Montag, August 25, 2014

Beamer for lifetime

Heute war ich ein sehr schwieriger Mensch. Ich war nämlich aus Gründen (einer ist 5 Jahre alt, kommt morgens gerne in mein Bett, ist dann sehr kommunikativ und platzfordernd) seit 4:20h wach und dementsprechend dünnhäutig und reizbar.
In die erste Sitzung, für die sich am Donnerstag nachmittag noch Konfliktpotential deluxe zusammengebraut hatte, ging ich dementsprechend geharnischt. Irgendwie, und das ist auch noch nie passiert, waren aber alle ganz friedlich und vernünftig und ich musste kein Wort sagen und es hiess schon: "Ach, klar, stellen wir um, das was Frau Brüllen vorschlägt ist, ist das beste, übernehmen wir so." Hmpf.
Am Nachmittag hatte ich dann wieder Schulung in DEM Meetingraum. Und was soll ich sagen: der nette Forscher und die nette Assistentin sind jetzt meine Freunde und wir dürfen jederzeit und immer den Beamer haben. Was eine Entschuldigung für Fluchen auf dem Gang und zwei Packungen Lindt-Täfelchen doch ausrichten ;-).
Soweit, so friedlich, nach der Schulung meinte noch jemand, mich gaaaanz schwach von der Seite anreden zu müssen, aber während ich schon Luft holte zum Explodieren, da glättete mein frisch aus dem Urlaub zurückgekehrter tiefenentspannter Kollege mit unglaublich diplomatischen Worten, die das Gleiche wie mein "Kümmern Sie sich doch um Ihren eigenen Kram", zu dem ich ja nicht mehr kam, die Wogen.
Hmmm, jetzt gibts gleich Pizza, Kinder und Mann sind unglaublich liebreizend, könnte sein, dass ich heute gar nicht explodiere. Hätte ich heute morgen auch nicht gedacht.

Kommentare:

sabigleinchen hat gesagt…

Die spüren das wohl und haben Angst ;).

Anonym hat gesagt…

Sehr gut,ich denke auch das man das ausstrahlt!
Aber super gelaufen!
Liebe Grüße aus dem Solling....Ilona

Geertje hat gesagt…

Ich habe gerade kurz überlegt, wie ich das finde. Ob mir die Explosion quasi fehlen würde. :-)
Aber ich wertschätze sehr, wenn Menschen es mir leichter machen, ganz egal, wie bewusst sie das tun. Das kann eine herzliche Verkäuferin genauso gut wie der große Sohn, der mich an einem grauen Urlaubstag um eine Insel gerudert hat.
Ein bisschen mehr Schlaf wünsche ich Ihnen allerdings trotzdem.

Viele Grüße
Geertje