Sonntag, Mai 31, 2009

Mjamm

Gambas, Dorade, Zackenbarsch auf Salatbouquet
(für die Vegetarierin ohne Fisch, dafür mit allem anderen Schnickeldi, den man sich im Salat vorstellen kann)
***
Duett von Gemüse-Fagottini an Tomaten-Auberginen-Kompott und Ricotta- Cappelletti an Limonensosse
***
Rinderfilet vom Grill, Kartoffelgratin und Gemüse
(für die Vegetarierin gibt es irgendwas tolles mit gratiniertem Spargel)
***
Dessertsymphonie nach Art des Hauses

Klingt gut. Dazu noch eine kinderfreundliche Traumlocation direkt am, hoffentlich schönes Wetter und das Essen nach der Taufe ist perfekt.
(Taufkerze ist auch da, auch schön. Taufgespräch steht noch aus. Little Q. besteht darauf, sein "Grosser Bruder" Shirt von Kathi zu tragen. Wenigstens im Restaurant)

Es wird, es wird!


Survival Of The Fittest, originally uploaded by Prozac74.

Klick gibt noch ein Bild

noch nicht richtig blond



aber auch nicht mehr richtig rot. je nach licht



währenddessen zelten petterson und findus im garten

Freitag, Mai 29, 2009

dreieinhalb Stunden


92 gebleichte Foliensträhnchen, eine Tönung und viel Schnippeln später bin ich um einen perfekten Haarschnitt reicher und meiner Naturhaarfarbe auf den ersten Blick erstaunlich nah. Wenn man genauer hinsieht ist es eine wilde Mischung aus heraugewaschenem orangebraun, aschblond auf bleichblond und bleichblond an sich.

Und ich bin umso untröstlicher, dass das der letzte Besuch bei der Hairstylistin meines blinden Vertrauens war, die sich im Leben absolut neu orientieren möchte.
(ich denke, das Blond wird doch wieder heller. So mit der Zeit.)

Das Kind, das aus der Kälte kam

Zero Tolerance bekommt bei uns eine ganz neue Bedeutung: dem Kind ist nichts zu kalt. Der Sturz in den (damals noch) kalten Tümpel: ein Riesenspass. Das Abduschen mit dem Gartenschlauch gestern, das als Kosequenz des total unnützen ImSandkastenWälzens bei ca 15°C gedacht war: Es gibt nix schöneres.


Heute dann: sonnig, windig, ich schätze mal so knapp 20°C: ein frisch eingelassenes Planschbecken und das Kind ist glücklich (es trägt übrigens den diesjährigen UV-Schutzanzug )



video

Auf eigenen Wunsch wollte er dann noch eine Variante vorführen... doch hört selbst ...


video

Unterhaltungsprogramm

für die fusslahme Frau .. äh .. Mutti:
Nachdem ich bei dem Projekt: "Wir zeigen der Au-el-Familie unseren Kaulquappenteich" am Mittwoch spektakulär in die lauwarme Brühe gefallen bin (kommt davon, wenn man zwei kleine Kinder an der Hand hat, den Halt verliert und sich opfert.... man wird nur ausgelacht) und Frau Kollegin ja Erfolge zu verzeichnen hat, steht der Vormittag im Zeichen von Quappen: die Zoohandlungen in der Umgebung wurden auf der Suche nach Futter abtelefoniert (erfolgreich), jetzt gehen wir im Baumarkt eine schöne Kiste suchen, eine passende Wurzel, das Futter besorgen und wenn sich Frau Brüllen dann (andere Geschichte) heute Nachmittag in Sachen Renaturierung auf den Weg zu einem längeren Friseurbesuch macht, kann der Vater mit den beiden Jungs sich auf Quappenjagd machen. (Vielleicht fällt er ja auch rein, harhar).

Gleich ein ganzes Dorf

darf Little L. nun als Pate "betreuen": das SOS-Kinderdorf Makeni in Sierra Leone.
Anscheinend werden (zumindest bei den "Schweizer Freunden der SOS-Kinderdörfer") keine Patenschaften mehr für einzelne Kinder vergeben, nur für Bauprojekte oder Dörfer.
Egal, ich finde es trotzdem gut.

Donnerstag, Mai 28, 2009

War ja klar

Dass keine seriöse Firma uns eine echte Enkalkungsanlage testen lässt. (Falls das hier jemand relevantes liest: ich würde über so einen Test auch gerne hier berichten. Und auch ein Paket mit Aufschrift : "Firma: Mommyblogger" in Empfang nehmen).
Wir haben also die Unterlagen erhalten. Für naturwissenschaftlich interessierte Menschen sind die ganzen vier Seiten Erheiterung pur, ich möchte hier nur ein paar Highlights zitieren:
"Elektromagnetische Felder erzeugen im Wasser und in den darin enthaltenen Fremdstoffen wie Kohlensäure und Kalziumkarbonat eine Veränderung in der Anordnung der Moleküle (...) Je konsequenter diese Molekülveränderung durch das Elektromagnetfeld gelindt (Umwandlung von dicken, verästelten Kristallen in ein Gitterwerk von sehr dünnen, verästelten Kristallen), desto höher ist die Wirkung zur Verhinderung von Kalkablagerung + Rostbildung" (Ich würde gerne mal so hartes Wasser sehen, in dem der Kalk als "dicke verästelte Kristalle" rumschwimmt....)
"An der Quelle ist das Wasser noch in einem natürlichen Gleichgewicht. Nachher wird es durch Veränderung von Druck, Reibung + Temperatur sowie durch die Einwirkung von Fremdstoffen aus dem Gleichgewicht gebracht, was u.a. zu Kalkablagerung + Korrosionen (Rost) führt. Markenname, der wie eine Waffe aus eine SciFi-Film klingt-Geräte stellen bei der magnetischen Behandlung das ursprüngliche Gleichgewicht wieder her, indem sie physikalisch die Struktur des Kalkes beeinflussen ohne sie chemisch zu verändern"
Man soll mit so magnetischem Wasser übrigens auch im Garten giessen, denn "behandeltes Wasser verhindert das Verkrusten der Wurzeln"

Ich schwanke nun noch zwischen:

  • Gerät einbauen lassen, und Wasserhärte vorher und nachher testen lassen und dem Typ beim Wiederabholen die Ergebnisse präsentieren (allerdings dürfen wir ja nur einen Monat testen und laut Broschüre dauert die "Sanierungsphase" schon mal drei Monate.
  • Dem Typ am Telefon einen Vortrag über ihr volksverdummendes Pamphlet halten, unterfüttert mit wisschenschaftlichen Fakten und einer Spur Polemik gegen alles Esoterische
  • das Angebot dankend ablehnen wegen meiner Angst vor dem dadurch entstehenden Elektrosmogs.

Wie der Vater

"Nein, ich will keine eigene Butterbreze, ich beiss einfach mal bei dir ab. Und nochmal.... und nochmal.."
Und hinterher heisst es wieder: "Die verfressene Mami hat ZWEI Butterbrezen gegessen."

Mittwoch, Mai 27, 2009

Belohnung für mich ganz allein

Eigentlich hatte ich mir eine (schöne, das ist ja das Problem, dass ich selber nicht wusste, was das ist) Laptoptasche schon so ein bisschen zu Weihnachten gewünscht.
Jetzt habe ich endlich eine gefunden: "The Dentists Wife". (in mahagoni)
Damit kann ich mir den Wiedereinstieg im Oktober doch ein bisschen versüssen, oder?

Dienstag, Mai 26, 2009

2 Monate Little L.

Hach. Man glaubt es kaum, ein Drittel meiner letzten Babypause ever ist vorbei.
Little L. und ich haben uns sehr gut aneinander gewöhnt. Er sieht zwar genauso aus wie sein Bruder, ist aber ein ganz anderes Persönchen. Oder ich bin anders als damals und deshalb ist er anders. Oder so.
Er schafft es manchmal tatsächlich, ganz alleine einzuschlafen. Manchmal aber auch nicht. In der Nacht trinkt er noch ein-, zweimal (ich wache allerdings viel öfter auf, weil er ... schnauft, furzt, sich dreht, schnorchelt... ein Igelkind halt.)
Morgens beginnt der Tag extrem angenehm so gegen acht (also, an den tagen, an denen Little Q. in der Krippe ist). Ich werde begeistert angestrahlt, mit einem fröhlichen "ngröööö" begrüsst und, man glaubt es kaum, die Zeit, bis ich mit Latte Macchiato und Honigbrot fertig bin, verbringt Little L. einfach so fröhlich glucksend auf der Spieldecke.
Apropos Little Q. in der Krippe: ich geniesse diese beiden "Einkindtage" aus vollen Zügen. Einerseits, weil ich es dann schaffe, mich einfach nur Little L. zu widmen. Little Q. ist ein solcher Wirbelwind, dass der Kleine ansonsten oft einfach so mitlaufen muss... Zum anderen schaffe ich es an diesen beiden Tagen auch, extrem viel zu erledigen: ich gehe jeden Morgen anderthalb Stunden zum Sport, die Little L. anstandslos in der Kinderbetreuung verbringt. Ich kann Seifensieden, Wohnungputzen, Einkaufen, Stadtbummeln, Telefonieren, Post erledigen, Bloggen, Essen vorkochen, beim Stillen Bücher lesen, die MICH interessieren....
Alerdings liebt Little Q. Little L. abgöttisch und umgekehrt. Nur der grosse Bruder bekommt das ganz grosse Strahlen. Und wenn wir Little Q. aus der Krippe abholen, wird Little L. zuallererst abgeküsst. Und alle begeistert herbeiströmenden anderen Kinder erfahren: "Des is miiiii Baby"

Die ansonsten abzuhakenden Dinge:
Trinkrhythmus: wann immer es dem Herrn beliebt. Bei Little Q. habe ich auf die Hebamme gehört und mit Hängen und Würgen und viel Gebrüll einen Dreistundenrhythmus durchgesetzt. Bei Little L. können es mal vier Stunden (bisher zweimal: auf der Fahrt nach und von Nierstein) oder auch nur 30 Minuten Pause sein. Dadurch nimmt er ordentlich zu (bisher ca. 300g die Woche zu bisher sportlichen 6.5 kg) und ich ordentlich ab (bisher 1 kg die Woche).
Motorik: das Kind ist ... gemütlich. Kopfheben auf dem Bauch? Najaaaaa, man könnte, wenn man wollte, aber meistens will man nicht und schläft lieber einfach ein. Dafür kann er vom Rücken auf den Bauch rollen. (Muss er können, ich habe es zwar noch nie gesehen, aber wenn die Katze das Kind nicht gewendet hat, war er es selber)
Lachen: oh ja. Und wie. Er hat mindestens ein Grübchen (er lacht oft so einseitig)
Nabelbruch: ich finde ihn sehr gross, der Kinderarzt und die Mütterberaterin schon gross, aber undramatisch. Für meine Nerven haben wir eine Überweisung in die Kinderchirurgie bekommen, zum Anschauenlassen.
Hach. Eine kleine Anekdote aus Frau Brüllens gestörtem Gefühlsleben: ich sollte ja eigentlich nach einem Little Q., der keine 2 Minuten allein auf der Krabbeldecke zufrieden war, im stehenden oder nicht schnell genug fahrenden Kinderwagen immer und im schnell fahrenden Kinderwagen oft gebrüllt hat, der sich oft in Rage gebrüllt hat und nur unter Protest ins beruhigende Tragetuch binden liess, mit dem ich stundenlang durch die Wohnung getanzt bin, bis er eingeschlafen war (oder wenigstens zu brüllen aufhörte), mit dem kleinen zufriedenen, in sich ruhenden Menschen hier vor mir überglücklich sein müsste. Bin ich auch. Aber gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen, dass er nicht so viel Körperkontakt, Zuwendung, Aufmerksamkeit etc. bekommt. Und deshalb vielleicht emotional verwahrlost. (Wo er doch schon eine gekaufte Taufkerze bekommt, der Arme.) Nun ja. Hormone sind ja noch nicht vorbei, oder?

Water lily

Inspiriert vom gleichnamigen Farbenmix Webband (ja, gebt der Frau Nähschnickeldi und sie fängt an, Seifen zu sieden) das neueste Schätzchen:


Aus Kokos-, Palm-, Sonnenblumen-, Avocado-, Jojoba- und Olivenöl, gefärbt mit Titandioxid, Grünblau und Rosenrot, beduftet mit dem Parfümöl "Agave" (riecht "grünlich-frisch", finde ich):

Und ja, ich bin zufrieden

Ganz schlimm stolz

und deswegen gibt es noch einen Teaser:



(Die Frau, der ich es im Jever-Fun-Rausch verraten habe, möchte bitte nichts verraten)

Montag, Mai 25, 2009

Nun auch noch meine Impressionen

Mein Lieblingswort auf der Gartyparty:

Meanest Girl With Toughest Tattoes:
(Sie hat übrigens mit mir gesprochen: "Ich brauch mal die Schere!")

Wahl zum Germany's Next Blogmodel (Endausscheidung: "Jetzt schaut mal so als würdet Ihr Euch einen neuen Beitrag ausdenken!" Jette hat gewonnen: Stets voll bei der Sache, nie rumgezickt, total editorial. Das liebt der Kunde)

Frau äh Mutti's Gefühlswelt nach der Party as interpreted by me (Owned! wie der Counterstriker sagt)

Wer die restlichen 136 Bilder sehen will, der begebe sich nun auf Flickr, erstelle einen Account und lasse sich von Ines in die seeeeehr exklusive Gruppe "Gartyparty09" einladen. Klingt kompliziert, ist aber gar nicht so einfach....

Wird spannend

Heute abend hat eine Frau angerufen, die uns eine Wasserenthärtungsanlage einen Monat kostenlos und unverbindlich testen lassen will (ganz ohne Firma: Mommyblogger, es reicht, dass wir am Ort mit der welthöchsten Wasserhärte wohnen).
An sich super, das stand eh auf der Liste der demnächst zu erfüllenden Herzenswünschen. Neben Schneestoppern, einem Garagentor für unser Abteil und, wenn das Geld mal ganz locker sitzen sollte, einem neuen Esstisch.
Als Chemikerin, die in ihrem letzten Job (schnüff) eine Produktionsanlage mit angeschlossener Reinstwasseranlage betreut hat, war ich natürlich sehr interessiert am Unterhaltsaufwand. Ein bisschen stutzig hat mich die Antwort schon gemacht: "Gar keiner." Auf meine vorsichtige Nachfrage, wie denn das Ionentauscherharz regeneriert würde, kam die Antwort: "Nein, so was chemisches ist das nicht. Die meisten Systeme laufen ja mit Magnet. Aber unseres braucht nur ein bisschen Strom. Wir holen den Kalk ja auch nicht mit Salz raus, das ist ja ein lebenswichtiges Mineral, nein, wir zertrümmern ihn so fein, dass er sich nicht mehr in den Rohren ablagern kann." Aaaaaaaaah ja. Das klingt mir arg nach ganz viel Chi, Yinyang und levitiertem Wasser (der wiki link lohnt sich. selten so gelacht) zusammen.
Ich bin also sehr gespannt, ob Uri G.eller persönlich seine Maschine hier anliefern wird. Ich halte euch auf dem laufenden.

Danke Blogspot...

oder aber danke, Internetverbindungsfirma.
Da habe ich mir gestern in brütender Hitze auf dem Dachboden (in nächster Nähe zum WLAN-Dings) die Finger wundgeschrieben und nun das: nix mit gespeichert...
Egal.
Hier also die Bilderauswahl incl Kommentare der Familie Brüllen.
die restlichen Bilder werden, sobald Doppelkinne und zu dicke Hintern wegretuschiert sind, in der Flickr-gruppe landen.
Es war wunderschön und wir sind froh, dass wir zwei von drei Malen Gartenparty in der grünen Villa dabei sein durften. Ich muss sagen, ich habe die Festivalstimmung sehr genossen, allerdings war es nicht mein liebevoll gepfleger Garten, der verwüstet wurde, nicht meine Legokunstwerke, die von kleinen klebrigen Fingern unsanft in ihre Einzelteile zerlegt wurden, nicht ich, die sich für die Bespassung von gefühlt 3000 Besuchern verantwortlich fühlte.
Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal von Herzen für die Gastfreundschaft der Mutti-Familie bedanken.
So, jetzt aber die Bilder:
die beiden "hinreissenden Stillbabys" mit Müttern auf den Babyplätzen bei der Weinbergrundfahrt. (Ich habe so viel gestillt, dass ich kein einziges Mal, ausser zum Kindtätowieren, auf die Toilette musste. Dabei habe ich insgesamt 3 L alkoholfreies Bier und gefühlt 10L Apfelschorle getrunken)


Völkerverständigung unter Kindern:
"Mami, der Bub sagt mir gar nicht, wie er heisst!"
"Mommy, does this boy speak english?"Der Morgen vor der Party: Little L. schläft vor

Partyfertig

Mitteilung an die Wirtsleute, die Little Q. am liebsten adoptiert hätten:
"So, wir gehen jetzt Fleisch holen."
Zurück: "Wir waren auch noch in der Apotheke, der Papi hat gestern zu viel Wein getrunken"

Ankunft in der Grünen Villa: immerhin hat Little L., der ja am tag vorher total unzureichend bekleidet war, heute Socken an.

Der Sonnenhut tauchte allerdings erst kurz vor der Abreise wieder auf...
Ein seltenes Bild: Anton mit, Little Q. ohne Helm
Da kann man schon mal schlecht gelaunt werden
Und dann wird der Helm auch noch von der Lehrerin konfisziert.
Dekolletes: jede, wie sie will ;-)

Auch Babyfüsse waren vor Tattoos nicht sicher.

Anschneiden der nicht ganz so perfekt gelungenen Partyseife:
Little L beim Probeliegen:
Wie die Mutter, so die Tochter (diese roten Bäckchen...)
Eines der wenigen Fotos mit dem Hübschen drauf
Gelkerzenromantik

Samstag, Mai 23, 2009

Gartyparty 09

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine offizielle Gartenpartyseife:
Angelehnt an Frau äh Muttis Kaffeesätze, eine Kaffeeseife mit Milchschaum.
Dazu braucht man: eine vermutlich letale Dosis (374mL) Ingwer-Espresso

den Kaffeesatz (endlich rausgefunden: in den Kapseln ist tatsächlich Kaffeepulver!)

Mit Kokos-, Palm-, Sonnenblumen-, Reiskeim-, Nachtkerzen-, Jojoba- und Rizinusöl und Natronlauge verquirlt
gibt das die Kaffeeschicht.

Aus feinster Schweizer Bioschafsmilch (tiefgefroren),
denselben Ölen wie oben und natürlich Natronlauge entsteht die Milchhaube.

Der Blick in den Topf hat was... hexenartiges. Aber ich bin ja nicht eitel ;-). (Ich denke, jetzt sind wir quitt)

Und das Finish ala Frau Antonmann besteht aus feinstem Schweizer Schoggi-Pulver.
So. Und nun bitte jeder nur ein kleines Stück!

Donnerstag, Mai 21, 2009

Übrigens

216 wenn ich mich nicht verzählt habe---STOP---

Ehrensache

dass Little Q. gegen Ende der Werbepause "und in wenigen Minuten erfahren Sie, wer Germanys Next Topmodel ist" vom Gewitter aufwacht und dramatisch weint, oder?
Und logisch, dass in dem Moment, in dem ich wieder vor dem Fernseher sitze, das Bild ausfällt, oder?
(Jetzt gehts wieder. Immer noch Werbung)

Aufgegeben

hat er , der Hübsche. Naja, Männer.
Ich wollte v.a. verkünden, dass wir morgen dann auch weg sind, noch zwei Kuchen zu backen, ein Auto voll zu laden, kein Kind zu vergessen und dann gehts auf.
(Das Teaserchen ist in die Hose gegangen. Ich nehms trotzdem mal mit, vielleicht gibt es ja noch eine Wunderheilung)

Weil einfach nur zuschauen einfach zu langweilig ist

Der Hübsche fühlt sich berufen GNTM zu twittern:

P schwer auf Koks (schwerer als sonst)---STOP---hat schon Hitzewallungen und ist auch sonst kaum mehr tragbar----STOP---vor der ersten Entscheidung dann scheinbar eine Adrenalinspritze---STOP---jetzt geht es wieder---STOP---Marie is raus---STOP---weigert sich zu weinen---STOP---dafür weint R---STOP---P verheddert sich in Marie's Haaren---STOP---doch noch nicht wieder frisch?---STOP---R ist "supertraurig"---STOP---gefühlte 24. Werbung (fast ausschliesslich bestritten durch die Kandidatinnen-Shootings)---STOP---das H darf nun scheinbar nicht mehr brustabwärts gefilmt werden---STOP---aber gegen die drei (jetzt zwei) Küken sieht sie dennoch schon etwas verlebt aus---STOP---Laptopakku versagt mal wieder---STOP---ein Zeichen?---STOP---sollte ich meine Zeit sinnvoller verbringen?---STOP---mal wieder graue Haare zählen?---STOP

Mittwoch, Mai 20, 2009

FINAAAALE

Nachdem morgen ja das Tropfmodelfinale ansteht, dränge ich mich hier auf der Zielgeraden noch geschwind vor. Erst einmal allen Teilnehmern hier ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen. Am Schluss kam ziemlich genau das Ergebnis heraus welches ich mir gewünscht habe (aber das ist heutzutage bei allen Shows so...)
Folgende 5 Bilder gibt es demnächst (falls alles gut geht) bei getty zu erwerben:

Der Sieger mit 13 Stimmen:


Der ebenfalls Sieger mit ebenso 13 Stimmen:

Bronze geht mit 11 Stimmen an:

Auf Platz 4 eins der allerersten Werke, ein Klassiker sozusagen:

Und auf Platz 5 schliesslich eines der jüngsten Werke mit einem Newcomer (auf dem Arm):


P.S.: Ich habe gerade gesehen, dass das erste Bild verkauft worden ist. Lizenz für einen Monat (heute schon geendet, demnach schon publiziert) und ausschliesslich für Italien. Wenn es jemand im Netz oder in einer Zeitschrift (auf der Rechnung steht: Industry: Publishing-Periodicals Rights Usage: Editorial -magazine interior) finden sollte, bitte melden. Ich wär ja mal so gespannt...

Dienstag, Mai 19, 2009

Das erste Mal

seit Little Ls. Geburt mit den Kindelein Mittagsschlaf gemacht. Ne wat herrlisch! (V.a. nach 90 Minuten Bodytoning...)
Und den weltleckersten Italiener für nach der Taufe reserviert.
Jetzt noch Seifenetiketten schreiben, das Kind wiegen lassen, das grosse Kind abholen, ins Planschbecken werfen, nach dem für das Gespensterkostüm (dieser Karlsson...) Mass nehmen, dann den Grill anwerfen und auf ins lange Wochenende!

Montag, Mai 18, 2009

Feierliches Reopening

Das Seifenkisterl ist wieder da!
Die beiden Seifen, die am Tag vor Little L.s Geburt gesiedet wurden, sind nicht mal schlecht geworden:

"Spring Break"

aus Palm-, Oliven-, Reiskeim-, Jojoba- und Sonnenblumenöl; beduftet mit Aprikose und Papaya, gefärbt mit Yellow Sunshine, Blütenorange und Hydratgrün gibt es sie in drei Formen:

Und

"Meckmeck"

meine erste Ziegenmilchseife aus Palm-, Kokos-, Oliven-, Avocado- und Nachtkerzenöl, mit einem halben Liter Ziegenmilch; gefärbt wurde mit braunem Eisenoxid und beduftet mit einem Mix aus ätherischen Ölen.

Dank der Riesenteaserchen ist meinFett/Ölvorrat jetzt so richtig alle und ich muss erst mal nachbestellen. Aber der Anfang ist gemacht.

Teaserchen

Nummer 1 (Sorry, ein bisschen geklaut)
Und Nummer 2 (weil, versprochen ist versprochen, aber noch lang nicht fertig)

Tümpel reloaded


Weil am Samstag die Gummistiefel alles andere als trocken waren, und wir aber doch die Entwicklung der Kuapquappen verfolgen mussten, durfte Little Q. barfuss in den Tümpel (es schien ja die Sonne). Er verwechselte das mit der Erlaubnis zum Badengehen.... Nun denn, Wechselkleider waren ja dabei und ein heisses Bad hat die Erkältung abgewehrt ;-).
Kuapquappen kann übrigens sogar ein Dreidreivierteljähriger mit der Hand fangen.

Und weil der Body so schön zur allgemeinen Stimmung passt, hier noch zwei Little L. Bilder:

Sonntag, Mai 17, 2009

You Still Make My Heart Burn


You Still Make My Heart Burn, originally uploaded by Prozac74.

Wenn euch der Mann eurer Träume (früher mal hätte ich noch angehängt "und schlaflosen Nächte", aber dieser Titel gebührt im Moment Little L., der Schnupfen hat.) mal eine fotografische Liebeserklärung machen sollte, dann wäre "Oh. Da schaust du aber schon ein bisschen blöd drauf......Aber das Foto ist toll." die falsche Antwort. Nur mal so als Tipp. (Aber stimmt doch, oder? ;-))

Freitag, Mai 15, 2009

"Und hier ist dein schönstes Foto"

Meine Damen, diesmal dürfen Sie Jury spielen.
Der Hübsche hat mittlerweile schon einige seiner Flickr-Bilder bei Getty Images untergebracht. Nun darf er nochmal fünf Bilder seiner Wahl dort anbieten. Und jetzt kommen Sie ins Spiel: er kann sich nicht entscheiden. Deswegen hat er ein Flickr-Set mit möglichen Kandidaten erstellt. Es wäre schön, wenn Sie dort oder, flickraccountlos, hier in den Kommentaren Ihre fünf Favoriten nennen würden (Kriterium: "eher kommerziell als wie editorial" -wobei ich ja bis gestern nicht wusste, dass das ein Adjektiv ist, aber dank der Heidi lerne ich ja nie aus-, verkäuflich halt.). Allgemeine Lobeshymnen sind natürlich auch gerne gelesen ;-).

Erziehung oder so

"Mami, wenn du sagst, dass ich keine Gummibärli mehr haben darf, dann ist das wie "Gaggi" sagen: das hört man einfach nicht gerne."

Klein. Und schmecken fein.

Little Q. heute beim Planen des Mittagessens:
Q: "So Dinger hätte ich mal wieder gerne."
K: "Dinger? Meinst du Nudeln?"
Q.:"Nein, Mami, so Dinger, da macht man Teig, und dann werden das so Dinger. Die sind klein und schmecken fein."
K: "Pfannkuchen?"
Q: "Nein, Mami, klein und schmecken fein. So Dinger. Mit Teig."
K:"Reiberdatschi?"
Q:"Nein, Mami, was sind Reiberdatschi?"
K:"Da reibt man Kartoffeln, mischt sie mit Ei und Salz und Pfeffer und dann kommt der Kartoffelteig in die Pfanne und das werden dann so knusprige kleine Dinger, die schon fein schmecken. Der Papi isst sie manchmal mit Apfelmus oder Zimtzucker und du Banause mit Ketchup."
Q:"Kann ich die auch mit Nutella essen?"
K:"Najaaaaaa.... waren das jetzt die richtigen Dinger?"
Q:" Nein, Mami, kleine Dinger, mit Teig, und schmecken fein."
K:"Okay, jetzt erklär mir mal, wie man die macht"
Q:"Also, man nimmt Teig und macht den auf so ein Ding, das hat Löcher, und dann werden das so Dinger. Klein, und sie schmecken fein."
K:"Spätzle?"
Q"Jaaaaa, Mami, hab ich doch gesagt. Kleine Dinger und schmecken fein."

Immerhin hat er nicht gesagt: Man nimmt eine Tüte und tut sie ins Wasser.

Matschbirne

Viel zu viel EInschlafterror, vie zu frühes Aufstehen führen zu viel zu viel gespannter Atmosphäre. Deswegen: raus. egal welches Wetter.

Davon gibts mal wieder ein Video.

video

Leider war der Handyakku zu leer, um zu filmen, wie wir daheim den halben Tümpel aus den "Mami, das geht doch gar nicht, dass da Wasser reinkommt" Gummistiefeln geleert haben.

Mittlerweile wärmt Little Q. in der Badewanne auf und ich freue mich auf den ersten Spargel des Jahres zum Abendessen.

Mission erfüllt.

Alles im Dienste der Wissenschaft

Auch lactose- und koffeinfreier Cappuccino (was ist eigentlich noch drin, fragt man zu recht) verbrüht einem die Beine und empfindlichere Körperteile, wenn er mit Schwung aus dem doppelwandigen Warmhalteglas über Tisch und alles drumrum geleert wird (kein Kind zum Schuldzuschieben in der Nähe, das hab ich ganz allein geschafft.)
Interessanterweise hat ein Laptop Schwammeigenschaften. Der Kaffee ist drunter reingelaufen und richtig verschwunden.... (Foto gibts keins, weil geleastes Firmenlaptop und eh schon arg malträtiert, deswegen war erste Priorität: trockenlegen).
Lactosestudie: kein Erfolg. Das Kind pupst und jammert nach wie vor (allerdings in einem absolut undramatischen Rahmen). Ich werde meine lactosefreien Vorräte noch auftrinken und dann wars das.

Donnerstag, Mai 14, 2009

Erinnerungen

"Gell, Mami, die Pia hat so was, da kann man durchs Fenster auf die Terrasse klettern. Das mach ich dann wieder. Und weisst, was sie noch hat? Gaaaaaaanz viel kleines Lego. Da spiel ich dann damit."
Liebe Kinder von Frau...äh... Mutti, bringt eure Jedi-Schule in Sicherheit, sonst haben die Jedis ausgelernt....
Nierstein, wir kommen!

Mittwoch, Mai 13, 2009

Frau Brüllen -> Karriere

Meine Damen, vielen Dank für die Kommentare (merke: Frau/Mutter/Job-Posts sind fast so kommentarträchtig wie "juhu ich bin schwanger", "juhu, das Kind ist da" oder "juhu, ich habe einen Nierenstein"-Posts ;-)).
Seit heute mittag, 11:20h steht die Entscheidung: ab Oktober werde ich 80% arbeiten, davon 3 volle Tage im Büro und die restlichen 8 Stunden von zu Hause aus.
Die Details mit der Krippe werden am Montag geregelt.
Kurz zu unserer beruflichen Situation, das sollte auch Vrenis Frage nach den männlichen 80% beantworten: unsere Firma (naja, nicht unsere, aber wie man das halt so sagt) ist von einem Riesen übernommen worden. Sowas geht nie ohne Jobverluste ab und im Moment wird von Riesenseite her in einem Mordstempo evaluiert, welche Bereiche, welche Produkte, welche Jobs und auch welche Leute in Zukunft weiter mitspielen dürfen und wer halt leider nicht (dafür musste man, kleiner Witz am Rande, einen Profilbogen ausfüllen mit aktuellem Foto. Ich hoffe ja noch auf meine Chancen im Lifewalk und dass ich dann mein schönstes Foto mitnehmen darf ;-)). Deswegen ist es für den Hübschen, bei dessen Bereich noch absolut nicht klar ist, wie es weitergehen wird, sicher nicht ratsam, in dieser Entscheidungsphase mal eben den Finger hochzustrecken und zu sagen: "Falls das Ihre Entscheidung leichter macht, in Zukunft würde ich gerne weniger arbeiten."
Für den Bereich, in dem ich gearbeitet habe und im grossen und ganzen auch weiter arbeiten werde, steht immerhin schon recht fest, dass, wo und wie er in Zukunft in der Riesenorganisation aufgehängt sein wird, d.h. ich wäre schön blöd, jetzt um diesen Job zu pokern.
Ob ich wirklich unbedingt die 80% arbeiten muss oder aber der Hübsche nicht doch auch reduzieren könnte, das weiss im Moment einfach niemand, weil niemand weiss, wie es effektiv weitergehen wird. Aber sich eben jetzt schon aus dem Spiel zu kicken, das wäre schon dumm.
Zur Sache an sich: ich habe nicht den Eindruck, dass Erziehungsfehler, verkorkste Eltern-Kind-Beziehungen etc. an den arbeitenden Müttern festgemacht werden sollen. Wie Vreni (und einige andere) bin ich der Meinung, dass natürlich auch die Väter in der Pflicht stehen. Als krasses Gegenbeispiel kann ich meine eigene Familie anführen: meine Mutter ist voll daheim geblieben und in der Mutterrolle für uns vier Kinder voll aufgegangen. Sie hat sich, meiner Menung nach, mehr aufgeopfert/gegeben, als ich das in dem Spagat Beruf/Kinder je machen könnte. Nach ca. 30 Jahren Ehe hat mein Vater (meine Meinung) in einer Riesenmidlife-Crisis die Familie verlassen, meine Mutter musste nach 26 Jahren Babypause wieder anfangen zu arbeiten und hasst es. Mein Verhältnis (und das meiner Schwestern, wage ich zu sagen) zu meinen Eltern ist so schlecht/angespannt/verkorkst, wie ich es mir für meine Kinder in meinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen möchte. Am nicht Arbeiten kann es also nicht umbedingt liegen.
Zum Thema: warum immer die Frauen? Ich habe das Gefühl, dass wir in einer Art Übergangszeit leben. Zur Zeit unserer Mütter war es doch die absolute Ausnahme, dass eine Mutter arbeiten ging. Heutzutage muss man sich für jede Entscheidung, die man als Mutter trifft, rechtfertigen, egal ob man ganz, teilweise oder gar nicht arbeiten geht. Allerdings haben wir auch die Chance, genau das zu tun, was wir wollen. Die Männer müssen das einfach lernen und ich denke, wenn unsere Kinder erstmal gross sind, sind sie mit dem Vorbild einer Mutter, die ihr Berufsleben so organisiert hat, wie sie das wollte, im besten Fall mit Unterstützung (oder sogar gleichgerechtigt) ihres Mannes.
Für mich ist das einer der Hauptgründe, warum ich meinen Beruf nicht an den Nagel gehängt habe: Little Q. und L. sollen sehen, dass Frauen genauso gute Jobs bekommen und machen können wie Männer und gefälligst ihre Frauen später auch darin unterstützen. (Ich hatte, obwohl ich das unrühmliche Ende der Ehe immer als mahnendes Beispiel vor Augen hatte, enorm mit den eingeimpften Vorurteilen wie "Fremdbetreuung ist des Teufels" und "Wer kein blitzblankes Haus hat, ist ein schlechter Mensch" zu kämpfen)
Der andere Grund ist natürlich: ich arbeite gerne. Ich habe insgesamt ...8 Jahre studiert und promoviert, um in meinem Traumberuf zu arbeiten und ich sage ganz frech: ich bin gut darin. Warum sollte ich das aufgeben? (Und das würde ich, wenn ich jetzt nicht arbeiten würde. Nach fünf oder zehn Jahren Pause braucht man zu keinem Vorstellungsgespräch mehr gehen.).
Und ja, ich bin auch stolz darauf, gar nicht mal schlecht zu verdienen (Trotz horrender Krippenpreise in der Schweiz geht jetzt und auch in Zukunft nicht die Hälfte meines Nettogehalts für die Krippe drauf.)

So. Mulmig ist mir immer noch.

Rechenspiele

Gleiche Arbeitszeit, mehr Präsenztage: 760CHF weniger im Monat, dafür auch noch einen Tag weniger mit meinen Kindern.
Mehr Präsenztage, dafür Arbeitspensum insgesamt auch noch auf 80% aufstocken: ein Tag weniger mit meinen Kindern, 570 CHF mehr im Monat, deutlich bessere Karrierechanchen und Chancen, meinen Job überhaupt zu behalten....
Von der Krippe kam ein begeistertes "Ja, gerne, jederzeit, dann müssen wir weniger neue Kinder von der Warteliste nehmen und müssen weniger eingewöhnen." (Mann, bin ich froh, dass wir da schon drin sind.) Allerdings würden sie das gerne schon ab August machen, wo ich doch erst im Oktober wieder zu arbeiten anfange, egal, wieviele Prozente.
Details kann ich nachmittags mit der Krippenleitung besprechen, meiner Chefin muss ich allerdings vormittags Bescheid geben. Ich denke, für ein "Im Prinzip sollte es klappen" sollte es reichen. Das mit dem "Ich fühl mich so als Rabenmutter" mache ich dann später mit mir aus....

Dienstag, Mai 12, 2009

Alles ein bisschen ausserplanmässig

Heute morgen beim Sport den Nuggi vergessen, also war nach 45 Minuten (gottseidank, ich konnte kaum noch schnaufen) Schluss mit Bodytoning.
Gut so, kaum war ich geduscht und zu Hause, klingelt das Telefon und meine Chefin bestellt mich "so schnell wie möglich" zu einem Vieraugengespräch. Bei einer Übernahme, so eh jeder Angst um seinen Job hat, saust man da natürlich (mit Little L. im Radlanhänger).
Ende vom Lied: mein Job wird so nicht mehr existieren, wenn ich zurückkomme. Ich habe Zeit bis morgen vormittag, um mich mit dem Alternativjob einverstanden zu erklären und ein neues Betreuungskonzept für die vermutlich nötigen erhöhten Arbeitszeiten vorzulegen. Dahin geht der relaxte Little Q- ist-in -der-krippe-ich-spiele-einkindmama-Dienstag.....
Telefonate mit der Krippe (erst morgen wieder jemand da, den ich wegen mehr Tagen befragen kann), mit Teilzeit-Kolleginnen wegen Erfahrungsaustausch, mit dem Hübschen wegen Schulter zum Anlehnen und viel Zwiesprache mit dem inneren Schweinehund/dem Rabenmuttergen/dem Karriereberater...... Hach.
In der Zwischenzeit: Termin mit der Felicitas-Tussi (überrumpelt, deswegen nicht abgewiegelt) abgemacht und 35 Jahre alte Legoersatzteile bestellt.
Jetzt aber auf zum Kinderarzt (Mit dem Radlanhänger...), um meinen Ruf als hysterische Mutter zu festigen: Nabelbruchcheck bei Little L.

Was würde Ihnen durch den Kopf gehen,

wenn Sie beim Frühstück vom persönlichen Pressedienst erführen, dass sich gestern morgen bei Ihnen im Dorf, direkt gegenüber der Krippe Ihres Sohnes ein HIV-positiver vorbestrafter Kindersch.änder bei einer Polizeirazzia wegen Verdachts auf Kinderp.ornographie aus dem 17 Stock gestürzt hat?

  • Ah, das war also der Polizeieinsatz, von dem Little Q. so begeistert erzählt hat.
  • Ich dachte, auf dem Land sind wir vor so was sicher.
  • Wenigstens muss ich mir jetzt da drüber keine Gedanken mehr machen.
  • Oder treten die in Gruppen auf?
  • Wir waren dort so oft auf dem Spielplatz.
  • Gottseidank ist Little Q. zu klein, um allein irgendwo hinzugehen.
  • Haben wir den wohl jemals getroffen?
  • Die Kindergartenkinder in der Krippe dürfen den Weg von der Krippe zum Kindergarten alleine zurücklegen...
  • Wow, 17 Stockwerke, ich hätte nicht gedacht, dass das dort doch so hoch ist.

(Mitleid mit dem Mann? Nein. Dazu bin ich zu sehr Mutter.)

Montag, Mai 11, 2009

Broken After Over 25 Years Of Service

Für Kaanu.
(Lego statt Playmobil, Expedit statt Bonde)

Klick aufs Bild für mehr Info

Muttertagsnachlese

Nach dem Ausrutscher vom letzten Jahr (blauer Topflappen mit rotem und gelbem Handabruck) ist Little Q. dieses Jahr wieder seinem Farbkonzept für Muttertagsgeschenke treu geblieben:



unter sehr viel Farbe der Handabdruck in Salzteig von 2007



die Blumenvase von 2009 (in der Krippe vergessen und von der Praktikantin rechtzeitig noch nach Hause geliefert. Ich liebe das Landleben).



Ansonsten: lassen wir die Bilder sprechen: schön wars!

Nächste Runde

Man soll ja auf Kolleginnen hören. Und nachdem ich nun einen Liter lang meinen lebensnotwendgen Latte Macchiato mit lactosefreier Milch getrunken habe und ich das Gefühl hatte, das Kind jammert weniger beim Pupsen (nein, es pupst nicht weniger) und nach dem Umschwenken auf "Schwarzwälder Weidemilch" das Kind gefühlt wieder mehr jammerte, wird heute wieder mal umgestellt.
(@rage: die Erdnussm&ms waren die letzten Tage aus, daran liegts also nicht)
(Eine Doppelblindstudie wäre natürlich fein, geht aber nicht, wenn man gleichzeitig Studienleiter und Proband ist.)

Sports Illustrated


Auf dem Weg ins erste Mal wieder "Group Fitness"

(mit umweg über den Wickeltisch, was man nämlich hören könnte, wenn das ein Filmchen wäre, wäre, dass Little L. im Moment des Auslösens nicht nur die Windel gefüllt hat, sondern sich so verschissen hat, dass bis auf den Pulli alles gewechselt werden musste).

Danach: durchgeschwitzt, ich spüre Muskeln, deren Existenz ich erfolgreich verdrängt habe.... und bitter war v.a., dass ich mit 50 - 60 Minuten gerechnet habe, anstatt "Montags machen wir immer 90 Minuten." Immerhin durfte ich bei den Übungen für die geraden Bauchmuskeln pausieren...
Am Samstag hatte ich ja Trainingsplananpassung an den Geräten. Der Instructor, Mitte 20, obenrum aufgepumpt, in der Mitte ein kleines Bäuchlein, hatte sich zwar in das Thema Schwangerschaft/Geburt/Training eingelesen, aber offensichtlich irgendwas durcheinandergebracht. Er machte sich andauernd Sorgen um meine "gerissenen Bauchmuskeln" und so habe ich keine einzige Übung, wo irgendwas auf den Bauch drückt. (Wo man reisst, wenn man reisst, habe ich ihm trotzdem mal verschwiegen).
Dafür musste ich ihn einmal auf den Boden der Realität zurückholen: auch wenn es die korrekte Haltung vorschreibt, bei einem stillbedingt solchen Dekollete passt kein Pöppel "direkt aufs Brustbein". (Bei meinen verschämten Erklärungsversuchen hat er mir krampfhaft in die Augen gestarrt...)

Sonntag, Mai 10, 2009

Gewissensentscheidung

Bin ich eine ungerechte Mutter, wenn Little L. eine selbstgekaufte Taufkerze bekommt? Sie wäre zwar viel schöner als die für Little Q., aber halt nicht selbstgemacht (wobei mir das Machen nicht so richtig viel Spass gemacht hat...).
Hach.
(Wie auch immer, gemalt wird nicht mehr. Mal sehen, was es im Bastelladen an Zubehör für Wachsplatten oder so gibt. Oder ich mache eine Geltaufkerze.)

Samstag, Mai 09, 2009

Frau Brüllen im Spiegel

Shirt aus der Ottobre,, Jeans: Esprit, Schuhe: sieht man nicht
Abend unter Kollegen: gelungen


Freitag, Mai 08, 2009

Ein Kapitel "Karlsson vom Dach"

  • reicht, um als Standardantwort auf jede Kritik am Kind "Das stört doch keinen grossen Geist" zu bekommen.

  • Ansonsten: leichte Rabenmuttergefühle, weil ich Little Q. die 0.32L Karamalz gegeben habe, die ich wegen akutem Würgereiz nicht mehr runterbekam (Start: 0.33L), weil das Zeug genauso scheisse schmeckt wie ich es aus dem Kindergarten in Erinnerung habe. (Kinderbier hiess das damals) Little Q. liebt es allerdings, also halb so schlimm. (besser so, es war erst die erste Flasche eines Sixpacks, das ich in geistiger Umnachtung gekauft habe.

  • Heute abend: Einladung bei meiner Chefin, endlich mal aus erster Hand Erfahrungsberichte, wie sich die Übernahme in unserem Bereich auswirkt (gestern nur vom Schiff aus das neue Firmenschild gesehen: nicht sooooo schön. Rein ästhetisch gesehen). Little L. kommt mit, weil ich für die Einstundenintervalle beim Trinken noch nicht für einen ganzen freien Abend vorgepumpt habe (Gefühl: Milchkuh). Ich habe gestern extra noch ein wunderschönes (finde ich) Stillshirt fertig genäht, heute morgen noch gesäumt und mit Mrs. Lingling gepimpt. Dabei sind allerdings irgendwie graue Streifen auf das Top gekommen, so dass es noch pflatschnass auf dem Balkon zum Trocknen hängt... Sollte heute abend ein Frau im Spiegel Bild geben, denke ich.

  • Little L.: sehr erfreuliche Entwicklung: er trinkt in der Nacht nur noch zweimal. (Geächzt wird immer noch, dabei wache aber nur ich auf. ) Geschlafen wird am liebsten bei mir im Arm, was den Kinderarzt gar nicht freuen wird ("Wir haben noch jedes Kind mit 6 Monaten zum Durchschlafen gebracht. Bis zum nächsten Mal bringen Sie im bei, allein in seinem Zimmer einzuschlafen" Harhar, sag ich da nur). Untertags kann man ab und an auch im stehenden Kinderwagen weiterschlafen. Tragetuch geht immer, da darf ich sogar nähen. Und das allerbeste: seit er einen Monat alt ist, lächelt er bewusst. Das ist so süss, damit kann er sich alles erlauben. (Grösse 62 wird langsam klein. Und die französischen Grössen sind eh irgendwie vom anderen Stern: da trägt er im Moment 74cm/12 Monate. Und ist 6 Wochen )

Donnerstag, Mai 07, 2009

Eröffnet


haben wir heute die Sommersaison!

Nach einem Besuch in der grossen Stadt mit der lange versprochenen Rückfahrt per Schiff (hach. es geht doch nichts über tüdelige englische Damen, die einem beim Tragetuchbinden helfen wollen. Fast wäre ich mitsamt Kind in den Rhein gefallen. und typisch, dass wir genau dann mit dem Schiff in der Schleuse stecken, wenn sich irgendwas im Tor verkeilt und man da dann zwischen hohen feuchten Mauern feststeckt) habe ich endlich wieder einen Marker für Stoff, Little Q. einen passenden UV-Schutzanzug, wir ein Mitbringsel für die Gartenparty, Besorgung für Andrea erledigt (btw: irgendjemand auf der Gartenparty, der noch was aus der Schweiz braucht? Geld vom Nummerkonto, Cervelas, Rivella, Schokolade?). Daheim hängt das Sonnensegel, die Rutschbahn steht im Planschbecke und Little L. und ich beobachten aus dem Schatten, wie Little Q. mit Feuerwehrhelm und Badezeug die Rutschbahn mit dem Besen bearbeitet.
Das Nachbarskind (ich liebe ihn: "Ich komm nicht zu dir zum Spielen. Du hast nicht so viele Spielsachen wie ich und ausserdem sind deine Sachen langweilig und man muss bei schönem Wetter draussen spielen.") wird wieder von der Oma beaufsichtigt (Heute ist es übrigens immerhin "warm, aber nicht heiss". Das heisst, man darf die Ärmel des langen Pullovers, den man zur langen Jeans trägt, hochkrempeln. Vielleicht. Ein bisschen.) hat jetzt doch kurz die von Little Q. sorgsam bestückte Wasserbahn verwüstet und ist jetzt wieder verschwunden....
Hach. Schön.

ich dachte, es wäre alles weg

oder auch. du hast es aber auch so blöd in den schrank gestellt, das musste ja rausfallen.

Kann jemand bitte mal dem hübschen beibringen, dass man IMMER saugen sollte, wenn einem in der küche glas zerbricht (heute: das volle nutella)? Oder wenigstens einen warnzettel anbringt, bevor der rest der familie barfuss die küche betritt?

Mittwoch, Mai 06, 2009

Frau Brüllen goes Geburtshaus

Nein, es wurde kein Kind da drin vergessen, aber es ist soweit: es geht dem Speck an den Kragen. An sich sind es nur noch 2.5 kg bis zu Vor-Little-L.-Gewicht und 5.5 kg bis zu meinem Zielgewicht (oder aber 9.5 kg bis zu meinem Alltime-low (aber ein BMI von 18.1 ist vermutlich ein bisschen wenig), aber die Konsistenz.... kuschlig, würde ich sagen.
Und so wurde gestern der Fitnessstudio-Vertrag reaktiviert und heute war ich das erste Mal im Rückbildungskurs. Im Geburtshaus im Nachbardorf.
Was soll ich sagen... zum einen wurden Vorurteile widerlegt:
nix mit Erdfarben, Jute, Räucherstäbchen und nur wenig Kerzen.
Die Hebamme, die den Kurs leitet wirkt eher wie eine Aerobic-Instructorin als eine Erdmutter und Armeschwingen/Beckenkreisen zu Katie Melua liegt mir auch eher als im Kreis stampfen zu afrikanischem Getrommel (das gabs im letzten Kurs).
Aber es wurden auch Vorurteile so schön bestätigt, dass es fast schon langweilig wurde. So hätte ich fast blind die Namen der Kinder den Namen der Mütter auf der Teilnehmerliste zuordnen können (Cheyenne und Dylan passen doch hervorragend zu Jacqueline, oder? Und wenn die dann noch mit blondierter, dauergewellter zu einem Oberkopfpuschel auftoupierter und zusammengebundener Mähne, Pornoschaufeln und gefühlt 14 kg Strass um den Hals aufkreuzt, tja, dann ist das fast schon zu viel.)

Die Erstlingsmütter hatten übrigens die viel leidenderen Blicke und die grösseren Augenringe ;-)

In diesem Sinne.... hoch mit dem U-Muskel ;-)

Dienstag, Mai 05, 2009

It's done

Das Patenbaby ist getauft. Die Gästeschar war genauso illuster (kein Wunder, ist ja immer noch dieselbe Familie) wie beim letzten Mal, allerdings hatten wir diesmal mit der anderen Patenfamilie und der Täuflingsfamilie deutlich normalere Tischnachbarn. (Man trägt immer noch Lorgnon).

Allerdings hat der Pfarrer diesmal wieder ein Highlight nach dem anderen gebracht: auf die Begründung für die ausgewählte Bibelstelle mit "Lasset die Kinder zu mir kommen" wurde ungefragt mit einer anderen Bibelstelle reagiert, die er so interpretierte, dass Jesus genau wusste, dass Kinder eine Belastung und Tyrannen sind. (Sehr schön gegenüber einer Taufgemeinde, die zur Hälfte aus Kindern besteht).

Die (so dachte ich) ritualisierten Fragen an die Paten wurden durch ausführliche (sehr eigenwillige) Auslegungen zu echten Gewissensfragen für uns beide (beide Naturwissenschaftler, was die Frage, ob man an Gott als Schöpfer glaubt und zwar im Sinne von "Intelligent Design", ja zu einer Farce macht) Paten. (Anderes Beispiel: ich bin ja evangelisch, also wurde ewig auf der Deutung von "katholischer Kirche" als "weltumspannende Gemeinschaft" rumgeritten. Danke, ich hatte altgriechisch LK, und diese saublöde Begründung kenne ich auch schon, so lange ich als Evangelenkind in Bayern gelebt habe.) Aber Frau Brüllen weiss sich zu benehmen und nuschelte ein paar Jas, die wohl gereicht haben.

Immerhin wurde Little Q. nicht aus der Kirche geworfen. Dafür bezahlen wir immer noch für das lange Aufbleiben an diesem Tag...



Little Q. wollte auch diesmal kein Hemd anziehen, hatte aber andere Ideen: Feuerwehrmann, mit Helm, Löscher und Handschuhen oder aber als Bauarbeiter mit Helm, Motorsäge, Handschuhen und anderem Equipment. Der Hübsche konnte ihn dazu überreden, als Undercover-Polizist zu gehen. Sieht man doch, oder?



So sieht eine andächtige Frau Brüllen aus: sittsames Vorlesen einer Bibelstelle:
Auch hier liessen Au-el und Little Q. die nötige Andacht vermissen: "Die Mami hat gesagt, dass wir uns hier nicht hauen dürfen." "Ja, schubsen auch nicht." "Und auch nicht beissen." "Und am Hemd reissen." "Und mit dem Wasser spritzen." "Und über Gaggi reden." ...
Die beiden besten Freunde nach der Pinkelpause vor der Kirche: nicht mehr in die Gemeinde einzugliedern....
Little Q. beim weltmännischen "Kindersekt"-Trinken; Frau Brüllen mit ungeschickt gewähltem Outfit, das immer noch eine Schwangerschaft vermuten lässt.
Das passiert, wenn man einem Dreijährigen aufträgt, die Chips beim Apero zu servieren: Grüppchenbildung der U5-Menschen weit entfernt von den Erwachsenen. Wenn man Glück hat, wird die Schüssel nicht mitverputzt.

Und hier: weniger sittsames, aber Little L hatte nach vier Stunden Trinkpause einfach Hunger, Vorlesen der restauranteigenen Kinderliteratur (kein wannenrandverdächtiger Brüller dabei)















Phew

Ich werde mich nie daran gewöhnen, mitten in der Nacht von Geschaukel und Getöse geweckt zu werden. (unsere Nachbarn auch nicht, und dementsprechend war unsere verschlafene Siedlung um 3:40h hell erleuchtet).
Zum Thema "Tiere als Erdbebenwarner": Unsere Katze schlief tief und fest, nach dem Geruckel bezog sie allerdings für den Rest der Nacht Stellung unter dem Sofa
(Endlich mal ein Grund, der auch mich davon überzeugt, die Bücherstapel von dem Regal über dem kOpfende zu entfernen)

Montag, Mai 04, 2009

Girls' talk

So, meine Damen, Sie sind mal wieder gefragt. Heute möchte ich Sie bitten, aus dem Arzneischränkchen zu plaudern:
Wie verhinden Sie denn die unkontrollierte Vermehrung?

Der heutigen Frauenarzttermin bescheinigte mir zwar, dass wieder alles da und so ist, wie es sein soll, über die zukünftige Verhütungsmethode der Wahl bin ich mir allerdings unsicher.
Herr Brüllen und ich sind uns ziemlich sicher, dass wir kein drittes Kind wollen. Aber halt nur ziemlich und wir kennen uns gut genug, dass wir, wenn die Möglichkeit endgültig gekappt (welch ein Wortspiel) wäre, auf einmal unbedingt das wollen würden, was wir nicht mehr können.

Ausser den endgültigen Methoden kommen noch nicht in Frage:

  • K.ondome: für den Notfall okay, aber immer? Nö.
  • NFP, Temperaturmethode, Zykluscomputer, Vodoo: wir wollen ja ziemlich sicher KEIN Kind mehr.
  • Kupferspirale: stärkere Mens? Nein danke. Und ein rein mechanisches Verhindern der Einnistung einer befruchteten Eizelle ist mir irgendwie auch nicht recht. (Dazu kommt die frühkindliche Prägung: meine Mutter hatte wohl mal eine Kupferspirale und ich weiss nur noch dunkel, dass es irgendein Drama mit Spiraleschwangerdochnichtausschabung gab und das muss ich nicht haben).

Was bleibt also?

  • Pille: habe ich bisher immer gut vertragen und als Kontrollfreak auch praktisch nie vergessen. Allerdings sind das ja doch ganz ordentliche Hormonmengen und mit kurzen Unterbrechungen nehme ich sie jetzt seit ich 16 bin (ja, Mama, falls du das liest, ich habe mit Erwachsenensachen nicht erst nach der Hochzeit angefangen. Tut mir leid, dich da enttäuschen zu müssen.). Spätfolgen der Homone??
  • Nuvaring: auch Hormone, aber viel weniger, kann man nicht vergessen, Durchfall/Antibiotika als Risikofaktoren fallen auch flach.
  • Dreimonatsspritze: s. Nuvaring.
  • Hormonspirale: Langzeitlösung, Zyklus wird nicht total fremdgesteuert, schwächere Mens, ABER: auch wenn eine Befruchtung durch die Wirkung sehr stark behindert wird, ist die ultimative Funktionsweise halt doch, dass eine Einnistung der befruchteten Eizelle (das ist ja doch schon ein bisschen Leben, um das mal so flapsig auszudrücken) durch geringen Schleimhautaufbau verhindert wird. Stimmt das für mich?

Über Gedanken (welche auch immer), Ideen, Erfahrungsberichte etc., gerne auch anonym, wäre ich sehr dankbar!
(Heimgegangen bin ich jetzt mal mit einem Jahresrezept für Cerazette für den Übergang)

Freitag, Mai 01, 2009

Schnöpsel

Little L. ist untertags zur Dauerbetankung übergegangen. Was zu viel ist, wird gerne mit Schwung in Mamas Ausschnitt geleert.

Dafür trinkt er in der Nacht weniger. Wäre gut, wenn er dazwischen schlafen würde, bzw. nicht so laut beim Pupsen ächzen würde, dass ich alle Naslang denke, er habe gleich wieder Hunger und dementsprechend Dolly-Buster-mässig in der Früh aufwachen würde.

Er wächst. Bei der 1Monatskontrolle hatte er mit 5400g knapp 1.5 kg zugelegt (97. Perzentile), mit 57cm liegt er auf der 95. Perzentile und mit 41 cm Kopfumfang ganz ausserhalb.

Heute irgendwann: erster Versuch mit abgepumpter Flasche, weil nächste Woche muss das klappen. (Frau Brüllen hat montags Checkup bei der Frauenärztin, am Mittwoch beginnt die Rückbildung, am Donnerstag wird der Fitnessstudiovertrag reaktiviert).

Dank an der Brust festgewachsenem Kind wird das aktuelle Nähprojekt (Klein Juist aus hellem leichtem Jeansstoff für Little Q.) nicht bis morgen fertig. Die applizierten Monster von Frau äh Mutti machen die Hose allerdings eh weniger kirchentauglich. (Nein, Little Q. wird nicht unten ohne gehen.)

Ich muss morgen nämlich meines Amtes walten. Ich bin gespannt auf die Wiederauflage dieses Events.
(Dialog mit Little Q.:
Q.: "Taufst du das Baby?"
K: "Nein, das macht der Pfarrer."
Q.: "Was ist eigentlich Taufe?")
K: "Da kriegt man ein bisschen Wasser über den Kopf."
Q.: "Warum? Zum Haarewaschen?"
K.: "Nein, das ist so eine Art Zeichen, dass man dann zur Kirche gehört."
Q.: "Ist man dann immer in der Kirche?"
K: " Nein.... man gehört dazu. Man kann dann in die Kirche gehen, wann man will. Und es ist eben auch ein Zeichen, dass man an den lieben Gott glaubt, dass er einen beschützt und so"
Q: "Ist der Little L. auch schon getauft?"
K: "Nein, das machen wir noch"
Q: "Okay, bis dahin beschütz ich ihn halt.......(rapider Themenwechsel): die beiden Piraten da (Playmobil) haben bei ihrer Taufe einfach ihren Hut aufgezogen, dann sind die Haare gar nicht nass geworden. Und dann haben sie geschrieen: Wir sind Piraten, wir rauben euch aus! Und dann haben sie auf den Pfarrer geschossen und ihn ausgeraubt."
K.: ".... öhm. Also, Pfarrer ausrauben, das ist überhaupt keine gute Idee." Und in der Kirche darf man überhaupt nicht schiessen."
Q.: "Warum?"
K.: "....... weil es in der Kirche ganz friedlich sein soll."
Q.: "Weisst, okay, Mami, und dann haben die Piraten geschrien: Dann rauben wir euch halt nicht aus. Es ist Weihnachten, deswegen sind wir in der Kirche. Wir sind doch schon getauft! ... Kann ich morgen in der Kirche meine Feuerwehrausrüstung anziehen? "
usw. usw. Ich denke, ich werden ihn morgen zwischen der Lorgnon-Oma und dem Pfarrer platzieren.

Tauftermin für Little L. steht auch. Und ich bin weder überrascht noch äusserlich enttäuscht, dass mir, bevor ich auch nur fragen/einladen kann, mitgeteilt wird, dass man (frau) also natürlich nicht käme, wir würden ja sicherlich mit dem Kleinen irgendwann vorbeikommen und solange müsse man halt Geduld haben. Ach ja, die Nachbarin hätte einem übrigens angeboten, auch mal die Hunde zu übernehmen, die ja bisher immer als der Hinderungsgrund Nummer eins für einen Besuch hier herhalten mussten. Schön. Jetzt werden wir halt grundlos nicht besucht. Auch nicht besser.

Im Moment könnte ich mich nur von Erdnuss-M&Ms ernähren. Der Rhabarberkuchen ist aber auch immer noch lecker.

Schon wieder Schwesterbesuch. Glaube ich, es wurde unser altes Lego mitgebracht und seitdem Little Q. das gesehen hat, sind die beiden oben im Zimmer verschwunden und man hört nur noch leises Klappern und Gekruschel.

Heute abend: Ochsensteak, grüner Spargel, Cocktailtomaten etc. vom Grill.