Samstag, Mai 28, 2016

Eierphilosophie

Little L. mag kein weiches Ei, sondern am liebsten hartgekochte, und am allerliebsten warme hartgekochte.
Wie ich als Kind übrigens auch, mag er den Dotter nicht (weder hart noch weich noch Spiegelei), sondern nur das Weisse vom Ei.
Letztens sagte er zu mir: "Mami, wenn ich mal jemand treffen würde, bei dem man sich was wünschen kann, würde ich mir wünschen, dass ich auch Eierdotter mag."

Als ich das letztens bei einem Mittagessen mit einer Kollegin erwähnte, weil ihre Tochter auch kein Eigelb mag, lachte sie und meinte: "Lustig, meine Tochter hätte wohl gesagt: ich würde mir wünschen, dass es endlich Eier ohne blödes Eigelb gibt."

Kann man jetzt natürlich was hochphilosophisches draus machen oder Rückschlüsse auf Persönlichkeit und so ziehen, oder aber noch ein paar Jahre Eidotterspenden essen und dann hat sich das Ganze :-)

Kommentare:

Caramelia hat gesagt…

Es ist wirklich faszinierend, wie verschieden Geschmäcker sind. Ich zB könnte liebend gern auf das Eiweiß verzichten, das hat für mich nur Existenzberechtigung in Kuchen und Pancakes und allem, wo ich das Ei nicht mehr als Ei wahrnehme ;-) Mir wird sich nie erschließen, wie jemand freiwillig ein "egg white omelette" essen kann *schauder*

Anna SoHeRum hat gesagt…

So ein Kind habe ich hier auch ;) Wobei sie letztes Wochenende tatsächlich das Eigelb vom Spiegelei mal kosten wollte.

Iris Rethy hat gesagt…

schöne geschichte, danke! (wie auch so häufig, wenn ich nicht kommentiere...)