Samstag, Dezember 27, 2014

2014 in Bildern. Nur von mir

Und weil es mittlerweile dazugehört, jetzt auch noch der Jahresrückblick in Bildern nur von mir. (Abgeschaut vor langer Zeit bei Frau Mutti).

Januar


Im Januar sah es bildertechnisch echt mau aus. Nicht nur von mir, aber auch. Und deswegen gibts nur ein mit Handy vor dem Gesicht und ein aus grauer Vorzeit (Ich bin die rechte)
Im Januar hat Little Q. mich bei der Arbeit besucht und war überrascht über die Schokoladenfreigibigkeit meiner Kollegen ,-).
Es gab Kindergartenfotos, ich habe eine Mohnmühle angeschafft und im grossen Stil Mohnkuchen gebacken, bis wir nahezu in einen Opiatrausch gefallen sind ;-)-
Ich habe die letzten Harry Potter-Bände mit Little Q. um die Wette gelesen, wir haben Zaubertränke gemischt, Zauberstäbe bei Elbenwald bestellt, waren also voll und ganz im HarryPotter-Fieber.
Ausserdem hatte ich ja Neujahrsvorsätze gefasst und seitdem das ganze Jahr über jeden Tag gebloggt, jeden Tag (bis auf Urlaub und krank) Bauchtraining gemacht und im Schnitt jeden zweiten Tag gecrosstrainert ;-).



Februar


Wir haben wunderbare Skiferien in Morschach/Stoos verbracht (ich freue mch jetzt schon wieder wie ein Schnitzel auf die Skiferien, diesmal im Berner Oberland).
Ich habe meinen ersten Adventskalenderschal gestrickt (antizyklisch sozusagen),  wir haben ein bisschen schminken geübt, ich habe wegen "Du hast zuviele Überstunden" die Kinder in Kindergarten und Schule besucht und mein Kindle ist für über einen Monat verschwunden gewesen....
Little Q. war auf einer Dojo-Übernachtung und hat uns als Geschenk Magen-Darm-Grippe mitgebracht.


März

Die Harry-Potter-Manie hat in Little L.s  Geburtstagsparty den krönenden Höhepunkt gefunden. Ich bin ehrlich gesagt, immer noch geflasht von all den Ideen, die wir umsetzen konnten ;-).
Weil uns Little L.s Geburtstag wichtiger ist als eine Vereinssitzung, verpassen wir die legendäre Sitzung, in der der Elternverein der Kinderkrippe zur Auflösung aufgefordert wird wegen "Synergie".
Ausserdem hatten wir bei der Arbeit FDA-Inspektion und wegen Anwesenheitspflicht konnte ich Little L. nicht zu seiner Geburtstagsfeier im Kindergarten begleiten. Aber der Hübsche hat ja Übung in so was ;-)
Ausserdem waren mein Vater und seine Frau zu Besuch, als Little L. im Kindergarten Grosselterntag hatte.
Bei der Arbeit fange ich ein "kleines, ich schätze mal, 20-30% deiner Arbeitszeit" Nebenprojekt an, was NATÜLLICH viel mehr werden wird, aber so ist das ja immer.


April


Wir fahren für Ostern in die alte Heimat, ich komme so mittelkrank zurück. In Hoffnung auf wunderbares Wetter nähe ich mir ein kurzärmliges Kleid, das sehr lang noch auf seinen Einsatz warten muss, weil der Mai eher so mittel wird, wettertechnisch. Der Hübsche ist viel weg, beruflich, aber mittlerweile klappt der Alltag mit den Jungs ja echt easy, so dass er zwar fehlt, aber die Welt deswegen nicht zusammenbricht ;-). Und hey: ich habe Modelschuhe abgestaubt.


Mai

Zwischendrin ist das Wetter richtig doof, aber dann wird es toll, praktischerweise genau dann, als uns Schwester und FastSchwager und echter Schwager gleichtzeitig besuchen. Die Jungs baden schon, wir spielen Minigolf und probieren Hipsterbärte.
Ich schlafe auf einem Workshop in einem Zimmer, das "Aga Khan" heisst und alles ist sehr golden und staubig. Aber ich lerne, dass mein Büronachbar sich ein bisschen mit Gin auskennt und die Bar im Hotel ist toll.
Ich fahre mit Frau Mutti (und natürlich ganz vielen anderen Menschen) auf die re:publica14, es ist einerseits toll, andererseits.... naja, so richtig gehöre ich da nicht hin.
Bei der Arbeit sollen wir bald in ein neues Büro ziehen und das ist komplizierter als man glaubt. Ich sage nur "Die Wand"
Ich bastle mir einen Sauerteig und backe begeistert Brot. Incl. fiesester Verbrennungen, irgendwann bin ich dann im Besitz von rosa Ofenhandschuhen.


Juni

Ich habe mich irgendwie aus Versehen einem "bike to work"-Team angeschlossen und radle jeden Tag 14 km zur Arbeit und 14 km wieder heim. Bis auf die zweimal, wo ich mit dem Schnürsenkel in der Kette hängengeblieben bin und aufs Knie knalle, ist das toll. Die Überreste der Wunde sieht man immer noch.
Ich schreibe einen Gastbeitrag, der mir sehr am Herzen liegt, für ein Blog, das einen ganz anderen Fokus als meines hat, und zeitlich ungeschickt direkt danach einen Artikel auf meinem eigenen Blog, durch den sich ganz viele Leute angegriffen fühlen und ich bekomme so einen eigenen kleinen Shitstorm in der Welt der Ökobioheilpraktikerhomöopathen-Mütterblogwelt. Und den am meisten gelesenen Artikel allerzeiten auf meinem Blog.
Little L. hat Abschlussfest im Kindergarten, Little Q. in der Schule,  die WM macht uns zu Fussballfans und nach dem Spiel Argentinien-Chile erfahren wir, was es mit den Synergien bei der Kinderkrippe in Wirklichkeit auf sich hat...
Little Q. fährt mit den Pfadis ins Pfingstlager, Little L. fängt danach auch bei den Pfadis an.


Juli


Es sind Schulferien und nach noch zwei Wochen Arbeit geht es in die wohlverdienten, grandiosen, unglaublichen, perfekten Islandferien.


August
 
 
Zurück aus Island wird sofort Geburtstag gefeiert: der Hübsche wird 40, Little Q. wird neun. Es gibt eine Indiana-Jones-Schnitzeljagd, die im strömenden Regen endet und mein Handy endgültig ersäuft (oben sehen sie einerseits das letzte Bild vor dem grossen Regenguss, andererseits eins der letzten Bilder von meinem Handy).
Little Q. kommt in die dritte Klasse, Little L. ins zweite Kindergartenjahr, ausserdem bringt Little Q. seinen ersten Friseurbesuch hinter sich.
Wir gehen wie jedes Jahr aufs Römerfest.


September

Little L. fängt mit Unihockey an, das Arbeitshandy ist eine Zeitlang verschwunden, Little L. bekommt MagenDarm (Premiere: NUR er), wir finden eine neue Putzfrau, wir feiern 11. Hochzeitstag.


Oktober

Die Kinder haben Herbstferien, wir sind viel unterwegs. Erst ich allein zum Klassentreffen (dabei werde ich so geblitzt, dass die ganze bayerische Polizei damit beschäftigt ist,), dann ich mit den Kindern ins Bündnerland, dann wir alle zu Frau Mutti, dann der Hübsche zum Klassentreffen.
Mir fährt ein Volldepp volle Möhre auf dem Parkplatz ins Auto und ich bin so perplex, dass er wieder weg ist, bevor ich merke, dass ich nicht wirklich alle Daten etc. von ihm habe. Klappt trotzdem alles.
Die Organisation der grossen Mitarbeiterevents für das "kleine Nebenprojekt" geht in die heisse Phase. Ich kann jetzt Kugelschreiber bestellen, Corporate Design, Registrierungstools, Busse und Catering bestellen, ich bekomme Werksstudenten und auch das ist anstrengend.
Ach ja: ich hab Nierenstein. Schon wieder.
Wir suchen eine Nanny, die Übernahme der Kinderkrippe durch den neuen Träger nimmt immer skurrilere Züge an.


November

Wir haben einen Nanny gefunden, meine Brille geht kaputt, ich verärgere unabsichtlich die Chefchefchefassistentin so, dass, ach, egal,.
Es gibt immer noch mehr für die Mitarbeiterevents zu tun, das Auto wird repariert.
Wir gehen zu unserem vielleicht allerletzten Räbeliechtliumzug.
Das erste Mitarbeiterevent findet statt und klappt grösstenteils toll.
Little Q. läuft wieder einmal am Basler Stadtlauf mit und sammelt dabei Spenden. Dank Internet im ganz grosse Stil.


Dezember

Die zweiten beiden Mitarbeiterevents finden statt, sie haben mich alles in allem 5 kg gekostet, ob es das wert war? Nun ja. Aber man kennt jetzt meinen Namen ;-).
Nach der hektischen Zeit bei der Arbeit landen wir mehr oder weniger mit einer Vollbremsung in der Vorweihnachtszeit. Wir haben nur drei Sorten Plätzchen, nicht so richtig entspannt, aber umso entspannter ist dann die halbe Woche vor Heiligabend, wo  wir alle schon frei haben.
Little Q. hat seine erste Gürtelprüfung, die ewig geht, aber hey: gelb.
Vor Weihnachten räumen wir noch unendlich viel aus und auf, aber am 23. Dezember wäre alles parat für perfekte Weihnachten gewesen. Leider geht es meiner Schwiegermutter dann nicht so gut, dass sie hätten kommen können und so wird Weihnachten dieses Jahr.... anders. Wir haben Unmengen Essen für uns vier, andererseits auch unendlich viel Zeit für uns und einander und das tut auch wirklich gut. Die Geschenkflut wird halbiert, weil ein Grossteil der Geschenke wegen "Porto in die Schweiz ist ja irre" bei meiner Schwiegermutter lagerte und nun erst mit dem Schwesterntransport nächste Woche hier eintreffen wird.
Wir schlemmen also, schauen Netflix leer, lesen, bauen Lego, räumen und organisieren weiter, wir suchen das Urlaubsziel für nächstes Jahr aus (ganz unspektakulär: zwei Wochen Toskana), wir tanken auf.
Und soviel wie wir uns jetzt erholt haben, da sind wir mehr als parat für den Besuch der "Jungmannschaft" aka meine kleinste Schwester und Freund, die (freiwillig!!!!!) mit uns Silvester feiern wollen.


Ich danke Ihnen für Ihre Treue im letzten Jahr, wünsche Ihnen ein wunderbares Jahr 2015 und ich glaube, dem täglichen Blogpost, dem bleibe ich treu.

Kommentare:

by Aprikaner hat gesagt…

ein toller Rückblick!

ich wünsche Euch ein grandioses 2015

LIEBE GRÚSSE anja

KaTe hat gesagt…

Die Lieblingsfarbe für Kleidung kennen wir jetzt ganz sicher :)
Blau :)

LG KaTe

juniwelt hat gesagt…

Das war ein wie ich finde tolles volles Jahr. Ich freu mich, wenn Sie weiterhin täglich bloggen. Alles Liebe und Gute für 2015 und viele Grüße
Juniwelt

Kathrin hat gesagt…

Da freue ich mich sehr und jeden Tag aufs Neue! Vielen Dank!

Christian hat gesagt…

Da nutze ich doch mal diesen Rückblick und bedanke mich für das Jahr. Also fürs Anteil-haben-lassen.
Ich wünsche ein gutes, gesundes und alles-wie-gewünschtes 2015!

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Das liest sich toll, ein schöner Rückblick mit Fotos, die mir gefallen!
Ich komme immerwieder hierher und freu mich wenn ich Neues lesen kann ... sehr sogar.
herzliche Grüsse
Elisabeth

Unknown hat gesagt…

Guten Rutsch Frau Brüllen - toller Rückblick.
Ich lese gerne bei Ihnen und bei allen Blog s die ich lese habe ich bei Ihnen immer das Gefühl sie sind ein bisschen wie ich :) ich hoffe ich bekomm auch mal so tolle Kinder...


Viele Grüße von der Anderen Rheinseite,
Juli