Freitag, März 04, 2016

Stellvertreter

Little Q. ist heute bei seinem Freund auf der Geburtstagsparty. Sie werden so ein Ausbruchsszenariospiel spielen. Ich habe zum ersten Mal Weihnachten vom Schwager mit dem schönen Haar von sowas gehört, der in einem Haus wohnt, wo es auch sowas gibt. Erst dachte ich, das wäre so eine hippe Berliner Idee, aber anscheinend gibt es das überall und eben auch hier (ist das das neue "Rittermahl", "Krimidinner", "Essen im Dunkeln", nur ohne Essen?).
Mir stellen sich ehrlich gesagt allein bei dem Gedanken daran die Nackenhaare auf und es könnte sein, dass meine Rollkragenpanik vielleicht eine minifuzziklaane Klaustrophobie ist.
Little Q auf jeden Fall freut sich sehr darauf und ich hoffe sehr, dass zB niemand auf die Idee kommt, das mal als Teambuildingmassnahme für ein Team mit mir drin vorzuschlagen. So schnell schauen die gar nicht, wie ich da entweder die Tür eingetreten, mich durch den Boden gegraben oder mit den Fingernägeln durch die Wand gekratzt habe und dann heisst es wieder, ich wäre nicht teamfähig, sondern auf schnelle Einzelerfolge aus....

Ach ja: nicht vergessen: morgen ist dann wieder WMDEDGT, ok?

Kommentare:

Sunni Schmidt hat gesagt…

Genau den gleichen Gedanken hatte ich, als ich zum ersten Mal eine Bekannte ganz begeistert von dem tollen (!!) Erlebnis reden hörte. Panik pur...

Angie hat gesagt…

Eigentlich ist das eine ganz coole Detektiv-Sache. Gibt´s hier auch für die unterschiedlichsten Altersstufen, man muss einiges an Rätseln lösen und dann ist man draußen.

Ich hab sowas ja früher :-) am PC gespielt. Aber mei, die Jugend von heute...

IO hat gesagt…

Gibt es als lustige Big Bang Theory Folge :-)

kaltmamsell hat gesagt…

Meine Toleranz für Teambuildingspielereien wird (parallel zu so manch anderer Berufstoleranz) immer niedriger (Fachleute rechnen daraus eine kritische Summentoleranz, aber darum geht's jetzt nicht). Kann man dem Team nicht eine echte Aufgabe geben und eine professionelle Coachin dazwischenstellen, die abschließen Feedback gibt? Das nächste Mal, dass ich ein bescheuertes Ei mit Hilfe eines bescheuerten Papiers und ein paar bescheuerten Holzstaberln irgendwo runterschmeißen muss, durchschreite ich das Spielzimmer mit gezielten Schritten und trete erst mal alle Eier kaputt. Soll das Restteam halt lernen, wie wichtig ein Krisenmanagementsystem gewesen wäre.