Freitag, Januar 01, 2016

Ferienverletzungen

Es fing ja schon beim Vorbereiten des Weihnachtsessens an, wo ich mich erst beim Chiliwürfeln in den Finger ritzte, dann später beim irgendwas aus einem Topf hinter dem Wasserkessel holen habe ich mir ordentlich das Handgelenk über dem Wasserdampf verbrüht.




Beim Portionieren des Popcorneises brach der Griff des Eisportionierers, den wir vor ungefähr 1000 Jahren von einem Unikollegen zum Abschied geschenkt bekommen haben, ab und ich furchte mir zwei blutige Striemen über den Handrücken.
Im Skiurlaub dann in dem total neu eröffneten Ferienresort mit total neuen Küchenmessern stellte ich fest, dass ich anscheinend sehr auf Kontakt schneide, ich habe mir nämlich ungefähr sämtliche Finger angeritzt.
Keine eigentliche Verletzung, aber sehr, sehr schmerzhaft ist das Morton-Neurom in meinem linken Fuss, das ich ja erst dachte durch Einlagentragen ab und an in Schach halten zu können, aber die passen nicht in die Skischuhe und huiuiuiuiui, das waren Schmerzen beim Fahren (also: eigentlich nicht beim Fahren, sondern beim Pausemachen oder Liftfahren), so dass ich am Montag direkt einen Termin für ein MRT und die folgende OP abmachen werde (ich habe auf dem Rèckweg von Davos OP-Methoden gegoogelt und denke, das wird schon nicht so schlimm werden, aber doof ist das schon, vor allem, weil es überhaupt nichts cooles oder spannendes ist, sondern nur die Folge eines Knickdingsirgendwasfusses und zu vielen nicht gesunden Schuhen.
Die letzte Verletzung des Urlaubs (heute bewege ich mich nicht mehr, da kann hoffentlich nichts mehr passieren) zog ich mir dann gestern zu, als wir sektfröhlich um halb 12 den vereisten Schneehang hinter dem Haus raufkletterten, um Wunderkerzen zu schwingen und das Feuerwerk im Ort zu bewundern.


Ich bin ausgerutscht und habe mir am Eis den rechten kleinen Finger aufgeratscht, was jetzt beim Schreiben mit der Hand sehr stört und weswegen der Feedbackbogen für das Hotel wie von einem Erstklässler ausgefüllt aussieht....
Nun denn.





Kommentare:

phreni hat gesagt…

Mein Vater, der in Davos kebt, hat sich seinen Morten übrigens in Basel oder Liestal operieren lassen, weil da anscheinend der Gott aller Morten-Neualgien praktizieren soll.

KaTe hat gesagt…

Gute Besserung!

Und ein frohes neues Jahr!

LG KaTe