Montag, Mai 18, 2015

Innere Unruhe

Eigentlich war mein Plan für unsere Miniferien ja, Pause zu machen und nix zu tun und halt so ein bisschen Admin-Kram zu erledigen.
Dann aber war Mittwoch nachmittag rum, Donnerstag auch und wir hatten schon total frei gehabt und nix getan und allen Adminkram erledigt, und dann sprach der Hübsche die folgenschweren Worte: „Wir könnten doch zum Ikea gehen“.
Ich meine: es ist ja bekannt, dass an einem total verregneten Brückentag der Ikea ein Hort der Ruhe und Kontemplation ist, wo man mit einem ungefähren Plan („Die Kinder sollten mehr Platz zum Zeug aufräumen im Kinderzimmer haben“) gut aufgehoben ist.
Ich habe also erstmal total rational und besonnen reagiert („Spinnst Du? Da kriegen wir doch nie einen Parkplatz!“), dann ist mir aber eingefallen, dass ich für unser Abschiedgrillfest eh noch grosse Teelichter incl. Gläser brauchte und überhaupt auch so eine Nagellackaufhängleiste wie alle im Internet haben wollte und schon war der Plan gefasst.
Ich betonte dem Hübschen gegenüber auf der Fahrt immer wieder „Schau, schau, ich bin total entspannt! Schau, ich stell mich brav in den Stau, ich bin total entspannt und hab noch kein einziges Mal gesagt, ich hätte es doch gleich gesagt und was für eine Kackidee!“ und erst nach 10 Minuten Parkhauskreiseln wechselten wir den Platz, also: er kreiselte weiter und ich schnappte die Kinder und die Einkaufsliste und ging schon mal vor.
Erstaunlicherweise waren wir dann trotz vieler Leute und beiden Kindern dabei recht schnell fertig und erfolgreich wieder auf dem Heimweg und verbrachten den Nachmittag dann damit, die Regale anzubringen (der Hübsche), Malm zusammenzuschrauben (und mir nur einmal, dafür aber volle Möhre auf den Finger zu hauen, ich) und Lego-Figuren zu sortieren (die Kinder. Teilweise).
Am nächsten Tag wurden dann noch meine Ribba-Leisten im Bad angebracht und jetzt sieht das alles wieder toll aus. Und ab Sonntag nachmittag habe ich dann ein bisschen gechillt ;-)



(Und weil das Nagellackbild auf Instagram schon soviel Reaktion ausgelöst hat, obwohl man da nur einen Teil meiner Lacke sieht: ja. Ich habe ein paar Nagellacke. (ich habe nachgezählt: 57 Farblacke). Ich könnte jetzt anfangen zu erklären, dass manche davon schon 10 Jahre und älter sind, oder auf Leute mit noch mehr Lacken verweisen, oder Ihnen erklären, dass Sie vielleicht viel mehr Schuhe, Servietten, Gemälde, Rennpferde, CDs, DVDs, Briefmarken, Lidschattenpaletten, Akkuschrauber oder sonst was hätten als ich und jedem Tierchen sein Pläsierchen, aber mal ernsthaft: ich habe meine Nagellacke in ein Regal gestellt. Gehen Sie weiter, es gibt sonst nichts zu sehen ;-). Und das gilt genauso für die Menge an Lego, die unsere Kinder ihr eigen nennen.)






Kommentare:

KaTe hat gesagt…

Alles was mir gerade dazu einfällt...

Was eine Farbvielfalt ;-) Bezogen auf Nagellack und auf Lego ;-)

Wir haben auch Lego, in Unmengen... und Playmobil...
Und drei Jungs. Ich glaube, das wird nicht weniger werden o_O

Ach ja, in RUND sähen die Wände schon genial aus :)

LG KaTe

kleine Auster hat gesagt…

meine Nagellacke sind Globuli-Fläschchen. Auch gut sichtbar im Ribba. ich find's schick. ;-)
herzliche Grüße
Tine

Sigrid hat gesagt…

Die Menge an Nagellacken verstehe ich nicht, aber ich benutze auch keinen (blättert mir zu schnell ab);
bei der Menge an Lego können wir sicherlich mithalten ;-)
Wenn die meisten Sachen nur so wunderbar zusammengebaut bleiben würden und nicht über kurz oder lang in Bruchstücken im Regal stehen würden.

thatsme hat gesagt…

Hallo,

ich finde das mit den Nagellacken genial. Wäre es nicht mal einen Post wert, wie die perfekte Nagellack-so-dass-er -lange-hält- und-gut-aussieh-Routiune zu beschreiben? Denn die kannst Du/können Sie bestimmt :-)

Viel Lego haben die Jungs aber nicht, meine beiden sind 9 und 11 und haben mehr oder weniger eine Regalwand mit den einschlägigen Geldanlagemodellen. Leider kommen sie so langsam aus dem Alter raus, sehr schade.... Auf jeden Fall ein sehr schönes, sehr aufgeräumtes Zimmer.

Viele Grüße
Birgit