt tot, sondern nur in Star Wars. Das ist ja wirklich mal schön.




* ich weiss jetzt, das iParcel by UPS eine ganz linke Tour ist, da wird einem vorgegaukelt, das Paket würde von UPS bewegt, in Wirklichkeit aber wird es nur von UPS abgeholt und dann an irgendeinen lokalen Paketdienst verscherbelt übergeben. Als Kunde erfährt man davon nichts, die Trackingnummer wird intern auch geändert, die neue erfährt man nicht, beim lokalen Paketdienst kann man so nichts tracken und UPS weigert sich, Verantwortung zu übernehmen. Der locale Paketdienst übrigens auch, wenn man keinen PIN oder SMS-Code hat, der auf der nicht vorhandenen Karte stehen sollte. Der Versenderkundendienst antwortet erst mal mit Textbausteinen und empfiehlt, bei der Post nachzufragen (die weder mit UPS noch mit DPD was zu tun hat, und mit DHL ware so ein Krampf eh nicht passiert) und schickt dann direkt eine Ersatzlieferung los. Magischerweise stand übrigens heute mittag das Paket dann doch einfach vor der Tür, ich habe dem Versender Bescheid gesagt und wenn er mir jetzt doch ein zweites schickt, dann ist mir das auch wurscht.

Freitag, Oktober 06, 2017

Danke auch

Ich habe kurz vor Abfahrt ein Geschenk für den Hübschen bestellt (Glabour-Shopping-Week, you know?), zackig kam die Versandbestätigung (mit UPS, die habe ich ja gefressen, weil sie gerne Pakete gerne auch mit erkennbar sauteurem Inhalt einfach vor die Tür stellen, eine Unterschrift faken und dann wieder fahren), dann gefühlt stündlich Updates via Mail, was das Paket gerade erlebt, dann gestern 12:16 die Auslieferungsbestätigung, ich dachte mir noch: "Bin ich mal gespannt, ob es ins Paketfach passt oder die Katzensitter es reingenommen haben", aber heute daheim dann: nix. Kein Paket, keine Benachrichtigung.
Ich habe also eine Mail an den UPS-Support geschrieben, wie es in jeder Fusszeile der 48 Statusmails angegeben war, und nach dem Verbleib gefragt.
Sehr zügig die Antwort: "Ja, das Paket ist augeliefert und zwar von DPD, hier der DPD -Tracking Code, ich soll doch mal rumschauen, ob das da irgendwo steht, sonst müsse ich halt mit DPD verhandeln oder mit dem Versender, weil sie dürfen keine direkten Claims annehmen."
Jahahahahahaha, toll. Danke! Der locale DPD-Code (hätte ich den erraten sollen oder was?) sagt: ausgeliefert im Nachbardorf 20km weiter. Angeblich in einem Paketzentrum. Nachfragen kann ich nicht, weil ich bräuchte dafür einen SMS-Code von meiner nichtexistenten Benachrichtigungskarte von dem Unternehmen, von dem ich gar nicht wusste, dass sie mein Paket überhaupt haben.
Ich habe auch gar keine Lust 20km zu einem Paketdepot zu fahren, ohne zu wissen, ob das Paket da ist.
Also habe ich drei pissige Mails an UPS ("Wenn ihr keine direkten Claims wollt, dann liefert halt die Pakete einfach dahin aus, wo sie hinbestellt wurden, und bittet nicht um Feedback! Und gebt die Pakete nicht mit falscher Adresse an irgendjemand anderen!"), an DPD ("Ihr kennt mich nicht, aber es könnte sein, dass ihr mein Paket habt") und eine an den Versender ("Die sind alle fies, ich will mein Paket!").

Sowas hasse ich wie ... Fusspilz. Echt jetzt.

Donnerstag, Oktober 05, 2017

#WMDEDGT 10/17

Es ist wieder einmal soweit: Tagebuchbloggen im Oktober!
Mittlerweile wissen ja alle, wie es läuft, oder? Wir schreiben heute alle auf, was wir den ganzen Tag so machen und abends verlinken wir uns hier und zack: man kann bei den anderen schauen, was da so los war. (Und: WMDEDGT? heisst: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und hat vor über vier Jahren seinen Anfang genommen in einer Tagbuchblog-Woche und seit April 2013 gibt es das jeden Monat am 5.)




Die Linkliste schaltet sich um 18:00h frei. Dieses Mal probiere ich etwas Neues aus: die Links werden in zufälliger Reihenfolge angezeigt werden, es gibt also keine Grund mehr, sich einen Wecker zum 17:58h zu stellen und den Kochlöffel, den Stift, das Buch oder was auch immer fallenzulassen, um ja einen der trafficträchtigen ersten Listenplätze zu ergattern. Mal sehen, wie das funktioniert, meine Hoffnung ist, zurück zu den Ursprüngen des Bloggens aus Spass am Teilen und Lesen zu kommen.







Und, finden Sie es kleinlich oder nicht, das Ganze hat seinen Anfang im Tagebuchbloggen gemacht und ich möchte, dass es auch so bleibt. Ich behalte mir deshalb vor, Links auf Posts, die halt heute geschrieben wurden, aber keine Tagebuchblogsposts sind, von der Liste zu löschen.


Genug des Admin-Geschwätzes: los geht's!

Heute mal wegen in fraglicher Netzanbindung unterwegs in gestückelt, wann immer was geht.
Ich sags mal so: der Tag hat alles Potential, echt mühsam zu werden.
Wir sind sauspät und schlecht gelaunt ins Bett, weil die versprochene Ladestation in der Garage abgeschlossen war und wir deshalb einen Wecker saufrüh stellen mussten,  um ab Besetzung der Rezeption noch Strom ins Auto zu kriegen. Leider war an erholsamen Schlaf jedoch nicht zu denken, weil das Deckenlicht alle naslang das Zimmer in gleissendes Licht tauchte. In meinem umnebelten Hirn formte sich ein Erklärungsversuch mit falscher Verkabelung, die zu Licht an führte, wenn jemand in einem Nachbarzimmer einen Schalter betätigte. Das machte mich sehr verzweifelt, weil total beknackt und nicht zu lösen. Ausserdem wunderte ich mich über das rege Kommen und Gehen spät nachts, weil gefühlt alle 10 Minuten die Festbeleuchtung anging. Gsd träumte der Hübsche die korrekte, jedoch nicht minder widersinnige Lösung, nämlich einen u.a. aufs Bett gerichteten Bewegungssensor, der die Lampen einschaltet, sobald sich jemand umdreht. 
Mit einem davorgestellten Stuhl hatten wir es ab vier dann dunkel.

Halb sieben: Wecker, Schlüssel für Ladestation an peinlich berührter Rezeption holen, duschen, alle Zeit der Welt zum Aufstehen, duschen, schminken, frühstücken (wir sind kaffeetechnisch sehr verwöhnt und Milchpulvercappuccino kann ich nicht mehr trinken), schwurbeliger Eso-Werbebroschürenlektüre am Frühstücksbuffet:


Kinder einsammeln, durch Berufsverkehrstau in mein Heimatdorf gurken, Auto problemlos an Dorfladesäule anschliessen (take this, Stadtwerke München, aber keine Sorge, ihr kriegt noch einen ganz eigenen Blogpost mit Verlinkung), meiner Mutter schonend beibringen, dass wir nicht morgens um 10 Spaghetti, Lasagne, Tiramisu, Eis UND Schokoladenkuchen essen können (nein, das ist gar nicht witzig), Hunderunde, Handwerkergespräch, blankes Entsetzen auslösen mit dem Vorschlag, meine Drittklassunterlagen doch bitte einfach ins Altpapier zu werfen.





Nach einem letzten (nein, Rest nicht einpacken) Stück Schokokuchen holen wir das Auto und fahren Richtung München. Eigentlich wollten wir ins ägyptische Museum, aber spontan ist der Mehrheit eher nach Bummeln. Ich kann heute nicht gut mit Konflikten, also Fussgängerzone it is. (Ich glaube, die Karotte ist raus und hat mir eine fette Erkältung hinterlassen). Klassiker Hugendubel, Kaufhof, Oberpollinger, Beck und Obletter, dann zurück nach Fröttmaning zum Auto und wieder durch den Feierabend wieder zurück zur anderen Oma. Der Vollständigkeit halber wollten wir noch die Dorfladesäule ausprobieren. Dazu kams dann doch nicht, weil dort Berliner Model x fahrer gestrandet waren, die keine lokale Ladekarte hatten und nur mit 5% Restladung zum nächsten Supercharger gekommen wären. Da halfen wir doch gerne mit unserer Karte aus, wir haben ja genug auf dem Schulhof geladen.
Dann Schnitzel, Pommes, Salat und bald Bett.






Mittwoch, Oktober 04, 2017

das haus verliert nix

seit gestern abend habe ich eis fitzel in der verbindung zwischen nase und rachen stecken.
auf der linken seite und es ist von ganz allein beim fast normal essen (und dabei lachen, reden, quatsch machen) reingerutscht. so wie ich bei ähnlichen gelegenheiten gerne ml trockenreis oder couscous einatme und dann schrecklich husten muss.
dieses fitzel hängt da jetzt, ich komm nicht hin (ich bezweifle, dass es eine gute idee wäre, mit den fingern oder anderen laienhaften hilfsmitteln entweder über die nase oder den rachen danach zu stochern), ich habe wild geschnaubt, geprustet und gezuzzelt, nix. es brennt und kratzt und dazu kommt, dass ich eine erkältung im anflug spüre, mit allem, was dazu gehört, besonders mit rotz, halsweh und kopfweh, das zentrum von allem ist das futzel, leicht links hinten.
ich stelle mir vor, wie mein immunsystem högscht irritiert von der fremden biomasse an diesem ort ist und wie eine auster eine perle draus macht. aus rotz mit einem karottenkern (könnte auch gurke aein oder paprika, aber so krtzig, wie es sich anfühlt, eher nicht). das ist fast ein schöner gedanke und wie ich die perle dann aus der naae kriege, da mache ich mir dann später gedanken

Dienstag, Oktober 03, 2017

Zwischentag

Jaja, ich Weiss: Feiertag, Tag der Deutschen Einheit. Wenn man in der Schweiz lebt, merkt man das höchstens daran, dass in der Stadt und im Ikea besonders viel los ist.
Aber wir Füchse haben das natürlich optimal gelöst: Der Arbeitsbeginn unserer Putzfrau (sie ist wirklich super und auch wenn die Kosten bei Fair at Work an meiner oberen Schmerzgrenze sind und jetzt nochmal erhöht werden, zahle ich das gerne. Das Geschiss mit ihren zweieinhalb Vorgängerinnen ist mir noch in sehr guter Erinnerung und den Samstag morgen oder aber einen freien Abend für den Hausputz neben dem Standardprogramm, das eh jeden Tag stattfindet, zu verwenden, das war auch nicht toll.) liess sich leider nicht nach hinten verlegen und so verliessen wir um viertel nach acht das Haus, um sie nicht zu stören. Leider machten alle unsere Ziele erst um 10 auf, aber wir hatten ja das Auto recht leergefahren und das Wetter war nur so mittel, so dass wir nicht genug Sonnenstrom produzierten, um das Auto für den Münchentrip wieder vollzukriegen* und direkt vor Ikea/Mediamarkt ist ein Supercharger.
Dort standen wir also im strömenden Regen lesenderweise so lang rum (also: das Auto. Wir im Auto im Trockenen), bis zumindest das Ikearestaurant aufmachte.
Für die letzten 10% Akkuladung schlossen wir das Auto im Ikea dann an eine der Ladestationen an (immerhin EIN Elektroauto auf den voll belegten E-Parkplätzen), tranken noch einen Kaffee und zuckerten uns mit Zimtschnecke und Daimtorte wieder auf bevor wir uns auf die Runde durchs Möbelhaus machten.
Wir sammelten Inspirationen (beide Kinder wollen eine Todessternlampe, Q. ein Boxspringbett, L. ein Himmelbett und der Hübsche und ich einen grossen Spiegelschrank und einen Raumteiler. Im Sommer dann), kauften Geschenkpapier (praktischerweise hat Ikea beschlossen, dass zu Weihnachten türkis, rot und silberweiss zuammenpassen und das geht hervorragend mit meinen Farbkonzepten für O-Dunnebaum-Schmuck auf), Waschlappen (ich nutze die einfachen Ikea-Stofflappen zum Gesichtwaschen mit dem Balea-Waschgel und weil ich jeden Tag zwei davon brauche, kann ich da ein bisschen Nachschub verbrauchen, trotz unsrer häufigen Wäschen.)
Im benachbarten Mediamarkt invistierten Q. und L. ihr Taschengeld und einen Geburtstagsgutschein in Nintendospiele, dann ging es auch schon heim, Wäsche waschen, Koffer packen für München, Rucksäcke packen furs HeLa danach, Geschenke einpacken, und dann einen gemeinsamen Filmachmittag ("Gravity". Ging super, unsere kleinen Nerds fanden das sehr gut. Während ich bei der letzten Message von Sandra Bullock an George Clooney, wo sie ihm aufträgt, ihre kleine Tochter zu grüssen, ganz schön schniefen musste, krähte Little L. superempathisch von der Seitenlinie: "JEtzt mach mal hinne, die Uhr tickt, das tut jetzt nix zur Sache, der hört dich eh nicht mehr!").


Zu Abend Salatbuffet zum Selbermischen (mit neben drölfzig verschiedenen Gemüsesorten knusprigen Hähnchnstreifen und, das war soooooo lecker und ich musste nicht teilen, knusprig angebratenen Portobello-Pilz-Streifen), Badewanne, Bett.


Weil: morgen klingelt der Wecker wieder um halb sieben wegen Reisereise.


*jaja, klar könnten wir es auch mit unserem normalen Strom aufladen, aber ich sehe es nicht ganz ein, dafür zu bezahlen, wo wir es doch 5km weiter am Supercharger umsonst** bekommen.


** umsonst ist relativ, ich bin mir sehr sicher, dass Elon Musk das in der Preisgestaltung schon mit einberechnet hat. Umso sinnvoller, das auch zu nutzen.

Montag, Oktober 02, 2017

Ferien, aber keine Pause

Nachdem wir die Herbstferien ja punktgenau mit Abfahrt zum Federkuchenfest 1 Stunde nach Schulschluss eingeläutet hatten, ging es heute weiter mit Wäschewaschen, Zahnarzt für die Kinder, Wocheneinkauf zu viert, was natürlich nicht schneller geht, aber auch mal schön ist, weil diejenigen, für die das keine Routine ist, merken, dass es eben nicht von allein passiert und zweitens Dinge und Leckereien sehen, die mir bei meinem standardisierten Run durch den Laden schon gar nicht mehr auffallen. So haben wir jetzt Oktoberfestbier und Chips in Geschmacksrichtung "Röstzwiebel" und "Bratl" (was auch immer das sein soll). Und wissen, dass es dieses Jahr Bausätze für ein Lebkuchenminiondorf und -barbietraumhaus gibt. Unter anderem.
Daheim dann wurde das Haus putzfrauentauglich für morgen gemacht, wir schoben eine Sporteinheit ein, ich ratterte an der Nähmaschine ein Babyset für den Superburschi zusammen (hui, 74/80 ist gar nicht mehr so klein), telefonierten und skypten mit nahezu allen Beteiligten, um die Feinplanung für die Zeit in und um München zu optimieren, googelten nach Ladestationen und -säulen um unsere Aufenthaltsorte (schlimme Reichweitenangst), und schnippelten danach für das gewünscht Ferienessen: Tacos!
Morgen geht es dann (der Putzfrau aus dem Weg) zum Ikea und in den Mediamarkt, Kerzen und Geschenkpapier kaufen, kein Witz :-), ausserdem uns inspirieren lassen für die Zimmerumgestaltung im Sommer, und Little Q.s Geburtstagsgutschein einlösen, und am Supercharger im Nachbardorf das Auto für den Münchentrip volladen.
Auch wenn das alles Kleinkram ist, wir sind ausserhalb der Ferien so sehr mit Alltagsgedöns (ArbeitSchuleSportPfadi) eingespannt, dass wir sowas einfach nicht unterkriegen.
Und so sehr das auch den Münchenbesuch wieder in ein logistisches Meisterwerk verwandelt, um allen Bedürfnissen wenigstens halbwegs gerecht zu warden, so wenig gibt es eine Alternative. Vor allem, weil ich mich weigere, mich dem Grossraum München vor Beendigung des Oktoberfests zu nähern und weil die Kinder am Samstag morgen um neun schon wieder ins Wölflilager abreisen.


Aber ich habe letzte Woche bei der Arbeit mit einem gewissen Wohlwollen mir selber gegenüber festgestellt: Alterstarrsinn hat seine guten Seiten: ich kann jetzt klar sagen, was ich will und wie weit ich bereit bin, Kompromisse zu machen. Nicht so weit, moistens.

Sonntag, Oktober 01, 2017

Oktober

Im Oktober werden wir

  • zwei Wochen Herbstferien geniessen. Die erste Woche verbringen wir gemeinsam entweder zu Hause (wir gehen IMMER in den Herbstferien zu Zahnarzt zur Prophylaxe), dann, wenn das Oktoberfest vorbei ist, fahren wir für ein paar Tage in die bayerische Heimat, unter anderem die Grossmütter und den Superburschi besuchen. Q. will ausserdem ins Ägyptische Museum, da freue ich mich auch drauf.
  • Direkt im Anschluss fahren die Kinder eine Woche ins Herbstlager der Wölfli. Q. ist zwar schon Pfadi und damit eigentlich zu gross, aber L. wollte nicht mitfahren ohne Q. dabei, genauso ein anderer Wolf mit seinem grossen Bruder, und ohne die beiden wollten viele andere nicht mit und so haben sich nur 5 Kinder angemeldet und das Lager hätte ausfallen müssen. Das ware natürlich sehr, sehr schade um die ganze Vorbereitung gewesen und so kam die Mutter des anderen kleinen Wolfs auf die Idee, dass ja die beiden Pfadibrüder, die noch dazu beste Freunde sind, mitfahren könnten und sozusagen wie die Wölflifänger von Rinau wirken könnten. Und genauso ist es: die Grossen sind begeistert über "Wir können ja fast sowas wie Unteroffizieren Hilfsleiter Ämtlichefs werden", die Kleinen sagen "Cool, unsere Brüder kommen mit" und zack, ist das Lager gerettet.
  • Dementsprechend haben der Hübsche und ich ein kinderfreies Wochenende (an dem der Hübsche Braut-Chauffeur spielen darf, das wird sehr spannend.)
  • Wir werden gemeinsam lecker essen gehen und dann, das ist ein bisschen ungeschickt, den Rest der Woche getrennt von einander auf Workshops verbringen, bevor wir am Freitag die Kinder wieder in Empfang nehmen.
  • Die Sportvereinsaktivitäten fangen auch alle im Oktober wieder an, Q. wird Bandenrichter bei einem Heimspiel der Erwachsenenmannschaft beim Unihockey sein, L. und ich werden bei der Chilbi am Geräteturnstand wieder Crepes backen. Überhaupt: es ist Chilbi!
  • Die Kinder werden gegen Grippe geimpft (wir Grossen natürlich auch, aber die Impfkampagne des Werksarztes beginnt dieses Jahr erst im November).
  • Und irgendwie werde ich noch nach Italien fahren müssen, weil der grosse Showdown des Projektes ansteht, an dem ich mir das letzte Jahr das Hirn müde gearbeitet habe. Man darf da durchaus Daumendrücken :-).