Montag, Juli 06, 2015

Call it a day.


  • Am Werkstor mit Gipfeli wegen "Sorry, Baustelle, heute wirds megalaut" begrüsst worden (der Lärm ist an sich nix neues, aber trotzdem nett, finde ich), 
  • im Büro mit Blumen ("Willkommen im Club") und wichtigem Wissen ("Um neun ist Kaffeepause mit den Lokalen") begrüsst worden, 
  • als erste Amtshandlung ein iPhone anstatt des alten Nokiaknochens beantragt (nur telefonieren können reicht nicht mehr und Samsungs gibts nur für die Affiliates in Südkorea. Warum auch immer),
  • wichtige Markierungen zum Bürofinden auf dem schier endlosen Flur gemerkt (dritte Tür hinter dem Drucker, von der einen Seite an der historischen Weltkarte, von dern anderen Seite beim Poster, auf dem "Community" mit ü geschrieben ist),
  • mit den alten Kollegen Kuchen gegessen,
  • Kisten ausgeräumt,
  • eingelesen,
  • Mittagspause in der klimatisierten MRI-Röhre verbracht (das Terminmanagement der Abteilung ist so gut, dass es nicht mal für ein #wazifubo-Bild oder ein Selfie in blauen Papier-Scrubs gereicht hat. Ausserdem musste man das Handy schon an der Anmeldung abgegen. Ich bin ausserdem, glaube ich, die einzige Person, die den Ankreuzbogen en detail durchgelesen hat und hinterfragt hat. "Wie, ich muss abgeschminkt sein? Haben Sie Abschminkzeug da?" "Nein, den Kopf brauchen wir nicht, können Sie so lassen" "Da steht: haben Sie eine Spirale? Stört die?" "Nein." "Warum muss ich dann.... ach, egal. Da steht "Haben Sie eine Nierenerkrankung?" Deswegen bin ich ja da. Gilt das als krank?" "Ach, machen Sie einfach ein Fragezeichen hin." Leider konnte man bei "Haben Sie Platzangst oder Probleme, in einer engen, lauten Röhre 30 Minuten bewegungslos zu liegen" nicht "Vielleicht" oder "Kommt drauf an" oder "Könnte schon sein" ankreuzen und ich hatte am Nachmittag noch was vor und konnte deswegen auf die (vermutlich) auf "Ja" folgende Sedierung nicht zurückgreifen. Es war, das muss ich gestehen, erst harte Arbeit, beim unter schweren Dingen festgeschnallt in eine echt enge Röhre geschoben werden nicht durchzudrehen, aber dank Radio auf die Ohren und aktivem an was anderes Denken und unfokussiertem 3D-Bild- geschulten Schauen an die weisse Röhrendecke gings.)
  • dank/trotz Terminmanagements (weil: dazwischen lag ein Weg quer durch die Stadt, aber der MRI-Termin war der einzig möglich) eine Viertelstunde zu spät zum ersten Groupmeeting direkt im Anschluss gekommen, so was hasse ich ja aus Prinzip, am ersten Tag erst recht. Aber mei, dafür habe ich den besten Platz (am Ventilator) bekommen ;-).


So, jetzt bin ich platt (Befund und so: morgen. Vielleicht. Oder Mittwoch)

1 Kommentar:

Sunni Schmidt hat gesagt…

Ach Frau Brüllen, Sie aber auch! Es gibt zweierlei Röhren (IMMER!). Sollte man mal wieder...dann pochen Sie auf die für die Dicken, da hat man echt Luft u Licht um sich und es geht viel besser. Und mit 5 Tropfen Diazepam(immer im Handtäschchen!) wärs auch noch gegangen, also Autofahren und so, ist wie ein Spritz :-))) GlG und der Befund wird makellos sein! Sicher!